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vor 10 Stunden
Leonid Kulikov
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Ulta Beauty Inc. (3,82%)

Ulta Beauty (ULTA) - der größte Spezialhändler für Kosmetikprodukte in den USA glänzt mit starkem Quartal und hebt Prognose an!

Ulta Beauty Inc. (3,82%)

Ulta Beauty hat im zweiten Quartal erneut eindrucksvolle Zahlen vorgelegt und damit die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Besonders erfreulich: Die vergleichbaren Umsätze in bestehenden Filialen stiegen um 6,7 % gegenüber dem Vorjahr. Wachstumstreiber waren sowohl ein Anstieg der Transaktionen (+3,7 %) als auch höhere Durchschnittsausgaben pro Einkauf (+2,9 %). Mit den robusten Ergebnissen hat das Management auch die Prognosen für das Gesamtjahr nach oben angepasst. CEO Kecia Steelman, die das Unternehmen seit Januar führt, sprach von einer „starken Entwicklung in allen Kernkategorien“ und hob die erfolgreiche Umsetzung der strategischen Neuausrichtung Ulta Beauty Unleashed hervor. Diese soll das Geschäft nachhaltig skalieren und die Organisation effizienter aufstellen. Dazu gehört auch das Ende der Partnerschaft mit Target, in deren Rahmen mehr als 600 Shop-in-Shops betrieben wurden – ein Schritt, den Ulta bereits seit Frühjahr geprüft hatte. Der Konzern ist ja der größte Spezialhändler für Kosmetikprodukte in den USA und kombiniert stationären Handel mit einem starken Onlinegeschäft. Zum Sortiment gehören Make-up, Hautpflege, Haarpflege sowie Düfte und Accessoires von mehr als 600 Marken, ergänzt durch Eigenmarken. Mit Beauty-Services wie Friseur- und Browbars hebt sich Ulta von klassischen Händlern ab. Das Unternehmen profitiert vom anhaltenden Trend zu „Self-Care“ und steigender Nachfrage nach Premium- und Nischenmarken, ebenso wie vom boomenden Onlinehandel. Die breite Aufstellung und die starke Kundenbindung durch das eigene Treueprogramm machen Ulta zu einem der Gewinner im Beauty-Sektor

vor 13 Stunden
Marvin Herzberger
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Legrand S.A. (0,15%)

Legrand: Favorit von JPMorgan nach Neubewertung des Elektronik-Subsektors der europäischen Investitionsgüterbranche

Legrand S.A. (0,15%)

Legrand S.A. ist ein weltweit führender Spezialist für elektrische und digitale Gebäudeinfrastrukturen. Am 17. Juli hatte der Konzern starke vorl. Zahlen für das 1. Halbjahr präsentiert. Mit einem zweistelligen Umsatzwachstum und einer deutlich angehobenen Jahresprognose signalisiert der Konzern eine positive Entwicklung. Insbesondere das starke Wachstum im Datacenter-Bereich unterstreicht die Relevanz der strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Am 31. Juli folgten dann die endgültigen Halbjahreszahlen, wonach der Umsatz sogar um 15 % (ohne Wechselkurseffekte) gestiegen ist und eine bereinigte operative Marge von 21,0 % nach Akquisitionen ausgewiesen werden konnte. Die strategische Konzentration auf wachstumsstarke Segmente wie Datacenter und vernetzte Lösungen hat sich als wirksamer Hebel erwiesen, um Legrand in verschiedenen globalen Märkten erfolgreich zu positionieren und Wettbewerbsvorteile zu sichern. Angesichts der soliden Halbjahresergebnisse hatte Legrand die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2025 angehoben. Das Unternehmen erwartet nun ein Umsatzwachstum (organisch und durch Akquisitionen, ohne Währungseffekte) zwischen +10 % und +12 %, eine Steigerung gegenüber der zuvor angepeilten Spanne von +6 % bis +10 %. Dies unterstreicht das Vertrauen des Managements in die Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells und die Fähigkeit, selbst in einem volatilen Umfeld Erfolge zu erzielen. JPMorgan hat Legrand am 28. August wieder mit einer Einschätzung auf "Overweight" und Ziel bei 165 Euro in die Bewertung aufgenommen. Analyst Phil Buller setzte die Aktie im Rahmen einer Neubewertung des Elektronik-Subsektors der europäischen Investitionsgüterbranche zudem auf die "Analyst Focus List". Sie gehören neben Siemens zu seinen Favoriten. Er sieht hier den größten Spielraum für die Markterwartungen.

vor 14 Stunden
Andreas H
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Axon Enterprise Inc (0,32%)

Die KI-Buchungen bei Axon Enterprise wachsen laut dem CEO um 500 % - das Allzeithoch rückt in unmittelbare Nähe!

Axon Enterprise Inc (0,32%)

Axon Enterprise, das für seine TASER-Elektroschockgeräte und digitale Lösungen für Strafverfolgungsbehörden bekannt ist, ist eine absolute Dauerläufer-Aktie. Am 4. August wurde die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Dabei wurde hervorgehoben, dass die KI-Strategie des Unternehmens erste Wirkung zeigt: Laut einer internen Umfrage sparen Polizeikräfte durch die neuen Tools zwischen 6 und 12 Stunden pro Woche ein – 75 % der Nutzer erwarten eine deutliche Effizienzsteigerung. Am 28. August sagte der CEO Rick Smith in der CNBC-Sendung „Mad Money, dass die KI-Buchungen um 500 % wachsen und das Unternehmen in einer einzigartigen Position sei, um von der KI-Ära zu profitieren. Der Grund dafür sei die riesige Datenbasis des Unternehmens: Über eine Million Nutzer von Axon-Bodycams generieren kontinuierlich "Augen und Ohren" aus dem Feld. Diese Daten bilden die weltweit größte Sammlung von Audio- und Videomaterial von Polizeieinsätzen, was eine ideale Grundlage für die Anwendung von KI darstellt. Die Aktie erreichte Anfang August mit der Vorlage der Q2-Zahlen ein neues Allzeithoch bei 890 USD. Seither konsolidiert die Aktie und lief zuletzt an die initiale Priceline bei 750 USD heran. Auf dem aktuellen Niveau bietet sich die Möglichkeit für einen Einstieg mit gutem CRV. (AXON)

Gestern
Jörg Meyer
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Rambus Inc. (1,52%)

Agentenbasierte KI mit Schlussfolgerungsfähigkeit und Robotik steigern den Rechenaufwand enorm. Die Interface-Chips von Rambus sind unverzichtbar!

Rambus Inc. (1,52%)

NVIDIA legte in der Nacht zum 28.08.2025 seine Quartalszahlen vor. Einige spannende Kommentare gab es vom Management. NVIDIA-CEO Huang nannte auf „höchster Ebene der Wachstumstreiber“ die Entwicklung und Einführung von agentenbasierter KI mit Schlussfolgerungsfähigkeiten. Denn jetzt recherchiert die KI, denkt nach, erstellt einen Plan und nutzt weitere Tools. Auch Robotik-Anwendungen benötigen mehr Rechenkapazitäten. Der Rechenaufwand steigt damit enorm an. Ein potenzieller Profiteur von der höheren Inferenz ist RAMBUS (RMBS). Rambus sorgt mit seinen Interface-Chips für eine Beschleunigung des Datenflusses in Rechenzentren. Es ist eine spezialisierte Logik-Komponente, die als Schnittstelle zwischen einem Prozessor und dem Arbeitsspeicher fungiert. Sie sorgen für eine Signalverarbeitung, Protokoll-Übersetzung sowie das Bandbreitenmanagement. Auch sind sie wichtig für mehr Bandbreite pro Watt, größere Speicherkonfigurationen sowie die Skalierbarkeit. Mit einer anhaltenden Führungsposition bei DDR5-Speicherschnittstellenchips und wachsender Attraktivität für neue Produkte ist der Konzern gut positioniert, um von der steigenden Nachfrage nach High-Performance-Computing- und KI-Infrastrukturen zu profitieren. Wie im letzten Conference Call deutlich wurde, sieht man bei MRDIMM eine 600 Mio. USD-Chance. Der DDR5 MRDIMM 12800 Chipsatz wurde entwickelt, um eine noch nie dagewesene Bandbreite und Speicherkapazität zu bieten und sicherzustellen, dass Server die steigenden Arbeitslasten von KI und High-Performance-Computing bewältigen können. Rambus ist ein Enabler für große KI-Datacenter, welche für Superintelligenz sowie agentenbasierte KI mit Schlussfolgerungsfähigkeiten benötigt werden. Laut dem NVIDIA-CEO werden 3 bis 4 Bio. USD in KI-Infrastruktur bis Dekadenende investiert. Das jüngste Wachstum von Rambus i.H.v. 30 % auf Quartalsebene müsste sich fortsetzen. Die Aktie steht vor einem neuen 52-Wochenhoch. Ein neues Kursziel von 91 USD und eine Hochstufung auf „Kaufen“ durch die Arete-Analysten sollte sich am 28.08.2025 positiv auswirken.

Gestern
Marvin Herzberger
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Basler AG (6,71%)

Basler AG: Analystensupport führt den Titel auf ein neues 52-Wochenhoch!

Basler AG (6,71%)

Die Basler AG ist in den letzten Quartalen zu einer Comeback-Story geworden. Fundamental konnte der Konzern wiederum am 06. August mit den Halbjahreszahlen aufwarten. Der Umsatz stieg um 20 % auf 111,7 Mio. Euro und der Auftragseingang erhöhte sich sogar um 22 % auf 113,3 Mio. Euro. Die eingeleiteten Maßnahmen zur Stabilisierung und Effizienzsteigerung zeigten Wirkung und führten im 1. Halbjahr zu einer Vorsteuerrendite von 7 %. Besonders in China und den USA profitierte das Unternehmen von größeren Projekten. Wachstumstreiber waren in den ersten sechs Monaten insbesondere Großaufträge aus dem 4. Quartal des Vorjahres in den Regionen China und USA. Der Auftragseingang entwickelte sich zum Ende des Berichtszeitraums zunehmend stärker, was einen positiven Start in die 2. Jahreshälfte ermöglicht. Vor dem Hintergrund der guten Halbjahresergebnisse und trotz des weiterhin verhaltenen Marktumfelds hat der Vorstand der Basler AG seine Prognose für das Geschäftsjahr 2025 am 06. August 2025 erhöht. Das Management erwartet nun einen Konzernumsatz zwischen 202 Mio. und 215 Mio. Euro (zuvor 186 Mio. bis 198 Mio. Euro) und eine Vorsteuerrendite zwischen 2 % und 6 % (zuvor 0 % bis 5 %). Die Sichtbarkeit für das 4. Quartal bleibt aufgrund der kurzen Bestellhorizonte der Kunden jedoch begrenzt, was zu einem relativ breiten Prognosekorridor führt. Jefferies hat das Kursziel für Basler am 27. August von 9 auf 21 Euro angehoben und die Einschätzung von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Nach der langen unterdurchschnittlichen Entwicklung der Aktien mittelgroßer europäischer Unternehmen loten die Experten in ihrer Analyse hier die Chancen aus. Das deutsche Investitionspaket und ein möglicher Waffenstillstand bildeten eine gute Grundlage für eine Neubewertung in Wachstumsbranchen und bei zyklischen Unternehmen. Bei Basler sehen sie das volle Potenzial noch nicht ausgeschöpft.

Gestern
Andreas H
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Commvault Systems Inc. (-0,05%)

Das Cybersecurity-Unternehmen Commvault Systems überzeugte zuletzt mit starken Zahlen und könnte jetzt vor der Trendfolge stehen!

Commvault Systems Inc. (-0,05%)

Commvault Systems habe ich im Tenbagger-Magazin zum ersten Mal ausführlich im Jahr 2021 zu Kursen von 80 USD vorgestellt. Seither hat sich die Aktie gut entwickelt und notiert am Allzeithoch bei 185 USD. Bei dem Unternehmen handelt es sich um den Marktführer im Bereich Datensicherung und -Wiederherstellung. Die Software gilt als eine der besten Sicherungs- und Wiederherstellungslösungen in der Branche. Im letzten Quartal hat das Unternehmen die Marke von 8.000 Kunden überschritten, wobei der Gesamtumsatz um 26 % auf 282 Mio. USD stieg. Was mir gefällt ist, dass Commvault eine erfolgreiche Umstellung auf ein abonnementbasiertes Modell vollzogen hat. Das führt zu besser vorhersehbaren Einnahmen (ARR), die im letzten Quartal um 33 % auf 844 Mio. USD gewachsen sind. Als Wachstumstreiber gelten der expandierende Markt für Cyber-Resilienz, die Breite des Partner-Ökosystems sowie kontinuierliche Innovationen in KI. Die Aktie erreichte mit den Q1-Zahlen ein bei 200 USD. Über die letzten Wochen kam es zu einer Konsolidierung, wobei die Pivotal Price Line bei 175 USD angelaufen wurde. Jetzt bietet sich ein Einstieg mit guten CRV an mit einem Stop bei etwa 170 USD. (CVLT)

vor 2 Tagen
Jörg Meyer
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Infineon Technologies AG (-1,02%)

Infineon: Positioniert sich für das Zeitalter der Humanoiden und will Robotern das Sehen sowie Bewegen beibringen!

Infineon Technologies AG (-1,02%)

Infineon ist vor allem als Hersteller von Automotive-Chips bekannt. Doch das Unternehmen verfügt über weitere Bereiche, die in den nächsten Jahren für einen neuen Wachstumszyklus sorgen sollten. Dazu gehören beispielsweise Halbleiter für eine energieeffiziente Stromversorgung von Datacentern. Nun dringt das Unternehmen auch in den nächsten Volumenmarkt – humanoide Roboter – vor. Da zudem ein neuer Wachstumszyklus ansteht und die Aktie den Big Picture-Breakout vorbereitet, gehört sie auf die engere Watchlist! Infineon und NVIDIA adressieren den Humanoiden-Markt Wie Infineon in dieser Woche bekanntgab, wird man durch eine weitere Zusammenarbeit mit NVIDIA verstärkt den Markt für Humanoide adressieren. Das ist ein strategisch richtiger Schritt, weil humanoide Roboter langfristig der größte Volumenmarkt werden dürften. Die schnellen KI-Fortschritte werden zu einem zügigeren Übergang führen. Morgan Stanley schätzt, es gibt 1 Mrd. Humanoide bis 2050. Elon Musk rechnet langfristig sogar mit 20 Mrd. Einheiten. Infineon arbeitet gemeinsam mit NVIDIA an der Beschleunigung der Entwicklung humanoider Roboter, indem die Mikrocontroller-, Sensor- und intelligenten Aktuator-Technologien von Infineon mit NVIDIAs Jetson Thor-Modulen kombiniert werden. Diese Kooperation zielt darauf ab, OEMs und ODMs eine skalierbare, effiziente Motorsteuerungslösung bereitzustellen, die humanoiden Robotern ermöglicht, Dinge wahrzunehmen, sich präzise zu bewegen, zu handeln und sicher verbunden zu bleiben. Wie kann Infineon helfen Humanoide zu ermöglichen? Zentral sind die Mikrocontrollerfamilien PSoC und AURIX, die nicht nur eine präzise Echtzeitsteuerung ermöglichen, sondern auch hohen Schutz vor Cyberangriffen bieten. Ergänzt wird dies durch das kürzlich übernommene BRIGHTLANE-Ethernet-Segment von Marvell, das eine schnelle und zuverlässige Kommunikation zwischen den Systemkomponenten sicherstellt – ein Schlüsselelement für die komplexe Koordination humanoider Bewegungen. Darüber hinaus sorgen die PSOC Control C3-Controller in Kombination mit NVIDIAs Holoscan Sensor Bridge und den Jetson Thor-Modulen für eine nahtlose Verbindung von KI-gestützter Datenverarbeitung und Feldorientierter Steuerung. Das Ergebnis sind flüssige, vibrationsarme Bewegungsabläufe. Konsensschätzungen implizieren einen neuen Wachstumszyklus Infineon sollte über die kommenden Jahre vor einer neuen Phase mit anziehenden Erlösen sowie EPS stehen. Der Konsens rechnet im Zeitraum 2025 bis 2028 mit einem Umsatzanstieg von 14,64 Mrd. Euro auf 19,02 Mrd. Euro. Das EPS dürfte von 1,47 Euro auf 2,48 Euro steigen. Helfen sollte eine Erholung des Automobilmarktes mit mehr Content dank dem autonomen Fahren, aber auch neue Wachstumsmotoren wie der Datacenter-Markt.

vor 2 Tagen
Leonid Kulikov
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Trump Media & Technology Group Corp. (-1,06%)

Yorksville Acquisition (YORK) - Trump Media (DJT) startet Milliarden-Projekt mit Cronos-Token!

