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Gestern
Jörg Meyer
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Sartorius AG Vz. (7,27%)

Sartorius: Peilt ab 2027 ein zweistelliges Wachstum an will mit der Eveo-Plattform die Zelltherapie revolutionieren. Naht das Korrekturende seit 2022?

Sartorius AG Vz. (7,27%)

SARTORIUS VZ hat die Konsolidierungsphase nach den Pandemie-Jahren endgültig hinter sich gelassen. CEO Dr. Michael Grosse präsentiert auf dem heutigen Capital Markets Day eine Strategie, die auf maximale Effizienz und technologische Dominanz setzt. Sartorius liefert die Lösungen für die drängendsten Probleme der Biopharma-Welt: Skalierbarkeit und Kosten. Eveo-Plattform transformiert die Zelltherapie weg aus der Nische? Ein Kurstreiber der Zukunft liegt in der n Prozessintensivierung. Die neu vorgestellte Eveo Cell Therapy Platform adressiert die strukturellen Flaschenhälse in der Produktion autologer Zelltherapien (CAR-T) frontal. Durch ein geschlossenes, automatisiertes System integriert Eveo alle Schritte von der Zellselektion bis zur finalen Formulierung. In einem erfolgreichen Pilotprojekt mit dem CDMO-Partner ElevateBio konnte die Kapazität pro Operator um das Vierfache gesteigert werden – acht Patientenchargen statt bisher zwei können parallel im selben Reinraum bearbeitet werden. Finanzielle Modellierungen bestätigen eine potenzielle Senkung der Herstellungskosten um bis zu 90 Prozent. Damit transformiert Sartorius die Zelltherapie von einer teuren Nischenanwendung zu einem skalierbaren Massenmarkt-Produkt und festigt seine Position als unverzichtbarer Systemlieferant. Die Roadmap der Zukunft: Guidance und Vision 2030 Sartorius lässt keinen Zweifel an seinem Führungsanspruch und plant, die adressierbaren Märkte konsequent um 100 bis 200 Basispunkte pro Jahr zu schlagen. Kurzfristig dürfte die Öffnung der Auftragsbücher für die Eveo-Plattform im September 2026 das Momentum im zweiten Halbjahr massiv stützen. Ab 2027 schaltet der Konzern dann in den Angriffsmodus. Angestrebt wird ein organisches Umsatzwachstum von 8 % bis 11 % p.a. , wobei die Sparte Bioprocess Solutions mit erwarteten 9 % bis 12 % das Tempo vorgibt, während Lab Products & Services solide 5 % bis 7 % beisteuern soll. Parallel dazu forciert das Management die Profitabilität. Die bereinigte EBITDA-Marge soll jährlich um 50 bis 75 Basispunkte steigen, getrieben durch Skaleneffekte und einen wachsenden Anteil hochmarginaler Verbrauchsmaterialien. Mit Blick auf das Jahr 2030 positioniert sich Sartorius als unverzichtbarer Enabler für den Megatrend der Biologika, die bis dahin voraussichtlich 57 % des weltweiten Pharmaumsatzes ausmachen werden. Trader-Fazit Die Aktie könnte auf diese glasklare Roadmap mit einer neuen Aufwärtsbewegung reagieren. Die Kombination aus zweistelligem Wachstumspotenzial in der Kernsparte und der technologischen Disruption durch Eveo bietet eine Story, die Institutionelle lieben. Die Bewertung mit einem 32,6er KGV per 2027 relativiert sich auf ca. 24 bis 2029 basierend auf bisherigen Schätzungen. Trader achten auf eine neue Kursstärke und können die Aktie dann aufgreifen, bei der sich nun die Chance auf ein Ende der Korrektur seit 2022 bietet.

Gestern
AndreasZ
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Lemonade Inc. (7,09%)

Lemonade: Pionier für Versicherungen autonomer Fahrzeuge laut Morgan Stanley mit fast 50 %-Kurschance!

Lemonade Inc. (7,09%)

Lemonade (LMND) hat sich als Versicherungsunternehmen mit fast 3 Mio. Kunden auf rein digitale Angebote mit KI-gestützter Risikobewertung spezialisiert. Angeboten werden Policen für Mieter und Hausbesitzer, Kfz-Versicherungen, Tierkrankenversicherungen sowie Risikolebensversicherungen spezialisiert. Spannend ist hier die KI-Integration mit dem Chatbot Maya, der personalisierte Versicherungsanträge in 90 Sekunden genehmigt und 55 % der Schadensfälle vollkommen selbstständig abwickeln kann. Zudem gibt es ein großes Cross Selling-Potenzial durch Rabatte für kombinierte Versicherungen, wobei erst 5 % der Kunden mehrere Policen haben. Am 17. März riefen die Analysten von Morgan Stanley ein Kurspotenzial von fast 50 % aus. Die Experten hoben das Kursziel von 80 auf 85 USD an und stuften die Aktie von „Equal Weight“ auf „Overweight“. Begründet wird dies mit einem First-Mover-Vorteil durch das am 21. Januar eingeführte „Lemonade Autonomous Car“-Produkt für Versicherungen von Tesla-Besitzern. Bei Aktivierung des Full Self-Driving (FSD) Systems kann das Unfallrisiko um über 50 % gesenkt werden, weshalb Kunden hiermit rund 50 % bei ihrer Versicherungsprämie einsparen können. Das umfassendere Lemonade Car erreicht mit Telematikdaten für personalisierte Angebote bereits 50 % der US-Bevölkerung und soll bis 2027 eine landesweite Abdeckung bieten. Ebenso wie im das Haustierversicherungsgeschäft gab es hier im 4. Quartal ein Wachstum von über 50 % bei den annualisierten Versicherungsprämien. Mit 1,24 Mrd. USD beschleunigte sich das Prämienwachstum das 9. Quartal in Folge, wobei das Umsatzplus mit 53 % noch höher ausfiel. Das Umsatzwachstum soll sich im Fiskaljahr von 40 % auf über 60 % beschleunigen. Im 4. Quartal dürfte das bereinigte EBITDA nachhaltig positiv werden. Die Aktie könnte mit der Zurückeroberung des GD 200 wieder zum Mehrjahreshoch tendieren.

