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Gestern
Jörg Meyer
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Infineon Technologies AG (2,93%)

Infineon will die KI-Erlöse auf 15 % Umsatzquote heben. Ein Gewinner des hohen Alphabet-Capex für 2026?

Infineon Technologies AG (2,93%)

Im Bereich Data Center profitiert Infineon von seiner führenden Rolle bei Leistungs-Halbleitern. Der Konzern bietet ein umfassendes Portfolio an MOSFETs sowie Galliumnitrid- (GaN) und Siliziumkarbid-Lösungen (SiC) an. Besonders entscheidend ist der Übergang zu Vertical Power Delivery. Da moderne KI-GPUs enorme Stromstärken benötigen, müssen die Leistungsmodule räumlich so nah wie möglich am Prozessor platziert werden, um Energieverluste zu minimieren. Infineon liefert spezialisierte Module für die zweite Stufe der Stromversorgung, die technisch hochkomplex sind und deutlich höhere Margen sowie Verkaufspreise erzielen als klassische Komponenten. Der Alphabet-Effekt: Investitionsverdopplung auf 175 bis 185 Mrd. USD Die Aussagen von Alphabet vom 04.02.2026 unterstreichen die enorme Dynamik bei KI-Infrastruktur. Mit einer geplanten Verdoppelung der Investitionen auf 175 bis 185 Mrd. USD setzt der Tech-Gigant ein klares Signal für den weiteren KI-Ausbau. Für Infineon bedeutet dies eine direkte Steigerung der Nachfrage. Da Alphabet und andere Hyperscaler in eigene ASICs und GPUs investieren, steigt der Bedarf an Infineons Power-Management-Chips proportional an. Wichtig: Infineon baut nicht die Rechenkerne, aber sie bauen die hochspezialisierten Leistungs-Halbleiter, ohne die diese KI-Chips nicht funktionieren würden. Da Alphabet seine Investitionen deutlich ausweitet, müssen zehntausende neue Server-Racks gebaut werden. Jedes dieser Racks benötigt Infineons Stromversorgungslösungen. Optimistischer Ausblick für die KI-Erlöse und die Gründe Infineon rechnet für das Geschäftsjahr 2026 mit KI-Erlösen von 1,5 Mrd. Euro. Für 2027 wird bereits ein Ziel von 2,5 Mrd. Euro ausgegeben. Damit würde der KI-Umsatz innerhalb von nur drei Jahren um den Faktor 10 steigen. Drei Hauptfaktoren treiben dieses massive Wachstum voran. Das sind die Explosion des Energiebedarfs, der Wechsel in der Architektur hin zu Leistungsmodulen direkt am Prozessor sowie eine breitere Kundenbasis. Die KI-Fantasie sollte auch die Aktie weiter nach oben treiben, der jüngst der Big Picture-Breakout gelang.

Gestern
AndreasZ
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Cirrus Logic Inc. (0,05%)

Cirrus Logic profitiert vom neuen iPhone17-Zyklus und will PC-Erlöse verdoppeln!

Cirrus Logic Inc. (0,05%)

Cirrus Logic (CRUS) gilt als Spezialist für Analog- und Mixed-Signal-Datenkonverter sowie auch Audioprozessoren. Das Unternehmen profitiert auch im durch den Speicherengpass herausfordernden Marktumfeld für das Kerngeschäft mit Smartphones davon, dass immer mehr Content pro Gerät verkauft werden kann. Apple mit einem Umsatzanteil von 94 % weiterhin der größte Kunde, was bei einer guten Geschäftsentwicklung jedoch auch Vorteile bietet. Apple meldete für sein 1. Quartal einen Umsatzsprung beim iPhone von 23 % auf 85,3 Mrd. USD. Dies ist das stärkste Wachstum seit über vier Jahren. Cirrus könnte von einem neuen iPhone 17-Superzyklus profitieren, wobei auch die Verbreitung von Apple Intelligence für lokale KI bessere Mikrofone/Audio-Verarbeitung voraussetzt. Die Stifel-Analyten hoben das Kursziel am 4. Februar nach einem überzeugenden 3. Quartal von 150 auf 163 USD (Buy) an und sieht weiterhin gute Chancen beim „größten Kunden“ Apple sowie durch die Erweiterung der Anwendungsbereiche über Smartphones hinaus. Die Erlöse im PC-Markt sollen sich im Jahr 2026 bereits verdoppeln und 2027 von ersten Erlösen eines neuen Smart Codecs profitieren, der als Sprachschnittstelle für die Interaktion mit Chatbots und KI doppelt so hohe durchschnittliche Verkaufspreise für frühere Codecs generieren dürfte. Auch der Automobilmarkt ist mit neuen Haptik-Treibern eine 800 Mio. USD-Chance bis 2029. Das Wachstum könnte sich im 4. Quartal beim Erreichen der oberen Umsatzspanne von 410 bis 470 Mio. USD (Konsens: 386 Mio. USD) von zuletzt rund 5 % auf fasts 11 % beschleunigen. Die Aktie beendet die laufende Konsolidierung und könnte nun das knapp 9 % entfernte Allzeithoch ansteuern. Ein erfolgreicher Ausbruch würde ein prozyklisches Kaufsignal generieren.