Trump Media & Technology Group Corp. (-1,06%)

Das Medienunternehmen von Donald Trump, Betreiber der Plattform Truth Social, geht einen weiteren großen Schritt in Richtung Kryptowährungen. Gemeinsam mit dem Krypto-Börsenbetreiber Crypto.com und der SPAC Yorkville Acquisition (YORK) gründet die Firma eine neue Gesellschaft unter dem Namen Trump Media Group CRO Strategy. Ziel ist der massive Erwerb von Cronos (CRO), der hauseigenen Kryptowährung von Crypto.com. Nach Angaben des Unternehmens sollen rund 6,4 Mrd. USD mobilisiert werden: Crypto.com bringt 1 Mrd. USD in CRO-Tokens ein, während ein Yorkville-Ableger eine Kreditlinie über 5 Mrd. USD zur Verfügung stellt. Trump Media selbst will zusätzlich 105 Mio. USD in CRO investieren; im Gegenzug kauft Crypto.com Anteile an Trump Media im Wert von 50 Mio. USD. Die neue Gesellschaft soll künftig an der Nasdaq unter dem Ticker MCGA notiert sein. Die Ankündigung löste umgehend kräftige Marktbewegungen aus: Aktien von Trump Media stiegen am Dienstag um mehr als 5 %, während der Kurs des Cronos-Tokens zeitweise um über 20 % nach oben schoss. CEO Devin Nunes erklärte, man sei „weiterhin optimistisch für Kryptowährungen“ und sehe in der Partnerschaft mit Crypto.com und Yorkville eine strategische Weichenstellung für die digitale Zukunft. Hintergrund ist die aggressive Krypto-Offensive des Trump-Imperiums: Bereits im Frühjahr hatte Trump Media 2,4 Mrd. USD über Aktien und Wandelanleihen eingesammelt, um eine umfangreiche Bitcoin-Reserve aufzubauen – nach dem Vorbild von MicroStrategy (MSTR). Zudem verfolgt das Unternehmen Pläne für mehrere Krypto-ETFs. Kritiker warnen indes vor möglichen Interessenkonflikten, da Donald Trump als größter Anteilseigner sowohl politische als auch geschäftliche Interessen in diesem Markt bündelt. Der Trend bleibt weiterhin sehr spekulativ!

vor 2 Tagen
Andreas H
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Eos Energy Enterprises (0,87%)

Eos Energy Enterprises setzt auf zinkbasierte Batterien — Aktie mit Ausbruch aus Base!

Eos Energy Enterprises (0,87%)

Eos Energy Enterprises stellt zinkbasierte Energiespeicherlösungen her und positioniert sich in einem Markt, der von Lithium dominiert wird, als interessanter Gegenentwurf. Zu den Produkten gehören u. a. Batterie-Energiespeichersysteme wie der Eos Cube. Dabei hat das Unternehmen vor knapp zwei Jahren einen Plan zur Erweiterung der Produktionskapazitäten auf den Weg gebracht. Im vergangenen Jahr wurde die erste hochmoderne Fertigungslinie für seine Batterien erfolgreich in Betrieb genommen, auf der alle 10 Sekunden ein Batteriemodul produziert wird. Um die Kapazität weiter zu steigern und Kostensenkungen voranzutreiben, führt Eos derzeit eine Automatisierung der Unterbaugruppen ein, die den Durchsatz der Batteriemodul-Linie mehr als verdoppeln soll. Zusammen ermöglichen diese beiden Programme dem Unternehmen, die Produktion in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 auf eine annualisierte Rate von 2 GWh pro Jahr zu steigern, was der Aktie in den kommenden Quartalen mächtig Auftrieb geben könnte. Bei den Zahlen zum 2. Quartal, die am 30. Juli vermeldet wurden, wurde ein Umsatz von 15,24 Mio. USD erzielt, was beinahe dem gesamten Umsatz des Vorjahres entspricht. Beachtlich ist der aktuelle Auftragsbestand von 672 Mio. USD. Die Aktie läuft seit mehreren unter hoher Volatilität seitwärts. Jedoch verengt sich die Handelsspanne immer mehr. Mit dem Ausbruch über den Widerstand bei 6,90 USD kann jetzt auf die Trendfolge gesetzt werden, wobei ich der Aktie einen Spielraum von etwa 10 % geben würde. (EOSE)

vor 2 Tagen
Marvin Herzberger
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Electromed (-0,13%)

Electromed: Steigende Nachfrage nach Geräten zur Behandlung von Atemwegserkrankungen

Electromed (-0,13%)

Electromed Inc. (ELMD) ist ein auf Medizintechnik spezialisiertes Unternehmen, das sich auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung eines Gerätes zur Behandlung von Atemwegserkrankungen konzentriert. Ihr Hauptprodukt ist das SmartVest Airway Clearance System. Dieses System wendet die Therapie der Hochfrequenz-Thorax-Oszillation (High Frequency Chest Wall Oscillation, HFCWO) an. Dabei wird über eine aufblasbare Weste sanfter, pulsierender Luftdruck auf den Brustkorb des Patienten ausgeübt. Diese Vibrationen helfen dabei, festsitzenden Schleim in den Atemwegen zu lösen und zu mobilisieren, damit dieser leichter abgehustet werden kann. Am 26. August hat der Konzern den Bericht für das 4. Quartal präsentiert, wobei ein Umsatzwachstum um 17,3 % auf 17,39 Mio. USD und ein Anstieg des EPS um 25 % auf 0,25 USD ausgewiesen werden konnten. Die positive Entwicklung wird durch strategische Initiativen vorangetrieben. Ein wesentlicher Wachstumstreiber ist die kontinuierliche Expansion des Vertriebsteams, um die Reichweite der SmartVest Airway Clearance System-Therapie zu erhöhen. Darüber hinaus konzentriert sich das Unternehmen auf die Stärkung seiner Marke und die Generierung klinischer Nachweise, um die Akzeptanz der Therapie bei Ärzten zu steigern. Mit der Aufnahme in die Russell 2000 und Russell 3000 Indizes im Juni 2025 konnte das Unternehmen seine Visibilität bei institutionellen Anlegern weiter erhöhen, was das Vertrauen des Marktes in seine Wachstumsstrategie untermauert. Diese Maßnahmen sind entscheidend für die Erschließung des unterversorgten Marktes für Bronchiektasen. Die Analysten hatten für das 4. Quartal derweil nur mit einem Umsatz in Höhe von 16,64 Mio. USD und einem EPS in Höhe von 0,22 USD kalkuliert. Als Reaktion auf die starken Fundamentaldaten bereitet die Aktie den nachhaltigen Ausbruch aus der Konsolidierung über eine Widerstandslinie vor. Dieser Etappenschritt könnte wiederum Anschlusskäufe begünstigen und der Aktie weiteren Auftrieb verleihen.

26. August 2025
Leonid Kulikov
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Advanced Micro Devices Inc. (3,26%)

AMD (AMD) gewinnt an Schwung: IBM-Allianz und Analystenimpact sorgen bei der Aktie für positive Impulse!

Advanced Micro Devices Inc. (3,26%)

Advanced Micro Devices Aktie legt am 26. August zu, nachdem der US-Chiphersteller eine Technologiepartnerschaft mit IBM vorgestellt hat. Ziel der Kooperation ist es, klassische Rechenleistung aus AMDs Prozessoren und Grafikchips mit IBMs Quantencomputern zu verbinden und damit völlig neue Hochleistungsarchitekturen zu schaffen. Noch im laufenden Jahr soll ein erster Prototyp dieser „quantenzentrierten Supercomputer“ demonstriert werden. Für Investoren ist dies ein Signal, dass AMD seine technologische Basis über das bisherige Kerngeschäft hinaus deutlich verbreitert. Zusätzlichen Rückenwind erhält AMD durch eine positive Einschätzung der Truist Securities. Analyst William Stein stufte die Aktie von Hold auf Buy hoch und erhöhte das Kursziel deutlich von 173 USD auf 213 USD. Begründung: AMD sichere sich zunehmend Aufträge großer Cloud-Betreiber und könne dadurch vom wachsenden Markt für Rechenzentrums-GPUs profitieren – ein Feld, das bislang fast vollständig von NVIDIA dominiert wird. Während AMD 2018 bei CPUs noch weniger als 1 % Marktanteil hatte, liegt dieser nach dem Erfolg der „Rome“-Prozessoren inzwischen bei über 21 %. Ein ähnlicher Entwicklungspfad sei nun auch bei KI-Chips denkbar. Stein rechnet langfristig mit rund 10 % Marktanteil von AMD im Bereich der Data-Center-GPUs.

26. August 2025
Jörg Meyer
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Aehr Test Systems (8,41%)

Aehr Test Systems sichert sich Evaluierungsauftrag für KI-Prozessoren. Die Chancen auf die Seriennutzung und noch viel größere Orders wachsen!

Aehr Test Systems (8,41%)

Aehr Test Systems (AEHR) gilt als Spezialist für Test- und Einbrennsysteme, die in der Halbleiterfertigung unverzichtbar sind. Mit seinen Lösungen werden Chips auf Wafer- und Bauteilebene geprüft, stabilisiert und auf Zuverlässigkeit getestet. „Unsere Systeme helfen, Defekte frühzeitig zu erkennen und die Lebensdauer der Halbleiter zu sichern“, betont CEO Gayn Erickson. Kunden aus der Speicher-, Leistungs- und zunehmend auch der KI-Industrie setzen auf Aehrs Technologien, um die Qualität ihrer Hochleistungsprozessoren sicherzustellen. Als einziger Anbieter von Lösungen sowohl für Wafer-Level- als auch für Package-Burn-In verfügt das Unternehmen über eine Alleinstellung im Markt. Wachstum durch den KI-Superzyklus Kaum ein Markt wächst derzeit so dynamisch wie der für KI-Chips: Laut Aehr könnte das Volumen von 60 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023 auf rund 600 Milliarden US-Dollar bis 2032 anschwellen. Für den Test-Spezialisten eröffnet sich damit enormes Potenzial. Ein Beispiel ist das Sonoma Ultra-High-Power System, das eigens für Hochleistungs-KI-Prozessoren entwickelt wurde. Es verarbeitet bis zu 2000 Watt pro Gerät, nutzt Flüssigkeitskühlung und bietet präzises Thermomanagement. „Mit unseren Plattformen liefern wir Kunden die Werkzeuge, um selbst die leistungsstärksten KI-Chips sicher in Serie zu bringen“, erklärt Erickson. Neuer KI-Auftrag mit Signalwirkung Am 26.08.2025 meldete Aehr den Eingang eines Auftrags eines führenden Herstellers von KI-Prozessoren. Gegenstand ist ein bezahltes Evaluierungsprogramm für Wafer-Level-Burn-In. Entwickelt wird unter anderem ein kundenspezifischer WaferPak-Kontaktor für 300-mm-Wafer, mit dem die Hochleistungsfähigkeit der KI-Chips unter Realbedingungen getestet werden soll. „Wir freuen uns, dass dieser Top-Tier-Kunde uns nun offiziell mit einer Evaluierung beauftragt hat“, sagt Erickson. „Das ist ein wichtiger erster Schritt hin zur möglichen Seriennutzung unserer FOX-Wafer-Level-Testlösungen.“ Der CEO betont, dass WLBI gegenüber herkömmlichen Paket-Tests klare Vorteile bietet: Defekte Chips werden schon vor der kostenintensiven Verpackung aussortiert, was Ertrag und Effizienz deutlich steigert. Infolge bricht die Aktie aus der Base auf das 52-Wochenhoch aus!

26. August 2025
Marvin Herzberger
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Medtronic PLC (0,02%)

Medtronic PLC: Insiderkäufe nach der Prognoseanhebung summieren sich auf 462.750 USD

Medtronic PLC (0,02%)

Medtronic PLC zählt zu den weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Medizintechnik. Am 19. August hat der Konzern die Ergebnisse für das 1. Quartal des Geschäftsjahres 2026 (FY26) veröffentlicht. Das Unternehmen erzielte demnach einen weltweiten Umsatz von 8,578 Mrd. USD und einen bereinigten Umsatz von 8,539 Mrd. USD. Dies entspricht einem Anstieg von 8,4 % auf berichteter Basis und 4,8 % auf organischer Basis. Das Unternehmen verzeichnete das 11. Quartal in Folge ein organisches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich. Der GAAP-verwässerte Gewinn pro Aktie (EPS) stieg um 1 % auf 0,81 USD, während der Non-GAAP-verwässerte EPS um 2 % auf 1,26 USD zunahm. Die Analysten hatten derweil mit einem Umsatz in Höhe von 8,38 Mrd. USD und Non-GAAP-verwässertes EPS in Höhe von 1,23 USD gerechnet. Aufgrund der starken Leistung im 1. Quartal hat Medtronic seine EPS-Prognose für das Geschäftsjahr 2026 (FY26) angehoben. Das Unternehmen erwartet nun ein verwässertes Non-GAAP-EPS von 5,60 USD bis 5,66 USD, verglichen mit der vorherigen Prognose von 5,50 USD bis 5,60 USD. Das zugrunde liegende Wachstum des Non-GAAP-EPS wird voraussichtlich bei etwa 4,5 % liegen, gegenüber der vorherigen Prognose von etwa 4 %. Die Prognose berücksichtigt eine reduzierte potenzielle Auswirkung von Zöllen von etwa 185 Mio. USD, verglichen mit der vorherigen Spanne von 200 Mio. bis 350 Mio. USD. Die Prognose für das organische Umsatzwachstum des Geschäftsjahres 2026 bleibt bei etwa 5 %. Das Unternehmen erwartet, dass sich das Umsatzwachstum in der 2. Hälfte des Geschäftsjahres beschleunigen wird, da es bei den wichtigsten Wachstumstreibern Fortschritte macht. Der U.S. Centers for Medicare & Medicaid Services (CMS) hat einen National Coverage Determination (NCD) für das Symplicity Spyral-System für Bluthochdruck vorgeschlagen, wobei die endgültige Entscheidung bis zum 8. Oktober 2025 erwartet wird. Direktor William R. Jellison hat am 22. August und 25. August kumuliert 5.000 Aktien des Konzerns zu Stückpreisen zwischen 92,37 USD und 92,73 USD für insgesamt 462.750 USD gekauft.

