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vor 8 Stunden
Marvin Herzberger
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Intellia Therapeutics Inc. (4,12%)

Intellia Therapeutics: Aufsichtsrat nutzt den Kurseinbruch für einen 1,4 Mio. USD schweren Aktienkauf

Intellia Therapeutics Inc. (4,12%)

Intellia Therapeutics (NTLA) positioniert sich im Bereich der CRISPR/Cas9-Technologie, um Krankheiten direkt an ihrem genetischen Ursprung zu heilen. Das Unternehmen fokussiert sich auf die Entwicklung von sogenannten In-vivo-Therapien, bei denen das Gen-Editierungswerkzeug direkt in den Körper des Patienten injiziert wird, um dort dauerhafte Veränderungen am Erbgut vorzunehmen. Das Hauptziel ist es, eine „Single-Dose“-Lösung anzubieten – eine einmalige Behandlung, die lebenslange Medikamenteneinnahmen oder regelmäßige Infusionen überflüssig macht. Zu den zentralen Lösungen für Patienten gehören derzeit Nexiguran-Ziclumeran (Nex-z) zur Behandlung der Transthyretin-Amyloidose (ATTR) sowie Lonvoguran-Ziclumeran (Lonvo-z) zur Behandlung des hereditären Angioödems (HAE). Durch diese hochspezifischen Ansätze bietet Intellia den Patienten nicht nur eine Symptomlinderung, sondern das Potenzial für eine funktionelle Heilung schwerer, chronischer Leiden. Trotz der temporären Verzögerungen im ATTR-Programm blickt Intellia optimistisch in das Jahr 2026, wobei der Fokus verstärkt auf die Marktreife von Lonvo-z (HAE) rückt. Da die Rekrutierung für die entscheidende Phase-3-Studie HAELO bereits im September 2025 abgeschlossen wurde, plant das Management, bis Mitte 2026 die ersten Top-Line-Daten zu veröffentlichen. Das Unternehmen verfolgt das klare Ziel, in der 2. Jahreshälfte 2026 den Zulassungsantrag (BLA) bei der FDA einzureichen, was den Weg für eine geplante Markteinführung in den USA in der ersten Hälfte des Jahres 2027 ebnen soll. Angestrebet wird der Übergang von einem rein forschenden Biotech-Unternehmen zu einem kommerziellen Anbieter von Gen-Medizin. Am 07. Januar hat Aufsichtsrat Fred E. Cohen gemeldet, dass er am 05. Januar 150.000 Aktien zu je 9,35 USD für insgesamt 1,4 Mio. USD gekauft hat. Sein Aktienbestand ist dadurch auf 207.453 USD gestiegen.

vor 9 Stunden
AndreasZ
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Globus Medical Inc. (7,26%)

Globus Medical gewinnt Marktanteile im US-Wirbelsäulengeschäft – Umsatzwachstum überrascht mit fast 17 %!

Globus Medical Inc. (7,26%)

Der Medizintechnikkonzern Globus Medical (GMED) gilt als Spezialist für Behandlungen von Erkrankungen des Bewegungsapparates und wurde mit der Übernahme von NuVasive bereits zu einem weltweit führenden Anbieter. Insbesondere das US-Wirbelsäulengeschäft verzeichnete zuletzt eine anhaltende Wachstumsbeschleunigung, wo CEO Keith Pfeil auch auf Marktanteilsgewinne verweist. Die rasche Integration des Neuromodulationsspezialisten Nevro bietet mit Synergieeffekten für die Schmerzbehandlung eine zusätzliche 2,5 Mrd. USD große Marktchance. Mit der Excelsius-Plattform konnten bereits über 115.000 robotergestützten Eingriffe durchgeführt werden. Hiermit positioniert sich Globus Medical als Pionier im Megatrend der robotergestützten Chirurgie. Mit einem starken Jahresabschluss mit „deutlichem Umsatzwachstum in allen Geschäftsbereichen“ zeigen die am 7. Januar präsentierten vorläufigen Ergebnisse für das 4. Quartal eine Umsatzüberraschung von 823,2 Mio. USD (Konsens: 778,3 Mio. USD) auf. Das Fiskaljahr 2025 dürfte mit einem Wachstum von 16,5 % ebenfalls über den Erwartungen liegen. Das Management hob den Ausblick für das laufende Fiskaljahr 2026 an. Der Umsatz soll zw. 3,18 und 3,22 Mrd. USD (Konsens: 3,12 Mrd. USD) betragen. Auch die Nettogewinnspanne wurde auf 4,30 bis 4,40 USD je Aktie (Konsens: 4,12 USD) angehoben. Die Aktie notiert vorbörslich rund 8 % höher und dürfte zum Handelsstart mit einem Gap-Up auf neue Höchststände ausbrechen.

vor 10 Stunden
Andreas H
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Globus Medical Inc. (8,89%)

Globus Medical ist meines Erachtens eine der spannendsten Robotorstorys aus dem OP-Saal!

Globus Medical Inc. (8,89%)

Am 7. Januar gab Globus Medical seine vorläufigen Zahlen für das 4. Quartal bekannt. Und wow, die bilden einen wirklich starken Abschluss des Jahres 2025! Der Umsatz liegt mit 823 Mio. USD deutlich über den erwarteten 778 Mio. USD. Das entspricht einem Umsatzwachstum von 25,2 %. Für das Fiskaljahr 2026 wurde der Ausblick beim Umsatz und Gewinn deutlich angehoben. Das sagt mir, dass das Unternehmen, trotz starker Konkurrenz, einzigartig positioniert ist, um massiv vom Megatrend der robotergestützten Operationen zu profitieren. Mit der Excelsius-Plattform konnten bereits über 115.000 robotergestützte Eingriffe durchgeführt werden. Aber es kommt noch besser: Mit dem neuen Excelsius XR Headset verschmilzt das Unternehmen Robotik mit Augmented Reality. Und das ist meines Erachtens die Zukunft der Chirurgie – schneller, präziser und effizienter als alles, was es vorher gab. Daneben sorgt für Fantasie, dass die Nevro-Übernahme bereits ein Jahr früher als geplant zur Profitabilität beiträgt. Die Erschließung des 2,5 Mrd. USD schweren Neuromodulationsmarktes transformiert Globus von einem Wirbelsäulenspezialisten zu einem breit aufgestellten Technologiekonzern. Wer auf die Zukunft der robotergestützten Chirurgie setzen will, kommt meines Erachtens an Globus Medical nicht vorbei. (GMED)

Gestern
Jörg Meyer
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KSB SE & Co. KGaA (5,93%)

Die Value-Aktie KSB (11er KGV) ist ein Gewinner vom Umbau der Weltwirtschaft!