Gestern
Leonid Kulikov
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Elbit Systems Ltd. (6,60%)

Elbit Systems (ESLT) – Der israelische Rüstungstechnologie-Spezialist steigert Gewinn deutlich und baut Rekord-Auftragsbestand von 28,1 Mrd. USD auf!

Elbit Systems Ltd. (6,60%)

Der israelische Verteidigungstechnologiekonzern Elbit Systems meldet für das Geschäftsjahr 2025 ein deutliches Wachstum bei Umsatz und Gewinn und profitiert damit von einer weltweit steigenden Nachfrage nach militärischer Ausrüstung. Die Erlöse steigen um 16,3 % auf 7,94 Mrd. USD, während der Nettogewinn nach GAAP um rund 66 % auf 534 Mio. USD zulegt. Besonders bemerkenswert aus Investorensicht ist der massive Ausbau des Auftragsbestands: Dieser erreicht zum Jahresende 28,1 Mrd. USD – ein Plus von 5,5 Mrd. USD gegenüber 2024. Rund 72 % der Bestellungen stammen aus internationalen Märkten, mehr als die Hälfte soll bereits in den Jahren 2026 und 2027 abgearbeitet werden. CEO Bezhalel Machlis spricht von „exzellenten finanziellen Ergebnissen“ und betont, dass die starke Nachfrage sowie ein rekordhoher Free Cashflow von über 550 Mio. USD die operative Dynamik des Unternehmens unterstreichen. Auch operativ zeigt sich eine breite Wachstumsbasis. Besonders dynamisch entwickeln sich die Bereiche elektronische Aufklärung und elektronische Kriegsführung (ISTAR/EW) mit plus 39 % sowie C4I- und Cyber-Systeme mit einem Wachstum von 19 %. Treiber sind unter anderem höhere Verkäufe von Funk- und Kommando-Systemen in Europa und Israel sowie maritime Sensor- und Abwehrtechnologien. Parallel expandiert das Land-Segment mit einem Umsatzplus von 22 %, gestützt durch starke Nachfrage nach Munition und militärischen Plattformen. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten wirken dabei als zusätzlicher Nachfragefaktor: Seit Beginn der Gaza-Operation im Oktober 2023 habe sich die Nachfrage des israelischen Verteidigungsministeriums „signifikant erhöht“, erklärt das Unternehmen. Für Anleger bedeutet der hohe Auftragsbestand zwar eine gute Visibilität für die kommenden Jahre, gleichzeitig bleiben Risiken durch Lieferkettenprobleme, geopolitische Eskalationen und politische Exportrestriktionen bestehen.

Gestern
Andreas H
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nLIGHT (9,74%)

Mit Laserwaffen zu neuen Rekorden - die Aktie von nLight bricht auf ein neues Allzeithoch aus!

nLIGHT (9,74%)

nLight entwickelt Halbleiter- und Faserlaser, die in der industriellen Fertigung sowie in der Militärtechnik zum Einsatz kommen. Dabei ist das Unternehmen nicht mehr nur ein reiner Zulieferer, sondern hat sich strategisch erfolgreich auf den hochprofitablen Rüstungsbereich ausgerichtet. Im 4. Quartal 2025 schoss der Umsatz im Segment Aerospace & Defense im Jahresvergleich um 87 % nach oben. Ein starker Wachstumstreiber ist das HELSI-2-Programm – ein 171-Mio. USD-Auftrag zur Entwicklung eines 1-Megawatt-Lasers bis Ende 2026. Gleichzeitig hat nLIGHT im März 2026 ein neues 70-kW-Laserwaffensystem vorgestellt. Diese zunehmende Integration in die Abwehrsysteme der USA und ihrer Alliierten sorgt für eine hohe Auftragssichtbarkeit. Lange Zeit kämpfte das Unternehmen mit der Profitabilität, doch die Hebelwirkung der neuen Rüstungsaufträge schlägt voll durch. Im Gesamtjahr 2025 erzielte nLIGHT einen Rekordumsatz von 261,3 Mio. USD (+32 % gegenüber Vorjahr). Viel entscheidender ist die operative Entwicklung: Die Bruttomarge explodierte im letzen Jahr von 16,6 % (2024) auf fast 30 %. Die Aktie befindet sich in einem schönen Aufwärtstrend und konnte am 16. März auf ein neues Allzeithoch ausbrechen. Hier könnte man auf die Trendfolge setzen. (LASR)

Gestern
Marvin Herzberger
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VAIL RESORTS INC. (1,68%)

Vail Resorts: Drastischer Schneemangel belastet Lage in Skigebieten - Chefetage investiert knapp 5 Mio. USD!