26. August 2025
Andreas H
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Magnite Inc. (0,50%)

Magnite profitiert von vertieften Partnerschaften - Aktie bricht aus Base auf Jahreshoch aus!

Magnite Inc. (0,50%)

Magnite ist ein digitaler Werbevermarkter, der sich auf Programmatic Advertising, also auf den automatisierten Kauf und Verkauf von Werbeplätzen in Echtzeit, spezialisiert hat. Ein wichtiger Treiber für das Unternehmen ist der Übergang vom linearen TV zu ConnectedTV. Am 20. Mai diese Jahres wurde die Partnerschaft mit Amazon Publisher Services (APS) erweitert. Damit erhielt Magnite erweiterten Zugang zu Streaming-TV-Inventar auf Fire-TV-Geräten von Amazon. Die am 6. August veröffentlichten Zahlen zum 2. Quartal signalisieren weiteres Wachstum, wobei die Umsatz- und EBITDA-Prognose übertroffen wurde. Für das Gesamtjahr wurde die Prognose für die EBITDA-Marge von zuvor 100 Basispunkten auf mindestens 150 Basispunkte und für das Wachstum des freien Cashflows auf einen „hohen Zehnerbereich bis 20 %“ erhöht. Insbesondere wurde auf das beschleunigte Wachstum bei CTV und DV+, das durch vertiefte Partnerschaften mit führenden Streaming-Anbietern unterstützt wird, verwiesen. Die Aktie hat über die letzten Wochen eine schöne Base gebildet. Mit dem Ausbruch über die Marke von 25 USD kann jetzt auf eine Trendfortsetzung spekuliert werden. (MGNI)

25. August 2025
Andreas H
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Bancorp (The) (7,75%)

Die Aktie von The Bancorp bricht aus einer Base auf ein neues Allzeithoch aus!

Bancorp (The) (7,75%)

Die Aktie von The Bancorp muss man aufgrund der relativen Stärke weiterhin im Blick haben. Bei dem Unternehmen, mit einer Marktkapitalisierung von 3,3 Mrd. USD, handelt es sich um eine der wenigen Banken in den USA, die sich auf die Bereitstellung von Private-Label-Banking- und Technologielösungen für Nicht-Bankunternehmen spezialisiert hat. Im Rahmen der Private-Label-Banking-Strategie bietet man den Affinity-Group-Partnern Bankdienstleistungen an, die auf die Bedürfnisse ihrer jeweiligen Kunden zugeschnitten sind. Dadurch können diese Kooperationspartner ihren Mitgliedern die von ihnen gewünschten Bankdienstleistungen unter ihrer eigenen Marke anbieten. Wachsen will man mit dem Ausbau seiner Fintech-Plattform, wobei der „Vision 700“-Plan des Unternehmens vorsieht, das „volle Potenzial“ seines Zahlungs- und Kreditgeschäfts zu erschließen. Mit den Q2-Zahlen am 6. August wurde die EPS-Prognose für das Jahr 2025 mit 5,25 USD bestätigt. Dabei wurde das „Project 7” vorgestellt, ein Plan, der durch das Fintech-Umsatzwachstum, Rückkäufe und Effizienzsteigerungen „mindestens 7 USD Gewinn pro Aktie bis Ende 2026" anstrebt. Die Aktie hat die letzten Wochen konsolidiert und eine schöne Base gebildet. Jetzt könnte die Aktie bereits für die Trendfolge sein. (TBBK)

25. August 2025
Marvin Herzberger
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Reynolds Consumer Products Inc. (2,12%)

Reynolds Consumer Products: Insiderkäufe summieren sich auf rund 1,65 Mio. USD!

Reynolds Consumer Products Inc. (2,12%)

Reynolds Consumer Products Inc. (REYN) produziert und vertreibt eine breite Palette an Haushaltsartikeln, darunter Produkte für die Zubereitung und Aufbewahrung von Lebensmitteln, Müllentsorgung und Spezialverpackungen. Zu den bekannten Marken von Reynolds gehören Reynolds Wrap, Hefty und Presto. Ein Teil des Geschäfts besteht auch aus Aluminiumverkäufen an Gastronomie- und Industriekunden. Am 30. Juli hat der Konzern den Bericht für das 2. Quartal präsentiert. Demnach ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht um 0,86 % auf 938 Mio. USD gestiegen. Die Einzelhandelsumsätze blieben mit 887 Mio. USD stabil, während die Einzelhandelsmenge um 1 % zurückging. Dies steht im Einklang mit der allgemeinen Entwicklung, wobei ein starker Gegenwind durch den Rückgang bei Schaumprodukten verzeichnet wurde. Der Nettogewinn sank auf 73 Mio. USD gegenüber 97 Mio. USD im Vorjahreszeitraum. Das Management führte diese Entwicklungen u.a. auf geringere Einzelhandelsvolumen und das Timing von Preisaktionen zurück. Beim EPS wurden dadurch nach 0,46 USD nun 0,39 USD für das 2. Quartal ausgewiesen. Die Analysten hatten für das 2. Quartal derweil nur mit einem Umsatz in Höhe von 899,1 Mio. USD und EPS in Höhe von 0,38 USD gerechnet. Die Jahresprognose mit einem leichten Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich und einem bereinigten EBITDA in einer Spanne von 650 Mio. bis 670 Mio. USD wurde bestätigt. Das bereinigte EPS soll zwischen 1,54 und 1,61 USD liegen. Zu den wichtigsten Wachstumstreibern des Konzerns gehört die Produktinnovation. Das Unternehmen hat in neue Produkte wie Hefty Fabuloso Müllbeutel, Hefty Press to Close Frischhaltebeutel und Reynolds Kitchens Heißluftfrittier-Einlagen investiert. Hierdurch können Volumen und Marktanteile gewonnen werden. Außerdem investiert das Unternehmen in Kostensenkungsinitiativen und Automatisierung, um die Margen zu verbessern und die Rentabilität langfristig zu steigern. Direktor Duncan Hawkesby hat am 20. August 4.317 Aktien zu je 23,16 USD für insgesamt 99.995 USD gekauft. Am 21. August legte er nach. An jenem Tag kaufte er 67.269 Aktien zu je 23,04 USD für insgesamt 1.549.878 USD. In Summe hat der Direktor an den beiden Tagen Aktien für 1.649.873 USD gekauft, wodurch sein Aktienbestand auf 174.586 Aktien gestiegen ist.

22. August 2025
Marvin Herzberger
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CTS Eventim AG & Co. KGaA (-3,82%)

CTS Eventim: Insiderkauf nach dem panischen Ausverkauf durch den CEO im Umfang von 4,9 Mio. Euro!

CTS Eventim AG & Co. KGaA (-3,82%)

CTS Eventim (i.) ist Europas führender Anbieter im Ticketing und Live Entertainment. Am 21. August hat der Konzern den Bericht für das 1. Halbjahr veröffentlicht. Der Konzernumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,6 Prozent auf 1,294 Mrd. Euro. Das bereinigte EBITDA des Konzerns blieb mit 200,5 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau, was einem Rückgang von 0,8 Prozent entspricht. Die bereinigte EBITDA-Marge lag bei 15,5 Prozent. Das Segment Ticketing erreichte sowohl im 2. Quartal als auch im 1. Halbjahr 2025 neue Rekordwerte bei Umsatz und bereinigtem EBITDA. Der Umsatz des Ticketing-Segments stieg im 1. Halbjahr um 16,1 Prozent auf 415,7 Mio. Euro, und das bereinigte EBITDA erhöhte sich um 6,6 Prozent auf 166,8 Mio. Euro. Das Live Entertainment-Segment verzeichnete im ersten Halbjahr einen Umsatzanstieg von 3,3 Prozent auf 894,4 Mio. Euro. Allerdings wurde das bereinigte EBITDA dieses Segments durch hohen Kostendruck und temporäre Integrationsaufwendungen beeinflusst, was zu einem Rückgang von 26,1 Prozent auf 33,7 Mio. Euro führte. Der Vorstand hält trotz des herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfelds an seiner Prognose für das Geschäftsjahr 2025 fest, die im Geschäftsbericht 2024 aufgestellt wurde. Das Unternehmen ist mit seiner konsequenten Internationalisierungs- und Innovationsstrategie bestens aufgestellt, um in einem schwierigen Marktumfeld nachhaltig zu wachsen. Klaus-Peter Schulenberg, CEO von CTS Eventim, betont, dass die Ergebnisse die Stärke und Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells unterstreichen. Die erwarteten Synergien aus den laufenden Integrationen sowie die fortlaufende Stärkung der technologischen Infrastruktur sollen zukünftig zusätzliche positive Impulse für das Ergebnis liefern. Vorstand Klaus-Peter Schulenberg hat direkt auf den panischen Kurseinbruch der Aktie nach der Präsentation des Quartalsberichts reagiert. Über die KPS Stiftung hat er am 21. August über den Handelsplatz XETRA zu Stückpreisen von 81,95 Euro Anteile für rund 4,9 Mio. Euro (exakt: 4.917.000 Euro) gekauft. Auch einige Experten sehen in der Kursreaktion nach den Zahlen eine Übertreibung. So hat zum Beispiel die UBS die Einschätzung für CTS Eventim am 22. August auf "Buy" belassen und das Kursziel nur leicht von 120 auf 115 Euro gesenkt. Der Analyst senkte seine Schätzungen für die Jahre bis 2029. Im weiteren Jahresverlauf und 2026 sollte sich die Geschäftsdynamik aber verbessern, so der Experte.

22. August 2025
Andreas H
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Dycom Industries Inc. (-0,04%)

Die Aktie von Dycom Industries könnte nach einem Rücksetzer nun wieder das Allzeithoch angreifen!

Dycom Industries Inc. (-0,04%)

Dycom Industries, mit einer Marktkapitalisierung von 7,6 Mrd. USD, bietet Servicearbeiten für Telekomunternehmen und unterstützt diese beispielsweise beim Aushub, um Glasfaserkabel zu vergraben, bricht bei Bedarf Bürgersteige auf und repariert sie und bringt die Glasfaserkabel über Strommasten zu den Haushalten und Unternehmen. Zwar hat das Unternehmen am 20. August mit seinen Zahlen zum 2. Quartal beim Umsatz mit 1,37 Mrd. USD, trotz neuer Rekorde, leicht enttäuscht. Beim Gewinn lag man aber deutlich über den Schätzungen, während der Auftragsbestand um satte 16,9 % auf 8 Mrd. USD zulegte. Wachstum verspricht sich das Unternehmen u. a. im Bereich KI und Rechenzentren. Der CEO sagte hierzu: „Wir schätzen, dass der adressierbare Markt für Dycom allein in den nächsten fünf Jahren aufgrund der Ausgaben für die Netzwerk-Infrastruktur von externen Rechenzentren über 20 Mrd. USD betragen wird, wobei die Ausgaben über diesen Zeitraum verteilt sind und mit Beginn des nächsten Jahrzehnts wahrscheinlich weiter steigen werden.“ Die Aktie ist ein Dauerläufer und hat vor wenigen Tagen ein Allzeithoch bei 275 USD generiert. Nach dem Rücksetzer aufgrund der Q2-Zahlen, zeigte das Unternehmen am 21. August relative Stärke. Hier kann nun auf einen erneuten Lauf an das Allzeithoch gesetzt werden (DY)

21. August 2025
Andreas H
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Kanzhun Ltd. (ADRs) (0,00%)

Der chinesische Personalvermittler Kanzuhn überzeugt mit soliden Quartalsergebnis — Aktie mit Ausbruch auf neues Jahreshoch!

Kanzhun Ltd. (ADRs) (0,00%)

Kanzhun Limited habe ich zuletzt im Juni vorgestellt. Seither konnte die Aktie des chinesischen Personalvermittlers solide zulegen und könnte nach einem starken Quartalsbericht weiter durchstarten. Das Unternehmen betreibt eine Online-Plattform im Bereich Personaldienstleistungen und verbindet in erster Linie Jobsuchende und Unternehmen miteinander. Am 20. August veröffentlichte das Unternehmen seine Q2-Zahlen, wobei sowohl der Umsatz mit 293,48 Mio. USD ebenso wie der Gewinn je Aktie mit 0,29 USD deutlich über den Schätzungen lagen. Das Unternehmen hat die letzten zwei Jahre damit verbracht, KI-Agenten zu entwickeln, wobei man in diesem Jahr mit der Monetarisierung beginnen will. Laut dem Management spielt KI eine zunehmend wichtige Rolle im Kundenservice, wo sie beim Training neuer Mitarbeiter, bei der automatischen Überprüfung der Servicequalität und bei der Erkennung und Reaktion auf Kundenemotionen hilft. Die Aktie ist Anfang August aus einer mehrmonatigen Seitwärtsbewegung ausgebrochen und könnte mit den Quartalszahlen nun über den Widerstand bei 19 USD ziehen. Rückenwind könnte die Aktie durch dadurch erhalten, dass das laufende Aktienrückkaufprogramm aufgestockt wurde. (BZ)

21. August 2025
Marvin Herzberger
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Facc AG (1,70%)

FACC AG: Auftragsbestand in Höhe von über 6 Mrd. USD sichert eine hohe Auslastung!

