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Gestern
Wolfgang Zussner
Chart
Boeing Co. (-0,98%)

Chartanalyse Boeing: Hält der massive Dreifach-Support bei 210 USD?

Boeing Co. (-0,98%)

Die Aktie von Boeing (BA) befindet sich in einer entscheidenden Phase. Nach einem langen Bodenbildungsprozess 2024/2025 sehen wir einen deutlichen Aufwärtstrend. Die wichtigste Zone liegt zwischen 210 und 215 USD. Hier treffen aktuell drei Faktoren zusammen: die blaue horizontale Unterstützung, die graue 40-Wochenlinie und die orangefarbene Trendlinie. Solange der Kurs über 210 USD bleibt, ist der Trend klar bullisch. Die nächste Auffangstation wäre bei rund 196 USD. Nach oben hin begrenzen die Marken bei rund 243, 254 und 267 USD den Spielraum. Ein Ausbruch über 254 USD wäre ein Kaufsignal mit Zielrichtung des Hochs aus 2021. Die Slow Stochastik zeigt eine leichte Abwärtstendenz. Das deutet darauf hin, dass die Aktie kurzfristig heißgelaufen war. Wichtig ist es jetzt, dass die Boeing-Aktie die orangefarbene Trendlinie verteidigt. https://aktienmagazin.de/blog/chartanalysen/chartanalyse-boeing-halt-der-massive-dreifach-support-bei-210-usd-167732.html

Gestern
Jörg Meyer
Chart
KSB SE & Co. KGaA (4,21%)

KSB: Das KI-Zeitalter entfacht einen Energiehunger. Kernenergie soll ihn decken. Neuer 150 Mio. Euro-Auftrag für Kernkraftwerkspumpen!

KSB SE & Co. KGaA (4,21%)

Die Value-Aktie KSB (i) bricht aus der Konsolidierung aus. Ein frisches Long-Signal entsteht. Das Unternehmen untermauert mit einem bedeutsamen Auftrag die Positionierung mit seinen Pumpen im Megamarkt der Energieversorgung – speziell bei Kernkraftwerken. Darüber hinaus fungieren Data Centern und der Trend zur Rohstoffsicherung als Wachstumsmotoren. KSB ermöglicht die globalen Megatrends KSB ist weltweit drittgrößter Akteur in einem rund 51 Mrd. Euro schweren Markt für Pumpen und Armaturen. Dort besetzt das Unternehmen eine kritische Schlüsselposition für die technologische Infrastruktur der Moderne. Ob in den hochkomplexen Kühlkreisläufen gigantischer KI-Rechenzentren mit der Etanorm-Reihe oder bei der Rohstoffsicherung im Bergbau durch die spezialisierte Marke GIW, KSB ist unverzichtbar. Mit einer ambitionierten Wachstumsstrategie plant das Management, den Auftragseingang von 3,1 Mrd. Euro im Jahr 2024 auf über 4 Mrd. Euro bis 2030 zu steigern und die EBIT-Marge von 8,2 % auf 10 % zu heben. Neuer 150 Mio. Euro-Auftrag für Kernkraftwerk Die technologische Führerschaft von KSB wurde jüngst durch einen Paukenschlag untermauert. Das Unternehmen sicherte sich einen Großauftrag im Wert von über 150 Mio. Euro. Es ist das größte Einzelprojekt der Konzerngeschichte. KSB wird acht Hauptkühlmittelpumpen für ein Kernkraftwerk in Osteuropa fertigen. Diese über 100 Tonnen schweren Aggregate verfügen über eine Antriebsleistung von jeweils 8 MW und sind das Herzstück des Primärkreislaufs, in dem sie unter extremen Druck für die Reaktorsicherheit garantieren. In einer Welt mit steigendem Hunger nach CO2-freier Grundlastenergie ist KSB mit der RUV-Serie für die Renaissance der Kernkraft bestens gerüstet. Value-Perle vor dem nächsten Kursschub Für TraderFox-Börsianer ist die fundamentale Stärke längst kein Geheimnis mehr, doch die Bewertung bleibt attraktiv. Mit einem 12er KGV wird die Aktie weiterhin als Value-Titel gehandelt. Charttechnisch zeichnet sich nun eine neue Dynamik ab. Der Titel bricht aus seiner Konsolidierungsphase aus und läutet die nächste Stufe der Trendfolge ein.