VAIL RESORTS INC. (1,68%)

Vail Resorts Inc. (MTN) betreibt über 40 Bergresorts und bietet ein umfassendes Ökosystem aus Liften, Skischulen, Gastronomie und Hotels. Die zentrale Kundenlösung ist der „Epic Pass“. Dieses Abo-Modell gewährt Wintersportlern deutliche Rabatte und hohe Flexibilität. Für den Konzern ist dieser Vorverkauf der wichtigste Hebel, um das stark wetterabhängige Geschäft zu stabilisieren: Da ein Großteil der Einnahmen bereits vor Saisonbeginn gesichert ist, steigt die finanzielle Planbarkeit für den Resortbetreiber enorm an. Der Quartalsbericht vom 09. März 2026 offenbarte jedoch kurzfristige Risiken: Ein historischer Schneemangel von minus 43 % ließ die Besucherzahlen um 13 % einbrechen. Der Umsatz fiel um 4,7 % auf 1,08 Mrd. USD, der Nettogewinn auf 210,0 Mio. USD (Vorjahr: 244,4 Mio. USD). Das Ergebnis je Aktie betrug 5,87 USD, das bereinigte EBITDA sank auf 421,3 Mio. USD. Die Jahresprognose wurde infolgedessen auf 144 bis 190 Mio. USD Nettogewinn gesenkt. Dennoch zeigte sich das Geschäftsmodell äußerst robust: Dank der starken Pass-Verkäufe sanken die reinen Lifteinnahmen lediglich um 3 % und ein ambitioniertes Kostensenkungsziel von 100 Mio. USD konnte sogar um sechs Millionen übertroffen werden. Als starkes Vertrauenssignal nach dem jüngsten Kursrutsch nutzte die Chefetage das gesunkene Kursniveau für massive Insiderkäufe. Am 16. März erwarb das Management insgesamt 37.690 Aktien für fast 4,97 Mio. USD. Allein CEO Robert A. Katz investierte knapp 4,94 Mio. USD in 37.500 Aktien zu je 131,81 USD. Finanzchefin Angela A. Korch kaufte 190 Anteile zu 131,85 USD. Für Anleger ist dies ein unmissverständlicher Indikator: Die Führungsebene wertet die aktuelle Schwäche als rein temporäres, wetterbedingtes Phänomen und ist von der langfristigen Ertragskraft sowie der strategischen Ausrichtung des Konzerns weiterhin voll überzeugt.

vor 2 Tagen
Wolfgang Zussner
Chart
Mercedes-Benz Group AG (-0,84%)

Chartanalyse Mercedes-Benz Group: Platzt der Luxus-Traum bei 55 Euro?

Mercedes-Benz Group AG (-0,84%)

Der Chart der Mercedes-Benz Group (MBG) zeigt ein sehr deutliches Bild der aktuellen Herausforderungen. Der Bereich um 55,50 Euro hat sich als massiver Deckel erwiesen. Mehrere Versuche, diesen Bereich nachhaltig zu überwinden, scheiterten. Der Kurs notiert aktuell unter dem gleitenden Durchschnitt der letzten 40 Wochen (aktuell 55,63 Euro). Ein „Cross“ nach unten signalisiert Vorsicht. Die Aufwärtstrendlinie wurde im März leicht nach unten durchbrochen. Die Aktie kämpft nun um die wichtige Marke von 55 Euro. Sollte diese nicht zurückerobert werden können, liegt die nächste starke Unterstützung erst wieder im Bereich von rund 50 Euro. Darunter droht ein Absturz Richtung 45 Euro. Das MACD-Histogramm ist im negativen Bereich, was den Abwärtsdruck bestätigt. Die Slow Stochastik deutet jedoch langsam auf eine überverkaufte Situation hin. https://aktienmagazin.de/blog/chartanalysen/chartanalyse-mercedes-benz-group-platzt-der-luxus-traum-bei-55-euro-168089.html

vor 2 Tagen
Jörg Meyer
Chart
Nebius Group N.V. (13,64%)

Nebius: Der 27 Milliarden USD-Ritterschlag durch Meta wird den Big Picture-Breakout einleiten!

Nebius Group N.V. (13,64%)

Wer NEBIUS seit dem Hoch im Oktober abgeschrieben hat, ignoriert das wichtigste Gesetz der Tech-Börse: Infrastruktur für Superintelligenz und KI-Agenten ist King. Nebius ist längst kein Geheimtipp mehr, sondern baut als Full-Stack-KI-Cloud-Plattform die Infrastruktur, auf der die Zukunft berechnet wird – vom Modell-Training bis zum produktiven Einsatz von KI-Agenten. Mit dem heute verkündeten 27 Milliarden USD-Deal mit Meta transformiert sich das Unternehmen zum systemrelevanten Rückgrat der KI-Revolution. Wie der Meta-Nebius-Deal strukturiert ist! Der Deal ist kein simpler Cloud-Vertrag, sondern eine strategische Allianz. Über fünf Jahre stellt Nebius Kapazitäten im Wert von 12 Mrd. USD bereit und zwar auf Basis der brandneuen NVIDIA Vera Rubin Plattform. Dass Meta hier als Erstabnehmer auftritt, ist ein Vertrauensvotum in die operative Exzellenz von CEO Arkady Volozh. Doch der eigentliche Clou steckt im Kleingedruckten. Meta hat sich verpflichtet, zusätzliche Kapazitäten für bis zu 15 Mrd. USD abzunehmen, falls Drittkunden diese nicht nutzen. Damit ist das Auslastungsrisiko für die kommenden Cluster praktisch vom Tisch. Während die Guidance für 2026 unverändert bleibt, verbessert sich die mittelfristige Umsatzvisibilität. Wichtig zu wissen: Laut dem Factset-Konsens wird Nebius erst 2029 auf Nettobasis schwarze Zahlen schreiben. Der Aufbau der KI-Infrastruktur kostet erstmal Geld und verleiht der Aktie einen besonders spekulativen Charakter. Die Trader-Perspektive: Breakout-Alarm! Charttechnisch ist die Lage hochspannend. Die Nebius-Aktie konsolidiert seit dem Herbst-Peak 2025. Die heutige Nachricht ist der fundamentale Treibstoff, den die Bullen für den Big Picture-Breakout benötigen. Erstens wird jetzt die Korrektur der letzten Monate verlassen. Zweitens könnte Nebius auch um 150 USD auf ein neues 52-Wochenhoch ausbrechen. Der Pivotal News Point bietet die Basis dafür und macht die Aktie für Trader interessant.

vor 2 Tagen
Leonid Kulikov
Chart
Nebius Group N.V. (14,89%)

Nebius Group (NBIS) – Der europäische KI-Cloudspezialist landet Mega-Deal mit Meta über bis zu 27 Mrd. USD und rückt ins Zentrum des AI-Infrastrukturbooms!