Facc AG (1,70%)

Die FACC AG (i.) hat sich auf die Entwicklung, Herstellung und Wartung von fortschrittlichen Leichtbausystemen und -komponenten für die Luft- und Raumfahrtindustrie spezialisiert. Am 20. August hat der Konzern den Bericht für das 1. Halbjahr präsentiert. Demnach setzt der Konzern den Wachstumskurs fort und steigerte den Umsatz auf 484,7 Mio. Euro, was einem Zuwachs von 10,6 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Im 2. Quartal war das Wachstum mit 7,5 % auf 253,7 Mio. Euro wiederum etwas schwächer als im 1. Quartal. Das Unternehmen verzeichnete in allen Geschäftsbereichen ein Wachstum, wobei die größten Umsatztreiber die Segmente Cabin Interiors (Kabineninnenausstattung) und Engines & Nacelles (Triebwerke und Triebwerksverkleidungen) waren. Das Segment Aerostructures (Flugzeugstrukturen) verzeichnete einen leichten Umsatzrückgang. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank jedoch im 1. Halbjahr um 18,7 % auf 18,4 Mio. Euro und beim EPS konnten 0,21 Euro ausgewiesen werden. Dies ist hauptsächlich auf gestiegene Materialkosten und operative Kosten für rund 150 bereitgehaltene Spezialisten zurückzuführen, die erst in der 2. Jahreshälfte für die geplante Umsatzsteigerung voll eingesetzt werden sollen. Trotz des Gewinnrückgangs verbesserte sich die Eigenkapitalquote von 30,4 % auf 33,2 %. FACC konzentriert sich weiterhin auf die Steigerung der Rentabilität durch das Effizienzprogramm CORE, das Einsparungen von 80 Mio. Euro über zwei Jahre anstrebt. Das Programm hat bereits zu positiven Entwicklungen geführt, darunter reduzierte Materialkosten und eine höhere Effizienz in der Produktion. Strategische Neuausrichtungen und die Verlagerung von Produktionsstandorten, wie die Projekte für das Segment Cabin Interiors nach Kroatien und die COMAC-Projekte nach China, tragen ebenfalls positiv zum Ergebnis bei. Ein zentraler Wachstumstreiber ist die starke Nachfrage nach Flugzeugkomponenten in den Hauptsegmenten. Auch neue Geschäftsfelder, insbesondere im Bereich Advanced Air Mobility (AAM), gewinnen zunehmend an Bedeutung und sind dem Segment Engines & Nacelles zugeordnet. Die Ausweitung der globalen Präsenz in Indien durch neue Kooperationen sowie die Erhöhung des Auftragsbestands auf über 6 Mrd. USD durch neue Bestellungen auf der Pariser Luftfahrtschau untermauern die langfristige Positionierung des Unternehmens.

21. August 2025
AndreasZ
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Analog Devices Inc. (0,10%)

Analog Devices will Automatisierungsgeschäft bis 2030 verdoppeln – Komponentenanteil verzehnfacht sich bei humanoiden Robotern!

Analog Devices Inc. (0,10%)

Analog Devices (ADI) will von den aktuellen Schwächesignalen im Technologiesektors nichts wissen. Das Halbleiterunternehmen positioniert sich mit seinen analogen, Mixed-Signal- und digitalen Signalverarbeitungstechnologien geschickt für die nächste Ära der Robotik. Signale wie Licht, Temperatur oder Druck werden in digitale Daten umgewandelt, die von Computern bspw. zur Steuerung von Maschinen verarbeitet werden können. Kooperiert wird seit Jahresbeginn mit Teradyne Robotics für Cobots und autonome mobile Roboter (AMRs) in der Logistikbranche. Auch NVIDIA ist ein Partner, um mit digitalen Zwillingen und Referenzdesigns die Entwicklungsprozesse zu beschleunigen. Humanoide Roboter benötigen für jedes Gelenk und jeden Kontaktpunkt präzise Sensorik und Motorsteuerung. Dies erhöht die Nachfrage nach Sensoren und Aktoren und dürfte den Komponentenanteil je Humanoiden mit Tausenden von US-Dollar ggü. heutigen modernen AMRs verzehnfachen. Das Automatisierungsgeschäft soll bis 2030 von derzeit mehreren Hundert Mio. US-Dollar verdoppelt werden. Stark ist die Nachfrage etwa auch im Landwirtschaftsbereich oder der chirurgischen Robotik. CEO Vincent Roche verwies trotz der Zölle und Handelsschwankungen auf eine robuste Nachfrage im unsicheren Marktumfeld sowie auch die Chancen im wachsenden intelligenten physischen Edge-Markt. Das 3. Quartal verzeichnete ein Umsatzplus von knapp 25 % mit starken sequenziellen Zuwächsen im Bereich der Industrie und Kommunikation, etwa auch durch automatische Chip-Testgeräte für die KI-Infrastruktur. Im 4. Quartal soll der Umsatz zw. 2,9 und 3,1 Mrd. USD (Konsens: 2,8 Mrd. USD) landen. Deutlich höher könnte auch der Nettogewinn mit einer Spanne zw. 2,12 und 2,32 USD je Aktie (Konsens: 2,03 USD) ausfallen. Die Aktie bereitet nun am Allzeithoch den Big-Picture-Breakout vor.

20. August 2025
AndreasZ
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Amer Sports Inc (-4,66%)

Amer Sports überzeugt mit Sport- und Outdoor-Marken – UBS sieht 45 %-Chance nach starkem 2. Quartal!

Amer Sports Inc (-4,66%)

Amer Sports (AS) hat sich mit seinen Marken Salomon, Arc'teryx, Wilson, Peak Performance und Atomic auf den Premium-Sport und Outdoor-Markt spezialisiert. Bekannt sind etwa die Bälle der Marke Wilson, die bereits bei über 70.000 Touchdowns in der NFL oder bei 40 Basketball-Saisons der NBA zum Einsatz kamen. Wilson produziert aber auch Tennisschläger, mit denen 644 Grand Slam-Titel gewonnen wurden. Hinzu kommen 100 Weltcup-Siege auf dem Atomic-Ski. Dies sorgt für eine stetige Sichtbarkeit und hohe Markenbekanntheit. Am 20. August könnte ein von der UBS von 50 auf 52 USD (Buy) angehobenes Kursziel mit einem Potenzial von der UBS mit einem Potenzial von rund 45 % für Rückenwind sorgen. Obwohl die Umsatzerwartungen im 2. Quartal mit einem Anstieg von über 24 % übertroffen werden konnten und der Nettogewinn mit 0,06 USD je Aktie doppelt so hoch ausfiel wie erwartet, setzten zunächst Gewinnmitnahmen ein. Der CEO sprach von einem Wendepunkt bei den Schuhen von Salomon, wodurch das Outdoor Performance-Segment um 35 % wachsen konnte. Laut der UBS wird auch die Stärke des Geschäftsmodells von Arc'teryx und die starke Positionierung in China unterschätzt. Verunsichert haben dürfte auch der Rücktritt des längjährigen Wilson-CEO Joe Dudy. Für das Fiskaljahr 2025 wurde die Umsatzprognose von 16 bis 18 % auf 20 bis 21 % angehoben. Auch der Nettogewinn soll statt 0,67 bis 0,72 USD nun 0,77 bis 0,82 USD je Aktie betragen. Die Aktie könnte an der unteren Begrenzung der seit Mai laufenden Konsolidierung nach oben drehen und mit dem GD 50 und einem neuen Allzeithoch neue Kaufsignale generieren.

20. August 2025
Andreas H
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Royal Caribbean Group (-0,46%)

Royal Caribbean bleibt zuversichtlich - Aktie dürfte Konsolidierung zeitnah beenden!

Royal Caribbean Group (-0,46%)

Interessant ist die Aktie des Kreuzfahrt-Schiff-Betreibers Royal Caribbean. Das Unternehmen kann derzeit wie viele andere Anbieter von rekordhohen Buchungszahlen im Zuge des Reise- und Touristikbooms profitieren, zumal man dank Preiserhöhungen höhere Margen einfahren kann.  Am 29. Juli veröffentlichte das Unternehmen seine Zahlen zum Q2, wobei die Aktie aufgrund einer enttäuschenden Prognose kurzzeitig unter Druck geriet. Was mir jedoch ganz gut gefällt ist, dass das Unternehmen, trotz zunehmender Unsicherheit, zuversichtlich für die kommenden zwei Jahre bleibt und neue Schiffe und neue Destinationen angekündigt hat, darunter die Celebrity Xcel. Die Aktie hat sich bereits wieder von den Quartalszahlen erholt und könnte die Konsolidierung nun zeitnah beenden und erneut das Allzeithoch ansteuern. (RCL)

20. August 2025
Marvin Herzberger
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SFC Energy AG (0,63%)

SFC Energy: Folgeauftrag für EFOY Pro Brennstoffzellen in kanadischen CCTV-Projekten!

SFC Energy AG (0,63%)

Am 31. Juli 2025 musste SFC Energy, ein Anbieter von Wasserstoff- und Methanol-Brennstoffzellen, seine Prognose für das Geschäftsjahr 2025 anpassen. Die Erwartungen für Umsatz, bereinigtes EBITDA und bereinigtes EBIT wurden gesenkt. Der Vorstand begründete diesen Schritt hauptsächlich mit anhaltenden makroökonomischen Unsicherheiten, Wechselkursvolatilitäten und protektionistischen Tendenzen wie den US-Zöllen, die die Investitionsbereitschaft der Kunden beeinträchtigen. Des Weiteren gab es Verzögerungen bei der Vergabe von Großprojekten im Verteidigungssektor, insbesondere in Indien, und eine anhaltende Investitionszurückhaltung im Wasserstoffgeschäft. Temporäre hohe Aufwendungen für die Einführung eines neuen ERP-Systems und Investitionen in die IT-Infrastruktur belasteten die Ergebnisse des 1. Halbjahres zusätzlich. Dieser Schritt führte zu einer deutlichen Reaktion des Aktienkurses. Trotz der angepassten Prognose bekräftigt das Unternehmen seinen profitablen Wachstumspfad, was für Anleger von zentraler Bedeutung ist. Die strukturellen Wachstumstreiber bleiben intakt. Das bestehende Geschäft mit Methanol-Brennstoffzellen für Industriekunden in Europa und den USA entwickelt sich weiterhin dynamisch, mit Wachstumsraten von über 20 %. Der Bereich Clean Power Management verzeichnet ebenfalls ein solides Wachstum. Die Strategie des Unternehmens, durch Kooperationen und Großaufträge seine Position zu stärken, scheint aufzugehen. Ein Beispiel hierfür ist der Folgeauftrag von Latium Technologies vom 20. August 2025, bei dem SFC Energy EFOY Pro Brennstoffzellen für kanadische CCTV-Projekte liefert. Solche Aufträge im Bereich der sauberen, netzunabhängigen Stromversorgung für kritische Infrastrukturen unterstreichen die anhaltende Relevanz der SFC-Produkte in der sich wandelnden globalen Energielandschaft. Die Herausforderungen, vor denen SFC Energy steht, spiegeln die breitere Situation im Sektor der erneuerbaren Energien und der Technologiebranche wider. Makroökonomische Unsicherheiten und geopolitische Spannungen beeinflussen die Investitionszyklen vieler Unternehmen und führen zu einer vorsichtigeren Haltung bei Großprojekten. Gleichzeitig bleibt der globale Übergang zu sauberer Energie ein starker struktureller Trend. Die Brennstoffzellen-Technologie von SFC Energy, die zuverlässige und emissionsarme Lösungen für netzunabhängige Anwendungen bietet, ist ideal positioniert, um von diesem langfristigen Trend zu profitieren.

19. August 2025
AndreasZ
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nLIGHT (4,66%)

nLIGHT wandelt sich mich Hochleistungslasern zum Rüstungsunternehmen – Golden Dome-Projekt bietet neue Chancen!

nLIGHT (4,66%)

nLIGHT (LASR) wandelt sich als führendes Unternehmen in der Herstellung von Hochleistungslasern, Faserlasern und laserbasierten Systemen immer mehr zu einem Rüstungsunternehmen. Der junge Markt für gerichtete Energiewaffen (DEW) wird zur Abwehr moderner Bedrohungen wie Drohnen und Raketen sowohl in den USA als auch bei internationalen Verbündeten zunehmend zu einer Priorität. Laut Fortune Business Insights wird sich der DEW-Markt ausgehend von 2023 bis 2031 auf 20,89 Mrd. USD verdoppeln. Auch das Golden Dome-Projekt bietet zahlreiche Chancen für gerichtete Energiewaffen und Lasersensorik. Der Umsatzanteil des Aerospace & Defense-Segments (A&D) nahm von 54 % auf 66 % zu. Mit einem Wachstum von 48,6 % auf 40,7 Mio. USD gab es hier im 2. Quartal neue Rekorderlöse. Insbesondere die Verteidigungserlöse stiegen um 74,5 % an. Ein wichtiger Treiber ist und bleibt das HELSI-2-Programm mit Fertigstellung im Jahr 2026 für die Entwicklung neuer 1 MW-Hochleistungslaser zur Abwehr moderner Bedrohungen. Kurz vor dem Abschluss steht auch das DE M-SHORAD-Programm, übe das 50 kW-Laser in Stryker-Kampffahrzeuge für die Abwehr von Drohnen und Raketen integriert werden. Die höhere Auslastung und ein günstiger Produktmix verbessern die Margen. Im laufenden Geschäftsjahr 2025 soll das A&D-Segment mit sequenziellen Anstiegen in jedem weiteren Quartal erneut um 40 % wachsen können. Zudem dürfte die Aktie in diesem Jahr die Nettoprofitabilität erreichen. Mit einem KUV von 5,7 erscheint die Bewertung ausbaufähig. Die Aktie setzt die im Mai gestartete Rallyebewegung mit einem Ausbruch auf die höchsten Kursniveaus seit dem Jahr 2021 fort.

19. August 2025
Andreas H
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SPX Technologies Inc. (-0,07%)

Die Aktie des Heizungsspezialisten SPX Technologies bietet nach starken Quartalszahlen und einem Public Offering ein gutes CRV!

SPX Technologies Inc. (-0,07%)

SPX Technologies hat sich auf Heizungen, Lüftungen, Klimaanlagen und Messgeräte spezialisiert. Was mir gefällt ist die Tatsache, dass das Unternehmen in den letzten zehn Jahren eine massive Umstrukturierung durchlaufen hat, bei der es zahlreiche Geschäftsbereiche veräußert und andere erworben hat. Dank dieser Umstrukturierung konnte sich das Eigenkapital in diesem Zeitraum verzehnfachen. Die Q2-Zahlen wurden am 1. August veröffentlicht und führten zum Ausbruch auf ein neues Allzeithoch. Aufgrund der starken Rechenzentren-Nachfrage wird für das Jahr 2025 mit einem EBITDA-Wachstum von 18 % gerechnet. Am 13. August kam es zu einem Public Offering zu einem Preis von 188 USD. Die Aktie notiert nun knapp darunter, wobei sich auf dem aktuellen Niveau auch die Pivotal-Price Line befindet. Damit kann hier mit einem guten CRV eingestiegen werden, wobei ich das Risiko etwa im Bereich von 180 USD begrenzen würde.(SPXC)

19. August 2025
Marvin Herzberger
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HelloFresh SE (3,66%)

HelloFresh SE: Insiderkäufe durch den CEO & Mitgründer im Umfang von 4,758 Mio. Euro

HelloFresh SE (3,66%)

Am 14. August hat HelloFresh SE den Bericht für das 1. Halbjahr veröffentlicht. Demnach ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,8 % auf 3,6303 Mrd. Euro gesunken. Dieser Umsatzrückgang ist primär auf einen Rückgang der Bestellungen um 12,1 % sowie auf Wechselkurseffekte, insbesondere den starken Euro gegenüber dem US-Dollar, zurückzuführen. Trotz dieser Entwicklungen konnte das bereinigte EBITDA (AEBITDA) auf 163,0 Mio. Euro gesteigert werden, verglichen mit 97,7 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2024. Diese Verbesserung der Rentabilität basiert vor allem auf Kostensenkungsmaßnahmen in der internationalen Sparte und einer verbesserten Effizienz in Nordamerika. HelloFresh hatte ursprünglich für das Geschäftsjahr 2025 ein bereinigtes AEBITDA zwischen 450 Mio. Euro und 500 Mio. Euro prognostiziert. Dieses Ziel basierte auf einem US-Dollar/Euro-Wechselkurs von etwa 1,04. Aufgrund des starken Euros und schwächerer Wachstumserwartungen, insbesondere im Segment der Fertiggerichte, wurde die Prognose jedoch gesenkt. Die aktuelle Unternehmensprognose für das Gesamtjahr sieht nun ein bereinigtes AEBITDA in einer Spanne zwischen 200 Mio. Euro und 250 Mio. Euro vor. Ein zentraler Wachstumstreiber soll das "ReFresh"-Programm sein, das die Produktqualität, insbesondere bei der Marke Factor, wiederherstellen und die Auswahl an Gerichten verdoppeln soll. HelloFresh erwartet, dass diese Maßnahmen das Unternehmen für eine starke Erholung in den kommenden Quartalen positionieren. CEO & Mitgründer Dominik Sebastian Richter hat am 18. August gemeldet, dass er am 14. August über die DSR Ventures GmbH Aktien von HelloFresh zu Stückpreisen von 7,32 Euro für insgesamt 4,758 Mio. Euro gekauft.