Gestern
AndreasZ
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Serve Robotics Inc (10,56%)

Serve Robotics: White Castle-Lieferungen über Uber Eats gestartet – Aktie legt 10 % zu!

Serve Robotics Inc (10,56%)

Serve Robotics (SERV) gilt als größter US-Flottenbetreiber von autonomen Gehweg-Robotern, die kostengünstige Lieferungen auf der letzten Meile ermöglichen sollen. Im Dezember wurde mit über 2.000 Einheiten in 7 US-Städten ein wichtiger Meilenstein erreicht. Gemeinsam mit dem Investor und Plattformpartner Uber sowie Partnern wie DoorDash wird die Skalierung vorangetrieben. Am 11. März wurde nun auch die Bestellmöglichkeit über das Uber Eats-Netzwerk mit der Fast-Food-Kette White Castle erweitert. Gesetzt wird dabei auf Lieferungen mit der 3. Robotergeneration, die nicht nur intelligenter und schneller ist, sondern auch 65 % weniger kostet. Mit der im Januar 2026 verkündeten Übernahme von Diligent Robotics findet das Unternehmen mit KI-gestützten Roboterassistenten für Krankenhäuser neue Wachstumschancen in Indoor-Umgebungen vor. Moxi ist als autonomer Krankenhausroboter zur Unterstützung der Pflegekräfte und Mitarbeiter bereits in über 25 US-Krankenhäusern im Einsatz und konnte dort über 1,25 Mio. Lieferungen von Medikamente, Laborproben oder Verbrauchsmaterialien unterstützen. Jeder Moxi-Roboter kann über das Servicemodell jährliche Umsätze von 200.000 bis 400.000 USD pro Krankenhaus generieren. Die Ergebnisse für das 4. Quartal verdeutlichen mit einem Umsatzplus von 389 % auf 0,88 Mio. USD (Konsens: 0,77 Mio. USD) die hohe Nachfrage. Auch der Verlust fiel mit 0,34 USD je Aktie (Konsens: 0,54 USD) geringer aus als angenommen. Für das Fiskaljahr 2026 wurde die Umsatzprognose auf 26 Mio. USD (Konsens: 25,3 Mio. USD) an. Der Analystenkonsens rechnet 2027 bereits mit einem größeren Umsatzsprung auf 72,7 Mio. USD, während die Profitabilität bisher noch nicht in Sicht ist. Dies macht die Aktie in Verbindung mit einem KUV von über 30 sehr spekulativ. Für Trader entstehen jedoch neue Kaufsignale.

Gestern
Andreas H
Chart
Coda Octopus Group (7,63%)

Der Iran hat damit begonnen, Seeminen in der Straße von Hormus zu verlegen - für die Aktie von Coda Octupus ist dies der perfekte Sturm!

Coda Octopus Group (7,63%)