Nebius Group N.V. (14,89%)

Die Aktie des KI-Cloudanbieters Nebius Group reagiert mit einem kräftigen Kurssprung auf eine der größten Infrastrukturvereinbarungen im jungen Markt für künstliche Intelligenz. Das Unternehmen hat mit dem Social-Media-Konzern Meta Platforms eine langfristige Partnerschaft geschlossen, deren Gesamtvolumen sich auf bis zu 27 Mrd. USD belaufen kann. Der Vertrag sieht vor, dass Nebius über mehrere Standorte hinweg KI-Rechenkapazität im Wert von 12 Mrd. USD exklusiv für Meta bereitstellt. Darüber hinaus erhält Meta die Option, innerhalb von fünf Jahren zusätzliche Rechenleistung im Umfang von bis zu 15 Mrd. USD abzunehmen. Die Infrastruktur basiert auf der kommenden Generation der KI-Plattform „Vera Rubin“ von NVIDIA und soll ab Anfang 2027 ausgeliefert werden. Für Nebius stellt die Vereinbarung einen strategischen Meilenstein dar, da sie die Rolle des Unternehmens im schnell wachsenden Markt für sogenannte „Neocloud“-Anbieter stärkt. Diese spezialisieren sich darauf, KI-Rechenleistung bereitzustellen und treten damit als kleinere, hochfokussierte Alternativen zu den großen Hyperscalern auf. Neben Meta zählt inzwischen auch Microsoft zu den Großkunden: Bereits im vergangenen Jahr hatte Nebius einen Vertrag über KI-Infrastruktur im Wert von rund 17,4 Mrd. USD abgeschlossen. Zusätzlich unterstützt NVIDIA das Unternehmen finanziell und hat rund 2 Mrd. USD investiert. Analysten rechnen nun mit einem massiven Wachstumsschub: Für das laufende Quartal erwarten Marktschätzungen Umsätze von etwa 401 Mio. USD, was einem Anstieg von rund 625 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auf Jahressicht könnten die Erlöse auf mehr als 3,3 Mrd. USD steigen und im darauffolgenden Jahr sogar in Richtung 9,5 Mrd. USD wachsen. Gleichzeitig bleibt die Expansion kapitalintensiv – allein im letzten Quartal investierte das Unternehmen rund 2,1 Mrd. USD in Infrastruktur und GPU-Hardware.

vor 2 Tagen
Marvin Herzberger
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Coupang Inc. (1,96%)

Coupang: Mega-Kauf trotz Daten-Schock – Warum ein Insider jetzt 136 Mio. USD in das "Amazon Südkoreas" pumpt!

Coupang Inc. (1,96%)

Coupang Inc. (CPNG) ist der unangefochtene Marktführer im südkoreanischen E-Commerce und wird oft als das "Amazon Südkoreas" bezeichnet. Der Konzern bietet eine beispiellose End-to-End-Logistikinfrastruktur, die Millionen von Artikeln in wenigen Stunden ausliefert. Herzstück ist der „Dawn-Delivery-Service“, bei dem bis Mitternacht bestellte Ware schon am nächsten Morgen beim Kunden ist. Das Unternehmen fokussiert sich kompromisslos auf das Kundenerlebnis und fungiert zudem mit KI-gestützten Export-Tools als Brückenbauer für internationale Händler, die in den lukrativen asiatischen Markt eintreten wollen. Aktuell durchläuft das Management im März eine herausfordernde Phase, geprägt von den Nachwehen eines massiven Datenlecks. Um Vertrauen zurückzugewinnen, startete Coupang ein Entschädigungsprogramm über 1,18 Mrd. USD für betroffene Kunden. Dies blieb nicht ohne operative Folgen: Im Frühjahr 2026 musste der Konzern den ersten monatlichen Umsatzrückgang in Südkorea seit acht Jahren verbuchen. Während lokale Konkurrenten wie Naver diese temporäre Schwäche nutzen wollen, fokussiert sich Coupang nun intensiv auf die Stärkung der IT-Sicherheit und die schnelle Rückgewinnung der Nutzer in das eigene Ökosystem. Trotz eines deutlichen Kursrückgangs der Aktie in den vergangenen Monaten sendet die Unternehmensführung ein massives Signal der Stärke an die Anleger. Besonders im Fokus steht Direktor Neil Mehta, der zwischen dem 11. und 13. März 2026 insgesamt über 7,35 Mio. Aktien kaufte. Bei Kursen um die 18,50 USD summiert sich dieses Insider-Investment auf beeindruckende 136,5 Mio. USD. Aus Perspektive des Konzerns und für Investoren ist dies ein klares Votum: Die Führungsriege ist fest davon überzeugt, dass die momentanen Hürden nur temporär sind und das Geschäftsmodell langfristig hochgradig resilient bleibt.

vor 2 Tagen
Andreas H
Chart
Ingles Markets (2,55%)

Tankrabatte und stabile Lieferketten machen Ingles Markets in einem unsicheren Umfeld attraktiv — Aktie mit Ausbruch Richtung Allzeithoch!