KSB SE & Co. KGaA (5,93%)

Während die Schlagzeilen von Softwaregiganten und Chipherstellern dominiert werden, operiert die KSB (i) im Maschinenraum der globalen Infrastruktur. Als weltweit drittgrößter Akteur in einem rund 51 Mrd. Euro schweren Markt für Pumpen und Armaturen besetzt das Traditionsunternehmen eine kritische Schlüsselposition. In einer Welt, die zunehmend von komplexen Flüssigkeitskreisläufen abhängt, ist KSB kein bloßer Zulieferer, sondern ein unverzichtbarer Enabler technologischer Fortschritte. Entsprechend soll der Auftragseingang von 3,1 Mrd. Euro im Jahr 2024 auf über 4 Mrd. Euro per 2030 wachsen. Beitragen dazu sollte auch ein Ausbau der Positionierung im fragmentierten Markt für Ventile. Denn dieser wird auf 89 Mrd. Euro geschätzt und KSB vereint erst 0,4 % auf sich. Profiteur vom Umbau der Weltwirtschaft: Von Kernenergie bis KI Die Neuausrichtung der Weltwirtschaft mit mehr Kernenergie, Rohstoffsicherung und dem KI-Wettrennen spielt KSB direkt in die Hände, da das Unternehmen für jeden Megatrend hochspezialisierte Lösungen bereithält. Der immense Energiebedarf moderner Rechenzentren für KI führt zu einer Renaissance der Kernenergie. Das ist ein Sektor, in dem KSB mit seinen Primärkühlmittelpumpen (wie der RUV-Serie) technologisch weltweit führt. Diese Aggregate müssen extremen Drücken und Temperaturen standhalten, um die Reaktorsicherheit zu garantieren. Gleichzeitig verlangt der Bau gigantischer Data Center nach massiven Kühlkapazitäten. Hier kommen KSB-Hocheffizienzpumpen der Etanorm- oder Etaline-Reihe zum Einsatz, die in geschlossenen Kühlkreisläufen für die notwendige Abwärmeabfuhr sorgen. Auch im Bergbau, getrieben durch den Hunger nach Kupfer und Lithium, ist KSB unverzichtbar. Unter der Marke GIW liefert das Unternehmen massive Pumpen, die Gesteinsgemische fördern können. Value-Perle mit 11er KGV und Margenpotenzial Finanziell präsentiert sich der Konzern als klassische Value-Aktie mit attraktivem Aufwärtspotenzial. Mit einem für 2026 geschätzten KGV von 11 ist das Unternehmen im Vergleich zur Qualität moderat bewertet. Das Management verfolgt dabei eine ambitionierte Strategie. Bis 2030 soll die EBIT-Marge von derzeit 8,2 % auf 10 % steigen. Der Hebel liegt hierbei im hochprofitablen Service- und Wartungsgeschäft. Da die installierte Basis in den neuen Wachstumsfeldern stetig wächst, generiert KSB langfristige, margenstarke Cashflows, die das zyklische Neugeschäft absichern. Charttechnisch bedeutet der Ausbruch aus der Base auf das 52-Wochenhoch ein neues Long-Signal.

Gestern
Wolfgang Zussner
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Schlumberger Ltd. (SLB) (0,36%)

Chartanalyse Schlumberger: Ölfeldausrüster vor neuem Bullenmarkt nach Venezuela-Beben!

Schlumberger Ltd. (SLB) (0,36%)

Die Aktie von Schlumberger (SLB) zeigt einen klassischen Trendwendeprozess, der sich über die letzten Monate materialisiert hat. Das Papier notiert aktuell deutlich über der wichtigen 40-Wochenlinie (ca. 35,60 USD), die zudem beginnt, sich nach oben zu krümmen. Die Support-Zone um 43 USD wird aktuell getestet. Die Slow Stochastic befindet sich im überkauften Bereich. Das ist bei starken Trendbewegungen normal, mahnt aber kurzfristig zur Vorsicht vor Rücksetzern, bevor der nächste Schub kommt. Nach einem möglichen GAP-Close könnte der Weg in Richtung der nächsten Widerstände bei 50 und 55 USD erfolgen. Massive Unterstützung findet sich im Bereich der 40-Wochenline bei 35 bis 37 USD. Das Chartbild hat sich massiv aufgehellt. Nach der Rückeroberung der 40-Wochenlinie und dem Ausbruch aus dem Abwärtstrend scheint die Aktie bereit für einen Angriff auf die psychologisch wichtige 50-USD-Marke. https://aktienmagazin.de/blog/chartanalysen/chartanalyse-schlumberger-olfeldausruster-vor-neuem-bullenmarkt-nach-v-162259.html

Gestern
Andreas H
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Vistra Energy Corp. (-0,17%)

Vistra Corp verstärkt sich mit Übernahme im Erdgas-Bereich — Aktie mit möglicher Bodenbildung!