Über Coda Octupus habe ich zuletzt Ende Januar berichtet, nachdem die Aktie aus einer Base ausgebrochen war. Seither konnte die Aktie um etwa 80 % zulegen. Der Kursanstieg könnte aber noch weiter gehen. Denn das Unternehmen bietet proprietäre 4D-Sonar- und DAVD-Technologien an und positioniert sich damit als wichtiger Wegbereiter für autonome Unterwasser- und Verteidigungsanwendungen. Die DAVD-Plattform wird aktuell massiv nach oben skaliert. Das ist ein Tauchermanagementsystem, das Augmented Reality (AR) für Unterwasserarbeiten nutzt. Es wurde in Zusammenarbeit mit der US Navy entwickelt, um Tauchern in schwierigen Umgebungen Echtzeit-Informationen direkt in ihrem Helm anzuzeigen.  Was am 10. März jedoch zu einem erhöhten Anstieg der Aktie unter dem höchsten Volumen seit vielen Jahren geführt hat, ist die Nachricht, dass die US-Geheimdienste und das US-Militär am 10. März bestätigt haben, dass der Iran damit begonnen hat, Seeminen in der Straße von Hormus zu verlegen. Das US-Militär hat als Reaktion darauf bereits 16 iranische Minenlegeschiffe zerstört. Coda Octupus ist im Bereich von Seeminen, also um diese aufzuspüren, zu identifizieren und sicher zu räumen, sehr stark ausgestellt. Und genau das rückt das Unternehmen jetzt in den Fokus, da es hier in den kommenden Tagen zu zusätzlichen Eilaufträgen kommen könnte. Die Aktie brach am 10. März aus einer engen Base bei 15 USD auf ein neues Mehrjahreshoch aus und dürfte schnell Richtung 20 USD ziehen. (CODA)

Gestern
Leonid Kulikov
Chart
Applied Materials Inc. (-0,08%)

Applied Materials (AMAT) – Der US-Halbleiterausrüster schmiedet KI-Speicherallianz mit SK Hynix und investiert Milliarden in Silicon-Valley-Forschungszentrum!

Applied Materials Inc. (-0,08%)

Der US-Halbleiterausrüster Applied Materials baut seine strategische Rolle im KI-Halbleiterboom weiter aus und hat eine langfristige Forschungskooperation mit dem südkoreanischen Speicherchiphersteller SK hynix angekündigt. Ziel der Partnerschaft ist die Entwicklung der nächsten Generation von DRAM-Speicherchips und High-Bandwidth-Memory (HBM), die als Schlüsselkomponenten moderner KI-Rechenzentren gelten. Die Zusammenarbeit findet im neuen EPIC-Forschungszentrum (Equipment and Process Innovation and Commercialization) von Applied Materials im Silicon Valley statt, in dem Ingenieure beider Unternehmen künftig eng zusammenarbeiten. Laut Unternehmensangaben sollen gemeinsame Programme insbesondere neue Materialien, Prozessintegration sowie fortschrittliche 3D-Packaging-Technologien vorantreiben, um die Leistungsfähigkeit und Energieeffizienz zukünftiger Speicherarchitekturen zu steigern. Applied-CEO Gary Dickerson betont, dass Innovationen im Material-Engineering entscheidend seien, um die steigenden Anforderungen moderner KI-Systeme zu erfüllen und neue Speichertechnologien schneller in die Massenproduktion zu bringen. Der Hintergrund der Kooperation ist die rasant wachsende Nachfrage nach Hochleistungsspeicher für KI-Rechenzentren und High-Performance-Computing. SK-hynix-CEO Nohjung Kwak erklärt laut Unternehmensmitteilung, dass die Entwicklung leistungsfähiger Speicher zunehmend zu einem Flaschenhals für KI-Systeme werde, da Prozessoren deutlich schneller voranschreiten als Speichertechnologien. Durch die enge Zusammenarbeit im EPIC-Center sollen Entwicklungszyklen deutlich verkürzt und neue Technologien schneller in industrielle Fertigungsprozesse überführt werden. Das Forschungszentrum gilt als eines der ambitioniertesten Halbleiterprojekte in den USA: Applied Materials plant Investitionen von bis zu 5 Mrd. USD, um dort gemeinsam mit Industriepartnern neue Fertigungsprozesse und Materialien zu entwickeln. Für Investoren signalisiert die Kooperation, wie stark sich die Halbleiterindustrie aktuell auf die Optimierung von KI-Speichertechnologien konzentriert – insbesondere HBM gilt als einer der wichtigsten Engpassfaktoren im KI-Ökosystem.