Ingles Markets (2,55%)

Ingles Markets ist eine Supermarktkette, die ausschließlich im Südosten der USA tätig ist. Der Fokus liegt auf regionalen Beschaffungswegen, was in Zeiten gestörter Lieferketten einen Wettbewerbsvorteil bringt. Zudem betreibt das Unternehmen an sehr vielen seiner Supermärkte eigene Tankstellen. Wenn die Benzinpreise an den Zapfsäulen steigen, treibt das den Gesamtumsatz von Ingles an. Auch wenn die Margen beim reinen Benzinverkauf gering sind, nutzt Ingles in Zeiten hoher Spritpreise gezielt Tankrabatte, um Kunden in die profitablen Lebensmittelläden zu locken. Das Unternehmen hat am 5. Februar starke Zahlen zum 1. Quartal vorgelegt. Das EPS lag bei 1,48 USD, was einen starken Anstieg zu den 0,87 USD im Vorjahresquartal darstellt. Was mir gefällt ist die attraktive Bewertung mit einem KGV von 17 und einem KBV von 1. Das bedeutet, mit Ingles Markets kann man in einem unsicheren Umfeld auf einen soliden Supermarktbetreiber setzen, der klassisches „Value"-Qualitäten aufweist und zudem über einen spannenden Chart verfügt. Die Aktie befindet sich seit vielen Jahren im Aufwärtstrend und ist nun dabei, aus eine mehrwöchigen Base bei 88 USD nach oben auszubrechen. Nächstes Ziel ist das Allzeithoch bei 102 USD. (IMKTA)

13. März 2026
Jörg Meyer
Chart
Siltronic AG (12,57%)

Siltronic: Der Wafer-Boden ist erreicht. Chart-Breakout!

Siltronic AG (12,57%)

Die Siltronic-Aktie wird seit drei Tagen akkumuliert und startet in einem volatilen Umfeld mit Wachstumssorgend den Ausbruch. Der Grund: Investoren blicken über das schwierige Jahr 2025 hinweg und antizipieren das Ende der Lagerbereinigung im Halbleitersektor. Trotz einer gestrichenen Dividende signalisiert die Erholung im 300-mm-Segment, dass der zyklische Tiefpunkt durchschritten ist. Für 2026 gab das Management einen Ausblick, der zwar kurzfristige "Headwinds" einräumt, aber ein deutliches Volumenwachstum verspricht. Konkret rechnet Siltronic mit einem Umsatz, der im mittleren einstelligen Prozentbereich unter dem Niveau von 2025 liegt. Die Profitabilität wird dabei von den Anlaufkosten der neuen Fabrik in Singapur beeinflusst. Die EBITDA-Marge wird zwischen 20 % und 24 % erwartet, während das EBIT aufgrund sprunghaft steigender Abschreibungen deutlich unter dem Vorjahr liegen dürfte. Spannend ist die die Situation im DRAM-Sektor. Hier zeigt sich aktuell eine starke Entkopplung. Während die DRAM-Chip-Umsätze der Kunden aufgrund explodierender Preise und Angebotsknappheit um über 100 % steigen könnten, schlägt sich dies noch nicht eins zu eins in der Wafer-Nachfrage nieder. Nur etwa 6 bis 7 % dieses Wachstums erreichen die Wafer-Industrie direkt, da Kunden zunächst ihre Bestände abbauen und die Kapazitäten begrenzt sind. Dennoch ist die Stimmung positiv, da die Wafernachfrage insgesamt laut Unternehmensdaten um rund 6 % ohne Inventareffekte steigen wird. Der absolute Wachstumsmotor ist der Server-Markt, der durch den KI-Boom getrieben wird und ein Plus von 26 % beim Waferverbrauch erwartet.

13. März 2026
Wolfgang Zussner
Chart
Oracle Corp. (-0,02%)

Chartanalyse Oracle: Vom Datenbank-Dino zum KI-Superstar!

Oracle Corp. (-0,02%)

2025 sahen wir einen parabolischen Anstieg der Aktie von Oracle (ORCL). Darauf folgte eine steile Korrektur. Das Papier des Datenbank Dinosauriers hat punktgenau im Bereich der 200-Wochenlinie und knapp über der horizontalen Unterstützungszone zwischen 118 und 127 USD aufgesetzt. Dies ist ein starkes technisches Signal, da dieser gleitende Durchschnitt oft als „letzte Bastion“ für die Bullen gilt. Die Aktie versucht gerade die Abwärtstrendlinie nach oben zu durchbrechen. Ein nachhaltiger Breakout würde das Ende der Korrekturphase signalisieren, die seit dem Rekordhoch im September 2025 bei 345 USD anhielt. Die Slow Stochastik kommt aus dem überverkauften Bereich zurück und liefert ein bullisches Kreuzen. Die nächsten Hürden nach einem erfolgreichen Ausbruch liegen im Bereich von 192, 216 und schließlich 260 USD. https://aktienmagazin.de/blog/chartanalysen/chartanalyse-oracle-vom-datenbank-dino-zum-ki-superstar-167940.html

13. März 2026
Leonid Kulikov
Chart
Ulta Beauty Inc. (-8,63%)

Ulta Beauty (ULTA) – Der US-Beautyhändler wächst weiter, doch Margendruck und vorsichtiger Ausblick verunsichern Anleger!

Ulta Beauty Inc. (-8,63%)