Vistra Energy Corp. (-0,17%)

Erdgas spielt eine immer wichtigere Rolle bei der Stromversorgung von KI-Rechenzentren. Diesbezüglich ist interessant, dass der US-amerikanische Energieproduzent Vistra Energy am 5. Januar bekannt gegeben hat, Cogentrix Energy und dessen 10 Erdgas-Kraftwerke für rund 4 Mrd. USD zu übernehmen. Damit stärkt man massiv das Erdgas-Portfolio, wobei man durch die Übernahme das Portfolio um etwa 5,5 Gigawatt an gasbefeuerten Kraftwerken erweitern wird. Die Aktie hat die letzten Monate konsolidiert, nachdem im September 2025 ein Allzeithoch bei 220 USD markiert wurde. Auf dem aktuellen Niveau könnte ein Boden gefunden sein. Hier könnte man mit einer Absicherung bei etwa 160 USD auf einen Rebound setzen, was einem Risiko von 6 % entspricht. (VST)

Gestern
Leonid Kulikov
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SanDisk Corp (-1,86%)

SanDisk (SNDK) – Kursexplosion dank NVIDIA-Rückenwind: Speicher-Aktien dominieren den KI-Handel, während der Chip-Gigant auf China-Lizenzen wartet!

SanDisk Corp (-1,86%)

Die Dynamik im KI-Sektor verschiebt sich spürbar von den reinen Prozessorherstellern hin zu den Produzenten von Speicherlösungen, was am 6. Januar in einer historischen Rallye gipfelte. Die Aktie von SanDisk (SNDK) explodierte um über 27 % und verzeichnete damit den stärksten Tagesgewinn seit Februar des Vorjahres; im Sog dieses Aufwärtstrends kletterten auch die Papiere der ehemaligen Muttergesellschaft Western Digital (WDC) um fast 17 % sowie Seagate (STX) um 14 %. Auslöser für diesen massiven Kaufdruck war laut Marktbeobachtern die Keynote von NVIDIA-CEO Jensen Huang auf der CES. Huang betonte die kritische Rolle von Speicherhardware für die neue „Rubin“-Chiparchitektur und sogenannte „Agentic AI“-Anwendungen. Analysten von Morningstar und Mizuho leiten daraus ab, dass die Integration von zusätzlichen SSD-Kapazitäten in KI-Infrastrukturen das ohnehin knappe Angebot weiter verengen wird, was SanDisk eine enorme Preissetzungsmacht verleiht. Während William Kerwin von Morningstar warnt, dass sich diese Margen in drei Jahren normalisieren könnten, spielt der Markt derzeit das Szenario einer akuten Unterversorgung. Der „Run“ auf Speicherwerte ist dabei ein globales Phänomen, das durch bevorstehende Quartalszahlen aus Asien zusätzlich befeuert wird. Berichten des Korea Economic Daily zufolge planen die Branchenriesen Samsung und SK Hynix aggressive Preiserhöhungen für DRAM- und NAND-Chips, während der taiwanesische Anbieter Nanya Technology bereits einen Umsatzsprung von 445 % vermeldete. Paradoxerweise partizipiert der KI-Platzhirsch NVIDIA (NVDA) aktuell kaum an dieser Euphorie. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Investoren immer noch auf die finale Bestätigung der US-Regierung für den Export des H200-Chips nach China warten. CEO Huang zeigte sich zwar optimistisch, dass die Lizenzen erteilt werden, doch die Unsicherheit bremst. Ein potenzieller Katalysator für NVIDIA bleibt jedoch der Heimatmarkt: Das KI-Startup xAI von Elon Musk hat eine Finanzierungsrunde über 20 Mrd. USD abgeschlossen und plant den massiven Ausbau seines Rechenzentrums in Memphis, was neue Großaufträge für NVIDIA-GPUs verspricht.

Gestern
Leonid Kulikov
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Lenovo Group Ltd. (-2,05%)

Lenovo (LHL) – Der PC-Weltmarktführer transformiert sich zum KI-Ökosystem: Schulterschluss mit Nvidia und Start des „Super-Agenten“ Qira!

Lenovo Group Ltd. (-2,05%)

Lenovo nutzt die CES 2026 für eine massive strategische Neupositionierung, die weit über das traditionelle Hardware-Geschäft hinausgeht. Im Zentrum steht eine vertiefte Allianz mit dem US-Chipgiganten NVIDIA (NVDA), die in der Ankündigung einer „AI Cloud Gigafactory“ gipfelt. Diese Initiative zielt darauf ab, die Bereitstellungszeiten für KI-Rechenzentren von Monaten auf wenige Wochen zu verkürzen, indem Lenovos proprietäre „Neptune“-Flüssigkühlungstechnologie mit NVIDIAs modernster Blackwell-Ultra- und Rubin-Architektur kombiniert wird. Flankiert wird diese Infrastruktur-Offensive durch den Launch der Unternehmenslösungen „Agentic AI“ und „Lenovo xIQ“. Diese Software-Suiten sollen Firmenkunden ermöglichen, KI-Agenten ohne Programmieraufwand (No-Code) zu erstellen und den Zyklus vom Konzept bis zur Implementierung auf bis zu drei Monate zu drücken. Für Investoren signalisiert dieser Vorstoß den Versuch, die Margen durch hochpreisige Server-Infrastruktur und B2B-Services jenseits des zyklischen PC-Marktes strukturell zu verbessern. Auf der Endgeräteseite präsentierte CEO Yang Yuanqing die Vision „One AI, multiple devices“, personifiziert durch den neuen KI-Super-Agenten „Qira“. Dieser soll als einheitliche Intelligenzschicht nahtlos über PCs, Tablets und Wearables hinweg agieren und Nutzer proaktiv unterstützen – ein direkter Angriff auf die fragmentierten Ökosysteme der Konkurrenz. Um diese Software zu tragen, erneuert Lenovo sein Hardware-Portfolio radikal: Neben neuen „Aura Edition“ KI-PCs, die in Kooperation mit Intel (INTC) entstanden, sticht vor allem die Tochter Motorola hervor. Mit dem „motorola razr fold“ (8,1-Zoll-Display) und dem „motorola signature“ (50-MP-Vierfachkamera) positioniert sich der Konzern im Premium-Segment. Zukunftsweisende Konzepte wie die KI-Brille, die in Konkurrenz zu Produkten von Samsung und Alibaba tritt, sowie das Wearable-Projekt „Maxwell“ unterstreichen den Anspruch, nicht nur Hardware-Lieferant, sondern Architekt der „Hybrid AI“-Ära zu sein.