Gestern
Marvin Herzberger
Chart
Verve Group SE (0,05%)

Verve Group SE: Millionen-Wette des CEOs & KI-Offensive - Ad-Tech-Geheimtipp für 2026?

Verve Group SE (0,05%)

Die Verve Group SE (i.) ist eine aufstrebende Ad-Tech-Plattform, die Werbetreibende und Publisher über KI-gesteuerte Lösungen zusammenbringt. Das Geschäftsjahr 2025 stand im Zeichen strategischer Investitionen und Umstrukturierungen. Trotz eines starken 4. Quartals mit rund 194 Mio. Euro Umsatz sank der Jahresnettogewinn 2025 auf 0,7 Mio. Euro, was vor allem auf Kosten für die Plattformvereinheitlichung und den Vertriebsausbau zurückzuführen ist. Zur Absicherung der finanziellen Flexibilität für das künftige Wachstum platzierte das Unternehmen im Februar 2026 zudem erfolgreich eine Unternehmensanleihe im Volumen von 50 Mio. Euro. Dank stetiger Innovationen, wie einer im März 2026 eingeführten, auf großen Sprachmodellen basierenden Targeting-Lösung, sowie einer effizienteren Struktur blickt das Management äußerst optimistisch in die Zukunft. Für das Jahr 2026 prognostiziert der Konzern ein deutliches Wachstum mit einem erwarteten Umsatz von 680 Mio. bis 730 Mio. Euro und einem bereinigten EBITDA zwischen 145 Mio. und 175 Mio. Euro. Diese aussichtsreiche Marktposition, gepaart mit weiteren geplanten Investitionen zur schnelleren Anbindung von Neukunden, wird auch von renommierten Finanzanalysten durch entsprechende Kaufempfehlungen positiv honoriert. Das enorme Vertrauen in diese starke Prognose spiegelt sich eindrucksvoll in signifikanten Insiderkäufen wider. Unmittelbar nach der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für 2025 und dem positiven Ausblick investierte CEO Remco Westermann massiv in das eigene Unternehmen. Zwischen Ende Februar und Anfang März 2026 erwarb er in einer dichten Kaufserie Aktien im Gesamtwert von rund 2,54 Mio. Euro. Diese konsequenten Zukäufe fielen exakt in die Phase der erfolgreichen Aufstockung der Anleihe und unterstreichen die tiefe Überzeugung der Unternehmensspitze in die nachhaltige Profitabilität der Verve Group.

vor 2 Tagen
Marvin Herzberger
Chart
PROCEPT BioRobotics Corp (2,02%)

Procept Biorobotics: Revolution in der Urologie und ein 10-Millionen-Dollar-Signal an die Märkte

PROCEPT BioRobotics Corp (2,02%)

Procept Biorobotics (PRCT) revolutioniert mit chirurgischer Robotik die Urologie. Das Kernprodukt ist die Aquablation-Therapie, die über die Systeme AquaBeam und HYDROS durchgeführt wird. Diese Technologie ermöglicht eine minimalinvasive, hitzefreie Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung (BPH). Durch Echtzeit-Bildgebung und automatisierte Wasserstrahlablation wird Gewebe hochpräzise entfernt. Für den Konzern ist dies ein Paradigmenwechsel, der Operationszeiten verkürzt und Nebenwirkungen minimiert. Zukünftig soll die Technologie auch bei Prostatakrebs zum Standard werden. Aktuelle Meldungen vom Investor Day im Februar 2026 zeigen eine bewusste strategische Neuausrichtung. Die leicht gesenkte Umsatzprognose für 2026 auf 390 Mio. bis 410 Mio. USD resultiert primär aus der Umstrukturierung des Vertriebs und der Streichung von Mengenrabatten. Procept betont, dass diese Schritte zwingend nötig sind, um mehr Preisdisziplin durchzusetzen und die Bruttomarge bis 2027 auf bis zu 70 % zu steigern. Das Management sieht diesen kurzfristigen Gegenwind als essenzielle Investition in langfristiges, hochprofitables Wachstum. Ein massives Vertrauenssignal in diese Strategie lieferte im März 2026 der Verwaltungsrat Antal Rohit Desai. Nach den jüngsten Kursrücksetzern kaufte er zwischen dem 5. und 9. März massiv Aktien nach. In drei großen Tranchen erwarb er insgesamt 426.262 Papiere zu Kursen zwischen 23,59 und 25,58 US-Dollar. Dieses enorme persönliche Investment von fast 10,5 Mio. USD ist ein starkes Statement an die Anleger. Es untermauert das tiefe Vertrauen der Insider in die operative Stärke des Konzerns und signalisiert, dass das aktuelle Kursniveau den wahren Wert des Unternehmens nicht widerspiegelt.

