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vor 11 Stunden
Leonid Kulikov
Chart
GlobalStar Inc. (11,99%)

Amazon (AMZN) – E-Commerce-Gigant greift nach Satellitenanbieter Globalstar (GSAT) und fordert SpaceX heraus – doch Apple wird zum strategischen Stolperstein!

GlobalStar Inc. (11,99%)

Amazon treibt seine Ambitionen im lukrativen Markt für satellitengestütztes Internet offenbar mit Hochdruck voran und verhandelt laut einem Bericht der Financial Times über eine Übernahme von Globalstar. Aus Investorensicht erscheint eine mögliche Übernahme für Amazon finanziell gut stemmbar – bei einer Marktkapitalisierung von rund 8,8 Mrd. USD wäre der Deal überschaubar, strategisch jedoch von erheblicher Bedeutung. Denn Amazon würde damit seine Position im Wettbewerb mit Elon Musks Starlink deutlich stärken, einem der derzeit dominierenden Anbieter im Bereich satellitenbasierter Breitbanddienste. Allerdings gestaltet sich die Transaktion komplexer als ein klassischer Zukauf. Ein zentraler Faktor ist Apple, das rund 20 % an Globalstar hält und zuvor bis zu 1,5 Mrd. USD in den Ausbau der Infrastruktur investiert hat. Der iPhone-Hersteller nutzt die Satellitenkapazitäten bereits für eigene Dienste wie Notfallkommunikation und SMS-Versand außerhalb von Mobilfunknetzen. Branchenkreisen zufolge führt Amazon daher parallel Gespräche mit beiden Parteien, um Interessenkonflikte zu lösen. Für Anleger ergibt sich daraus eine interessante Gemengelage: Einerseits könnte eine Übernahme Amazons Satellitenstrategie erheblich beschleunigen, andererseits birgt die Abhängigkeit von Apples Zustimmung ein nicht zu unterschätzendes Transaktionsrisiko. Gleichzeitig unterstreicht die Entwicklung die zunehmende strategische Bedeutung von Low-Earth-Orbit-Satelliten als Alternative zu terrestrischer Internetinfrastruktur – insbesondere für abgelegene Regionen.

vor 12 Stunden
Andreas H
Chart
GlobalStar Inc. (12,89%)

Bei GlobalStar kann man auf die Übernahme durch Amazon setzen - treibt Apple den Kurs weiter nach oben?

GlobalStar Inc. (12,89%)

GlobalStar betreibt ein weltweites Satellitennetzwerk, das mobile Sprach- und Datenkommunikation auch dort ermöglicht, wo herkömmliche Mobilfunknetze keine Abdeckung bieten. Neben klassischen Sprach- und Datendiensten baut das Unternehmen zunehmend auf das Internet der Dinge (IoT). Für das 4. Quartal 2025 meldete der US-Satellitenanbieter Ende Februar einen Umsatz von 71,95 Mio. USD, was einem YoY-Wachstum von 17,6 % entspricht. Der Verlust file mit 0,11 USD deutlich größter als erwartet (-0,04 USD) aus. Am 1. April wurde bekannt, dass Amazon eine Übernahmen GlobalStar in Erwägung zieht. Die Aktie zog daraufhin deutlich an und liegt jetzt bei einer Marktkapitalisierung von 9,9 Mrd. USD. Amazon will rund 9 Mrd. USD zahlen. Der Deal würde Amazons Ambitionen im Bereich der Satelliten in de erdnahen Umlaufbahn, dem „Project Kuiper“ oder auch „Leo“ genannten Projekt, stärken und dem Unternehmen helfen, mit dem Starlink-Netzwerk von SpaceX zu konkurrieren. Was interessant ist: Apple hält einen Anteil von rund 20 % an Globalstar. Und das bedeutet, dass jeder Übernahmeversuch Verhandlungen mit Apple erfordern würde. Und genau dies könnte die Aktie nun durchaus weiter in den nächsten Tagen nach oben treiben. (GSAT)

vor 13 Stunden
AndreasZ
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PENGUIN SOLUTIONS INC.DEL (14,43%)

Penguin Solutions profitiert vom durch KI-Inferenz zunehmenden Speicherbedarf – Umsatztempo verdoppelt sich auf 12 %!

PENGUIN SOLUTIONS INC.DEL (14,43%)

Penguin Solutions (ehem. SMART Global Holdings) fokussiert sich im Zuge einer Transformationsstrategie voll und ganz auf die Wachstumsmärkte Künstliche Intelligenz und High-Performance-Computing (HPC). Unternehmen, Regierungen und Neocloud-Anbieter erhalten maßgeschneiderte "KI-Fabriken" und die dazugehörige skalierbare Recheninfrastruktur. Dabei werden die eigenen Komponenten mit Chips von Partnern wie NVIDIA, AMD oder Dell zu einem Gesamtsystem verschmolzen, das unter der Marke „OriginAI Factory“ vermarktet wird. Hier ist die Datensouveränität mit dem Aufbau von On-Premise-KI-Fabriken ein direkter Treiber. CEO Kash Shaikh verweist durch den Übergang vom KI-Modelltraining hin zur KI-Inferenz klar sichtbaren Nachfragewechsel von Rechenleistung hin zum höheren Speicherbedarf. Das entsprechende Integrated Memory-Geschäft konnte im jüngsten 2. Quartal um 63 % wachsen, das mit einer vorteilhaften Preisentwicklung bereits für die Hälfte am gesamten Umsatzmix verantwortlich ist. Insbesondere CXL-Speichermodule sowie CXL-basierte Cache-Server sind gefragt, mit denen Speicher dynamisch zwischen GPUs und CPUs aufgeteilt (Pooling) werden kann. Der Gesamtumsatz fiel um rund 6 % auf 343 Mio. USD (Konsens: 339 Mio. USD), was primär auf anhaltende Lieferengpässe und der Abkehr von Hyperscaler und dem Auslauf des Edge-Geschäfts im Segment Advanced Computing (Hochleistungsrechner & KI-Infrastruktur) zurückzuführen ist. Die Auftragseingänge und Pipeline sind jedoch stark. Etwa wuchs das wichtige Nicht-Hyperscaler-KI/HPC-Geschäft im 1. Halbjahr um 50 % und es konnten im letzten Quartal fünf neue Großkunden aus den Bereichen Finanzen, biomedizinische Forschung und Energie gewonnen werden. Nun soll sich das Umsatzwachstum im laufenden Fiskaljahr 2026 von bisher 6 % auf 12 % beschleunigen. Der Nettogewinn soll statt 1,75 bis 2,25 USD nun 2,00 bis 2,30 USD je Aktie betragen. Mit einem KGV von unter 9 startet der Trendwende-Versuch.