Gestern
Marvin Herzberger
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Nokia Oyj (4,94%)

Nokia: Analystensupport vor den Zahlen löst Kursanstieg über eine Widerstandslinie aus

Nokia Oyj (4,94%)

Nokia hat sich in den letzten Jahren grundlegend von einem Mobiltelefonhersteller zu einem führenden Anbieter von Netzwerktechnologien und Cloud-Infrastruktur gewandelt. Im Zentrum des heutigen Geschäftsmodells steht die Bereitstellung von Hochgeschwindigkeitsnetzen. Besonders hervorzuheben ist dabei der Bereich Network Infrastructure, der Lösungen für optische Netze und IP-Netzwerke umfasst. Der Konzern profitiert hierbei massiv vom KI-Boom, da Rechenzentren weltweit eine immer leistungsfähigere Vernetzung benötigen, um die riesigen Datenmengen für KI zu bewältigen. Die Übernahme von Infinera im Jahr 2025 hat die Position im Bereich der optischen Netzwerke weiter gestärkt und ermöglicht es dem Konzern, noch gezielter auf die Bedürfnisse von Webscale-Kunden wie Amazon oder Google einzugehen. Die Konzernführung verfolgt das ambitionierte Ziel, den vergleichbaren operativen Gewinn in den nächsten drei Jahren um bis zu 60 % zu steigern, unterstützt durch ein Effizienzprogramm und die Fokussierung auf margenstarke Software- und Lizenzgeschäfte. Die Sparte Nokia Technologies bleibt hierbei ein hochprofitabler Anker, der durch die Lizenzierung von Patenten für 5G- und Multimedia-Technologien regelmäßige Einnahmen generiert. Trotz makroökonomischer Unsicherheiten in Regionen wie China setzt Nokia auf Wachstumsmärkte in Indien und Nordamerika, um seine Marktführerschaft bei Cloud-nativen 5G-Kernnetzen und autonomen Industrielösungen weiter auszubauen. Am 07. Januar 2026 bricht die Aktie über eine Widerstandslinie aus einer Konsolidierung aus, wodurch ein Kaufsignal erzeugt wird. Support für weitere Kursanstiege gibt es auch durch einen Analysten. Kepler Cheuvreux hebt die Einschätzung für Nokia am 07. Januar von "Hold" auf "Buy" und das Ziel wird von 5,00 auf 6,84 Euro angepasst.

vor 2 Tagen
Leonid Kulikov
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D-Wave Quantum Inc. (0,56%)

D-Wave Quantum (QBTS(i)) – Technologischer Meilenstein treibt Aktie: Durchbruch bei der Chip-Steuerung läutet neue Skalierungs-Ära ein!

D-Wave Quantum Inc. (0,56%)

Die Aktie des Quantencomputer-Pioniers D-Wave Quantum (i) legt zu, nachdem das Unternehmen einen entscheidenden Fortschritt auf dem Weg zur Kommerzialisierung von Großrechnern gemeldet hatte. Im Kern geht es um die Lösung eines der größten physikalischen Probleme der Branche: die Steuerung der extrem empfindlichen Qubits ohne riesige externe Hardware. D-Wave gab bekannt, dass es gelungen sei, die kryogene Steuerung (Cryogenic Control) direkt auf dem Chip zu integrieren. Diese Innovation reduziert die notwendige Verkabelung drastisch, ohne die „Fidelity“ – also die Genauigkeit der Rechenoperationen – zu beeinträchtigen. Bislang benötigten Quantencomputer oft zimmergroße Kühlsysteme („Fridges“) und komplexe Kabelbäume, um die Qubits nahe dem absoluten Nullpunkt stabil zu halten. Trevor Lanting, Chief Development Officer bei D-Wave, bezeichnete die neue On-Chip-Architektur als fundamentalen Schritt hin zu skalierbaren Systemen mit deutlich geringerem physischem Fußabdruck. Strategisch positioniert sich D-Wave damit aggressiv gegen Tech-Giganten wie IBM und Google, die primär auf sogenannte Gate-basierte Modelle setzen. Interessanterweise zeigt der aktuelle Durchbruch, dass D-Waves Technologie aus dem Bereich der „Annealing“-Computer (wo das Unternehmen Marktführer ist) erfolgreich auf diese universelleren Gate-basierten Systeme übertragen werden kann. Analysten von Jefferies lobten diesen „zweigleisigen Ansatz“ bereits im Vorfeld und sehen darin ein Alleinstellungsmerkmal in einem überfüllten Markt. Während das Annealing-Verfahren bereits heute für Optimierungsaufgaben in Lieferketten kommerziell genutzt wird – und laut Schätzungen etwa 25 % des adressierbaren Marktes ausmacht –, öffnet die neue Gate-Technologie die Tür für komplexere Anwendungen in der Zukunft. Investoren warten nun gespannt auf die Konferenz „Qubits 2026“ Ende Januar, auf der das Management weitere Details zur Roadmap und zur Integration dieser neuen Chip-Generation präsentieren will.

vor 2 Tagen
Andreas H
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API Group Corp. (3,80%)

3 Gründe, warum der Sicherheitsspezialist APi Group vom Wiederaufbau Venezuelas profitieren würde!

API Group Corp. (3,80%)