Gestern
Marvin Herzberger
Chart
American Superconductor Corp. (18,46%)

American Superconductor: Wandel vom Nischenanbieter zum breiter aufgestellten Industrieakteur

American Superconductor Corp. (18,46%)

American Superconductor (AMSC) hat sich zu einem Konzern weiterentwickelt, welcher als Systemanbieter für die "Orchestrierung" von Stromnetzen und den Schutz militärischer Flotten agiert. Am 4. Februar wurde der Q3-Bericht veröffentlicht. AMSC konnte den Umsatz im Jahresvergleich um über 20 % auf 74,5 Mio. USD steigern. Konsens waren 69,2 Mio. USD. Besonders bemerkenswert war der ausgewiesene Netto-Gewinn von 117,8 Mio. USD (2,68 USD pro Aktie). Anleger müssen hier jedoch differenzieren: Dieser massive Sprung resultiert primär aus einem einmaligen steuerlichen Sondereffekt. Auf operativer Ebene verbesserte sich das Betriebsergebnis auf 3,4 Mio. USD, was die sechste Folge von Quartalsgewinnen unterstreicht. Die Bruttomarge hielt sich stabil über der 30-%-Marke, was auf eine gesunde Preissetzungsmacht hindeutet. Mit einem Auftragsbestand von über 250 Mio. USD und einer Barreserve von 147,1 Mio. USD präsentiert sich die Bilanz so robust wie seit Jahren nicht mehr, was Analysten als Bestätigung für die "Turnaround"-Story werten. Die Perspektive für AMSC wird derzeit von drei strukturellen Megatrends getrieben. 1. zwingt die globale Energiewende und der steigende Strombedarf durch KI-Datenzentren Netzbetreiber zu massiven Investitionen in die Netzstabilität, wofür die Gridtec-Lösungen von AMSC essenziell sind. 2. sorgt die geopolitische Lage für stetige Verteidigungsausgaben, wovon die Marinetec-Sparte durch laufende Aufträge der US-Navy und potenziell alliierter Streitkräfte profitiert. Ein 3. Wachstumstreiber ist die aggressive internationale Expansion, unterstrichen durch die kürzlich abgeschlossene Akquisition von Comtrafo in Brasilien. Dieser Zukauf erschließt AMSC nicht nur den lukrativen lateinamerikanischen Markt, sondern erweitert auch die Fertigungskapazitäten für Transformatoren und Industrieanlagen.

Gestern
Andreas H
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Phibro Animal Health Corp. (9,32%)

Die Aktie von Phibro Animal Health hebt die Jahresprognose an und bricht mit einem Up-Gap Richtung Jahreshoch aus!

Phibro Animal Health Corp. (9,32%)

Phibro Animal Health ist ein Anbieter von Tiergesundheitsprodukten und Ernährungslösungen, mit denen die Produktivität von Tieren optimiert werden kann. Zu den Produkten gehören Medikamente, Impfstoffe und Nährstoffzusätze für Nutztiere wie Geflügel, Rinder und Schweine. Ein starker Treiber nach diesen Produkten ist die wachsende Weltbevölkerung und der steigende Bedarf an tierischen Proteinen. Am 4. Februar hat das Unternehmen starke Zahlen zum 2. Quartal vorgelegt, wobei das EPS von 0,87 USD weit über dem Vorjahreswert von 0,54 USD lag und zudem deutlich über den Analystenschätzungen von 0,69 USD. Besonders erfreulich ist außerdem, dass die operative Marge sich spürbar von 8,9 % auf 10,1 % verbessert hat, was auf eine erfolgreiche Kostenkontrolle und effiziente Skalierung hindeutet. Das Management sieht eine starke Dynamik in den Kernmärkten und hat die Ziele für das gesamte Geschäftsjahr 2026 nach oben korrigiert, wobei der Umsatz bei 1,45 bis 1,50 Mrd. USD liegen soll. Die Übernahme des Bereichs der medikamentösen Futtermittelzusätze von Zoetis Ende 2024 trägt bereits jetzt massiv zum Umsatz bei. Dass die Integration so reibungslos verläuft und direkt auf die Marge einzahlt, nimmt das Risiko aus der Akquisitionsstrategie von Phibro Animal Health. Die Aktie hat in den letzten Monaten eine Base ausgebildet. Mit den Zahlen dürfte es zu einem Up-gap und den Sprung über den Widerstand bei 42 USD kommen. Hier könnte man nun auf die Trendfolge setzen. (PAHC)

vor 2 Tagen
Wolfgang Zussner
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PepsiCo, Inc. (-0,09%)

Chartanalyse PepsiCo: Dividendenkönig bläst nach Earnings-Beat zur Aufholjagd!

PepsiCo, Inc. (-0,09%)

Nach einer längeren Schwächephase, die 2025 bis unter 130 USD führte, hat die Aktie von PepsiCo (PEP) einen soliden Boden ausgebildet. Der aktuelle Kurs von 162 USD zeigt, dass die Aktie die wichtige 40-Wochenlinie, die im Bereich von 142,80 USD verläuft, deutlich nach oben überwunden hat. Ein nachhaltiger Ausbruch über den markanten Widerstandsbereich um 167 USD würde den Weg frei machen in Richtung der nächsten Zielmarken bei 180 und danach 192 USD sowie schließlich zum Rekordhoch bei knapp 197 USD. Das MACD-Histogramm ist im positiven Bereich und steigt an, was das bullische Momentum bestätigt. Die Slow Stochastik befindet sich im überkauften Bereich. Dies deutet auf eine starke kurzfristige Dynamik hin, mahnt aber auch zur Vorsicht vor kurzzeitigen Rücksetzern. Sollte es zur Konsolidierung kommen, dienen die Marken bei 155 und die Zone um 141 USD als starke Auffangbecken. https://aktienmagazin.de/blog/chartanalysen/chartanalyse-pepsico-dividendenkonig-blast-nach-earnings-beat-zur-aufh-164786.html

vor 2 Tagen
Marvin Herzberger
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AB Electrolux (2,04%)

AB Electrolux: 2026 könnten Kosteneinsparungen von bis zu 4,0 Mrd. SEK die Profitabilität antreiben!