18. August 2025
Andreas H
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Thredup Inc. (-0,18%)

Der Online-Marktplatz für gebrauchte Mode glänzt mit beschleunigtem Wachstum - Aktie vor Ausbruch aus Base!

Thredup Inc. (-0,18%)

ThreadUp ist ein Online-Marktplatz für gebrauchte Mode. Das Unternehmen betreibt eine Plattform, auf der Verbraucher gebrauchte Kleidung kaufen und verkaufen können. Im Fokus stand zuletzt die Ausweitung eines KI-gestützten Produkterlebnissen für die Kunden. Das beginnt sich auszuzahlen, wie die Zahlen zum 2. Quartal, die am 4. August bekannt wurden, zeigen. Der Umsatz stieg um 16 % gegenüber dem Vorjahr. Während sich der Nettoverlust verringerte, signalisiert ein Rekordwachstum bei den Neukäufern eine starke Dynamik auf dem Marktplatz. Dabei stieg die Zahl der aktiven Käufer YoY um 17 %, wobei dem Unternehmen die Zölle, aufgrund des breiten Angebotes gebrauchter Kleindung, zugute kommen könnten. Die Aktie konsolidierte die letzten Tage. Mit dem Ausbruch über das Hoch bei 11 USD könnte nun schnell die Trendfortsetzung erfolgen. (TDUP)

18. August 2025
AndreasZ
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Evolv Technologies Holdings Inc (5,09%)

Evolv Technologies: Meilenstein mit 1.000 Kunden für KI-Waffenscanner – Wachstumsprognose auf 27 bis 30 % angehoben!

Evolv Technologies Holdings Inc (5,09%)

Evolv Technologies (EVLV) startet mit einem neuen CEO und beendeten Untersuchungen des US-Justizministeriums sein Comeback. Als Anbieter von KI-basierten Waffenscannern sollen herkömmliche Metalldetektoren mit fortschrittlichen Sensoren ersetzt werden. Mit Evolv Express kann zeitgleich eine größere Personenanzahl an Eingängen von Schulen, Krankenhäusern bis hin zu Sportstadien durchsucht werden. 60 Neukundengewinn verhalft nun zum Meilenstein von 1.000 Kunden. Die Geräte werden über vierjährige Abonnements verkauft und sorgen für wiederkehrende Einnahmen. Mit ersten Vertragsverlängerungen und Upgrades auf neue Gen2-Geräte mit höheren Durchschnittpreisen gibt es nun eine anhaltende Dynamik. Eine Chance ist mit ersten kurzfristigen Verträgen die in den USA, Kanada und Mexiko ausgerichtete FIFA World Cup 26. Seit September 2024 gibt es mit eXpedite auch einen speziellen Screener für Gepäckstücke, der mit acht Neukunden bereits 20 Abnehmer erreicht. Ein Kunde soll dabei über 100 Systeme bestellt haben. Insgesamt gibt es rund 7.000 aktive Abonnements, die bis zum Jahresende auf mindestens 8.000 zulegen sollen. Langfristig soll es über 100.000 Abonnements und über 5.000 Kunden geben. Im 2. Quartal überzeugte ein Umsatzplus von über 27 % sowie ein mit 0,02 USD je Aktie (Konsens: 0,07 USD) deutlich geringerer Verlust. Drei Quartale in Folge gab es nun ein positives bereinigtes EBITDA mit einer Marge von 6 %. Auch auf Jahresbasis soll dieses nun positiv ausfallen. Für das Fiskaljahr 2025 hob das Management die Umsatzprognose auf 132 bis 135 Mio. USD an, womit das Wachstum statt 20 bis 25 % nun 27 bis 30 % betragen soll. Die Aktie könnte nun mit einem Ausbruchsversuch die höchsten Kurse seit dem Jahr 2021 erreichen.

18. August 2025
Marvin Herzberger
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Vestas Wind Systems AS (12,64%)

Vestas Wind: Analystensupport löst Kursanstieg über GD 20 und Widerstandslinie aus!

Vestas Wind Systems AS (12,64%)

Vestas Wind Systems A/S hat am 13. August 2025 den Halbjahresbericht veröffentlicht. Der Umsatz stieg demnach im 2. Quartal 2025 auf 3,745 Mrd. Euro. Das Betriebsergebnis vor Sondereffekten (EBIT) erreichte 57 Mio. Euro, was zu einer EBIT-Marge von 1,5 % führte. Im Vergleich dazu war die EBIT-Marge im 2. Quartal 2024 noch negativ. Diese Verbesserung ist auf die bessere Leistung bei Onshore-Projekten und geringere Gewährleistungskosten zurückzuführen. Gleichzeitig wurden diese positiven Effekte durch die Anlaufkosten für die Offshore-Sparte und die neue V236-15.0 MW-Plattform teilweise kompensiert. Der kombinierte Auftragsbestand, bestehend aus Windturbinenaufträgen und Servicevereinbarungen, lag Ende Juni 2025 bei 67,3 Mrd. Euro. Vestas hat seine Prognose für das Gesamtjahr 2025 bestätigt. Das Unternehmen erwartet einen Umsatz zwischen 18 und 20 Mrd. Euro sowie eine EBIT-Marge vor Sondereffekten für den Konzern von 4 bis 7 %. Die Wachstumsaussichten des Unternehmens werden durch mehrere Schlüsselbereiche vorangetrieben. 1. treibt die steigende globale Nachfrage nach erneuerbaren Energien, die durch staatliche Anreize und technologische Fortschritte gefördert wird, das Wachstum an. Vestas stärkt seine Marktposition durch den Gewinn von Großaufträgen in verschiedenen Regionen, darunter Kanada, Deutschland und Rumänien. 2. bleibt das Servicegeschäft eine stabile Einnahmequelle. Die langfristigen Wartungsverträge tragen wesentlich zur Rentabilität bei und sorgen für eine verlässliche Cashflow-Generierung. Darüber hinaus ist die technologische Innovation, insbesondere die Investition in neue, effizientere Turbinen wie die V236-15.0 MW für den Offshore-Markt, ein entscheidender Faktor für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Die Ergebnisse von Vestas spiegeln die allgemeine, aber komplexe Lage im globalen Windenergiemarkt wider. Während der Markt insgesamt weiter wächst, stehen die Unternehmen der Branche vor Herausforderungen wie geopolitischer und handelsbezogener Volatilität. Trotz des leichten Rückgangs der Auftragseingänge im 2. Quartal 2025, der zum Teil auf die politische Unsicherheit in wichtigen Märkten wie den USA zurückzuführen ist, sehen die Analysten das Unternehmen langfristig gut positioniert. Jefferies hat deshalb die Einschätzung am 17. August (Sonntag) auf "Buy" bestätigt und das Kursziel von 126 auf 149 DKK angehoben. Die Anlagestory der Dänen werde mit Blick auf das 2. Halbjahr immer besser, schrieb Analyst Lucas Ferhani. Denn die US-Aufträge nähmen dank Trumps Steuergesetz "Big Beautiful Bill" zu und der Finanzausblick von Vestas bessere die Berechenbarkeit bis ins Jahr 2030. Ferhani hob seine Schätzungen an.

15. August 2025
Marvin Herzberger
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Applied Optoelectronics Inc. (3,24%)

Applied Optoelectronics: Hohe Erwartungen konnten trotz 138 % Umsatzanstieg nicht erfüllt werden - Insider investieren 1,0 Mio. USD

Applied Optoelectronics Inc. (3,24%)

Applied Optoelectronics Inc. (AAOI) konnte am 07. August mit dem präsentierten Bericht für das 2. Quartal die hohen Erwartungen der Investoren nicht erfüllen. So war es dem Konzern gelungen, den Umsatz um rund 138 % auf 102,95 Mio. USD zu steigern und das EPS von -0,28 auf -0,16 USD zu verbessern, doch die Experten hatten sich mehr erhofft. So lag der Konsens für das Q2-Ergebnis bei einem Umsatz in Höhe von 104,96 Mio. USD und einem EPS in Höhe von -0,08 USD. Als Belastungsfaktor bei der Profitabilität wurde u.a. auf höhere Betriebskosten verwiesen. Diese erhöhten Kosten resultieren aus strategischen Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in allgemeine und administrative Ausgaben, um neue Kundenqualifizierungsbemühungen für 800G- und 1.6Tb-Transceiver zu unterstützen. Für das 3. Quartal 2025 prognostiziert Applied Optoelectronics einen Umsatz in der Spanne von 115 Mio. bis 127 Mio. USD. Die Non-GAAP-Bruttomarge wird voraussichtlich zwischen 29,5 % und 31,0 % liegen. Das Unternehmen erwartet einen Non-GAAP-Nettoverlust zwischen 5,9 Mio. und 2,0 Mio. USD, was einem Verlust pro Aktie von 0,10 bis 0,03 USD entspricht. Wachstumstreiber sind sowohl das Datencenter- als auch das CATV-Geschäft. Im Datencenter-Bereich verzeichnete das Unternehmen ein starkes Wachstum, angetrieben durch die Nachfrage nach 100G- und 400G-Produkten. Im CATV-Geschäft gab es weiterhin eine starke Nachfrage, und die Einnahmen stiegen im Jahresvergleich um mehr als das Achtfache. Ein entscheidender Meilenstein wurde mit der Genehmigung der taiwanesischen Fabrik für die 800G-Produktion durch einen großen Hyperscale-Kunden erreicht. Der Konzern geht davon aus, in der 2. Hälfte des Jahres 2025, wahrscheinlich im späten 3. oder 4. Quartal, mit den ersten größeren Lieferungen von 800G-Produkten zu beginnen. Bis Ende des Jahres 2025 soll die Produktionskapazität für 800G-Transceiver über 100.000 Einheiten pro Monat betragen. Nachdem die präsentierten Fundamentaldaten eine Kursschwäche ausgelöst hatten, haben Gründer und CEO Dr. Chih-Hsiang (Thompson) Lin, Direktor Min-Chu (Mike) Chen und Direktor William H. Yeh im Zeitraum zwischen dem 12. August und 14. August Insiderkäufe zu Stückpreisen zwischen 21,40 USD und 23,14 USD für insgesamt 1,0 Mio. USD (exakt: 1.000.937 USD) getätigt. Der Aktienbestand des CEO ist dadurch auf 1.655.415 Aktien gestiegen. Direktor Chen hält nun 22.500 Aktien und Herr Yeh kommt auf 253.819 Anteile am Unternehmen.

14. August 2025
Marvin Herzberger
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H. Lundbeck A/S Navne-Aktier B (8,88%)

H. Lundbeck A/S: Umsatz mit Vyepti zur Migräneprophylaxe steigt um 57 % und ermöglicht Prognoseanhebung!

H. Lundbeck A/S Navne-Aktier B (8,88%)

H. Lundbeck A/S ist ein international tätiges Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Dänemark, das sich auf die Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Medikamenten zur Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) spezialisiert hat. Im Fokus steht u.a. die Suche nach Behandlungslösungen für neurologische und psychiatrische Erkrankungen wie Depression, Schizophrenie, Alzheimer-Krankheit, Parkinson, Migräne, Epilepsie und seltene neurologische Erkrankungen. Hierfür hat der Konzern bereits einige Produkte wie Brintellix / Trintellix (gegen Depression), Rexulti (zur Behandlung von Schizophrenie und Depression), Vyepti (Migräneprophylaxe, per Infusion), Abilify Maintena (Langzeittherapie bei Schizophrenie) sowie Sabril und Onfi (Epilepsie) entwickelt. Unter der Strategie „Focused Innovator“ verfolgt Lundbeck das Ziel, gezielt Innovationen für komplexe ZNS-Erkrankungen zu entwickeln. Dabei setzt das Unternehmen zunehmend auf biologische Medikamente, neue Wirkmechanismen und Partnerschaften mit Biotech-Firmen, wie zuletzt mit der Übernahme von Longboard Pharmaceuticals. Am 13. August 2025 hat der Konzern nachbörslich starke Zahlen für das 1. Halbjahr und eine darauf aufbauende Prognoseanhebung verkündet. Der Gesamtumsatz stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres um 14 % bei konstanten Wechselkursen (CER) auf 12,258 Mrd. Dänische Kronen (DKK). Dieses Wachstum wurde hauptsächlich durch eine starke Performance in den USA (Umsatz: 6,524 Mrd. DKK, +22 % CER) und Europa (Umsatz: 2,868 Mrd. DKK, +14 % CER) vorangetrieben. Besonders hervorzuheben ist das Wachstum der strategischen Kernmarken des Unternehmens, die um 21 % bei CER auf 9,436 Mrd. DKK zulegten und nun 77 % des Gesamtumsatzes ausmachen. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich um 24 % bei CER auf 4,221 Mrd. DKK, was eine bereinigte EBITDA-Marge von 34,4 % zur Folge hatte. Mit Blick auf die einzelnen Medikamente sticht erneut das hohe Umsatzwachstum mit dem Mittel zur Migräneprophylax Vyepti hervor, wo es einen Anstieg in DKK um 57 % auf mittlerweile 2,105 Mrd. DKK gab. Infolgedessen hat das Unternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr 2025 deutlich angehoben. Das erwartete Umsatzwachstum bei konstanten Wechselkursen wurde von den zuvor prognostizierten 8 % bis 11 % auf nun 11 % bis 13 % erhöht. Die Prognose für das bereinigte EBITDA-Wachstum bei CER wurde von 8 % bis 14 % auf 16 % bis 21 % angehoben. Diese Neuausrichtung basiert auf den anhaltend starken Erwartungen für die 2. Jahreshälfte und dem überzeugenden Wachstum der Produkte Vyepti und Rexulti, insbesondere auf dem US-Markt.

14. August 2025
AndreasZ
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Intapp Inc (15,63%)

Intapp liefert KI-Softwarelösungen für stark regulierte Dienstleistungsbranchen - UBS sieht 70 %-Chance!