Die APi Group bespreche ich regelmäßig im Tenbagger-Bereich. Das Unternehmen ist ein Sicherheitsspezialist und bietet Produkte wie Brandlösch- und Überwachungssysteme an. Damit deckt die APi Group genau die Infrastrukturbereiche ab, die in Venezuela nach Jahren der Vernachlässigung und Sanktionen marode sind. Venezuela besitzt die größten Ölreserven der Welt, aber die Anlagen sind in kritischem Zustand. Dabei unterliegen Öl- und Gasanlagen extrem strengen Brandschutzvorschriften. APi ist Marktführer bei der Installation und Wartung von industriellen Löschsystemen. Ein Wiederaufbau würde massive Neuinstallationen und Zertifizierungen erfordern. Ein Wiederaufbau beschränkt sich aber nicht nur auf Öl. Krankenhäuser und Regierungsgebäude müssen modernisiert werden. Die Sparte „Safety Services“ profitiert von gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsstandards. Da Venezuela seine Standards vermutlich an internationale (US-)Normen anpassen müsste, um westliche Investoren anzuziehen, entstünde hier ein riesiger Markt. Sollte eine US-geführte Übergangsverwaltung den Wiederaufbau leiten, haben US-Unternehmen wie die APi Group einen klaren Heimvorteil bei der Auftragsvergabe. Die. Aktie befindet sich in einem langfristigen Aufwärtstrend und konnte am 5. Januar auf ein neues Allzeithoch ausbrechen. Hier könnte man auf die Trendfolge setzen. (APG)

vor 2 Tagen
Leonid Kulikov
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NVIDIA Corp. (0,53%)

NVIDIA (NVDA) – Der KI-Primus forciert „Physical AI“: Allianz mit Mercedes und neue Chip-Generation sollen Billionen-Märkte erschließen!

NVIDIA Corp. (0,53%)

NVIDIA nutzt die Bühne der CES, um eine strategische Neuausrichtung zu demonstrieren, die weit über das klassische Rechenzentrum hinausgeht: CEO Jensen Huang präsentiert unter dem Schlagwort „Physical AI“ eine massive Offensive im Bereich Robotik und autonomes Fahren. Im Zentrum steht die Partnerschaft mit Mercedes-Benz; die Produktion einer fahrerlosen Version des Modells CLA, die auf Nvidia-Technologie basiert, ist bereits angelaufen und soll in Kürze in den USA debütieren. Um die Dominanz von Tesla herauszufordern, stellt NVIDIA zudem das KI-Modell „Alpamayo“ als Open-Source-Lösung auf der Plattform Hugging Face zur Verfügung. Dieses Modell soll Fahrzeugen ermöglichen, komplexe Verkehrssituationen menschenähnlich zu analysieren und Entscheidungen transparent zu begründen – ein direkter Angriff auf die proprietären Systeme der Konkurrenz. Ergänzend kündigt das Management den Start eines eigenen Robotaxi-Dienstes im kommenden Jahr an, was laut Analysten der Citi den globalen Markt für autonome Mobilität befeuern dürfte; die Bank prognostiziert hier ein Marktvolumen von fast 189 Mrd. USD bis 2034, wovon auch chinesische Partner wie BYD oder Xiaomi profitieren könnten. Für langfristig orientierte Anleger ist aktuell jedoch die Bestätigung entscheidend, dass die nächste Chip-Generation „Rubin“ bereits in voller Produktion ist und in der zweiten Jahreshälfte erscheinen soll. Laut Analysten verspricht diese Generation eine zehnfache Kostensenkung bei der Inferenz (der Anwendung von KI-Modellen) im Vergleich zur aktuellen Blackwell-Architektur – ein Schlüsselfaktor für die Margensicherung. Während der Markt kurzfristig skeptisch bleibt, ob Robotik bereits jetzt monetarisierbar ist, zeigen sich Analysten optimistisch: Dan Ives von Wedbush sieht in der Erschließung des Robotik- und Automobilmarktes den Treibstoff, der Nvidias Marktkapitalisierung auf 5 bis 6 Billionen USD hieven könnte. Das Risiko für Investoren verlagert sich damit zunehmend darauf, ob Nvidia die hohen Erwartungen nicht nur im Datacenter, sondern auch auf der Straße ("Edge AI") erfüllen kann.

vor 2 Tagen
Leonid Kulikov
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Novo-Nordisk AS (ADRs) (4,78%)

Novo Nordisk (NVO) – Der dänische Weltmarktführer für Diabetestherapien lanciert Preiskampf mit oraler Wegovy-Variante!

Novo-Nordisk AS (ADRs) (4,78%)