Gestern
Wolfgang Zussner
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Marvell Technology Group Ltd. (2,58%)

Chartanalyse Marvell Technology: NVIDIA investiert - Das finale Kaufsignal ist zum Greifen nah!

Marvell Technology Group Ltd. (2,58%)

Der Chart der Aktie von Marvell Technology (MRVL) zeigt eine Seitwärtsrange, die seit Herbst 2025 Bestand hatte. Die Zone um 100 USD ist der Deckel. Der Kurs ist gerade mit viel Dynamik an diese Marke herangelaufen. Ein Wochenschlusskurs über diesem Widerstand wäre das finale Signal für den Ausbruch. Die Marke bei 85 USD (unterstützt durch die 40-Wochenlinie) ist das Fundament. Solange Marvell darüber notiert, bleibt das Chartbild bullisch. Das MACD-Histogramm ist gerade in den positiven Bereich gedreht. Das bedeutet, das mittelfristige Momentum hat von „Abwarten“ auf „Angriff“ umgeschaltet. Der Slow Stochastik-Indikator ist steil nach oben gerichtet. Er signalisiert zwar eine kurzfristige Überhitzung, aber in starken Ausbruchsphasen können solche Indikatoren lange im oberen Bereich verweilen. https://aktienmagazin.de/blog/chartanalysen/chartanalyse-marvell-technology-nvidia-investiert-das-finale-kaufsigna-169293.html

Gestern
AndreasZ
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Guardian Pharmacy Services Inc (-1,33%)

Guardian Pharmacy Services: Apothekendienstleister profitiert von alternder Boomer-Generation!

Guardian Pharmacy Services Inc (-1,33%)

Guardian Pharmacy Services (GRDN) hat sich mit einem Netzwerk von 54 lokalen Apotheken auf die pharmazeutische Versorgung von Bewohnern in Langzeitpflegeeinrichtungen (LTC) spezialisiert. Kombiniert werden dabei Lieferservices und Technologien für das Medikationsmanagement, um die Pflegekosten zu senken. In einem rund 7 Mrd. USD großen Markt für die betreute Wohnformen (Assisted Living Facilities) und Demenzpflege (Memory Care) gibt es mit über 1.200 unabhängigen Apotheken hohe Konsolidierungschancen. Die eigenen US-Marktanteile konnten bereits auf 13 % ausgebaut werden. Derzeit werden Langzeitpflegeeinrichtungen mit mehr als 205.000 Bewohnern betreut, wobei das Marktpotenzial von über 1 Mio. potenziell erreichbaren Menschen noch lange nicht ausgeschöpft erscheint. CEO Fred Burke sieht auch den sogenannten "Silver Tsunami" als große Wachstumschance, da 2026 die erste große Kohorte der Babyboomer das 80. Lebensjahr erreicht. Bewohner dieser Kohorte erhalten im Durchschnitt 12 bis 14 verschreibungspflichtige Medikamente pro Tag und sind häufigen Medikationsänderungen ausgesetzt sind. Das Verschreibungsvolumen stieg im vergangenen Geschäftsjahr 2025 um 14 % an. Im 4. Quartal überzeugten in Umsatzplus von 17 % sowie eine Nettogewinnsteigerung von 53 %. Die Jefferies-Analysten riefen am 30. März ein Kursziel von 44 USD (Buy) aus und erwarten mit stabilen Wachstumstrends im Bereich Seniorenwohnheime und Langzeitpflege sowie Marktanteilsgewinnen und Übernahmen ein jährliches EBITDA-Wachstum von 12 bis 16 %. Negativ-Effekte mit sinkenden Medikamentenpreisen durch den Inflation Reduction Act (IRA) können durch höhere Volumina und Effizienzsteigerungen vollständig ausgeglichen werden. Das Management hob die bereinigte EBITDA-Prognose für 2026 von 115 bis 118 Mio. auf 120 bis 124 Mio. USD an. Mit dem Trendfortsetzungsversuch entsteht für Trader ein neues Kaufsignal.