Intapp Inc (15,63%)

Intapp (INTA) liefert über seine Intapp Intelligence Cloud maßgeschneiderte und speziell für stark regulierte Unternehmen bereitgestellte KI-Softwarefunktionen in den Bereichen Buchhaltung, Finanzen, Recht und Beratung bis hin zu Immobilien. Damit ist Intapp laut CEO John Hall ein einer „einzigartigen Wettbewerbsposition“ im unterversorgten 3 Bio. USD großen professioneller Sektor. Das Ziel besteht darin, den Umsatz der Kunden zu steigern, Kundenbeziehungen zu verbessern und die Einhaltung von Compliance-Vorschriften sicherzustellen. Optimiert wurde etwa die DealCloud, die Informationen aus firmeneigenen Quellen und von Drittanbietern zentralisiert und nun auch Empfehlungen für neue Geschäftsabschlüsse liefern kann. Partnerschaften mit Microsoft und Snowflake wurden für die Verfügbarkeit im Azure Marketplace sowie Datenanalysen über die Snowflake AI Data Cloud ausgebaut und trugen im letzten Quartal zu 17 der 20 größten Vertragsabschlüsse bei. Mit einem neuen Enterprise-Vertriebsteam können Großkunden besser gewonnen und zu Mehrausgaben bewegt werden, die für 70 % des bedienbaren Marktpotenzials verantwortlich sind. So konnte die Anzahl der Kunden mit jährlich wiederkehrenden Erlösen (ARR) von über 1 Mio. USD um 49 % auf 109 Klienten gesteigert werden. Die Cloud-Nettobindungsrate ist mit 120 % hoch. Die UBS-Analysten senkten das Kursziel nach den jüngsten Quartalszahlen von 83 auf 72 USD (Buy) und sehen damit immer noch ein Aufwärtspotenzial von rund 70 %. Vor allem das SaaS-Geschäft konnte um 27 % wachsen, was auch den jährlich wiederkehrenden Clouderlösen (ARR) zu einem Anstieg von 29 % auf 383,1 Mio. USD verhalf. Der Nettogewinn nahm um 80 % zu. Neben der Prognoseanhebung für das 1. Quartal wurde nun ein 150 Mio. USD schweres Aktienrückkaufprogramm genehmigt. Mit einem Kursplus von über 15 % am Berichtstag könnte zeitnah die Trendwende eingeleitet werden.

13. August 2025
Leonid Kulikov
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CoreWeave Inc. (-9,72%)

CoreWeave (CRWV) – Die Aktie bricht nach Quartalszahlen ein – Verluste überschatten AI-Boom!

CoreWeave Inc. (-9,72%)

Nach einem rasanten Börsenstart seit dem IPO im März – mit einem Kursplus von rund 300 % – hat die Euphorie um CoreWeave einen Dämpfer erhalten. Die vom NVIDIA-gestützten Cloud-Computing-Anbieter präsentierten Q2-Zahlen zeigten zwar ein beeindruckendes Umsatzwachstum von etwa 200 % auf 1,2 Mrd. USD (Analystenerwartung: 1 Mrd. USD), gleichzeitig jedoch deutlich höhere Verluste als prognostiziert. Das Nettoergebnis lag bei -291 Mio. USD, während Experten mit -199 Mio. USD gerechnet hatten. Die operativen Kosten kletterten nahezu auf das Vierfache und erreichten 1,19 Mrd. USD. Laut CEO Michael Intrator zwingt die „beispiellose Nachfrage nach AI“ das Unternehmen zu massivem Kapazitätsausbau, wobei die Stromversorgung für Rechenzentren derzeit den größten Engpass darstellt. Der Auftragsbestand summierte sich zum 30. Juni auf 30,1 Mrd. USD. Analysten warnen indes vor der hohen Kapitalintensität, der starken Abhängigkeit von Großkunden und einer angespannten Verschuldungssituation – Ende 2024 betrugen die Verbindlichkeiten etwa 8 Mrd. USD. D.A. Davidson-Analysten betonten, CoreWeave erwirtschafte aktuell nicht genug Gewinn, um seine Schulden zu bedienen. Trotz angehobener Jahresumsatzprognose auf 5,15 bis 5,35 Mrd. USD (vorher 4,9 bis 5,1 Mrd. USD) reagierten Anleger nervös. Die Aktie wechselt in den Korrekturmodus, auch wegen der bevorstehenden Aufhebung der IPO-Sperrfrist, die Insiderverkäufe ermöglichen könnte.

13. August 2025
Marvin Herzberger
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Medios AG (6,15%)

Medios AG: Beschleunigtes Wachstum im 1. Halbjahr wird mit Kursanstiegen honoriert!

Medios AG (6,15%)

Die Medios AG ist ein führender Anbieter von Specialty Pharma in Europa. Am 13. August hat der Konzern den Halbjahresbericht veröffentlicht. Demnach ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,3 % auf 991,7 Mio. USD gestiegen. Das bereinigte EBITDA stieg überproportional um 48,8 % auf 46,3 Mio. Euro, wobei ein beachtliches organisches Wachstum von 12,3 % erzielt wurde. Auch das Konzernergebnis nach Steuern konnte mit 12,7 Mio. Euro fast verdoppelt werden. Alle drei Geschäftsbereiche, die Arzneimittelversorgung, die patientenindividuellen Therapien und das internationale Geschäft, trugen maßgeblich zu diesem Erfolg bei. Das Unternehmen schloss zudem ein öffentliches Aktienrückkaufangebot über eine Million Aktien zu 12,50 Euro erfolgreich ab. Aufgrund dieser starken Leistung bestätigte Medios seine Prognose für das Gesamtjahr 2025. Das Unternehmen erwartet, den Umsatz auf rund 2 Mrd. Euro zu steigern und das bereinigte EBITDA überproportional auf rund 96 Mio. Euro zu erhöhen. Dies würde eine weitere Verbesserung der EBITDA-pre-Marge auf 4,8 % bedeuten. Diese zuversichtliche Prognose basiert auf der Annahme eines organischen Wachstums im mittleren einstelligen Prozentbereich und der ganzjährigen Konsolidierung der Ceban-Gruppe. Die Bestätigung der Jahresprognose unterstreicht das Vertrauen des Managements in die nachhaltige Wachstumsstrategie und die Stabilität des Geschäftsmodells. Die positiven Ergebnisse von Medios spiegeln die robuste Marktlage im Specialty-Pharma-Sektor wider, insbesondere in Deutschland. Die globale Nachfrage nach Spezialpharmazeutika wird im Prognosezeitraum voraussichtlich stark wachsen, angetrieben durch die zunehmende Prävalenz chronischer Krankheiten und steigende Investitionen in Forschung und Entwicklung für innovative Therapien. Jedoch ist die Branche auch mit Herausforderungen konfrontiert, wie den angekündigten Zöllen und Preisdeckeln im US-Markt, die europäische Pharmaexporteure, einschließlich kleiner und mittlerer Unternehmen, beeinträchtigen könnten. Die Spezialisierung von Medios auf individualisierte Therapien und die starke Präsenz in Europa könnten das Unternehmen jedoch widerstandsfähiger gegenüber diesen externen Risiken machen, da der Fokus weniger auf den US-amerikanischen Exporten liegt.

13. August 2025
AndreasZ
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Dorman Products Inc. (4,75%)

Dorman Products schließt Versorgungslücken bei Fahrzeugersatzteilen – angehobene Jahresprognose treibt Aktie auf Allzeithoch!

Dorman Products Inc. (4,75%)

Dorman Products (DORM) besetzt als Aftermarket-Anbieter eine Nische im Fahrzeugmarkt. Geliefert werden Ersatzteile für PKW, leichte und schwere Nutzfahrzeuge, LKW bis hin zu Spezialfahrzeugen im Offroad-Bereich, für die Originalteile nicht mehr verfügbar oder zu teuer sind. Mit Übernahmen und den Marken Dorman, Dayton Parts sowie SuperATV konnte das adressierbare Marktpotenzial seit dem Jahr 2020 von 100 Mrd. auf bereits über 165 Mrd. USD im letzten Jahr ausgedehnt werden. Förderlich ist, dass die Reparatur und Instandhaltung in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten dem Neukauf vorgezogen wird. Das durchschnittliche Alter der Light-Duty-Fahrzeuge ist auf 12,8 Jahre gestiegen und die gefahrenen Fahrzeugmeilen haben Jahresvergleich zugenommen. Das 2. Quartal profitierte von hohen Volumina bei PKW und Neuaufträgen im Schwerlastsegment, womit der Zolldruck auf die LKW- und Frachtbranche sowie die Schwäche bei Spezialfahrzeugen mehr als ausgeglichen werden konnte. Verbrenner werden noch bis 2035 etwa 90 % des weltweiten Fahrzeugbestands ausmachen, was erhebliches Aftermarket-Potenzial bietet. In den Fokus rücken nun aber auch Hybridfahrzeuge mit einem höheren Reparaturpotenzial dank des Doppelantriebs und auch Elektroautos haben pro Bauteil einen höheren durchschnittlichen Verkaufspreis. Das Umsatzplus von knapp 8 % und die Nettogewinnsteigerung von über 23 % lagen deutlich über den Erwartungen. Die neue angehobene Umsatzprognose berücksichtigt nun auch die Zollsituation und wurde von 3 bis 5 % auf 7 bis 9 % deutlich angehoben. Mit im laufenden 3. Quartal in Kraft tretenden Preiserhöhungen sollen Zollauswirkungen ausgeglichen werden. CEO Kevin Olsen betont hier, dass Dorman „weniger exponiert ist als der gesamte Ersatzteilmarkt“. Auch der Nettogewinn soll um 21 bis 25 % (zuvor 6 bis 10 %) zulegen können. Der Ausbruch auf ein neues Allzeithoch liefert ein prozyklisches Kaufsignal.

12. August 2025
Leonid Kulikov
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AST SpaceMobile Inc. (12,30%)

AST SpaceMobile (ASTS) mit Kursrakete: Satelliten-Offensive rückt SpaceX auf die Pelle!

AST SpaceMobile Inc. (12,30%)

Die Aktien von AST SpaceMobile legen zweistellig zu, nachdem das US-Unternehmen ehrgeizige Ausbaupläne für sein Satellitennetz bekräftigt. Der Spezialist für satellitengestützte Mobilfunk-Breitbanddienste will bis 2026 zwischen 45 und 60 Einheiten ins All bringen und damit eine nahezu lückenlose Abdeckung in den USA, Europa, Japan und weiteren strategischen Regionen erreichen. Derzeit kreisen sechs Satelliten, davon fünf voll einsatzbereit, im Orbit. Die Starts sollen im Jahresrhythmus von 2025 und 2026 im Schnitt alle ein bis zwei Monate erfolgen. Im zweiten Halbjahr 2025 erwartet das Unternehmen Erlöse zwischen 50 Mio. und 75 Mio. USD – ein massiver Sprung im Vergleich zu den 1,2 Mio. USD Umsatz im jüngsten Quartal. CEO Abel Avellan betont die technologische Stärke seines Hauses: Über 3.700 Patente und Patentanmeldungen sowie eine digitale Nutzlastarchitektur sollen Datenraten von bis zu 120 Mbit/s pro Zelle ermöglichen. Mit einer vertikal integrierten Produktion, die bis Jahresende auf über 400.000 Quadratmeter wachsen soll, und mehr als 1.200 Beschäftigten positioniert sich AST SpaceMobile als ernstzunehmender Konkurrent zu Elon Musks Starlink (SpaceX), Globalstar (Apple-Partner) und Amazons Project Kuiper. Die dürfte dem Konzern strategische Vorteile vor allem im Regierungssektor bringen.

12. August 2025
Marvin Herzberger
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Fortrea Holdings Inc. (0,61%)

Fortrea Holdings Inc.: Insiderkäufe nach Anhebung der Umsatzprognose summieren sich auf 407.150 USD

Fortrea Holdings Inc. (0,61%)

Fortrea Holdings Inc. (FTRE) ist eine globale Contract Research Organization (CRO), die sich auf die Unterstützung der biopharmazeutischen Industrie spezialisiert hat. Im Wesentlichen ist Fortrea ein Dienstleistungsunternehmen, das pharmazeutische und biotechnologische Unternehmen bei der Planung und Durchführung klinischer Studien und der Entwicklung neuer Medikamente unterstützt. Der Fokus liegt darauf, die Komplexität und die Kosten der Arzneimittelentwicklung zu reduzieren, damit Kunden ihre Produkte schneller und effizienter auf den Markt bringen können. Der Konzern hat am 06. August den Bericht für das 2. Quartal veröffentlicht. Demnach ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,2 % auf 710,3 Mio. USD gestiegen und beim EPS gab es einen Anstieg von -0,03 USD auf 0,19 USD. Die Analysten hatten derweil nur mit einem Umsatz in Höhe von 629,4 Mio. USD und EPS in Höhe von 0,06 USD gerechnet. Auf Basis der soliden Leistung im 2. Quartal hat Fortrea seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2025 angehoben und erwartet nun einen Umsatz zwischen 2,6 Mrd. und 2,7 Mrd. USD. Die Prognose für das bereinigte EBITDA wurde mit 170 Mio. bis 200 Mio. USD bestätigt. Diese Anhebung der Umsatzprognose wird von Analysten positiv bewertet und spiegelt eine verstärkte operative Leistung wider. Das Unternehmen fokussiert sich weiterhin auf organische Wachstumsinitiativen und den Schuldenabbau. Auch die angekündigten Kostensenkungsinitiativen sind weiterhin auf Kurs. Der neue CEO, Anshul Thakral, der seit dem 04. August 2025 im Amt ist, hat signalisiert, dass der volle Fokus nun auf der Zukunft und der Schaffung von Mehrwert für Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre liegt. Thakral, der über 20 Jahre Erfahrung in der Branche verfügt, soll das Unternehmen auf einen profitablen Wachstumskurs führen und die Umsetzung des Transformationsplans vorantreiben. Direktor Peter M. Neupert hat am 08. August und 11. August Aktien von Fortrea Holdings Inc. zu Stückpreisen zwischen 6,26 und 6,79 USD für insgesamt 407.150 USD erworben. Sein Aktienbestand ist dadurch auf 98.132 Aktien angestiegen.

12. August 2025
AndreasZ
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Life360 Inc. (12,72%)

Life360 liefert die führende App für die Familiensicherheit – 2. Quartal sorgt für Rekordzuwachs bei den Abonnenten!