Der Kampf um die Vorherrschaft im boomenden Markt für Abnehmpräparate tritt in eine neue, entscheidende Phase. Novo Nordisk hat am Montag (05.01.26) offiziell den Verkauf einer Tablettenversion seines Blockbusters Wegovy in den USA gestartet und setzt dabei auf eine aggressive Preisstrategie, um verlorene Marktanteile zurückzuerobern. Mit einem Einstiegspreis von 149 USD pro Monat für Selbstzahler (Cash-Pay) zielt das Unternehmen direkt auf preissensible Konsumenten und versucht, dem Hauptkonkurrenten Eli Lilly zuvorzukommen. Für Anleger ist dies ein kritisch wichtiger Moment: Nachdem die Aktie von Novo Nordisk seit Mitte 2024 um mehr als 60 % korrigiert haben, hofft das Management unter neuer Führung auf eine Trendwende. Analystenschätzungen, prognostizieren für die neue Pille bereits im laufenden Jahr einen Umsatz von 1 Mrd. USD, der bis 2027 auf 2,2 Mrd. USD ansteigen soll. Diese Zahlen verdeutlichen die Hoffnung, dass die orale Verfügbarkeit die Hürden für Patienten senkt, die Injektionen scheuen. Aus der Perspektive eines Finanzanalysten birgt die Strategie jedoch sowohl Chancen als auch strukturelle Risiken. Zwar sichert sich Novo Nordisk einen „First-Mover-Vorteil“, da das Konkurrenzprodukt von Eli Lilly (Orforglipron) noch auf die FDA-Zulassung wartet, doch die Anwendung der Wegovy-Pille ist komplexer. Sie muss nüchtern eingenommen werden, gefolgt von einer halbstündigen Karenzzeit bei Nahrung und Flüssigkeit – ein Nachteil gegenüber dem erwarteten Lilly-Produkt, das flexibel einnehmbar sein soll. Zudem wies Dave Moore, Executive Vice President für US-Operationen bei Novo, bereits im Oktober darauf hin, dass die Tablette „deutlich mehr“ Wirkstoff benötigt als die Spritze, was die Margen unter Druck setzen könnte. Preislich positioniert sich Novo jedoch attraktiv: Der Höchstpreis der Pille liegt bei 299 USD pro Monat für Selbstzahler und damit unter den 399 USD, die Lilly für sein kommendes Produkt in Aussicht gestellt hat. Investoren sollten beobachten, ob sich die Pille primär als „Lifestyle-Produkt“ für moderate Gewichtsabnahme oder als Erhaltungstherapie nach Injektionskuren etabliert, wie aktuelle Daten von Lilly nahelegen. Novo Nordisk ist ja ein global führendes Pharmaunternehmen mit Sitz in Dänemark, das sich seit Jahrzehnten auf die Behandlung chronischer Krankheiten spezialisiert hat. Der Kernkompetenzbereich liegt in der Diabetesversorgung, wobei das Unternehmen in jüngster Zeit durch seine GLP-1-Agonisten (Semaglutid) den Markt für Adipositas-Therapien revolutioniert hat. Das Unternehmen profitiert massiv vom globalen Megatrend der steigenden Adipositas-Raten und dem gesellschaftlichen Wandel, der Fettleibigkeit zunehmend als behandelbare chronische Krankheit anerkennt. Durch die stetige Weiterentwicklung von Injektionen hin zu oralen Darreichungsformen versucht Novo Nordisk, seine dominante Marktstellung gegen aufstrebende Konkurrenten zu verteidigen und neue Patientengruppen zu erschließen.

05. Januar 2026
Marvin Herzberger
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Douglas AG (-2,11%)

Douglas AG: Großinvestor hat im Dezember Aktien für weitere 1,425 Mio. Euro gekauft!

Douglas AG (-2,11%)

Die Douglas AG hat sich als führende europäische Plattform für Premium-Beauty etabliert und verfolgt ein Geschäftsmodell, das weit über den klassischen Einzelhandel hinausgeht. Das Unternehmen positioniert sich als "Beauty-Destination", die eine kuratierte Auswahl an Düften, Make-up, Hautpflege und zunehmend auch pharmazeutischen Beauty-Produkten anbietet. Der Kern der Strategie liegt in der nahtlosen Verknüpfung von über 1.800 stationären Filialen mit einem leistungsstarken E-Commerce-Sektor. Kunden profitieren hierbei von Lösungen wie "Click & Collect" oder der Beratung vor Ort, die durch digitale Datenanalysen in der Douglas-App ergänzt wird. Besonders profitabel erweist sich dabei das Retail-Media-Geschäft, bei dem Douglas Markenpartnern ermöglicht, durch gezielte Datennutzung Werbeplätze direkt auf der Plattform zu buchen, was dem Konzern zusätzliche hochmargige Einnahmequellen jenseits des reinen Produktverkaufs erschließt. Seit dem IPO im Jahr 2024 ist der Aktienkurs von Douglas eingebrochen. Die Anleger blicken dabei insbesondere auf die Verschuldung, welche sich als Belastungsfaktor erweist. Der Konzern strebt an, den Verschuldungsgrad kontinuierlich in Richtung des Zielkorridors von 2,0x bis 2,5x zu senken. Trotz eines volatilen Marktumfelds und einer gewissen Konsumzurückhaltung in Kernmärkten wie Frankreich konnte der Konzern seine Profitabilität zuletzt festigen und damit eine stabilere Basis für künftige Dividendenausschüttungen schaffen, sobald die Verschuldungsziele erreicht sind. Im Zeitraum vom 19. Dezember bis 29. Dezember hat Aufsichtsrat Dr. Henning Kreke wieder Insiderkäufe über die Lobelia Lux S.à r.l. getätigt. Zu Stückpreisen zwischen 11,729163 Euro und 11,994359 Euro kaufte er Douglas-Aktien für insgesamt 1.425.572,31 Euro.

05. Januar 2026
Leonid Kulikov
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Schlumberger Ltd. (SLB) (9,70%)

Geopolitischer Gamechanger: Warum die Neuordnung Venezuelas einen Superzyklus für US-Energy auslösen wird!

Schlumberger Ltd. (SLB) (9,70%)