Gestern
Jörg Meyer
Chart
Leonardo S.p.A. (4,47%)

Leonardo: Warum Trumps NATO-Skepsis den Italienern Milliarden in die Kassen spült

Leonardo S.p.A. (4,47%)

Während die geopolitischen Spannungen zunehmen, positioniert sich der italienische Verteidigungskonzern Leonardo als einer der profiliertesten Gewinner einer neuen Ära der Aufrüstung. Die jüngste Drohung von Donald Trump gegenüber dem “Telegraph”, die USA aufgrund mangelnder Unterstützung im Iran-Konflikt aus der NATO zurückzuziehen, fungiert paradoxerweise als zweifacher Katalysator für die Aktie. Die Citi-Analysten sehen die Aktie auch positiv und stuften sie am 01. April 2026 von Neutral auf Kaufen mit Ziel 69 Euro. Der US-Turbo: Leonardo DRS Leonardo ist längst kein rein europäischer Player mehr. Rund 25 % des Umsatzes werden in den USA generiert, primär durch die Tochter Leonardo DRS. Mit einem prognostizierten US-Verteidigungsbudget von 1.500 Mrd. USD ab 2027 zur Modernisierung der Bestände („Golden Fleet“, „Golden Dome“) sitzt Leonardo an der Quelle. Besonders in den Nischen Sensorik und Elektronik gilt der Konzern für das Pentagon als unverzichtbar. Europas Antwort auf das Machtvakuum Sollten sich die USA tatsächlich teilweise aus der Ukraine-Absicherung oder der NATO zurückziehen, entsteht in Europa ein massives Vakuum. Leonardo liefert hier die kritische Infrastruktur: Von Radarsystemen bis hin zur Drohnenabwehr. Der Konzern profitiert direkt von der notwendigen technologischen Unabhängigkeit des Kontinents. Finanzielle Ambitionen bis 2030 Die Transformation zur multinationalen „One Company“ ist laut Management abgeschlossen. Die Ziele für 2030 sind ehrgeizig: Der Umsatz soll von 19,5 Mrd. Euro auf 30 Mrd. Euro steigen, während sich das EBITA auf 3,59 Mrd. Euro nahezu verdoppeln soll. Der Auftragseingang wird bei 32 Mrd. Euro p.a. erwartet. CEO Roberto Cingolani betont: „Wir haben die Transformation zur multinationalen 'One Company' abgeschlossen und verfügen nun über einen Wettbewerbsvorteil, den nur wenige andere besitzen.“ Das „versteckte“ Asset: Space Oft vom Markt unterschätzt, dominiert Leonardo über die „Space Alliance“ mit Thales den europäischen Orbit. Ob hochpräzise Radar-Erdbeobachtung via COSMO-SkyMed oder die Beteiligung am Artemis-Programm der NASA – Leonardo sichert sich die Lufthoheit in einem Bereich, der für die moderne, vernetzte Kriegsführung („Michelangelo Dome“) essenziell ist.

Gestern
Andreas H
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Erasca (8,30%)

Das Biotechnologie-Unternehmen Erasca überrascht mit guten News am laufenden Band — Aktie vor Ausbruch aus Base!

Erasca (8,30%)

Erasca, aus den USA, ist auf die Entwicklung von Präzisionsonkologie-Therapien spezialisiert, die den sogenannten RAS/MAPK-Signalweg bei Krebszellen blockieren sollen. Analysten bezeichnen 2026 als das bisher wichtigste und katalysatorreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte. Am 18. März hob JPMorgan das Kursziel für die Aktie von 24 auf 25 USD an, was trotz der fulminanten Rallye der letzten Monate immer noch ein Potenzial von mehr als 50 % ergibt. Anfang Januar 2026 gab es wichtige Fortschritte bei einem erweiterten Patentschutz für ERAS-0015, einem sogenannten Pan-RAS "Molecular Glue". Zudem wurde Ende Februar ein wichtiges US-Patent für den Pan-KRAS-Inhibitor ERAS-4001 erteilt. Dabei war der März sowieso vollgepackt mit wichtigen strategischen Meilensteinen. Am 10. März zog Erasca eine Option, um sich die weltweiten Rechte für ERAS-0015 zu sichern – das schließt nun auch die riesigen Märkte China, Hongkong und Macau mit ein. Nur wenige Tage zuvor, am 5. März, verkündete das Unternehmen eine spannende klinische Kooperation mit Tango Therapeutics, um ERAS-0015 in Kombination mit Vopimetostat zu evaluieren. Erasca ist noch nicht profitabel und verbrennt Geld. Diesbezüglich gab es aber Ende Januar gute News. So hat Erasca Ende Januar, um die teuren Studienjahre 2026 und 2027 abzusichern, eine stark überzeichnete Kapitalerhöhung von über 150 Mio. USD erfolgreich abgeschlossen. Die Aktie konsolidierte die letzten Wochen und könnte nun bereit sein, die enge Base nach oben zu verlassen. Bei 16,50 USD habe ich mir einen Alarm gesetzt. (ERAS)

vor 2 Tagen
Leonid Kulikov
Chart
LS - Öl (Brent) (-0,25%)

Ölmarkt unter Druck – Energiepreise bleiben Risiko: Trotz möglichem Iran-Waffenstillstand droht Börsen-Gegenwind!

LS - Öl (Brent) (-0,25%)