AB Electrolux (2,04%)

AB Electrolux (i.) positioniert sich als Anbieter integrierter Erlebnisse in den Bereichen "Taste" (Kochen und Kühlen), "Care" (Wäschepflege) und "Wellbeing" (Raumklima). Der Konzern versucht dabei, sich durch Premiumisierung und Nachhaltigkeit vom reinen Preiskampf im Massenmarkt abzuheben. Das Produktportfolio umfasst weltweit bekannte Marken wie Electrolux, AEG und Frigidaire, die zunehmend vernetzte und energieeffiziente Lösungen anbieten, um den steigenden regulatorischen Anforderungen und dem Umweltbewusstsein der Konsumenten zu begegnen. Am 30. Januar hat der Konzern den Bericht für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Nach einer herausfordernden Phase konnte der Konzern eine deutliche operative Verbesserung vermelden, wobei die operative Marge im 4. Quartal auf 4,3 % kletterte. Der Cashflow konnte fast auf das Doppelte des Vorjahresniveaus gesteigert werden. Parallel dazu trat eine neue Organisationsstruktur in Kraft, welche die bisherigen "Business Areas" durch geographisch fokussierte "Regionen" ersetzt und eine dedizierte Region Asien-Pazifik (APAC) schafft, um dortige Wachstumschancen agiler zu nutzen. Das Management reagierte auf die Herausforderungen im Januar mit der Ankündigung, die strengen Kostensenkungsmaßnahmen fortzuführen und das Portfolio weiter zu bereinigen, was an der Börse mit einem deutlichen Kursanstieg honoriert wurde. Für 2026 gibt es eine realistische, aber vorsichtige Prognose. Es wird eine weitgehend neutrale Marktnachfrage erwartet, weshalb das Gewinnwachstum primär aus internen Effizienzsteigerungen und nicht aus einem bloßen Volumenboom kommen soll. Konkret plant Electrolux weitere Kosteneinsparungen in einer Größenordnung von 3,5 Mrd. bis 4,0 Mrd. SEK für 2026. Die langfristige Perspektive stützt sich auf die Innovationskraft in Europa und Lateinamerika sowie die Hoffnung, dass sich die Lieferketten- und Zollproblematik in Nordamerika stabilisiert.

vor 2 Tagen
Leonid Kulikov
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Super Micro Computer Inc. (12,60%)

Super Micro Computer (SMCI) – Der US-Server-Spezialist überrascht mit KI-getriebenem Wachstum, doch Margendruck bleibt das zentrale Anleger-Risiko!

Super Micro Computer Inc. (12,60%)

Die Aktie von Super Micro Computer erlebt nach schwierigen Monaten ein deutliches Comeback. Auslöser sind überzeugende Zahlen für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres, die klar über den Markterwartungen liegen. Der Konzern meldet einen Umsatzsprung um 123 % auf 12,7 Mrd. USD sowie ein bereinigtes Ergebnis von 0,69 USD je Aktie. Auch der Ausblick fällt besser aus als befürchtet: Für das laufende Quartal stellt das Management Erlöse von rund 12,3 Mrd. USD und ein Ergebnis von 0,60 USD je Aktie in Aussicht, womit die bisherigen Konsensschätzungen erneut übertroffen werden. Für Anleger ist das ein wichtiges Signal, dass sich verschobene Aufträge aus dem Vorjahr nun materialisieren und die Nachfrage nach KI-Servern weiterhin hoch ist. Trotz der operativen Stärke bleibt jedoch ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor bestehen: die Profitabilität. Die Bruttomarge rutschte im Berichtsquartal auf lediglich 6,3 % ab, nach 11,8 % im Vorjahreszeitraum. Unternehmenschef Charles Liang führt dies auf einen ungünstigen Kundenmix, höhere Kosten durch Zölle sowie Engpässe und Preisanstiege bei Speicherkomponenten zurück. Auch Analysten sehen hier Handlungsbedarf. Brandon Nispel von KeyBanc (Einstufung: „Sector Weight“) betont, dass sich die Nachfrage im Servermarkt zwar robust entwickle, Investoren jedoch mehrere Quartale mit stabiler Margen- und Umsatzumsetzung abwarten müssten, um wieder mehr Vertrauen zu fassen. Wedbush-Analyst Dan Ives verweist zusätzlich auf steigende Speicherpreise und den intensiven Wettbewerb, die insbesondere das margenärmere Geschäft mit großen KI-Cluster-Aufträgen belasten. Für Investoren ergibt sich damit ein gemischtes Bild: starkes Wachstumspotenzial trifft auf strukturellen Margendruck, der die Kursfantasie begrenzen könnte.

vor 2 Tagen
Andreas H
Chart
Emerson Electric Co. (3,55%)

Warum die Aktie von Emerson Electric für mich jetzt ein Kauf ist!