Die spektakuläre Festnahme von Nicolás Maduro und die aggressive Durchsetzung der „Monroe-Doktrin“ durch die US-Regierung markieren weit mehr als nur einen politischen Machtwechsel; sie sind der Startschuss für eine der fundamentalsten Reallokationen von Kapital im Energiesektor des letzten Jahrzehnts. Für Investoren liegt die eigentliche Story nicht im tagesaktuellen Ölpreis, der aufgrund des globalen Überangebots stabil bleibt, sondern in der Rückkehr des „Heavy Crude“. Die hochkomplexen Raffinerien an der US-Golfküste, die technisch auf schweres, schwefelhaltiges Öl spezialisiert sind, litten jahrelang unter einer künstlichen Knappheit dieses Rohstoffs. Die Aussicht, dass US-Konzerne nun unter politischem Schutz die Kontrolle über die größten Ölreserven der Welt übernehmen, beseitigt diesen strukturellen Engpass und verspricht eine massive Ausweitung der Raffinerie-Margen (Crack Spreads). In diesem neuen Szenario profitieren primär zwei Sektoren, noch bevor der erste Tropfen zusätzliches Öl auf den Weltmarkt gelangt Zuerst stehen die spezialisierten US-Raffinerien und integrierten Öl-Multis in der Pole Position, da sie den dringend benötigten Rohstoff künftig günstiger und direkter beziehen können. Namen wie Valero Energy, PBF Energy oder der strategisch bereits in Venezuela präsente Riese Chevron sind hier die logischen Nutznießer einer normalisierten Lieferkette. Sie gewinnen durch die bloße Option, teure Substitute durch günstigeres venezolanisches Schweröl zu ersetzen, was ihre Profitabilität strukturell hebelt, völlig unabhängig von der globalen Ölpreis-Rallye. Der zweite, vielleicht noch lukrativere Sektor betrifft den gigantischen Investitionsbedarf (Capex), der nötig ist, um die ruinierte Infrastruktur Venezuelas wiederzubeleben. Nach drei Jahrzehnten Misswirtschaft ist die Ölindustrie des Landes ein Sanierungsfall, der zweistellige Mrd.-USD-Investitionen erfordert. Hier schlägt die Stunde der großen Öldienstleister und Ausrüster. Unternehmen wie SLB (i), Halliburton und Baker Hughes werden als die „Ingenieure des Wiederaufbaus“ fungieren. Ihre Auftragsbücher dürften sich auf Jahre füllen, da sie für die technische Instandsetzung bezahlt werden, lange bevor die Förderung profitabel läuft. Top-Stocks to watch wären zunächst: SLB (i), EPD, VLO, CVX, PBF, HAL, BKR.

05. Januar 2026
Andreas H
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Coca-Cola FEMSA S.A.B. de C.V. (ADRs) (-0,31%)

3 Gründe warum Coca-Cola FEMSA von der Entwicklung in Venezuela profitieren könnte — ich bin investiert!

Coca-Cola FEMSA S.A.B. de C.V. (ADRs) (-0,31%)

Bei Coca-Cola FEMSA, in das ich selbst langfristig investiert bin, handelt es sich um den weltweit größten Franchise-Abfüller von Coca-Cola-Produkten. Zwar ist das Unternehmen nach wie vor in Venezuela (KOF Venezuela) vertreten, operierte die letzten Jahre aber unter sehr schwierigen Bedingungen und hat das Venezuela-Geschäft bereits vor Jahren „dekonsolidiert“. 1. Sollte sich die Wirtschaft unter einer neuen Führung stabilisieren, könnte FEMSA seine venezolanischen Betriebe wieder in die Konzernbilanz aufnehmen. Dies würde den Umsatz und Gewinn der gesamten Gruppe schlagartig erhöhen, da Venezuela historisch gesehen einer der konsumfreudigsten Softdrink-Märkte Lateinamerikas war. 2. Trotz der Krise hat Venezuela eine junge, urbane Bevölkerung mit einer starken Markenaffinität zu Coca-Cola. In stabilen Zeiten gehörte das Land zu den profitabelsten Märkten in der Region. Ich denke, mit einer wirtschaftlichen Erholung und steigender Kaufkraft der Bürger würde die Nachfrage nach "erschwinglichem Luxus" wie Softdrinks rasant steigen. 3. In der Vergangenheit musste FEMSA die Produktion in Venezuela mehrfach einstellen, weil grundlegende Rohstoffe wie Zucker fehlten. Staatliche Preiskontrollen und der Niedergang der lokalen Landwirtschaft machten es fast unmöglich, verlässlich zu produzieren. Sollte es zu einer marktorientierten Regierung kommen, würde es die FEMSA ermöglichen, Rohstoffe wieder effizient zu beschaffen und die Fabriken voll auszulasten. Die Aktie konsolidierte zwei Jahre und könnte nun bereits sein, die Konsolidierung aufzubrechen. (KOF)

23. Dezember 2025
Jörg Meyer
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Heico Corp. (1,96%)

Heico: Ein Gigant der Lüfte hebt nach den neusten Quartalszahlen ab. Das müssen Börsianer zum Unternehmen wissen!

Heico Corp. (1,96%)

Während große Flugzeugbauer oft mit Schlagzeilen kämpfen, floriert im Hintergrund ein Hidden Champion der Luftfahrt: Heico. Das US-Unternehmen ist ein spezialisierter Zulieferer, der vor allem durch preiswertere, zertifizierte Alternativen zu Original-Ersatzteilen für Triebwerke und Flugzeugkomponenten bekannt ist. Über 19.000 FAA-Zulassungen hat man. Auf diesem Gebiet ist Heico der Weltmarktführer. Heico ist in nahezu jedem bedeutenden Luftfahrtprogramm vertreten, von der Boeing 737 bis zum Airbus A320. Das Geschäftsmodell ist krisenfest solange Flugzeuge fliegen und gewartet werden müssen, verdient Heico mit. Heico steigert das EPS um 35 % und zeigt Optimismus für 2026 Die jüngsten Ergebnisse zum 4. Quartal 2025 unterstreichen diese Dominanz. Heico meldete einen Rekordumsatz von 1,2 Milliarden USD, ein Plus von 19 % gegenüber dem Vorjahr. Die operative Marge fiel mit einer Verbesserung von 21,6 % auf 23,1 % sehr stark aus. Der Nettogewinn kletterte sogar um beeindruckende 35 % auf 1,33 USD bzw. 188,3 Millionen USD. Das Management spricht von einem robusten Marktumfeld, das durch die hohe Nachfrage nach Reparaturdienstleistungen und Avionik-Upgrades befeuert wird. Auch für 2026 herrscht ein Optimismus. Das Umsatzwachstum soll wegen der gestiegenen Nachfrage nach den Heico-Produkten sowie den getätigten Übernahmen weitergehen. M&As bleiben im Fokus. Profiteur einer alternden Jet-Flotte! Der Wachstumsmotor bleibt die M&A-Strategie und die Pipeline sei sehr stark, hieß es zuletzt vom Management. Fünf Akquisitionen wurden 2025 abgeschlossen, zwei weitere sind für 2026 bereits in der Pipeline. Trotz der Zukäufe bleibt die Bilanz mit einer moderaten Verschuldung solide. Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziert das Management weiteres Wachstum in beiden Segmenten. Ein kleiner Wermutstropfen: Im Verteidigungssektor wird „nur“ ein einstelliges organisches Wachstum erwartet. Dennoch bleibt das Fazit positiv. Heico nutzt die Alterung der globalen Flotten geschickt aus, um seine margenstarken Ersatzteile zu platzieren.