Die Energiemärkte senden ein klares Warnsignal an Anleger: Trotz Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Iran-Konflikts bleiben die Risiken für Ölpreise und damit auch für die Aktienmärkte erheblich. In den USA klettern die Benzinpreise erstmals seit August 2022 wieder über die Marke von 4 USD pro Gallone, während sich die Rohölpreise mit rund 107 USD je Barrel (Brent) und etwa 102 USD (WTI) auf hohem Niveau stabilisieren. Auffällig ist, dass die Märkte kaum auf Deeskalationssignale reagieren – ein Hinweis darauf, dass strukturelle Angebotsrisiken weiterhin dominieren. Im Fokus steht dabei die Straße von Hormus, durch die vor dem Konflikt rund 20 % der weltweiten Öl- und Gaslieferungen transportiert wurden. Selbst wenn ein militärisches Ende des Konflikts erreicht wird, könnte eine anhaltende oder teilweise Blockade dieser zentralen Handelsroute die Preise dauerhaft hochhalten. Für Investoren bedeutet das ein potenziell belastendes Szenario: Hohe Energiepreise wirken wie eine versteckte Steuer auf die globale Wirtschaft, drücken auf Konsum und Unternehmensmargen und könnten die Inflation erneut anheizen. Besonders kritisch ist die Lage in Asien, wo viele Volkswirtschaften stark von Energieimporten abhängig sind und bereits mit Gegenmaßnahmen wie Energieeinsparungen reagieren. Die vergleichsweise geringe Reaktion der Ölpreise auf politische Entspannungssignale deutet darauf hin, dass der Markt kurzfristig eher von Angebotsengpässen als von geopolitischer Hoffnung getrieben wird. Sollte die Straße von Hormus nicht vollständig geöffnet werden, könnten Ölpreise dauerhaft im dreistelligen Bereich verharren – ein Umfeld, das Aktienmärkte historisch eher belastet als unterstützt. Damit bleibt der Ölmarkt ein zentraler Risikofaktor für die weitere Börsenentwicklung. Während Energieunternehmen kurzfristig profitieren könnten, geraten insbesondere konjunktursensitive Sektoren unter Druck. Für Anleger ist die Situation ein Balanceakt: Einerseits bieten Rohstoffwerte Chancen, andererseits steigt die Wahrscheinlichkeit makroökonomischer Gegenwinde. Entscheidend wird sein, ob und wie schnell die globalen Lieferketten im Energiesektor wieder vollständig stabilisiert werden können.

vor 2 Tagen
Andreas H
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Spire Inc. (0,05%)

Die Aktie des Erdgasunternehmens Spire steht vor dem Ausbruch auf ein neues Allzeithoch!

Spire Inc. (0,05%)

Spire ist eines der größten börsennotierten Erdgasunternehmen der USA. Es versorgt jeden Tag 1,7 Mio. Haushalte und Firmen mit Energie und erzielte im letzten Jahr einen Umsatz von 2,48 Mrd. USD. Letztlich handelt es sich bei dem Unternehmen um ein sehr defensives Investment, das für seine soliden Dividenden und die beständigen Cashflows bekannt ist. In dem aktuellen kriegerischen Umfeld, könnte aber eine Aktie wie Spione durchaus das Richtige Wahl sein, wenn man unbedingt handeln will. Denn viele Großinvestoren schlichten ihr Kapital aktuell vermehrt in defensive Aktien um. Dabei betreibt Spire, neben seinem regulierten Gasgeschäft, das an feste Tarife gebunden ist, auch nicht-regulierte Geschäftsbereiche, darunter das Gasspeicher-Geschäft. Wenn ein Krieg wie aktuell im Iran die Gaspreise steigen lässt, dann kann Spire seine Gasspeicher enorm gewinnbringend nutzen und günstig eingespeichertes Gas zu Höchstpreisen verkaufen, wodurch die Margen im Gashandel deutlich anziehen dürften. Die Aktie bildet eine flache Base am Allzeithoch aus. Mit dem Ausbruch über den Widerstand bei 92 USD kann man hier darauf setzen, dass die Aktie in den kommenden Wochen Richtung 100 USD zieht. (SR)

vor 2 Tagen
AndreasZ
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United Therapeutics Corp. (0,52%)

United Therapeutics: TETON-1-Studie für idiopathische Lungenfibrose bietet Umsatzchance von 3,3 Mrd. USD!

United Therapeutics Corp. (0,52%)

United Therapeutics (UTHR) hat sich mit dem Kernprodukt Tyvaso (Treprostinil) auf die Behandlung seltener Lungenerkrankungen spezialisiert. Zulassungen gibt es bereits für Patienten mit pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH) und pulmonaler Hypertonie in Verbindung mit interstitieller Lungenerkrankung (PH-ILD). Die am 30. März veröffentlichten Phase-3-Studienergebnisse (TETON-1) zur Zulassungserweiterung für idiopathische Lungenfibrose (IPF) konnten die Ergebnisse der internationalen TETON-2-Studie erneut deutlich übertreffen. Mit einer bis zum Sommerende geplanten FDA-Zulassungsentscheidung könnten weitere 100.000 Patienten in den USA erreicht werden. Die Jefferies-Analysten bestätigen das Kursziel von 668 USD (Buy) und auch RBC Capital rechnet mit einer beschleunigten Zulassung und sieht einen hohen Maßstab für Wettbewerber. Demnach könnte allein IPF bis 2035 konservativ betrachtet einen zusätzlichen Umsatz von 3,3 Mrd. USD herbeiführen. Oppenheimer sprach bereits von einem potenziellen zusätzlichen IPF-Umsatz von 5,4 Mrd. USD bis 2033. Wachstumsfantasie liefert auch der orale Wirkstoff Ralinepag zur einmal täglichen Einnahme bei PAH-Patienten nach der positiven Phase-3-ADVANCE OUTCOMES-Studie und einem geplanten FDA-Zulassungsantrag in der 2. Jahreshälfte 2026. Hinzukommt auch TreSMI mit einer geplanten Markteinführung für 2027 als neuartige Formulierung mit Soft-Mist-Inhalatoren, die den Reizhusten der bisherigen Trockenpulverinhalatoren um 90 % reduziert. Ausgehend vom Umsatzmeilenstein mit 3 Mrd. USD soll bis Ende 2027 eine jährliche Umsatzrate von 4 Mrd. USD erreicht werden. Verkündet wurde zudem am 9. März ein neues 2 Mrd. USD schweres Aktienrückkaufprogramm über das nächste Jahr. Die Aktie überzeugt beim Wachstums-Check mit 14 von 15 möglichen Punkten und erreicht beim Qualitäts-Check die Höchstpunktzahl.

vor 2 Tagen
Jörg Meyer
Chart
Südzucker AG (11,53%)

Warum jetzt die Aktie von Südzucker durchstartet – Preise für Ethanol und Zucker steigen!