vor 2 Tagen
AndreasZ
Chart
Applied Optoelectronics Inc. (1,52%)

Applied Optoelectronics: 200 Mio. USD-Großauftrag für 1.6T-Transceiver – Rosenblatt sieht Kaufchance!

Applied Optoelectronics Inc. (1,52%)

Applied Optoelectronics (AAOI) ist ein führender Entwickler und Hersteller von faseroptischen Netzwerkprodukten, die primär in Rechenzentren, Kabelfernsehnetzwerken (CATV) und der Telekommunikation zum Einsatz kommen. Ein entscheidender strategischer Wettbewerbsvorteil des Unternehmens liegt in seiner vertikalen Integration, da der Konzern Laser, optische Kernkomponenten und fertige Transceiver in eigenen Werken in den USA und Asien fertigt. Hier werden die globalen Produktionskapazitäten bis Ende 2026 auf über 500.000 Einheiten ausgebaut, um auch in den USA zum größten Produzenten von Hochgeschwindigkeits-Transceivern zu werden. Die Experten von Rosenblatt hoben das Kursziel am 9. März von 125 auf 140 USD (Buy) an, nachdem Applied Optoelectronics seinen ersten Serienauftrag mit einem Volumen von über 200 Mio. USD für seine 1.6T-Rechenzentrums-Transceiver von einem langjährigen Hyperscaler-Kunden verkündete. Rosenblatt betrachtet Oracle und Microsoft bis Ende 2026 als potenzielle Kunden. Rosenblatt erachtet die Marktkapitalisierung von unter 8 Mrd. USD angesichts des Umsatzpotenzials von 4 Mrd. USD bis 2027 als deutlich zu niedrig. Mit einem starken 4. Quartal wurde das Fiskaljahr 2025 mit einem Umsatzplus von 83 % zu einem Rekordjahr. 2026 soll sich das Wachstum auf mindestens 119 % beschleunigen, um die Milliardenmarke zu durchbrechen. Für das 2. Quartal erwartet das Management mit kontinuierlichen Margenverbesserungen auch die nachhaltige Profitabilität. Angesichts der starken Gewinnprognose des Analystenkonsens nimmt das KGV bis zum Jahr 2028 von derzeit über 140 auf etwa 7 ab. Die Aktie erklimmt nun neue Allzeithochs.

vor 2 Tagen
Leonid Kulikov
Chart
Advanced Micro Devices Inc. (0,29%)

Advanced Micro Devices (AMD) – Der US-Halbleiterhersteller treibt Hybrid-Computing voran und positioniert sich früh im Quantencomputer-Ökosystem!

Advanced Micro Devices Inc. (0,29%)