23. Dezember 2025
Andreas H
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Mirum Pharmaceuticals Inc. (0,12%)

Im Jahr 2026 ist für Mirum Pharmaceuticals eine Neubewertung möglich — Aktie mit Ausbruch auf Allzeithoch!

Mirum Pharmaceuticals Inc. (0,12%)

Mirum Pharmaceuticals habe ich im Jahr 2023 zum ersten Mal im Tenbagger-Forum zu Kursen von 28 USD vorstellt. Seither hat sich die Aktie prächtig entwickelt und notiert am Allzeithoch bei 80 USD. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Therapien für chronische Lebererkrankungen. Das Unternehmen überzeugt mit einem starken Umsatzwachstum, wobei der Haupttreiber Livmarli, das zuletzt YoY um 56 % wuchs. Es ist das einzige Medikament in den USA, das zur Behandlung von cholestatischem Juckreiz bei Patienten mit Alagille-Syndrom (ALGS) ab einem Alter von drei Monaten freigegeben ist. Im Jahr 2026 könnt es gleich zu vier Neuregistrierungen bei Medikamenten kommen, darunter zusätzliche Indikationen für Livmarli. Das könnte für die Aktie ein Neubewertungspotenzial im neuen Jahr schaffen. Die Aktie brach am 22. Dezember auf ein neues Allzeithoch aus und könnte die Trendfolge nun aufnehmen. (MIRM)

23. Dezember 2025
AndreasZ
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Woodward Inc. (0,08%)

Woodward profitiert vom Wartungszyklus moderner Flugzeugtriebwerke – Aktie mit neuem Allzeithoch!

Woodward Inc. (0,08%)

Woodward (WWD) liefert Energieumwandlungs- und Steuerungslösungen für die Luft- und Raumfahrt sowie die Industrie. Eingesetzt werden diese in Flugzeugen, Propan-, Erdgas- oder Dieselmotoren in Gabelstaplern, Landwirtschafts- und Bergbaumaschinen, LKW, Bussen, Zügen und Schiffen. Neben einer starken Nachfrage im Verteidigungsbereich ist insbesondere das kommerzielle Dienstleistungsgeschäft für die Luftfahrt mit einem Umsatzplus von 40 % im letzten Quartal ein wichtiger Wachstumstreiber. Die im Juli abgeschlossene Übernahme des elektromechanischen Stellantriebs Geschäfts von Safran Electronics & Defense sorgt für den ersten direkten Liefervertrag mit Airbus. Neben Systemen für die Höhenrudertrimmung (HSTA) werden ab Ende 2028 auch Tragflächen-Spoiler für den Airbus A350 geliefert, wodurch der Komponentenanteil pro Flugzeug auf 550.000 USD steigt. Zudem gehen moderne LEAP- und GTF-Triebwerke zunehmend in intensivere Wartungsphasen über, wo die UBS-Analysten bis 2030 ein jährliches Aftermarket-Wachstum von 42 % p. a. erwarten. Mit einem Umsatzplus von über 16 % und einer Nettogewinnsteigerung von 48 % im 4. Quartal gab es bereits einen neuen Pivotal-News-Point. Zudem stützt ein neues 1,8 Mrd. USD-Aktienrückkaufprogramm für die nächsten drei Jahre. Im neuen Fiskaljahr 2026 sollen die Nettoerlöse um 7 bis 9 % höher ausfallen, angeführt von einem Wachstum von 9 bis 15 % im Aerospace-Segment. Die Deutsche Bank hob das Kursziel am 22. Dezember von 360 auf 400 USD (Buy) an und sorgte damit für den Trendfortsetzungsversuch.

22. Dezember 2025
Wolfgang Zussner
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Salmar ASA (-0,30%)

Chartanalyse SalMar: Operativer Rekord-Herbst – Lachsgigant trotzt biologischen Widrigkeiten!

Salmar ASA (-0,30%)

SalMar (YEP) hat im November starke Zahlen für das 3. Quartal vorgelegt. Die Aktie befindet sich seit September 2025 in einem Aufwärtstrend. Aktuell notiert der Kurs über der 40-Wochenlinie bei 618 NOK. Das Papier des Fischfarmers hat kürzlich die psychologische Marke von 600 NOK überschritten und gerade den nächsten signifikanten Widerstand im Bereich von 615 NOK überwunden. Ein wichtiger Widerstandsbereich liegt noch bei 646 NOK. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte weiteres Potenzial bis 720 NOK freisetzen. Der Slow Stochastik-Indikator befindet sich im überkauften Bereich, was kurzfristig auf eine Konsolidierung hindeuten könnte, bevor der nächste Schub erfolgt. Solange der Kurs über der 40-Wochenlinie bleibt, ist das bullische Szenario intakt. Sollte es zu Gewinnmitnahmen kommen, bietet der Bereich um 555 NOK eine erste solide Auffangzone. https://aktienmagazin.de/blog/chartanalysen/chartanalyse-salmar-operativer-rekord-herbst-lachsgigant-trotzt-biolog-161823.html

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