Emerson Electric Co. (3,55%)

Wer auf der Suche nach einem industriellen Schwergewicht ist, das sowohl von der US-Elektrifizierung als auch der Automatisierung profitiert, kommt an Emerson Electric, mit einer Marktkapitalisierung von 88 Mrd. USD, kaum vorbei. Am 3. Februar hat das Unternehmen starke Zahlen zum 1. Quartal präsentiert. Dabei ist das Auftragswachstum von 9 % für einen Konzern dieser Größe eine Ansage und liegt jetzt bei 7,9 Mrd. USD. Besonders beeindruckend ist das Segment Ovation (+20 %). Emerson sitzt hier genau an der Schnittstelle zweier Megatrends: Dem gewaltigen Energiebedarf von KI-Rechenzentren und der Modernisierung der Stromnetze. Mit der neuen Generation von Nigel AI hat Emerson zudem ein Werkzeug an Bord, das Engineering-Prozesse von Stunden auf Minuten verkürzt, was zuletzt die Kundenbindung deutlich erhöht hat. Das Unternehmen ist effizienter denn je und steuert auf eine Free-Cash-Flow-Marge von über 18 % zu. Dabei hat Emerson nicht nur die Erwartungen beim Gewinn pro Aktie mit 1,46 geschlagen, sondern direkt die Jahresprognose auf 6,40 bis 6,55USD je Aktie angehoben. Emerson plant, bis 2028 insgesamt 10 Mrd. USD an die Aktionäre zurückzugeben. Das sind 70 % des kumulierten Cashflows. Allein für 2026 sind 2,2 Mrd. USD durch Dividenden und Aktienrückkäufe vorgesehen. In Kombination mit dem starken Auftragsbestand, bietet die Aktie eine seltene Mischung aus hoher Planungssicherheit und attraktiven Kapitalrenditen. Die Aktie kann mit den Q1-Zahlen die mehrmonatige Base verlassen und auf ein Allzeithoch ausbrechen. Es entsteht ein prozyklisches Kaufsignal. (EMR)

vor 2 Tagen
AndreasZ
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Silicon Motion Technology Corp. (ADRs) (11,42%)

Silicon Motion Technology: Das Geschäft mit SSD-Speichercontrollern boomt – Verkäufe an führenden GPU-Hersteller gestartet!

Silicon Motion Technology Corp. (ADRs) (11,42%)

Silicon Motion Technology (SIMO) profitiert als führender Anbieter von NAND-Flash-Controllern für Solid-State-Speichergeräte (SSDs) von der aktuell hohen Speichernachfrage. Als „Gehirn“ der SSDs sind die Technologien entscheidend für die Datenkommunikation zwischen dem Speicher und dem Computer. Diese spielen eine wichtige Rolle bei der generierten Speicherbandbreite, der Energieeffizienz bis hin zur Lebensdauer der Speicherprodukte. Kunden sind führende NAND-Flash-Hersteller wie Micron, SK Hynix, Samsung oder Kioxia. Mit einem hohen Auftragsbestand und einer erwarteten Wachstumsbeschleunigung betont CEO Wallace Kou nun selbstbewusst: „Mit Blick auf das Jahr 2026 ist unsere Dynamik beim Ausbau unseres Marktanteils, der Erweiterung unseres Kunden- und Produktportfolios sowie der Erschließung neuer Märkte so stark wie nie zuvor.“ Das Geschäft mit Client-SSDs für PCs, Laptops oder Notebooks ein starkes sequenzielles Wachstum von über 25 %. Ebenso konnte das Geschäft mit eMMC/UFS für Smartphones, Tablets, Embedded-Geräte mit weiteren Marktanteilsgewinnen und Neukundengewinnen im Quartalsvergleich um bis zu 5 % zulegen. Neue Wachstumsfantasie liefert auch das Enterprise-Geschäft mit Rechenzentren, wo erste Verkäufe fertig montierter Boot-Laufwerk-Speicherprodukte für den Server-Startvorgang an einen führenden GPU-Hersteller verkauft wurden. Das 4. Quartal überzeugte im Jahresvergleich mit einem Wachstum von knapp 46 %. Die Umsatzprognose für das 1. Quartal hob das Management auf 292 bis 306 Mio. USD (Konsens: 230,4 Mio. USD) deutlich an. Mit einem Ausbruch auf ein Allzeithoch könnte die Trendfortsetzung gelingen.

03. Februar 2026
AndreasZ
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DaVita HealthCare Partners Inc. (11,91%)

DaVita: Komplettanbieter für die Nierengesundheit überrascht mit Gewinnprognose von 33 % - KGV sinkt auf etwa 8!