Südzucker AG (11,53%)

Mit Verbio hatten wir zum Start des Iran-Krieg den „Top-Profiteur“ in den Live-Trading-Sektionen sowie der Trader-Zeitung herausgearbeitet. Seither stieg die Aktie um nahezu 100 %. Jetzt beginnt sich mit SÜDZUCKER ein weiterer Wert in Bewegung zu setzen, der zumindest von den gestiegenen Preisen für Ethanol profitiert. So haben sich die Preise für pflanzliches Ethanol mit einer Treibhausgaseinsparung von 75 % seit Ende Februar um über 15 % erhöht. Der Ethanol-Turbo und der Iran-Faktor Der globale Ölpreisschock infolge des Iran-Kriegs hat die Energiemärkte in Aufruhr versetzt – und Südzucker sitzt als einer der größten Bioethanol-Produzenten (via CropEnergies) in der ersten Reihe. Steigende Ethanolpreise verbessern nicht nur direkt die Margen im Kraftstoffsegment, sondern wirken auch als indirekter Preistreiber für Zucker. In Regionen wie Brasilien wird bei hohen Energiepreisen vermehrt Zuckerrohr zur Ethanolproduktion umgeleitet, was das globale Zuckerangebot verknappt. MWB stufte auf Kaufen mit Ziel 15 Euro Die Analysten von MWB hatten am Montag ihr Kursziel von 9,00 Euro auf 15,00 Euro angehoben. Trotz erwarteter Sonderabschreibungen von bis zu 550 Mio. Euro im Segment Zucker für das Geschäftsjahr 2026, sieht das Analysehaus klare Anzeichen für eine Marktwende. Direkt profitiert der Konzern durch deutlich höhere Deckungsbeiträge in der Bioethanol-Sparte. Indirekt führt der energetische Preisdruck dazu, dass globale Wettbewerber – insbesondere in Südamerika – ihre Produktion massiv in Richtung Biokraftstoffe verschieben. Dies entzieht dem Weltmarkt signifikante Zuckermengen, was die Notierungen stützt. In den letzten Wochen stiegen die Zuckerpreise bereits um über 10%. Barclays: Von „Untergewichten“ direkt auf „Übergewichten“ Besonders bemerkenswert ist die radikale Neubewertung durch Barclays. Die britische Bank übersprang die „Halten“-Stufe und stufte das Papier gleich um zwei Stufen hoch. Die Analysten betonnen, dass die aktuellen Ethanol-Preissprünge die Gewinne der kommenden zwei Jahre „klar steigern“ und operative Risiken drastisch reduzieren dürften. Trotz der jüngsten Kursgewinne notiert die Aktie immer noch rund 35 % unter ihren Höchstständen von 2023, was ein attraktives Bewertungsfenster öffnet. Fazit: Die klassische Nachzügler-Wette Südzucker ist eine Nachzügler-Chance. Der Markt könnte wegen den gestiegenen Preisen nun eine bessere Ertragsentwicklung spielen, zumal die USA auch eine Reduktion des Iran-Kriegs erwägen und das ohne die Öffnung der Straße von Hormus.

30. März 2026
Jörg Meyer
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Alcoa Corp. (9,25%)

Alcoa: Krieg im Nahen Osten gefährdet 9 % der globalen Aluproduktion. Alupreis-Rally macht den führenden US-Konzern zum Gewinner!

Alcoa Corp. (9,25%)

Der globale Aluminiummarkt steht unter Schock, und Alcoa positioniert sich als einer der größten Gewinner. Während geopolitische Spannungen im Nahen Osten die Infrastruktur der Wettbewerber treffen, schoss der Preis für das Leichtmetall heute um 5 % auf 3446,5 USD je Tonne nach oben - ein neues 3-Jahreshoch. Für den US-Aluminiumriesen ALCOA bedeutet dieses Umfeld nicht nur höhere Umsätze, sondern eine signifikante Margenausweitung und die Chance auf ein neues 52-Wochenhoch. Geopolitische Risiken treffen 9 % der Weltproduktion Auslöser der Preisrally waren Kriegsschäden an den Anlagen von Emirates Global Aluminium und Aluminium Bahrain. Berichte über Raketen- und Drohnenangriffe haben die Exportkapazitäten in der Region eingeschränkt. Analysten schätzen, dass zwischen 4 Mio. USD und 5 Mio. USD Tonnen an Aluminiumexporten gefährdet sind. Das entspricht rund 9 % der weltweiten Produktion. In einem Markt, der ohnehin durch knappe Lagerbestände und eine robuste Nachfrage in den Bereichen Luftfahrt und erneuerbare Energien gekennzeichnet ist, wirkt dieser Ausfall wie ein Brandbeschleuniger. Alcoa: Operative Stärke in turbulenten Zeiten In diesem Szenario rückt Alcoa in den Fokus institutioneller Investoren. Als vertikal integrierter Produzent mit starker Präsenz in Nordamerika und Australien ist der Konzern weit weniger von den Störungen im Nahen Osten betroffen als die globale Konkurrenz. Im Gegenteil, Alcoa könnte von stärkeren Margen und erneutem Investoreninteresse im Zusammenhang mit Lieferengpässen profitieren. Das für 2026 erwartet EPS von 6,03 USD könnte angesichts der verbesserten Preise höher ausfallen, sodass das KGV in den einstelligen Prozentbereich abrutscht. Fazit Die Aktie von Alcoa peilt aktuell den Ausbruch auf das 52-Wochenhoch an. Sollte der Aluminiumpreis sein hohes Niveau halten oder weiter steigen, ist der Weg für eine nachhaltigen Trendfortsetzung frei. Trader setzen darauf, dass die höheren Realisierungspreise die kommenden Quartalsergebnisse stützen werden.