Advanced Micro Devices baut seine Rolle im Zukunftsmarkt für Quanten- und Hochleistungsrechnen weiter aus. Gemeinsam mit dem kanadischen Quantencomputing-Unternehmen Xanadu demonstriert der Chipentwickler eine hybride Rechenarchitektur, die klassische Hochleistungsprozessoren mit quantenbasierten Systemen kombiniert. Laut mit der Zusammenarbeit vertrauten Personen konnte bei einer komplexen Simulation im Luft- und Raumfahrtbereich die Rechenzeit massiv reduziert werden: Der Wechsel von einer klassischen CPU-Umgebung zu einer einzelnen GPU von AMD beschleunigte die Berechnung um den Faktor 25. Die Kooperation unterstreicht einen zentralen Trend der Branche: Quantencomputer sollen klassische IT-Infrastrukturen nicht ersetzen, sondern als Ergänzung dienen, um besonders rechenintensive Aufgaben deutlich schneller zu lösen. Für Anleger signalisiert dies, dass die oft noch als Zukunftsvision betrachtete Technologie zunehmend konkrete industrielle Anwendungen erreicht. Gleichzeitig positioniert sich AMD strategisch im Umfeld des geplanten Börsengangs von Xanadu. Der Halbleiterkonzern tritt nicht nur als Technologiepartner auf, sondern auch als strategischer Investor in das Unternehmen. Xanadu plant den Gang an die Börse über eine Fusion mit der SPAC Crane Harbor Acquisition Corp. Im Zuge dieser Transaktion sollen insgesamt rund 500 Mio. USD an Finanzierung bereitgestellt werden, darunter 225 Mio. USD aus dem SPAC-Trustkonto sowie weitere 275 Mio. USD von Investoren, zu denen neben kanadischen Banken auch AMD gehört. Nach Abschluss der Transaktion soll das Unternehmen sowohl an der Nasdaq als auch an der Toronto Stock Exchange unter dem Ticker „XNDU“ notieren. Für AMD könnte die frühe Beteiligung eine Option auf ein wachsendes Ökosystem rund um Quanten- und Hybridcomputing darstellen – ein Bereich, der künftig neue Hochleistungschips, spezialisierte Beschleuniger und Softwareplattformen benötigt.

vor 2 Tagen
Andreas H
Chart
Argan Inc. (0,72%)

Argan ist der Schaufelverkäufer des KI-Booms - Aktie vor Ausbruch auf neues Allzeithoch!

Argan Inc. (0,72%)

Argan habe ich zum ersten Mal im Tenbagger-Magazin zu Kursen von gut 60 USD vorgestellt, als sich das Wachstum bei dem Unternehmen zu beschleunigen begann. Die Aktie bricht nun bei 470 USD auf ein neues Allzeithoch aus. Ich denke, der Anstieg könnte aus folgenden Gründen weitergehen: Argan unterstützt seine Kunden in allen Phasen der Stromversorgung und baut über seine Tochtergesellschaften (wie Gemma Power Systems) die Kraftwerke, die den enormen Energiehunger von KI-Rechenzentren stillen. Das Unternehmen meldete im Dezember einen Rekord-Auftragsbestand von rund 3 Mrd. USD. Das ist eine gewaltige Steigerung im Vergleich zu den Vorjahren und sorgt für eine hohe Umsatzvisibilität für die Jahre 2026 und 2027. Viele dieser Projekte gehen jetzt erst in die heiße Bauphase, was bedeutet, dass der Cashflow aus diesen Aufträgen in den kommenden Quartalen erst richtig in der Bilanz sichtbar wird. Die Aktie läuft seit Anfang 2024 wie an der Schnur gezogen nach oben. Das turbulente Marktumfeld der letzten Tage hat der Aktie nicht geschadet. Sie könnte heute bereits auf ein neues Allzeithoch ausbrechen und die Trendfolge fortsetzen (AGX) 

09. März 2026
Wolfgang Zussner
Chart
International Business Machines Corp. (-1,97%)

Chartanalyse IBM: Quanten-Power und KI-Wachstum treiben „Big Blue“ Richtung Rekordhoch!