Der US-Kosmetik- und Beautyhändler Ulta Beauty meldet für das vierte Quartal 2025 solide Umsatzzahlen, kann damit jedoch die Börse nicht überzeugen. Der Konzern steigert den Quartalsumsatz um 11,8 % auf 3,90 Mrd. USD und übertrifft damit die Analystenschätzungen von 3,83 Mrd. USD leicht. Der Gewinn je Aktie liegt mit 8,01 USD nahezu im Rahmen der Erwartungen. Gleichzeitig wächst das Geschäft auf vergleichbarer Fläche um 5,8 %, nachdem im Vorjahresquartal lediglich 1,5 % erreicht wurden. Dennoch reagieren Investoren enttäuscht: Vor allem der deutliche Rückgang der operativen Marge von 14,8 % auf 12,2 % belastet die Bewertung. Unternehmenschefin Kecia Steelman erklärt laut Analystenkonferenz, dass die starke Feiertagssaison sowie eine höhere Kundenaktivität und Marktanteilsgewinne den Umsatz angetrieben hätten – insbesondere in den Segmenten Parfüm und Haarpflege. Die eigentliche Belastung für die Aktie liegt jedoch im Ausblick. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet das Management einen Gewinn je Aktie von rund 28,05 bis 28,55 USD, was leicht unter den bisherigen Marktschätzungen liegt. Auch beim Wachstum der vergleichbaren Filialumsätze zeigt sich der Konzern vorsichtig und prognostiziert ein Plus von 2,5 % bis 3,5 %. Steelman verweist auf ein zunehmend selektives Konsumverhalten sowie geopolitische Unsicherheiten, die die Kauflaune der Verbraucher beeinflussen könnten. Gleichzeitig investiert Ulta verstärkt in Marketing, Technologie und das Einkaufserlebnis in den Filialen, was kurzfristig die Kosten erhöht. Finanzchef Chris Del Orfus betont jedoch, dass diese Investitionen langfristig zu Produktivitätsgewinnen und weiterem Marktanteilswachstum führen sollen. Für Anleger entsteht damit ein gemischtes Bild: Einerseits bleibt das Umsatzwachstum robust, andererseits könnten steigende Kosten und intensiver Wettbewerb – etwa durch große Onlinehändler – die Margenentwicklung vorerst begrenzen.

13. März 2026
Andreas H
Chart
The Andersons Inc. (0,71%)

Verwerfungen am Energie- und Agrarmarkt: 3 Gründe warum The Andersons jetzt davon profitiert!

The Andersons Inc. (0,71%)

The Andersons ist eine US-Getreidehändler, der sein Geschäft in den letzten Jahren Richtung erneuerbarerer Energien diversifiziert hat. In Bioraffinerien produziert das Unternehmen Ethanol sowie wertvolle Koppelprodukte wie Maisspeiseöl und proteinreiches Tierfutter. Damit bedient The Andersons nicht nur den Kraftstoffmarkt, sondern profitiert auch direkt von der steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen. Der Krieg hat große Auswirkungen auf die globalen Rohstoff-, Energie- und Agrarmärkte. The Andersons ist so positioniert, dass es von diesen speziellen Marktverwerfungen profitiert. Hier sind die Gründe: Durch die gestiegenen Ölpreise steigt automatisch die Nachfrage nach Biokraftstoffen wie Ethanol als Beimischung oder Alternative rasant an. Höhere Ölpreise machen Ethanol wettbewerbsfähiger, was die Margen in der "Renewables"-Sparte von The Andersons deutlich nach oben treiben dürfte. Der Nahe Osten ist ein wichtiger Akteur bei der Produktion und dem Export von petrochemischen Produkten, darunter Harnstoff (Urea) und andere stickstoffbasierte Düngemittel. Fällt der Nahe Osten als verlässlicher Exporteur aus, verknappt sich das weltweite Angebot an Düngemitteln drastisch. Das Segment "Plant Nutrients" (Pflanzennährstoffe) von The Andersons profitiert direkt von den dadurch steigenden Düngemittelpreisen. Geopolitische Eskalationen im Nahen Osten erhöhen die Fracht- und Versicherungskosten drastisch. In Zeiten gestörter Lieferketten wird die Ernährungssicherheit zur obersten Priorität. Händler weichen auf sichere Märkte aus. The Andersons verfügt über ein riesiges, stabiles Netzwerk an Getreidesilos, Logistikzentren und Güterwaggons im Herzen Nordamerikas. Das "Trade"-Segment (Getreidehandel) profitiert stark, da globale Käufer auf verlässliche, US-basierte Lieferketten zurückgreifen müssen, um Versorgungslücken zu schließen. Die Aktie konnte am 12. März aus einer Base ausbrechen und dürfte nun schnell das Allzeithoch bei 73 USD überschreiten. (ANDE)

13. März 2026
Marvin Herzberger
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Loar Holdings Inc (-9,93%)

Loar Holdings: CEO liefert einen drei Millionen Dollar Vertrauensbeweis!

Loar Holdings Inc (-9,93%)

Loar Holdings Inc. (LOAR) ist ein hochspezialisierter Hersteller kritischer Nischenkomponenten für die zivile Luftfahrt und Verteidigungsindustrie. Das Unternehmen liefert maßgeschneiderte Lösungen wie mechanische Bauteile, Sensorik und Flüssigkeitsmanagementsysteme an Erstausrüster (OEMs). Diese Hightech-Produkte unterliegen strengen Zertifizierungen und werden oftmals direkt in die Baupläne der Flugzeughersteller integriert. Durch diese extrem hohen Markteintrittsbarrieren bindet Loar seine Kunden langfristig und profitiert in der Folge massiv vom lukrativen, jahrzehntelangen Wartungs- und Ersatzteilgeschäft (Aftermarket). Im März präsentierte LOAR Rekordergebnisse für 2025 und untermauerte die eigene Expansionsstrategie durch die strategischen Übernahmen von Harper Engineering und LMB Fans & Motors. Das Management blickt sehr optimistisch in die Zukunft und hob die Umsatzprognose für 2026 auf 640 Mio. bis 650 Mio. USD an. Zwar belasten Finanzierungskredite für die Zukäufe kurzfristig den Nettogewinn, doch der Konzern ist exzellent positioniert, um bereinigte EBITDA-Margen von rund 40 % zu erzielen. Ab der 2. Jahreshälfte 2026 erwartet die Chefetage durch neue Produktlinien zudem einen starken organischen Wachstumsschub. Dieses Vertrauen in die Unternehmensstrategie spiegelt sich transparent in jüngsten Insider-Transaktionen wider. Zwischen dem 10. und 12. März 2026 kaufte CEO Dirkson Charles massiv eigene Aktien. In drei Tagen erwarb er 44.000 Aktien zu einem Durchschnittskurs von rund 67,45 USD. Insgesamt investierte der Geschäftsführer fast drei Millionen USD (exakt 2.967.830 USD). Für Anleger ist dieses Kaufprogramm ein klares Signal: Die Führungsebene hält die Aktie gemessen an der Ertragskraft für stark unterbewertet und demonstriert felsenfestes Vertrauen in die Zukunft.