30. März 2026
Wolfgang Zussner
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Hannover Rück SE (0,54%)

Chartanalyse Hannover Rück: Gelingt jetzt der nachhaltige Sprung über die Abwärtstrendlinie?

Hannover Rück SE (0,54%)

Die Aktie der Hannover Rück (HNR1) notiert oberhalb der 40-Wochenlinie, welche im langfristigen Bild als dynamische Unterstützung dient. Nach einer Konsolidierungsphase im Jahr 2025 sahen wir gerade einen dynamischen Ausbruchsversuch über die Abwärtstrendlinie, welcher aber scheiterte. Der Bereich zwischen 261 und 268 Euro ist die entscheidende Hürde. Sollte es zu einem Rücksetzer kommen, bietet die Zone zwischen 235 und 243 Euro einen massiven Boden. Das MACD-Histogramm ist im positiven Bereich und steigt leicht an. Das deutet auf ein zunehmendes bullisches Momentum hin. Der Slow Stochastik-Indikator notiert im oberen Bereich, ist aber noch nicht überkauft. Es ist noch Luft nach oben, bevor eine Überhitzung droht. Wenn der Kurs das Rekordhoch nachhaltig überwindet, wird der Weg Richtung 300 Euro technisch frei. https://aktienmagazin.de/blog/chartanalysen/chartanalyse-hannover-ruck-gelingt-jetzt-der-nachhaltige-sprung-uber-d-169151.html

30. März 2026
AndreasZ
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Insmed Inc. (3,60%)

Insmed dominiert den Atemwegsmarkt – Umsatz soll 2026 mehr als verdoppelt werden!

Insmed Inc. (3,60%)

Insmed (INSM) hat sich als biopharmazeutisches Unternehmen auf die Entwicklung und Vermarktung von Therapien für schwere, seltene und bislang unzureichend behandelte Atemwegs- und Entzündungskrankheiten spezialisiert. Mit ARIKAYCE und BRINSUPRI sollen die Erlöse im Jahr 2026 mehr als verdoppelt werden. Die Experten von Morgan Stanley heben das Kursziel am 30. März von 166 auf 212 USD an und stufen zugleich von „Equal Weight“ auf „Overweight“. Allein die BRINSUPRI-Verkäufe sollen 2026 bei 1,2 Mrd. USD liegen. Mit den am 23. März veröffentlichten positiven Ergebnissen der Phase 3b ENCORE-Studie könnte ARIKAYCE künftig alle MAC-Lungenerkrankungspatienten (nicht nur refraktär) versorgen, was das Patientenpotenzial von bisher 30.000 auf über 200.000 vervielfachen könnte. Zulassungsanträge sind für die 2. Jahreshälfte 2026 bei der FDA und japanischen PMDA geplant. BRINSUPRI (Brensocatib) gilt als bisher einziges in den USA und der EU zugelassenes Medikament zur Behandlung von nicht-zystischer Fibrose-Bronchiektasie (NCFB). Im 4. Quartal gab es Rekord-Therapiestarts, wobei erst weniger als 5 % des Marktpotenzials ausgeschöpft sind. Das Management bestätigte erneut das Spitzenumsatzpotenzial von über 5 Mrd. USD allein mit dieser Erstindikation. Nur 15 Arzneimittel in der Geschichte konnten in den Quartalen 2 bis 5 nach dem Marktstart die Milliarden-Marke knacken, wobei jedes einzelne davon später zu Marktwerten von über 70 Mrd. USD führte. Hinzukommen Wachstumschancen mit einer geplanten Phase-3-Studie bei TPIP (Treprostinil Palmitil Inhalation Powder) zur Behandlung pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH), womit Marktanteile von Tyvaso DPI gewonnen werden könnten. Im 4. Quartal konnten die Erlöse um 152,6 % auf 263,8 Mio. USD (Konsens: 221,9 Mio. USD) gesteigert werden. Mit 1,4 Mrd. USD an liquiden Mitteln soll ohne weitere Kapitalbeschaffung ein positiver Cashflow erreicht werden. Die Aktie könnte mit dem neuen Analystensupport im Rücken den GD 200 zurückerobern und dadurch aus dem Abwärtstrend ausbrechen. Für Trader entstehen dadurch neue Kaufsignale.

30. März 2026
Leonid Kulikov
Chart
McDonald's Corp. (0,45%)

McDonald’s (MCD) – Der Fast-Food-Gigant setzt auf K-Pop-Hype: Netflix-Hit als Umsatztreiber im Wettbewerb um Erlebnis-Konsum!

McDonald's Corp. (0,45%)

McDonald’s nutzt gezielt den globalen Hype rund um den Netflix-Erfolg KPop Demon Hunters, um seine Wachstumsstrategie im margenstarken Aktionsgeschäft weiter voranzutreiben. Mit neuen, zeitlich begrenzten Menüangeboten, die auf Figuren und Musik des Films basieren, will der Konzern insbesondere jüngere Zielgruppen und Fans der Popkultur ansprechen. Die Aktion umfasst speziell designte Frühstücks- und Hauptmahlzeiten inklusive thematischer Produkte und digitaler Zusatzinhalte. Branchenexperten sehen darin erhebliches Potenzial: Laut Restaurantanalyst Mark Kalinowski könnten die Verkäufe in den ersten Tagen bis zu 100 Mio. USD erreichen – ein Beleg für die enorme Zugkraft des Franchises, das bereits über 500 Mio. Streams verzeichnet und kürzlich mit zwei Oscars ausgezeichnet wurde. Strategisch setzt McDonald’s damit auf einen klaren Trend: Erlebnisorientierte Marketingkampagnen schlagen klassische Rabattaktionen zunehmend in ihrer Wirkung. Daten von Placer.ai zeigen, dass frühere Promotions mit Popkultur-Bezug – etwa limitierte Themen-Menüs – deutlich stärkere Besucherzuwächse generierten als preisbasierte Angebote. Während klassische Rabattaktionen nur minimale Frequenzsteigerungen brachten, führten kreative Kampagnen zu zweistelligen Zuwächsen beim Kundenaufkommen. Diese Entwicklung bestätigt die Aussagen des Managements um CEO Chris Kempczinski, der neben Preisstrategien verstärkt auf Markenbindung und Kundenerlebnis setzt. Für Investoren ist das entscheidend: In einem zunehmend gesättigten Marktumfeld wird Differenzierung über Emotion und Markenkooperationen zu einem zentralen Wachstumstreiber.