DaVita HealthCare Partners Inc. (11,91%)

DaVita (DVA) gilt als ein führender Gesundheitsdienstleister in der Nierenheilkunde, der Dialysedienstleistungen für Patienten chronischer Nierenerkrankung (CKD) und terminaler Niereninsuffizienz (ESKD) anbietet. Betrieben werden 3.247 ambulante Dialysezentren und 25 % der rund 293.000 Patienten nutzen auch die profitablere Heimdialyse. Obwohl sich das US-Dialysevolumen im letzten Jahr mit 1,1 % rückläufig zeigte, ist CEO Javier Rodriguez mittelfristig von einem Wachstum von mindestens 2 % überzeugt. Influenza-Impfungen, GLP-1-Medikamente und neue Filter verbessern die Patientenergebnisse, was dem wertorientierten Geschäftsmodell des Programms „Integrated Kidney Care“ (IKC) zugutekommt, worüber DaVita eine umfassendere Komplettbetreuung anbietet. Geringere Krankenhausaufenthalte und Sterberaten steigern die von Versicherungen und staatlichen Kostenträgern gesicherten Einnahmen. Die Barclays-Analysten heben das Kursziel nach den Ergebnissen für das 4. Quartal von 143 auf 158 USD an, bleiben mit der Einstufung „Equal Weight“ trotz des Kurspotenzials von über 40 % (ausgehend vom Schlusskurs vor dem Berichtstag) jedoch zunächst zurückhaltend. Neben fortgesetzten Aktienrückkäufe werden der Wegfall der Verluste von Mozarc und geringere Schulden durch Refinanzierungen positiv betrachtet. Mit einer Gewinnprognose von 33 % im Fiskaljahr 2026 können die langfristigen Ziele von 8 bis 14 % deutlich übertroffen werden. Der geplante Anstieg auf 13,60 bis 15,00 USD je Aktie (Konsens: 12,74 USD) könnte das KGV am oberen Ende auf etwas mehr als 8 senken. Auch der Free Cashflow dürfte mit 1 bis 1,25 Mrd. USD hoch ausfallen, wobei allein seit dem Quartalsende Aktien im Wert von 200 Mio. USD zurückverkauft wurden. Mit einem vorbörslichen Kursplus von 10 % könnte der Abwärtstrend beendet werden.

03. Februar 2026
Andreas H
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Enova International Inc. (0,75%)

Das FinTech-Unternehmen Enova überzeugt mit einem starken Quartalsergebnis - Übernahme von Grasshopper dürfte Wachstum beschleunigen!

Enova International Inc. (0,75%)

Enova hat sich als FinTech-Unternehmen auf datengestützte Online-Kreditvergaben für Konsumenten sowie kleine und mittelständische Unternehmen mit schlechter Bonität spezialisiert. Eine wichtige Grundlage bietet dabei die Colussus-Plattform mit einer dank maschinellem Lernen um 40 % besseren Rückzahlungsgenauigkeit. Adressiert wird damit ein insgesamt 535 Mrd. USD großer Markt in den Vereinigten Staaten.  Am 27. Januar überzeugte das Unternehmen mit einem starken Q4-Ergebnis und sieht ein enorm starkes Jahr vor sich, mit einem Wachstum von 15 % bei den Kreditvergaben und mindestens 20 % beim Gewinn pro Aktie. Ein Grund dafür ist die bevorstehende Übernahme der Grasshopper Bank. Das Management sagte, die Bank sei „der perfekter Partner zum perfekten Zeitpunkt, um Enova auf die nächste Stufe des Wachstums zu heben. Mit der Übernahme will man die Regulierungsstruktur vereinfachen und zusätzliche Märkte erschließen. Das Management sagte, dass die Grasshopper-Transaktion innerhalb von zwei Jahren nach Abschluss voraussichtlich jährliche Nettosynergien in Höhe von 125 bis 220 Mio. USD bringen werde, und prognostizierte einen bereinigten Gewinnanstieg von mehr als 25 %, sobald die Synergien vollständig realisiert seien. Die Aktie konsolidierte die letzten Wochen am Allzeithoch. Nach den Quartalszahlen stieg die Aktie unter erhöhtem Volumen über den Widerstand bei 170 USD. Hier kann man noch auf die Trendfolge setzen. (ENVA)

03. Februar 2026
Leonid Kulikov
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Teradyne Inc. (23,92%)

Teradyne (TER) – Der Halbleiter-Testexperte erlebt KI-getriebenen Prognoseschub und überrascht Anleger auf ganzer Linie!

Teradyne Inc. (23,92%)

Teradyne sorgt mit einem außergewöhnlich starken Ausblick für Aufsehen an den Märkten und katapultiert seine Aktie nach oben. Der Hersteller von Testsystemen für Halbleiter und elektronische Schaltungen legt eine Gewinnprognose vor, die laut Analysten rund 60 % über den bisherigen Markterwartungen liegt. Evercore-ISI-Analystin Vedvati Shrotre hebt hervor, dass allein der Gewinn rund 30 % über den Erwartungen liegt. Noch größer ist der Abstand zwischen Erwartung und Realität beim Blick nach vorn. Teradyne stellt für das laufende Quartal Erlöse zwischen 1,15 Mrd. USD und 1,25 Mrd. USD sowie ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 1,89 USD bis 2,25 USD in Aussicht. Der Analystenkonsens lag zuvor bei lediglich 958 Mio. USD Umsatz und 1,34 USD Gewinn je Aktie. Cantor-Fitzgerald-Analyst C.J. Muse spricht von einem „absoluten Paukenschlag“ und rechnet hoch, dass sich daraus eine annualisierte Ertragskraft von etwa 8 USD je Aktie ableiten lasse – deutlich mehr als die derzeitigen Konsensschätzungen von 5,74 USD für 2026 und 6,41 USD für 2027 Für Anleger ergibt sich daraus eine neue Bewertungsdiskussion: Die bisherige Gewinnbasis dürfte die strukturelle Ertragskraft des Unternehmens unterschätzt haben, wenngleich die Zyklik der Halbleiterindustrie ein zentrales Risiko bleibt. Teradyne entwickelt und vertreibt automatisierte Testsysteme, mit denen Halbleiterhersteller und Elektronikkonzerne Chips und Baugruppen auf Funktionalität und Qualität prüfen. Besonders stark profitiert das Unternehmen aktuell vom Boom rund um Künstliche Intelligenz, da moderne KI-Prozessoren, Netzwerkchips und Speicherlösungen deutlich komplexere Testanforderungen mit sich bringen. Zusätzlichen Rückenwind liefert der beschleunigte Technologiewechsel in der Chipfertigung, etwa durch kürzere Innovationszyklen bei Auftragsfertigern wie TSMC, sowie die wachsende Bedeutung von High-Bandwidth-Memory und NAND-Speichern. Für Investoren positioniert sich Teradyne damit als klarer Profiteur des KI-Superzyklus – mit attraktiven Wachstumschancen, aber auch der Abhängigkeit von Investitionsbudgets der Halbleiterindustrie.