Life360 Inc. (12,72%)

Life360 (LIF) will die weltweit führende App für die Familiensicherheit aufbauen und sieht durch den „Aufstieg der Angstökonomie“ gute Wachstumschancen ein einem 83 Mrd. USD großen Markt. Genutzt werden etwa die Standortdaten der Smartphones für die Echtzeit-Standortverfolgung oder Benachrichtigungen, wenn Familienmitglieder bestimmte Orte erreichen oder verlassen. Mit einem Freemium-Modell werden monatlich bereits 88 Mio. monatlich aktive Nutzer (MAUs) erreicht, wobei das 2. Quartal nun einen Rekordzuwachs mit 136.000 Abonnenten auf insgesamt 2,5 Mio. sogenannte zahlende „Circles“ verzeichnete. Hinzukommen auch Hardwareverkäufe mit Bluetooth-Trackern für die Ortung von Gegenständen und Haustieren. Die US-Marktdurchdringung liegt erst bei 15 %, was bedeutet, dass jede 7. Person die viertbeliebteste Social App auf dem Handy installiert hat. International läuft es in Großbritannien, Kanada sowie Australien und Neuseeland mit neu eingeführten Abostufen gut. Neue Wachstumschancen bietet das hochmargige Werbegeschäft, wo gesammelte und anonymisierte First-Party-Daten für personalisierte Anzeigen bereitgestellt werden können. Uber konnte so als Partner bei der Ankunft an Flughäfen dank der Standortdaten mit Push-Notifications bereits über 100.000 Fahrten generieren. Mit einem Umsatzplus von 36 % und einer Nettogewinnsteigerung von 153 % konnte das 2. Quartal überzeugen. Wie geplant gibt es mit Lauren Antonoff einen neuen CEO. Der Umsatzausblick für das laufende Fiskaljahr 2025 wurde von 450 bis 460 Mio. auf 462 bis 482 Mio. USD angehoben. Langfristig will Life360 über 150 Mio. monatlich aktive Nutzer erreichen und den Umsatz auf über 1 Mrd. USD verbessern. Die bereinigte EBITDA-Marge soll von 18 % im letzten Quartal auf über 35 % angehoben werden.

11. August 2025
Leonid Kulikov
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Circle Internet Group Inc. (1,60%)

Bullish (BLSH) erhöht IPO-Volumen auf fast 1 Mrd. USD.

Circle Internet Group Inc. (1,60%)

Der Kryptobörsenbetreiber und Eigentümer des Medienportals CoinDesk, Bullish, hat die Konditionen für seinen geplanten Börsengang angehoben und peilt nun ein Emissionsvolumen von bis zu 990 Mio. USD an – deutlich mehr als die zuvor geplanten rund 629 Mio. USD. Laut einer aktuellen Einreichung bei der US-Börsenaufsicht SEC will das auf den Cayman Islands ansässige Unternehmen nun 30 Mio. Aktien zu einem Preis zwischen 32 und 33 USD anbieten. Zuvor waren 20,3 Mio. Aktien im Bereich von 28 bis 31 USD geplant. Am oberen Ende der neuen Spanne würde Bullish mit etwa 4,8 Mrd. USD bewertet – nach zuvor rund 4,2 Mrd. USD. Der Börsengang erfolgt in einer Phase, in der Krypto-Unternehmen verstärkt den Kapitalmarkt suchen, sei es über klassische IPOs, SPAC-Fusionen oder Reverse Takeovers. Rückenwind gibt auch das wachsende Investoreninteresse seit dem erfolgreichen Börsendebüt des Stablecoin-Emittenten Circle Internet Group im Juni, der bei seiner 1,2 Mrd. USD schweren Erstnotiz kräftige Kursgewinne verzeichnete. Bullish hatte bereits 2021 einen SPAC-Merger im Volumen von rund 9 Mrd. USD angekündigt, den Plan jedoch 2022 verworfen. Die Emission wird von JPMorgan, Jefferies und Citigroup begleitet, das Börsendebüt an der NYSE ist unter dem Tickersymbol BLSH geplant.

11. August 2025
Marvin Herzberger
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Powerfleet Inc. (11,16%)

Powerfleet: Steigender Umsatzbeitrag des Service-Bereichs überzeugt die Anleger von einer potenziellen Trendwende!

Powerfleet Inc. (11,16%)

Powerfleet Inc. (AIOT) hat sich im Bereich des Flottenmanagements und der Telematik positioniert. Der Konzern konnte am 11. August vorbörslich verkünden, dass der Umsatz im 1. Quartal im Jahresvergleich um 38 % auf 104,1 Mio. USD gestiegen ist. Getrieben wurde dieses Wachstum vor allem durch den starken Anstieg der Service-Umsätze, die um 6 % gegenüber dem Vorquartal auf 86,5 Mio. USD zulegten. Der Service-Bereich macht nun einen Rekordwert von 83 % des Gesamtumsatzes aus, was die erfolgreiche Umstellung auf ein abonnementbasiertes Geschäftsmodell unterstreicht. Allerdings verzeichnete das Unternehmen im Quartal einen Nettoverlust von 22,3 Mio. USD. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Verluste oft durch hohe Investitionen in Wachstum und Akquisitionen verursacht werden, die langfristig das Potenzial haben, sich auszuzahlen. Beim bereinigten EPS wurden derweil 0,01 USD ausgewiesen. Die Experten hatten für das 1. Quartal derweil mit einem Umsatz in Höhe von 103,225 Mio. USD und EPS in HÖhe von -0,01 USD gerechnet. Für das Gesamtjahr hält Powerfleet an seiner Prognose fest. Das Unternehmen erwartet ein Wachstum des bereinigten EBITDA zwischen 45 % und 55 %. Gleichzeitig wird angestrebt, das Verhältnis von bereinigten Netto-Schulden zu bereinigtem EBITDA bis zum 31. März 2026 von aktuell 3,2x auf unter 2,25x zu verbessern. Beim Umsatz wurde die Spanne von 420,0 Mio. und 440,625 Mio. USD auf 430,0 Mio. und 440,0 Mio. USD konkretisiert. Diese Prognosen deuten darauf hin, dass das Management zuversichtlich ist, die Profitabilität zu steigern und gleichzeitig die Schulden abzubauen, was die finanzielle Stabilität stärken würde. Zudem konnte Powerfleet durch eine strategische Partnerschaft mit SIXT in Mexiko seine globale Reichweite ausbauen und demonstriert damit die Marktakzeptanz seiner KIoT-Lösungen. Die Plattform Unity gilt als zentraler Wachstumsfaktor, da sie die Anforderungen des Marktes nach intuitiven, vorausschauenden Datenanalysen und erhöhter Sicherheit erfüllt. Diese jüngsten Erfolge belegen die Fähigkeit des Unternehmens, bedeutende Vertragsabschlüsse mit großen Kunden zu erzielen. Powerfleet agiert in einem dynamischen Markt, der durch die wachsende Nachfrage nach intelligenten Telematik- und Flottenmanagementlösungen gekennzeichnet ist. Der Gesamtmarkt für mobile Asset-Management-Lösungen wird voraussichtlich bis 2030 mit einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 15 % wachsen. Mit seiner strategischen Neuausrichtung hin zu einem abonnementbasierten SaaS-Modell, insbesondere nach den Akquisitionen von MiX und Fleet Complete, hat sich Powerfleet als globaler Anbieter positioniert. Die Fähigkeit, Synergien aus diesen Übernahmen zu ziehen und gleichzeitig die Bruttomargen im Service-Bereich auf über 60 % zu steigern, stellt einen beachtlichen Wettbewerbsvorteil dar.

11. August 2025
AndreasZ
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Cognex Corp. (0,27%)

Cognex will mit OneVision der Marktführer bei KI-Bildverarbeitungssystemen werden - 2. Quartal könnte große Trendwende einleiten!

Cognex Corp. (0,27%)

Cognex (CGNX) gilt als Spezialist für industriellen Automatisierung und beliefert seine Kunden mit Technologien für maschinelles Sehen sowie Barcode-Lesegeräten und Bildverarbeitungssoftware, um die Produktionseffizienz und Qualitätssicherung zu verbessern. Beim Investorentag im Juni wurden neue Fünfjahresziele ausgerufen, um die Anzahl der 30.000 Kunden zu verdoppeln und in den bedienten Märkten Elektronik, Automobilindustrie, Logistik, Halbleiterindustrie und Verpackung der führende oder zumindest der zweitgrößte Anbieter zu sein. Dabei wächst die Marktchance von 7 Mrd. USD im letzten Jahr um durchschnittlich 10 bis 11 % p. a. Laut CEO Matthew Moschner will Cognex auch der „führende Anbieter von KI-Technologie für industrielle Bildverarbeitungsanwendungen werden“. Mit der frühen Verfügbarkeit von OneVision gibt es eine neue KI-Cloudplattform, mit der ohne komplexe und teure Systeme vor Ort die Entwicklung von Bildverarbeitungsanwendungen von Monaten auf Minuten verkürzt werden kann. Bilder können direkt an der Produktionslinie erfasst und das KI-Modell in der Cloud trainiert werden, um es anschließend wieder am Netzwerkrand (Edge) einzusetzen. Mit Paldo, einem der größten Nudelhersteller Koreas, gibt es bereits einen ersten Nutzer, dessen Produkte einen mehrstufigen Prüfprozess durchlaufen müssen. Das 2. Quartal lieferte neben einem Umsatzplus von 4 % mit 20,7 % auch die höchste bereinigte EBITDA-Marge seit zwei Jahren. Die KeyBanc-Analysten stuften die Aktie mit einem Kursziel von 50 % von „Sector Weight“ auf „Overweight“ und gehen davon aus, dass das Margenziel von 20 % im Jahr 2026 deutlich übertroffen werden dürfte. Mittelfristig werden 25 % angepeilt, wobei auch die Erlöse während des Zyklus um durchschnittlich 13 bis 14 % zulegen sollen. Die Aktie könnte nun die große Trendwende einleiten.

08. August 2025
Leonid Kulikov
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MP Materials Corp. (10,30%)

MP Materials (MP) im Höhenflug – Pentagon-Deal beflügelt Fantasie der Anleger!

MP Materials Corp. (10,30%)

Die Aktie des US-Seltenerdunternehmens MP Materials kennt derzeit nur eine Richtung: steil nach oben. Nach Vorlage der Quartalszahlen legte das Papier im nachbörslichen Handel nochmals um 9,3 % auf 77,71 USD zu – ein neues Allzeithoch wäre damit in Reichweite. Bemerkenswert ist dabei weniger das aktuelle Ergebnis, sondern die langfristige Perspektive, die Anleger offenbar zunehmend überzeugt. Zwar wies das Unternehmen im zweiten Quartal ein bereinigtes EBITDA von minus 12,5 Mio. USD bei einem Umsatz von 57,4 Mio. USD aus, doch übertraf es damit deutlich die Erwartungen der Analysten. Zum Vergleich: Im Vorjahresquartal lag das EBITDA-Minus noch bei 27 Mio. USD bei lediglich 31 Mio. USD Umsatz. Den Kursaufschwung der letzten Monate – ein Plus von rund 200 % binnen drei Monaten – verdankt MP Materials in erster Linie einem strategischen Durchbruch Im Juli konnte sich das Unternehmen eine umfangreiche Förderung durch das US-Verteidigungsministerium sichern. Neben einer Eigenkapitalbeteiligung von 400 Mio. USD stellt das Pentagon bis zu 350 Mio. USD an weiteren Finanzmitteln sowie ein Darlehen in Höhe von 150 Mio. USD bereit. Mit diesen Mitteln will MP eine neue Produktionsstätte für Seltenerdmagnete errichten und seine bestehenden Kapazitäten deutlich ausbauen – ein entscheidender Schritt in der Unabhängigkeit der USA von chinesischen Raffinerien, die laut Schätzungen derzeit rund 85 % der weltweiten Verarbeitung kontrollieren. Die Vision: Bis Ende des Jahrzehnts soll das EBITDA auf etwa 650 Mio. USD jährlich steigen.

08. August 2025
Marvin Herzberger
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adidas AG (0,57%)

Adidas: Insiderkäufe durch CEO und CFO nach durchwachsenem Quartalsbericht summieren sich auf 832.841 Euro

adidas AG (0,57%)

Adidas hat am 30. Juli den Bericht für das 2. Quartal präsentiert. Demnach stieg der währungsbereinigte Umsatz der Marke Adidas um 12 % im Vergleich zum Vorjahr. Dieses Wachstum wurde von einer starken Performance in allen Regionen getragen, insbesondere in Lateinamerika (+23 %), Nordamerika (+15 %), Japan/Südkorea (+15 %), den Schwellenländern (+14 %) und China (+11 %). Auch die Hauptsegmente zeigten eine positive Entwicklung, mit einem Anstieg bei Bekleidung um 17 % und bei Schuhen um 9 %. Auf Konzernebene ist der Umsatz hingegen nur von 5,8 Mrd. Euro auf 5,95 Mrd. Euro gestiegen. Die Analysten hatten mit 6,2 Mrd. Euro gerechnet. Die operative Marge von Adidas verbesserte sich. Im 2. Quartal stieg das Betriebsergebnis um 58 % auf 546 Mio. Euro, was die operative Marge auf 9,2 % erhöhte. Die Bruttomarge verbesserte sich trotz negativer Währungseffekte und Zölle auf 51,7 %, hauptsächlich aufgrund von weniger Rabatten sowie gesunkenen Produkt- und Frachtkosten. Hier lag die Prognose nur bei 51,5 %. Adidas bestätigt seine ursprüngliche Prognose für das Gesamtjahr 2025. Das Unternehmen erwartet weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich. Das Betriebsergebnis wird unverändert in einer Spanne zwischen 1,7 Mrd. Euro und 1,8 Mrd. Euro erwartet. CEO Bjørn Gulden betonte, dass diese Prognose die gestiegene globale Volatilität und die Unsicherheiten durch mögliche höhere US-Zölle (die zu Kosten von bis zu 200 Mio. Euro führen könnten) berücksichtigt. Das Unternehmen sieht sich trotz der Herausforderungen gut positioniert, um seine Ziele zu erreichen und die Marke langfristig zu stärken. CEO Bjørn Gulden hat am 07. August Aktien von Adidas zu Stückpreisen von 161,92 Euro für insgesamt 501.941,20 Euro gekauft. Ebenfalls am 07. August hat CFO Harm Ohlmeyer Aktien von Adidas zu Stückpreisen von 165,45 Euro für insgesamt 330.900,00 Euro erworben. Diese beiden Insiderkäufe summieren sich auf 832.841 Euro.

08. August 2025
AndreasZ
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Insulet Corp. (0,54%)

Insulet mit Omnipod 5-Insulinpumpe einzigartig positioniert – Meilenstein mit Quartalsumsatz über 600 Mio. USD!

Insulet Corp. (0,54%)

Insulet (PODD) erreicht als ein führender Insulinpumpenanbieter mit dem seit nun drei Jahren in den USA für Typ-1-Diabetiker zugelassenen Omnipod 5 bereits 365.000 der insgesamt 500.000 aktiven Kunden. Vor einem Jahr gab es auch die Zulassungserweiterung für Typ-2-Diabetiker, wo sich die Akzeptanz ebenfalls beschleunigt. Es handelt sich damit um das das einzige und erste von der FDA zugelassene automatisierte Insulin-Dosierungssystem (AID) für Typ-1- und Typ-2-Diabetiker, das schlauchlos und wasserfest ist. Dank fortschrittlicher Algorithmen können Erwachsene laut Studien ihre Zeit im Zielbereich des Blutzuckers um 20 bis 23 % erhöhen. Patienten verbrauchen zudem 29 % weniger Insulin verbrauchen und verzeichnen im Vergleich zu anderen Therapien nur eine minimale Gewichtszunahme und weniger Hypoglykämien (Unterzuckerung). Mit mehr als 25.000 Gesundheitsdienstleistern handelt es sich um das am meisten verschriebene AID-System in den USA. Laut Morgan Stanley wird Insulet mit einem beschleunigten internationalen Geschäft und dem einzigartigen Pay-as-you-go-Modell unterschätzt. Omnipod ist über 47.000 Apotheken erhältlich und kostet dank der einzigartigen Medicare Part D-Abdeckung oft nur 1 USD pro Tag. Damit können weitere MDI-Nutzer (mehrfache tägliche Insulininjektion) gewonnen werden. Das Potenzial scheint weltweit mit 14 Mio. potenziellen Patienten noch groß, wobei das internationale Geschäft erneut fast 40 % wachsen konnte. Jefferies hob das Kursziel von 360 auf 375 USD (Buy) nach einem „herausragenden Quartal“ an und könnte damit den Big-Picture-Breakoutversuch begünstigen. Die Erlöse stiegen um 33 % erstmals auf über 600 Mio. USD und auch der Nettogewinn konnte mit +113 % mehr als verdoppelt werden. CEO Ashley McEvoy verwies auf einen Rekordanstieg bei Neukunden in allen strategischen Wachstumsbereichen. Die Wachstumsprognose für das Fiskaljahr 2025 wurde von 19 bis 22 % auf 24 bis 27 % deutlich angehoben.