30. März 2026
Andreas H
Chart
Marex Group PLC (5,94%)

Die Handelsplattform Marex überzeugt mit starken vorläufigen Q1-Zahlen und nimmt das Allzeithoch in Angriff!

Marex Group PLC (5,94%)

Die Marex Group, mit Sitz in London, bietet über ihre Handelsplattform einfachen Zugang für Unternehmen, die auf den Rohstoff- und Finanzmärkten handeln wollen. Im Tenbagger-Depot habe ich die Aktie zu 27 USD nach dem IPO besprochen. Am 27. März hat das Unternehmen ihr vorläufiges Ergebnis für das 1. Quartal 2026 veröffentlicht, das die Erwartungen deutlich übertroffen hat. Marex erwartet für das 1. Quartal einen Umsatz zwischen 667 Mio. USD und 697 Mio. USD nach 467 Mio. USD im Vorjahresquartal. Der bereinigte Vorsteuergewinn soll um etwa 45 % bis 55 % auf bis zu 150 Mio. USD steigen. Besonders beeindruckend finde ich die Margenausweitung auf geschätzte 21 % bis 22 %, was zeigt, dass das Unternehmen seine Kosten hervorragend im Griff hat. Das KGV liegt nur bei 9 für das laufende Jahr und ist im Vergleich zur Peer-Group sehr attraktiv bewertet – insbesondere, wenn man die Eigenkapitalrendite von über 27 % berücksichtigt. TD Cowen hat am 27. März das Kursziel von 61 auf 67 USD angehoben und geht davon aus, dass die Bewertung sich ausdehnen wird, weil sich das Unternehmen erfolgreich zu einer diversifizierten Plattform für Trading, Clearing und Prime Services entwickelt. Mit dem Ausbruch über den Widerstand ei 45 USD sollte zeitnah das Allzeithoch fallen. (MRX)

27. März 2026
Wolfgang Zussner
Chart
The Coca-Cola Co. (1,23%)

Chartanalyse Coca-Cola: Mutiger Schritt in die Zukunft - wenn der CEO für die KI Platz macht!

The Coca-Cola Co. (1,23%)

Die Aktie von Coca-Cola (KO) hat von Oktober 2023 eine starke Aufwärtsbewegung hinter sich, befindet sich aber aktuell in einer Korrekturphase. Das Papier des Getränkeriesen notiert über der 40-Wochenlinie, was den langfristigen Bullenmarkt bestätigt. Bei 82 USD befindet sich das Rekordhoch. Der Bereich um 78 USD fungiert aktuell als Widerstand, an dem der Kurs zuletzt abgeprallt ist. Die erste wichtige Auffangzone liegt bei rund 73 USD. Ein tieferer Support findet sich im Bereich von 68,50 und danach 65 USD, falls sich die aktuelle Korrektur ausweiten sollte. Das MACD-Histogramm ist positiv, flacht aber ab, was auf ein nachlassendes Momentum hindeutet. Der Slow Stochastic-Indikator kommt von einem überkauften Niveau herunter und signalisiert momentan eine beginnende Drehung, was Platz für neue Käufer schafft. Trader, die auf einen Bounce setzen, können ein knappes Stopp-Level wählen. https://aktienmagazin.de/blog/chartanalysen/chartanalyse-coca-cola-mutiger-schritt-in-die-zukunft-wenn-der-ceo-fur-169004.html

27. März 2026
Leonid Kulikov
Chart
Argan Inc. (10,53%)

Argan (AGX) – Der US-Energieinfrastruktur-Spezialist glänzt mit Rekordzahlen und prall gefülltem Auftragsbuch!

Argan Inc. (10,53%)

Argan liefert eindrucksvoll ab: Der US-Konzern meldet für das abgelaufene Geschäftsjahr sowie das vierte Quartal neue Bestmarken bei Umsatz und Gewinn – getragen von einer starken Nachfrage nach großvolumigen Energieprojekten. Besonders hervor sticht der Auftragsbestand, der auf ein Rekordniveau von 2,9 Mrd. USD klettert und damit eine solide Grundlage für die kommenden Jahre schafft. Im Gesamtjahr steigen die Erlöse um 8,1 % auf 944,6 Mio. USD, während der Nettogewinn überproportional um 61,2 % auf 137,8 Mio. USD zulegt. Die operative Marge verbessert sich deutlich, was laut Unternehmen vor allem auf einen profitableren Projektmix und eine effizientere Umsetzung zurückzuführen ist. Parallel stärkt Argan seine Bilanz und erhöht die Kapitalrückflüsse an Aktionäre durch Dividenden und Aktienrückkäufe – ein klares Signal finanzieller Stabilität. Auch im Quartalsvergleich zeigt sich die Dynamik: Mit einem Gewinn je Aktie von 3,47 USD übertrifft Argan die Analystenerwartungen von durchschnittlich 2,05 USD deutlich. Der Umsatz steigt im gleichen Zeitraum um 12,7 % auf 262,05 Mio. USD und liegt damit nur leicht unter den Prognosen. Argan ist ein spezialisierter Anbieter von Bau- und Ingenieurdienstleistungen mit Fokus auf Energieinfrastruktur, insbesondere im Bereich großer Kraftwerksprojekte. Der Schwerpunkt liegt auf sogenannten EPC-Projekten (Engineering, Procurement, Construction), vor allem bei gasbefeuerten Anlagen sowie zunehmend im Bereich erneuerbarer Energien wie Solarparks und Biokraftstoffe. Rund 80 % des Geschäfts entfallen auf das Segment „Power“, das aktuell vom global steigenden Energiebedarf, der Transformation hin zu saubereren Energiequellen sowie dem Ausbau der Strominfrastruktur profitiert. Für Investoren bleibt entscheidend, ob Argan die hohe Profitabilität auch bei wachsendem Wettbewerb und potenziell schwankenden Projektzyklen nachhaltig sichern kann.