03. Februar 2026
Marvin Herzberger
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International Paper Co. (0,94%)

International Paper Co.: Insiderkäufe summieren sich auf über 3,0 Mio. USD!

International Paper Co. (0,94%)

International Paper (IP) hat sich als eines der weltweit führenden Unternehmen auf nachhaltige Verpackungslösungen auf Faserbasis spezialisiert. Damit hat der Konzern sein Angebot von einem reinen Papierhersteller deutlich erweitert. Der Kern des Geschäftsmodells liegt darin, Industriekunden und Einzelhändlern maßgeschneiderte Verpackungen zu liefern, die zwei wesentliche Funktionen erfüllen. Zum einen den Schutz der Waren entlang komplexer Lieferketten und zum anderen die Förderung der Nachhaltigkeitsziele der Kunden. Das Unternehmen bietet hierfür ein breites Portfolio an Wellpappverpackungen an, die speziell für den E-Commerce, frische Lebensmittel und industrielle Güter entwickelt wurden. Der Januar 2026 markiert einen historischen Wendepunkt in der Unternehmensgeschichte, da das Management am 29. Januar Pläne für eine Aufspaltung in zwei unabhängige, börsennotierte Unternehmen bekannt gab. Diese Entscheidung ist die direkte Konsequenz aus der vorangegangenen Übernahme von DS Smith und zielt darauf ab, zwei spezialisierte Marktführer zu schaffen: Ein Unternehmen wird sich exklusiv auf den nordamerikanischen Markt konzentrieren (bestehend aus den bisherigen IP-Assets und den nordamerikanischen Teilen von DS Smith), während das zweite Unternehmen das Europageschäft (EMEA) bündelt. Wie am 30. Januar bekannt wurde, hatte CEO Andrew K. Silvernail an jenem Tag 50.000 Aktien zu je 39,98 USD für insgesamt 1.998.965 USD gekauft. Gestern Abend hat dann auch Direktor Christopher M. Connor gemeldet, dass er am 30. Januar 25.000 Aktien zu je 40,37 USD für insgesamt 1.009.250 USD gekauft hat. Bemerkenswert ist dabei, dass beide Insider damit ihre ersten Aktien des Unternehmens gekauft haben. In Summe belaufen sich die Käufe auf 3.008.215 USD.

02. Februar 2026
Leonid Kulikov
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Usa Rare Earth Inc (7,05%)

US-Rohstoffoffensive treibt Minenaktien – Trumps Milliarden-Reserve für Seltene Erden entfacht neue Fantasie bei Anlegern!

Usa Rare Earth Inc (7,05%)

Aktien von US-notierten Produzenten seltener Erden und kritischer Metalle legen deutlich zu, nachdem Bloomberg über den geplanten Aufbau einer strategischen Rohstoffreserve der USA berichtet. Demnach will Präsident Donald Trump ein Projekt mit dem Namen „Project Vault“ starten, das mit insgesamt rund 12 Mrd. USD ausgestattet ist. Ziel ist es, wichtige Rohstoffe wie Seltene Erden, Lithium oder Nickel auf Vorrat zu kaufen und so US-Lieferketten gegen starke Preisschwankungen abzusichern sowie die Abhängigkeit von China zu verringern. An der Börse reagieren Anleger prompt: Titel wie Critical Metals, USA Rare Earth oder MP Materials verzeichnen teils kräftige Kursgewinne. Nach Angaben von Bloomberg soll das Vorhaben rund 1,67 Mrd. USD privates Kapital mit einem Kredit über 10 Mrd. USD der US-Export-Import Bank kombinieren. Die Rohstoffe würden für Industrie- und Technologiekonzerne eingelagert, darunter Automobilhersteller und große Tech-Unternehmen; als Teilnehmer werden unter anderem General Motors, Boeing, Alphabet und Stellantis genannt. Aus Anlegersicht könnte das Projekt die Preisstabilität erhöhen und die Investitionssicherheit für heimische Minengesellschaften verbessern. Gleichzeitig bleibt abzuwarten, wie schnell die Reserve aufgebaut wird und ob sie ausreicht, um strukturelle Angebotsengpässe dauerhaft zu entschärfen.

02. Februar 2026
Wolfgang Zussner
Chart
SAP SE (1,71%)

Chartanalyse SAP: „Sell-off“ als ultimative Einstiegschance?