07. August 2025
Jörg Meyer
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Amkor Technology Inc. (3,51%)

Amkor: Wie das Unternehmen von Apples 600 Mrd. USD-Investitionsoffensive profitieren könnte und hilft die heimische Fertigung zu stärken!

Amkor Technology Inc. (3,51%)

Apple hat sein Engagement für die Produktion in den Vereinigten Staaten weiter verstärkt. Wie CEO Tim Cook am 7. August 2025 bekannt gab, stockt der Technologieriese sein Investitionsprogramm „American Manufacturing Program“ (AMP) um zusätzliche 100 Milliarden US-Dollar auf, womit die Gesamtinvestitionen nun 600 Milliarden US-Dollar innerhalb von vier Jahren erreichen. Diese Entscheidung folgt auf politischen Druck, insbesondere durch die Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump, der mit hohen Importzöllen drohte, um Unternehmen zur Rückverlagerung der Produktion in die USA zu bewegen. Durch die Ausweitung der Investitionen sichert sich Apple nicht nur potenzielle Zollfreiheiten, sondern unterstreicht auch sein Ziel, fortschrittliche Fertigungstechnologien in die USA zu bringen und die heimische Wirtschaft zu stärken. Ein Partner innerhalb des Programms ist Amkor. Amkor verpackt die Chips und ist für die heimische Produktionskette wichtig Amkor ist auf die Verpackung und Prüfung von Halbleitern spezialisiert hat. In der Halbleiterindustrie ist Amkor ein führender Anbieter von "Packaging"-Dienstleistungen. Dabei geht es um den Prozess, bei dem winzige Halbleiterchips (sogenannte Dies) in schützende Gehäuse eingebettet werden, die sie vor Umwelteinflüssen schützen und ihre Verbindung zu Leiterplatten ermöglichen. Ohne diese Verpackung könnten die Chips nicht in elektronischen Geräten wie Smartphones, Computern oder Autos verwendet werden. Amkor bietet eine breite Palette von fortschrittlichen Verpackungslösungen und Testdienstleistungen an und spielt damit eine entscheidende Rolle für die heimische Produktionskette. Amkors Rolle in Apples neuer US-Strategie Die Ankündigung von Apple hat auch für Amkor eine immense Bedeutung. Als langjähriger Partner von Apple und führender Anbieter im Bereich Halbleiter-Packaging ist Amkor strategisch positioniert, um von Apples US-Produktionsvorhaben zu profitieren. Bereits in der Vergangenheit wurde bekannt, dass Amkor und Apple zusammen mit anderen Unternehmen wie TSMC ein Bündnis eingegangen sind, um die Halbleiter-Lieferkette in den USA wieder aufzubauen. Insbesondere die Investitionen in die Anlage in Peoria, Arizona, wo Amkor Halbleiterverpackungs- und Testdienstleistungen für Apple-Produkte anbietet, könnten die Kapazitäten des Unternehmens erheblich ausbauen. Da Apple in den USA nun verstärkt Chips produzieren und verpacken lassen möchte, könnte Amkor als heimischer Zulieferer für diese Dienstleistungen in Arizona beauftragt werden. Amkor hat nur ein 14er KGV Im Zuge der Ergebnisse für das 2.Quartal (Umsatz +3 % auf 1,5 Mrd. USD; EPS -19 % auf 0,22 USD) gab Amkor bekannt, dass man sich durch seine starken Beziehungen in eine gute Position als Partner für die Lösungen der nächsten Generation, etwas bei KI und High-Performance-Computing gebracht hat. Da KI zunehmend in Edge-Geräte Einzug hält, arbeitet man an fortschrittlichen Verpackungslösungen, um diese Innovationen zu unterstützen. „Die Nachfrage nach KI- und Hochleistungsrechneranwendungen wächst weiter, und unsere Projektpipeline bleibt robust“, so das Unternehmen. 2025 wird beim EPS noch ein Übergangsjahr mit 1,13 USD. 2026 rechnet der Konsens mit einem neuen Wachstum von 35 % auf 1,52 USD. Das KGV liegt bei nur 15!

07. August 2025
AndreasZ
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Dutch Bros (17,32%)

Dutch Bros profitiert im 2. Quartal von transaktionsfördernden Initiativen – Präsenz soll bis 2029 verdoppelt werden!

Dutch Bros (17,32%)

Dutch Bros (BROS) setzt als schnell wachsende Kaffeehauskette auf ein reines Drive-Thru-Konzept und betrachtet seine menschenorientierten Unternehmenskultur als Alleinstellungsmerkmal und wichtigen Wettbewerbsvorteil. Die „Broistas“ sorgen dabei für einen schnellen und hochwertigen Service. Das Menü ist stark auf anpassbare Getränke ausgerichtet, darunter Kaffeespezialitäten, Tees, Smoothies und die firmeneigene Energy-Drink-Marke „Rebel". CEO Christine Barone gibt an, dass das Geschäft auch weiterhin aus „allen Zylindern feuert“. Ausgehend von 1.043 Filialen und dem jüngsten Markteintritt in Indiana als 19. US-Bundesstaat ist bis 2029 eine Präsenzverdoppelung auf 2.029 Geschäfte geplant. Das US-Potenzial beläuft sich langfristig auf über 7.000 Standorte. Die durchschnittlichen Filialerlöse erreichten mit 2,05 Mio. USD im letzten Quartal ein neues Rekordniveau. Die systemweiten vergleichbaren Verkäufe nahmen um 6,1 % zu und auch bei den Transaktionen ging es um 3,7 % bergauf. Mobile Bestell- und Bezahlfunktionen machen bereits 11,5 % sämtlicher Verkäufe aus und steigern den Durchsatz und die Kundenzufriedenheit. Das Dutch Rewards-Treueprogramm steigerte den Anteil an den Transaktionen von 67 % auf 72 % deutlich. Zudem wurde das Speiseangebot mit Pilottests und besseren Chancen im Vormittagsgeschäft auf 64 firmeneigene Filialen ausgeweitet. Nach einem Umsatzplus von 28 % im 2. Quartal hielt die starke Dynamik auch im Juli an. Das Management hebt den Jahresausblick für die vergleichbaren Verkäufe auf etwa 4,5 % statt 2 bis 4 % an. Beim bereinigten EBITDA wurde die Prognose von bisher 265 bis 275 Mio. auf 285 bis 290 Mio. USD angehoben. Die Aktie legt nachbörslich rund 17 % zu und könnte mit dem Ausbruchsversuch aus dem Abwärtstrend neue Kaufsignale generieren.

07. August 2025
Marvin Herzberger
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Sunrun Inc. (18,04%)

Sunrun: Fünf Quartale in Folge wurde Cash generiert - Anleger zeigen Kaufinteresse!

Sunrun Inc. (18,04%)

Sunrun (RUN) ist der größte US-Anbieter für Heimspeicher, Solarenergie und dezentrale Heimkraftwerke. Am 06. August wurde nachbörslich der Q2-Bericht veröffentlicht Das Unternehmen meldete einen Wert der gesammelten Abonnenten von 1,6 Mrd. USD, was einem Wachstum von 40 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Schaffung des vertraglichen Nettowerts stieg um 316 % auf 376 Mio. USD oder 1,64 USD pro Aktie. Das Unternehmen verzeichnete zudem das 5. aufeinanderfolgende Quartal mit einem positiven Cash Generation von 27 Mio. USD. Die CEO Mary Powell betonte, dass der Fokus auf Kosten- und Effizienzverbesserungen zu einem neuen Rekord beim Contracted Net Value Creation führte und eine "Storage Attachment Rate" von 70 % erreicht wurde, was die stärkste in der Unternehmensgeschichte ist. Die Creation Costs pro neuem Abonnenten konnten um 4 % gesenkt werden. Konkret wurde der Umsatz im 2. Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,7 % auf 569,34 Mio. USD gesteigert und das EPS verbesserte sich von 0,55 auf 1,07 USD. Der Konsens lag hingegen nur bei einem Umsatz in Höhe von 548,4 Mio. USD und einem EPS in Höhe von -0,18 USD. Sunrun positioniert sich zunehmend als Betreiber dezentraler Heimkraftwerke und spielt eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung des Stromnetzes. Im Juli 2025 wurden die Heimressourcen des Unternehmens eingesetzt, um Stromausfälle während Spitzenlastzeiten zu verhindern, als traditionelle Kraftwerke ausfielen. Das Unternehmen hat über 130.000 Heimspeicher aktiviert, die eine Gesamtkapazität von 650 Megawatt bereitstellen können, genug, um 480.000 Haushalte zu versorgen. Sunrun hat auch eine Partnerschaft mit Tesla Electric in Texas angekündigt, um Kunden einen speziellen Stromtarif anzubieten, der feste Tarife und attraktive Einspeisevergütungen kombiniert. Darüber hinaus hat das Unternehmen seine dritten Verbriefungstransaktionen im Jahr 2025 im Wert von 431 Mio. USD erfolgreich abgeschlossen. Der Konzern blickt optimistisch in die Zukunft und bekräftigt die Prognose für die Cash Generation im Jahr 2025 in Höhe von 200 Mio. bis 500 Mio. USD. Die Prognose für den Aggregate Subscriber Value für das Gesamtjahr 2025 bleibt mit 5,7 Mrd. bis 6,0 Mrd. USD ebenfalls unverändert. Die Erwartungen an den Contracted Net Value Creation wurden jedoch deutlich von 650 Mio. bis 850 Mio. auf 1,0 Mrd. bis 1,3 Mrd. USD angehoben, was eine Steigerung von 67 % gegenüber dem Vorjahr darstellt und auf verbesserte Kosteneffizienz und Wertoptimierung zurückgeführt wird.

06. August 2025
Jörg Meyer
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Init Innovation in traffic Systems SE (1,05%)

INit strebt auf ein 3-Jahreshoch. 2026 und 2027 sollten ein Gewinnwachstum von 30 bis 40 % p.a. aufweisen!

Init Innovation in traffic Systems SE (1,05%)

Unter den deutschen Nebenwerten sticht die INIT (i) mit einem Vorstoß auf das 52-Wochenhoch heraus. Zugleich bedeutet der Breakout auch ein neues 3-Jahreshoch und wegen der Wachstumsperspektive für die nächsten Jahre ist dieser charttechnische Vorstoß untermauert. Init hilft mit seiner Hardware sowie Software bei der Digitalisierung des Ticketings, Fahrgeldmanagement, Betriebssteuerung, Fahrgastinfos sowie zur Optimierung von Flotten im ÖPNV. Dank KI kann die Genauigkeit von Fahrprognosen erhöht und Elektrobusse leichter ins Flottenmanagement integriert werden. Jüngst wurde wegen einer Erweiterung des MARTA-Auftrags um 60 Mio. USD die Jahresprognose erhöht. Der Umsatz wird bei 340 bis 370 Mio. Euro (vorher: 300 bis 330 Mio. Euro) und das EBIT bei 32 bis 35 Mio. Euro (vorher: 30 bis 33 Mio. Euro) landen. Analysten erwarten unter dem Strich ein EPS von über 2,10 Euro. Das Spannende ist. 2026 und 2027 sollten Jahre mit einer deutlichen EPS-Steigerung werden, weil dann die Großaufträge aus den USA sowie UK aus den letzten Jahren voll zum Tragen kommen. Das heißt, 2026 dürfte das EPS um über 40 % auf 3,08 Euro steigen und 2027 um weitere 30 % auf fast 4 Euro. Die Bewertung ist damit noch ausbaufähig, denn das KGV26e liegt bei 14 und sinkt für 2027 auf 10,7. Warburg sieht Raum bis 58,50 Euro. Der Big Picture-Breakout müsste gelingen.

06. August 2025
Leonid Kulikov
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Advanced Micro Devices Inc. (-6,92%)

AMD (AMD) unter Druck: Wachstumshoffnungen auf KI-Chips enttäuschen – China bleibt Unsicherheitsfaktor!

Advanced Micro Devices Inc. (-6,92%)

Advanced Micro Devices hat mit seinen jüngsten Quartalszahlen die Erwartungen der Börse zwar insgesamt erfüllt, doch gerade der für das künftige Wachstum zentrale Geschäftsbereich rund um Rechenzentren und KI-Chips konnte nicht überzeugen. Das Unternehmen meldete für das zweite Quartal einen Umsatzanstieg im Data-Center-Segment um 14 % auf 3,2 Mrd. USD – ein Plus, das unter den optimistischen Schätzungen vieler Analysten blieb. Die Folge: Die AMD-Aktie geht in den Korrekturmodus, belastet durch enttäuschte Hoffnungen auf eine dynamische Entwicklung im Bereich der KI-Beschleuniger, wie der Instinct-Serie. Die Ursache für die verhaltene Performance liegt laut CEO Lisa Su unter anderem in den anhaltenden Exportbeschränkungen für AMDs KI-Flaggschiff MI308 nach China. Zwar gebe es Fortschritte bei der Lizenzprüfung, doch ein konkreter Zeitplan für eine Lockerung fehle weiterhin. HSBC bezeichnete die Erwartungen an mögliche Umsatzeffekte aus dem China-Geschäft als „gedämpfter als vom Markt erhofft“. Auch Morgan Stanley sieht vor allem das kommende MI400-Chip-Portfolio als entscheidenden Werttreiber für die Zukunft, während die aktuellen Aussichten noch als durchwachsen gelten. J.P. Morgan bleibt trotz der Schwächen vorsichtig optimistisch und rechnet damit, dass AMD bis Jahresende rund 50 % Marktanteil bei Server-CPUs erreichen könnte – getragen vom starken nächsten CPU-Zyklus. Während also NVIDIA mit einem 73%igen Umsatzsprung in der Rechenzentrumsparte glänzt, bleibt AMD unter Zugzwang – vor allem, wenn sich der geopolitische Druck auf den Halbleitermarkt weiter verschärft. Mit einem KGV von über 32 bleibt die Aktie ambitioniert bewertet, was bei anhaltender Unsicherheit das Rückschlagpotenzial erhöht.

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