27. März 2026
AndreasZ
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Unity Software Inc. (14,50%)

Unity Software hebt die Prognose an – strategische Grow Sparte soll um 48 % wachsen!

Unity Software Inc. (14,50%)

Unity Software (U) bietet die weltweit führende Entwicklungsplattform für die Erstellung und das Wachstum von interaktiven Echtzeit-3D-Inhalten. Die Aktie korrigierte seit Jahresbeginn um über 60 %, nachdem KI-Ängste und eine schwächere Prognose für das 1. Quartal belasteten. CEO CEO Matt Bromberg macht jedoch erneut klar, dass generative KI und "World Models" als ergänzende Tools für die Asset-Produktion die Unity Game-Engine für deterministische Spielphysik, komplexe Logik oder Live-Service-Monetarisierung nicht ersetzen können. Am 27. März startet nach der Veröffentlichung der vorläufigen Ergebnisse für das 1. Quartal ein neuer Erholungsversuch. Als neuer Wachstumstreiber für das Werbegeschäft fungiert die KI-Engine Unity Vector, die seit der Markteinführung in den ersten drei Quartalen bereits um 53 % wachsen konnte. Geplant ist bis Ende 2026 ein Jahresumsatz von über 1 Mrd. USD, wobei es nun im 1. Quartal ein sequenzielles Wachstum von 15 % geben soll. Im 2. Quartal werden über einfache Klick-Analysen hinaus auch Runtime-Engine-Daten in Vector integriert, wodurch die KI mit einer umfassenden Verhaltensanalyse lernt, wie Spieler mit der Spielwelt interagieren. Von dem ironSource Ads Network und dem Supersonic-Publishing-Geschäft für Spiele trennt sich das Unternehmen. Im 1. Quartal soll der verbleibende „strategische Grow-Umsatz“, welcher Beiträge dieser Altlasten bereits ausschließt, im Jahresvergleich voraussichtlich um 48 % wachsen. Damit ist die Wachstumsrate doppelt so hoch wie im gesamten Grow-Segment. Der Gesamtumsatz soll statt 480 bis 490 nun 505 bis 508 Mio. USD (Konsens: 489 Mio. USD) betragen. Auch die Ziele beim bereinigten EBITDA wurden von bisher 105 bis 110 auf 130 bis 135 Mio. USD angehoben. Unity verfügt über einen Cash-Bestand von über 2 Mrd. USD, was rund 27 % der aktuellen Marktkapitalisierung entspricht. Mit einem nachbörslichen Kursanstieg von rund 10 % könnte nun die Bodenbildung beendet werden.

26. März 2026
Marvin Herzberger
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Navan Inc. (19,49%)

Navan: Zündet der KI-Turbo jetzt die nächste Rallye?

Navan Inc. (19,49%)

Navan Inc. (NAVN) ist Vorreiter im Bereich Geschäftsreisen und Spesenmanagement mit einer KI-gestützten All-in-One-Plattform. Aus Konzernsicht löst man das fragmentierte Erlebnis von Firmenreisen durch die nahtlose Integration von Buchungen, Zahlungen und Abrechnungen in einer Software. Kunden nutzen smarte Corporate Cards für Echtzeit-Abgleiche und erhalten tiefe Kontrollmechanismen über Ausgaben. Durch KI-Tools wie den Assistenten Ava automatisiert Navan die Verwaltung, was Unternehmen deutlich Kosten spart und die Nutzererfahrung sowie Mitarbeiterzufriedenheit stark erhöht. Der Quartalsbericht vom 25. März 2026 untermauert diesen Erfolg eindrucksvoll: Im vierten Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 35 % auf 178 Mio. USD. Haupttreiber war das Bruttobuchungsvolumen, das durch starke Zuwächse im Enterprise-Segment um 42 % auf 2,3 Mrd. USD kletterte. Zudem erreichte der Konzern einen historischen Meilenstein: Navan verbuchte erstmals ein positives operatives Non-GAAP-Einkommen und einen Gewinn von 0,02 USD pro Aktie, womit die Prognosen klar übertroffen wurden. Der erste positive freie Cashflow der Unternehmensgeschichte und eine Bruttomarge von 72 % belegen die hohe Skalierbarkeit. Für das Geschäftsjahr 2027 erwartet das Management einen Umsatz zwischen 866 und 874 Mio. USD, was einem weiteren Wachstum von rund 24 % entspricht. Ein zentraler Treiber ist die globale Expansion, durch die Navan bereits über 40 % der Erlöse außerhalb der USA erwirtschaftet. Zudem dient die KI-Weiterentwicklung als massiver Hebel, um die operativen Margen auszubauen und die hohe Netto-Umsatzbindungsrate von über 110 % zu halten. Mit dieser Technologie positioniert sich Navan optimal, um im auf 185 Mrd. USD geschätzten Gesamtmarkt signifikante Marktanteile zu erobern.

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