SAP SE (1,71%)

Nach dem Erreichen des Rekordhochs bei 283,50 Euro ist die Aktie von SAP (SAP) in eine deutliche Korrekturphase übergegangen und hat rund 40 % eingebüßt. Der Kurs hat aktuell eine technisch wichtige Marke erreicht. Die horizontale Unterstützung bei rund 163 Euro trifft auf die 200-Wochenlinie. Dieser gleitende Durchschnitt gilt langfristig als „eiserne Reserve“ der Bullen. Ein Abprallen nach oben würde das langfristige Aufwärtsszenario bestätigen. Der jüngste Abverkauf war von erhöhtem Volumen begleitet, was auf einen finalen „Sell-off“ hindeuten könnte. Ein nachhaltiger Bruch der 200-Wochenlinie wäre ein deutliches Warnsignal für einen Einbruch in Richtung der 120-Euro-Marke. Der Slow Stochastik-Indikator befindet sich im überverkauften Bereich. Das deutet darauf hin, dass die Korrektur reif für eine technische Gegenreaktion ist. https://aktienmagazin.de/blog/chartanalysen/chartanalyse-sap-sell-off-als-ultimative-einstiegschance-164524.html

02. Februar 2026
Leonid Kulikov
Chart
Albemarle Corp. (-6,20%)

Albemarle (ALB) – Der Lithium-Spezialist unter Druck: Gewinnmitnahmen und Rohstoffsorgen belasten die Aktie!

Albemarle Corp. (-6,20%)

Die Aktie von Albemarle geriet zuletzt deutlich unter Druck, obwohl es keine unternehmensspezifischen Negativmeldungen gab. Aus Anlegersicht dürfte vielmehr eine Kombination aus Gewinnmitnahmen und wachsender Sensibilität für die Entwicklung der Rohstoffpreise ausschlaggebend gewesen sein: Nachdem der Titel zuvor außergewöhnlich stark gestiegen war – seit Jahresbeginn um fast 30 %, in den vergangenen drei Monaten um fast 90 % und binnen sechs Monaten sogar um mehr als 160 % – reichte bereits ein leichter Rücksetzer beim Lithiumpreis, um Nervosität auszulösen. Zwar liegt der Referenzpreis für Lithium mit zuletzt rund 23.000 USD je Tonne weiterhin deutlich über dem Niveau von etwa 9.000 USD zu Jahresbeginn, doch die kurze Unterbrechung des steilen Aufwärtstrends fällt in ein Umfeld allgemein schwächerer Rohstoffmärkte, in dem auch Gold, Silber und Kupfer kräftig nachgaben.

02. Februar 2026
AndreasZ
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Stryker Corp. (-0,17%)

Stryker erobert mit über 3.000 Mako-Robotersystemen die Krankenhäuser – CEO bezeichnet Mako 4 als „Home Run“!

Stryker Corp. (-0,17%)

Das Medizintechnikunternehmen Stryker (SYK) zeichnet sich mit einem stark diversifizierten Portfolio aus, das die Bereiche MedSurg (medizinisch-chirurgische Ausrüstung), Neurotechnologie und Orthopädie umfasst. Wachstumsfantasie liefert insbesondere das Mako-Robotersystem, das mittlerweile eine installierte Basis von über 3.000 Einheiten weltweit erreicht hat. Mittlerweile verfügen schätzungsweise 30 bis 40 % der Krankenhäuser über mehr als ein Mako-System und das Management sieht Installationschancen in jedem einzelnen Operationssaal. Allein in den Vereinigten Staaten werden bereits zwei Drittel aller Knie- und über ein Drittel aller Hüftoperationen mit dem Mako-System durchgeführt. Auch weltweit sind es 50 % bzw. über 20 %. Auch Mako 4 trägt als „Home Run“ zu einem weiteren Rekordquartal bei. Gut läuft es bereits bei der Behandlung komplexerer primärer Hüftoperationen und Hüftrevisionsoperationen. Chirurgen sprechen bereits von einer Art „Geheimrezept für Revisionen“, das schwerwiegende Eingriffe deutlich vereinfacht. Mako 4 soll nach der Verfügbarkeit von Wirbelsäulenoperationen mit Ende 2025 dann Mitte 2026 zusätzlich Schulteroperationen ermöglichen. Mit Mako RPS wird auch eine kleinere und einfacher zu bedienende Version speziell für Knieoperationen in ambulanten Einrichtungen angeboten. SmartCare ist zudem eine neue Geschäftseinheit, die Vocera-Kommunikationslösungen mit den intelligenten KI-Raumtechnologien von care.ai zusammenfasst. Die Needham-Analysten hoben das Kursziel nach einem überzeugenden 4. Quartal von 448 auf 454 USD (Buy) an. Die Experten begründen die neue Zuversicht mit der breiten Nachfrage durch zunehmende Behandlungen sowie den starken Auftragsbestand bei Kapitalgütern. 2025 lieferte einen Umsatzmeilenstein mit 25 Mrd. USD. Im Fiskaljahr 2026 soll der organische Nettogewinn um 8 bis 9,5 % (zuvor 8 bis 9 %) gesteigert werden. Nachdem die operative Marge nun zwei Jahre in Folge um über 100 Basispunkte gesteigert werden konnte, bleibt das Ausdehnungsziel um 150 Bps bis 2028 aufrecht.

02. Februar 2026
Marvin Herzberger
Chart
International Business Machines Corp. (-0,43%)

IBM: Insider kauft nach robustem Quartalsbericht Aktien für 304.000 USD!