13. März 2026
AndreasZ
Chart
Navitas Semiconductor Corp. (-7,84%)

Navitas Semiconductor: 3,5-Mrd.-USD-Chance durch die 800-Volt-Revolution in KI-Rechenzentren

Navitas Semiconductor Corp. (-7,84%)

Navitas Semiconductor (NVTS) transformiert sich als Spezialist für Leistungshalbleiter auf Galliumnitrid- (GaN) und Siliziumkarbid-Basis (SiC) im Zuge des „Navitas 2.0“-Prozesses zu einem Anbieter für margenstarke Hochleistungsmärkte. Die Produkte werden in Stromversorgungssystemen eingesetzt, um elektrische Energie effizient zu schalten, umzuwandeln und zu steuern. Der Umsatzanteil des bisher wichtigen Mobilfunkgeschäfts sinkt bis Ende 2026 von derzeit rund 25 % auf unter 10 %. Hingegen bieten KI-Rechenzentren, Energiemärkte, Industrieelektrifizierung und High-Performance-PCs bis 2030 mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von über 60 % eine bedienbare Marktchance von 3,5 Mrd. USD. Der steigende Energiehunger der KI-Chips mit zunehmenden Leistungsdichten der Server-Racks dürfte 2027 für den Wendepunkt mit dem Übergang zu 800 V-Architekturen sorgen. Herkömmliche Server-Racks mit 10 kW wachsen mit Vera Rubin von NVIDIA auf bis zu 1 MW. Navitas unterstützt diesen Übergang etwa mit einer neuen 10-kW-Plattform, um für Server die Spannung mit einer Rekord-Spitzeneffizienz von 98,5 % in 50-Volt-Gleichstrom umzuwandeln. Neuen Rückenwind liefern auch die am 11. März vorgestellten Gehäuse für GeneSiC-Technologie der 5. Generation. Langfristig sieht Navitas innerhalb von Rechenzentren und außerhalb bei modernisierten Stromnetzen eine Umsatzchance von bis zu 35.000 USD für jedes Megawatt neuer KI-Fabriken. Im 4. Quartal sorgte die Transformation für einen Umsatzrückgang von knapp 60 %, jedoch machten Hochleistungsmärkte erstmals den Großteil der Erlöse aus. Das Management erwartet im 1. Quartal die Rückkehr zu sequenziellem Wachstum. Angesichts der positiven Entwicklungen im Rechenzentrumsmarkt könnte zeitnah die Trendfortsetzung gelingen, wobei die KUV-Bewertung von 60 sehr hoch ist.

12. März 2026
Marvin Herzberger
Chart
Bachem Holding AG (15,49%)

Bachem: Profiteur des Abnehm-Booms will mit Rekordinvestitionen den globalen Wirkstoff-Engpass lösen!

Bachem Holding AG (15,49%)

Die Bachem Holding AG ist ein führendes Biochemie-Unternehmen für Peptide und Oligonukleotide und ein essenzieller Zulieferer der globalen Pharmaindustrie. Das Portfolio reicht von der Forschung bis zur kommerziellen Wirkstoffproduktion. Aktuell profitiert Bachem enorm vom weltweiten Boom bei Abnehm- und Diabetesmedikamenten. Durch die zuverlässige Lieferung dieser hochkomplexen Wirkstoffe in großen Mengen behebt der Konzern den kritischsten Engpass der Branche – die knappen Produktionskapazitäten – und sichert seinen Kunden so die Marktskalierbarkeit. Der am 12. März veröffentlichte Geschäftsbericht für 2025 belegt diese operative Dynamik. Der Konzernumsatz stieg um 14,8 Prozent auf 695,1 Mio. CHF, währungsbereinigt sogar um 19,2 %. Das operative Ergebnis (EBITDA) kletterte um 21,8 % auf 214,7 Mio. CHF, was einer starken Marge von 30,9 % entspricht. Bereinigt um positive Sondereffekte aus Immobilienverkäufen in Höhe von 16,1 Mio. CHF lag die operative Marge bei soliden 28,6 %. Da der Reingewinn um knapp 24 % auf 148,8 Mio. CHF wuchs, sollen die Aktionäre eine auf 0,90 CHF je Aktie erhöhte Dividende erhalten. Aus der Perspektive des Konzerns liegt der Fokus unter der neuen CEO Anne-Kathrin Stoller nun auf der massiven industriellen Skalierung. Nach Investitionen von gut 332 Mio. CHF im Vorjahr sind für 2026 Rekordausgaben von über 400 Mio. CHF geplant. Strategisches Herzstück ist das schrittweise Hochfahren der kommerziellen Produktion im neu inspizierten „Gebäude K“ am Hauptsitz in Bubendorf. Für das Jahr 2026 erwartet Bachem ein massives Umsatzwachstum zwischen 35 und 45 % in Lokalwährungen sowie eine EBITDA-Marge im niedrigen 30-%-Bereich. Das Unternehmen will seine Marktführerschaft durch massiven Kapazitätsausbau voll ausschöpfen.

12. März 2026
Andreas H
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The Vita Coco Company Inc. (-0,16%)

Vita Coco überzeugt mit starker Prognose und sieht sich nach Übernahmezielen um — Aktie vor Ausbruch auf Allzeithoch!