International Business Machines Corp. (-1,97%)

Die Aktie von IBM (IBM) ist 2023 in einen stabilen Aufwärtstrend übergegangen. Die 40-Wochenlinie diente die meiste Zeit als dynamische Unterstützung. Aktuell sehen wir jedoch, dass der Kurs diese Linie nach dem Erreichen des Rekordhochs bei knapp 325 USD signifikant nach unten durchbrochen hat. Nach dem Test der Unterstützung bei 233 USD haben die Bullen wieder das Zepter übernommen. Der Slow Stochastik-Oszillator befindet sich in der überverkauften Zone, was darauf hindeutet, dass die Abwärtsbewegung technisch gesehen bereits weit fortgeschritten ist. Der Indikator hat in diesem Bereich ein Kaufsignal generiert, was die Hoffnung auf eine baldige Bodenbildung unterstreicht. Schafft es die Aktie über die Hürde bei 266 USD, wäre nach dem Widerstand bei rund 295 USD der Weg in Richtung Rekordhoch frei. https://aktienmagazin.de/blog/chartanalysen/chartanalyse-ibm-quanten-power-und-ki-wachstum-treiben-big-blue-richtu-167525.html

09. März 2026
Jörg Meyer
Chart
OHB SE (13,05%)

OHB wird beim Milliarden-Auftrag SatcomBW Stufe 4 wohl dabei sein. Chart-Breakout!

OHB SE (13,05%)

Im Januar meldete das Raumfahrtunternehmen OHB (i), dass mit Rheinmetall über ein Joint Venture gesprochen wird. Zusammen wollte man sich auf den Bau des „Starlink für die Bundeswehr“ bewerben. Weitere im Rennen wäre noch Airbus für den Auftrag gewesen, die über Fähigkeiten für die Massenproduktion von Satelliten verfügen. Diese sind notwendig, da 100 Satelliten bereits 2029 im All sein sollen. Mit einem geschätzten Auftragsvolumen von 8 bis 10 Milliarden Euro ist dieses Projekt das größte Raumfahrtvorhaben in der Geschichte der Bundesrepublik. Schulterschluss der Giganten Nach Informationen des „Handelsblatts“ – und OHB bestätigte auch in Verhandlungen zu sein - zeichnet sich eine Kooperation ab, die den Wettbewerb im Keim erstickt und die Auftragsvergabe faktisch absichert. Während Rheinmetall ursprünglich eine Mehrheit von 60 Prozent an dem geplanten Joint Venture mit OHB anstrebte, wird das Gemeinschaftsunternehmen laut Insidern nun hälftig (50:50) aufgeteilt. In einem zweiten Schritt strebt dieses Duo eine enge Kooperation mit Airbus Defence and Space an, anstatt gegeneinander zu bieten. Dieser strategische „Drei-Klang“ adressiert die Kernforderung von Verteidigungsminister Boris Pistorius nach technologischer Souveränität. Während OHB die Agilität und Expertise im Satellitenbau einbringt und Rheinmetall die Systemintegration am Boden übernimmt, liefert Airbus die notwendigen Massenproduktionskapazitäten. OHBs Auftragseingang soll sich beschleunigen. Umsatz dürfte um 20 % p.a. zulegen! Analog zu Rheinmetall im Bereich der Landsysteme könnte OHB zum zentralen Akteur für militärische Weltrauminfrastruktur aufsteigen. OHB könnte einen Anteil von durchaus 25 % am gesamten SatcomBW-Projekt halten kann und damit seinen Auftragseingang beschleunigen. Dieser soll ohnehin von 2,1 Milliarden Euro auf jährlich 3 Milliarden Euro ansteigen. In der Folge prognostiziert NuWays eine Wachstumsrate von mindestens 20 % p.a. bis zum Jahr 2030 und darüber hinaus. Besonders attraktiv für Investoren ist dabei die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells: SatcomBW ist kein Einmalprojekt. Da die Lebensdauer der Satelliten in einer niedrigen Erdumlaufbahn (LEO) auf etwa fünf Jahre begrenzt ist, müssen die Systeme kontinuierlich erneuert und technisch aufgerüstet werden. Dieser strukturelle Ersatzzyklus sichert OHB langfristig planbare Umsätze. Die Aussicht darauf lässt die Aktie nun ausbrechen.