International Business Machines Corp. (-0,43%)

International Business Machines (IBM) hat sich in den letzten Jahren erfolgreich von einem reinen Hardware- und Service-Konglomerat zu einem fokussierten Plattform-Unternehmen gewandelt, dessen operatives Herzstück auf zwei Säulen ruht: Hybrid Cloud und Künstliche Intelligenz. Durch die Integration der Tochtergesellschaft Red Hat bietet der Konzern eine offene Cloud-Architektur an, die es Kunden ermöglicht, ihre Softwareanwendungen nahtlos zwischen verschiedenen Umgebungen – also eigenen Rechenzentren und öffentlichen Clouds von Anbietern wie AWS oder Microsoft – zu verschieben. Diese Strategie der "Hybrid Cloud" adressiert genau das Bedürfnis von Großkonzernen, die ihre sensiblen Daten nicht vollständig an einen einzigen öffentlichen Cloud-Anbieter übergeben wollen. Ergänzt wird dies durch die KI-Plattform watsonx, die Unternehmen nicht nur Zugang zu generativer KI bietet, sondern vor allem die Governance, also die rechtssichere und transparente Nutzung dieser Modelle, in den Mittelpunkt stellt. Diese Ausgangsbasis hat dem Konzern dazu verholfen, Ende Januar einen robusten Bericht für das 4. Quartal zu präsentieren. Sowohl die Umsatz- als auch EPS-Schätzungen der Experten wurden dabei übertroffen. Am 30. Januar hat Direktor David N. Farr 1.000 Aktien zu je 304,00 USD für insgesamt 304.000 USD gekauft. Sein Aktienbestand ist dadurch auf 9.258 Aktien angestiegen.

02. Februar 2026
Andreas H
Chart
Colgate-Palmolive Co. (0,08%)

Darum könnte der Boden bei Colgate-Palmolive meiner Meinung nach jetzt gefunden sein!

Colgate-Palmolive Co. (0,08%)

Colgate-Palmolive ist ein Dividendenkönig mit 63 aufeinanderfolgenden Jahren Dividendenerhöhungen. Das Unternehmen verfügt über einen starken Burggraben aufgrund seiner starken Marken und der strukturellen Synergien. Sehr viele der Produkte basieren auf denselben chemischen Grundbausteinen wie Tensiden, was es den Fabriken ermöglicht, die Produktion ohne große Unterbrechungen flexibel umzustellen und Kosten zu senken. Am 30. Januar hat das Unternehmen seine Zahlen für das 4. Quartal vorgelegt und dabei die Erwartungen sowohl beim Umsatz als ach dem Gewinn übertroffen. Besonders wichtig ist, dass sich das organische Wachstum beschleunigt hat und zwar auf 2,2 %. In fast allen Regionen (außer Nordamerika) liefen die Geschäfte im 4. Quartal besser als im 3. Quartal. Das Unternehmen gewinnt also an Fahrt, genau wie es die neue Strategiephase für 2030 vorsieht. Ein großes Risiko bei Konsumgütern ist oft, dass Kunden bei Preiserhöhungen abspringen. Colgate beweist das Gegenteil. So konnten die Preise um 2,7 % angehoben werden, während das Absatzvolumen stabil blieb. Die Kunden bleiben der Marke also treu. Für das laufende Jahr 2026 stellt das Management eine Ausweitung der Bruttomarge in Aussicht. Und das ist ein starkes Signal für die Profitabilität, da es bedeutet, dass Colgate die Inflation nicht nur weitergibt, sondern effizienter wird. In den letzten Monaten kam die Aktie deutlich von 110 auf 75 USD zurück. Nun könnte auf dem aktuellen Niveau ein Boden gefunden sein. Mit dem Ausbruch über die Marke von 87 USD könnte die Aktie nun schnell in den dreistelligen Bereich laufen. Bei einem Einstieg würde ich das Risiko im Bereich von 87 USD begrenzen. (CL)

30. Januar 2026
Wolfgang Zussner
Chart
Chevron Corp. (2,58%)

Chartanalyse Chevron: Bruch des Abwärtstrends und starke Q4-Zahlen!

Chevron Corp. (2,58%)

Die Aktie von Chevron (CVX) ist ein Schwergewicht im Energiesektor. Die seit Ende 2022 bestehende orangefarbene Abwärtstrendlinie wurde im Januar 2026 kraftvoll nach oben durchbrochen, was ein klassisches Trendwendesignal ist. Der Widerstand bei 161 USD fungiert nun als solide Unterstützung. Die Aktie kämpft aktuell mit der Hürde im Bereich von 173 USD. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde den Weg in Richtung des Allzeithochs bei 189 USD ebnen. Zuvor müssen die Bullen aber noch den Widerstand bei 182 USD überwinden. Der Kurs notiert deutlich über der 40-Wochenlinie, was den mittelfristigen Bullenmarkt bestätigt. Das MACD-Histogramm zeigt ein starkes Momentum nach oben. Die Slow Stochastic ist im überkauften Bereich, was auf eine kurzfristige Heißlaufphase hindeuten könnte, aber in starken Trendphasen auch länger dort verweilen kann. https://aktienmagazin.de/blog/chartanalysen/chartanalyse-chevron-bruch-des-abwartstrends-und-starke-q4-zahlen-164385.html

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