The Vita Coco Company Inc. (-0,16%)

Vita Coco stellt Erfrischungsgetränke auf Kokosnussbasis her und verfügt über mehrere Wachstumstreiber, darunter die Einführung neuer Produktinnovationen. Die jüngsten Quartalszahlen von Mitte Februar zeigen ein weiterhin starkes Wachstum, wobei das internationale Geschäft zuletzt mit 37 % rasant wuchs. Für das Geschäftsjahr 2026 wurde eine optimistische Umsatzprognose abgegeben, mit einem Nettoumsatz zwischen 680 Mio. USD und 700 Mio. USD, was einem YoY-Wachstum von knapp 15 % entspricht. Das Unternehmen gab bekannt, dass man nach einer siebenjährigen Pause ohne Zukäufe nun anstrebt, auf Übernahmejagd zu gehen. Mit einem Kassenbestand von rund 197 Mio. USD und keinerlei Schulden ist das Unternehmen in einer hervorragenden Position, um sein Portfolio durch Zukäufe zu diversifizieren und anorganisch zu wachsen. Neue Produktkategorien könnten dabei das bisherige Klumpenrisiko "Kokoswasser" reduzieren und zusätzliche Synergien im Vertriebsnetzwerk nutzen. Die Aktie notiert am Allzeithoch und könnte nun zeitnah aus der Konsolidierung ausbrechen und die Trendfolge wieder aufnehmen. Triggermarke ist der Bereich um 59 USD. (COCO)

12. März 2026
Leonid Kulikov
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The Mosaic Co. (5,46%)

Mosaic (MOS) – Düngemittelriese steigt in Seltene Erden ein und treibt Mega-Projekt in Brasilien voran!

The Mosaic Co. (5,46%)

Der US-Düngemittelkonzern Mosaic treibt gemeinsam mit Rainbow Rare Earths ein strategisches Rohstoffprojekt in Brasilien voran und sorgt damit für positive Reaktionen an der Börse. Beide Unternehmen haben eine positive vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA) für das Uberaba-Projekt im Bundesstaat Minas Gerais abgeschlossen und eine Vereinbarung zur gemeinsamen Projektentwicklung unterzeichnet. Im nächsten Schritt soll eine Vormachbarkeitsstudie (PFS) durchgeführt werden, gefolgt von einer endgültigen Machbarkeitsstudie (DFS), die noch 2026 abgeschlossen werden könnte. Bei positiven Ergebnissen planen die Partner die Gründung eines gemeinsamen Projektunternehmens – mit einer möglichen Beteiligungsstruktur von 51 % für Mosaic und 49 % für Rainbow Rare Earths. Der Bau einer Verarbeitungsanlage könnte ab 2027 beginnen, während der Produktionsstart derzeit für 2030 anvisiert wird. Das Projekt zielt darauf ab, Seltene Erden aus Phosphogips, einem Nebenprodukt der Düngemittelproduktion, zurückzugewinnen. Die geplante Anlage soll jährlich etwa 2,7 Mio. Tonnen dieses Materials verarbeiten und daraus rund 1.900 Tonnen Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr) sowie etwa 600 Tonnen weiterer seltener Erdoxide wie Samarium, Europium und Gadolinium produzieren. Diese Rohstoffe gelten als strategisch wichtig für Schlüsselindustrien wie Elektromobilität, Windkraftanlagen und Hochleistungsmagnete. Laut Mosaic-CEO Bruce Bodine ermöglicht das Projekt, zusätzliche Wertschöpfung aus bestehenden Anlagen zu generieren und gleichzeitig eine bedeutende Lieferquelle für kritische Rohstoffe in den amerikanischen Märkten aufzubauen.

12. März 2026
AndreasZ
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Firefly Aerospace Inc. (12,14%)

Firefly Aerospace: Alpha Flight 7 erfolgreich gestartet – Aktie legt über 10 % zu!

Firefly Aerospace Inc. (12,14%)

Firefly Aerospace (FLY) ist mit seiner Alpha-Rakete mit einer Nutzlastkapazität von bis zu 1.030 kg für kostengünstige LEO-Satellitenstarts mit Kosten von rund 15 Mio. USD sowie mit Raumfahrzeugen und Mondlandegeräten gut positioniert, um kommerzielle und staatliche Kunden zu bedienen. Mit den Blue Ghost Missionen als Teil des NASA-Programms „CLPS“ präsentiert sich Unternehmen als zuverlässiger Partner für die Artemis-Missionen. Hier stützt eine am 18. Dezember unterzeichnete Exekutivorder des US-Präsidenten, um US-Astronauten bis 2028 wieder zum Mond zu bringen und ab 2030 eine permanente Mondpräsenz aufzubauen. Nach einem Absturz und einer Bodenexplosion gab es im Jahr 2025 Herausforderungen bei den Alpha-Raketen. Umso positiver ist am 11. März der erfolgreiche Start der "Stairway to Seven"-Mission (Alpha Flight 7) von der Vandenberg Space Force Base, Kalifornien aus mit einer Nutzlast von Lockheed Martin. Dieser ist Teil der bis zu 25 gemeinsam geplanten Starts bis 2029. Der Flug dient auch als Validierung für die kommende Block-II-Konfiguration ab der Alpha Flight 8-Mission, um die Zuverlässigkeit und Produzierbarkeit zu verbessern. Dazu zählen eine Verlängerung der Rakete um rund 2 Meter, konsolidierte Batterien und stärkere Kohlefaser-Verbundstrukturen. In Verbindung mit dem sequenziellen Umsatzplus von 98 % im 3. Quartal und einem dank der SciTec-Übernahme für KI-Verteidigungsfähigkeiten im Zuge des Golden Dome-Projekts auf rund 1,3 Mrd. USD gesteigerten Auftragsbestand, könnte die Aktie nun eine neue Aufwärtsbewegung starten.

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