09. März 2026
AndreasZ
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Dutch Bros (-5,89%)

Dutch Bros: Kaffeehauskette künftig ohne Drive-Thru in dicht besiedelten Gebieten – Wolfe Research sieht 50 %-Chance!

Dutch Bros (-5,89%)

Dutch Bros (BROS) setzt als schnell wachsende Kaffeehauskette bisher auf ein reines Drive-Thru-Konzept mit kompakten Filialdesigns und hohen Durchlaufgeschwindigkeiten. Mit der im November 2025 in der Innenstadt von Los Angeles eröffneten ersten reinen Walk-up-Filiale können die Chancen in dichtbesiedelten Gebieten erfolgreich getestet werden. Der Standort wurde schlagartig zur umsatzstärksten Filiale mit dreimal über dem Durchschnitt liegenden Vorabbestellungen. Die Wolfe Research-Analysten rufen mit einem Kursziel von 77 USD (Outperform) am 9. März ein Kurspotenzial von rund 50 % aus. Begründet wird dies für die landesweit expandierende Marke mit mehreren Hebeln für Wachstumsraten im mittleren zweistelligen Prozentbereich. Dazu zählt auch die bis Ende 2026 geplante vollständige Einführung von Heißspeisen, um das Vormittagsgeschäft besser zu nutzen. 55 Filialen wurden im 4. Quartal neu eröffnet, was durch die steigende Markenbekanntheit mit 2,1 Mrd. USD auch zu einem Rekord beim durchschnittlichen Umsatz pro Filiale beitrug. Die wichtigsten Treiber waren ein bemerkenswertes Wachstum der tatsächlichen Kundentransaktionen um 5,4 % sowie ein flächenbereinigtes Umsatzwachstum (Same-Shop Sales) von 7,7 %. Geplant sind für das Jahr 2026 Investitionen für die Eröffnung von mindestens 181 neuen Filialen, um das Ziel von 2.029 Shops bis 2029 zu erreichen. Mit einem Wachstum von 22 bis 24 % soll auch das Durchbrechen der Umsatzmarke von 2 Mrd. USD gelingen.

09. März 2026
Andreas H
Chart
EOG RESOURCES INC. (1,93%)

EOG Resources: Der massive Anstieg des Ölpreises ist ein direkter Hebel für den Gewinn!

EOG RESOURCES INC. (1,93%)

EOG Resources gehört zu den führenden US-Öl- und Erdgasexplorern. Die Hauptfördergebiete liegen in New Mexico und Texas in den USA. Was mir gefällt ist, dass EOG eine erstklassige Bilanz aufweist, konsequent Cashflow an seine Aktionäre ausschüttet und durch kluge Akquisitionen operativ wächst. EOG Resources trägt kein direktes operatives Risiko im Nahen Osten, doch der Krieg im Iran wird sich direkt positiv auf das Geschäft auswirken. Denn EOGs Produktionskosten pro Barrel sind sehr niedrig. Der plötzliche Anstieg des Ölpreises wirkt da wie ein Hebel. Jeder zusätzliche Dollar pro Barrel fließt fast direkt als reiner Gewinn in die Kasse. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit für massive Sonderdividenden oder beschleunigte Aktienrückkäufe drastisch. So hat das Management auf der Raymond James Konferenz am 3. März klargemacht, dass die Aktionäre oberste Priorität genießen. Das Unternehmen strebt an, nahezu 100 % seines freien Cashflows an die Aktionäre zurückzugeben. Die Aktie konnte am 5. März den Widerstand bei 127 USD nach oben verlassen und aus einer Base ausbrechen. Nun könnte zeitnah das Allzeithoch bei 150 USD in Angriff genommen werden. (EOG)

09. März 2026
Leonid Kulikov
Chart
LS - Öl (Brent) (13,38%)

Ölpreis (BRENT) schießt über 100 USD: Iran-Konflikt löst Energie-Schock aus und verschiebt Gewinner im Energiesektor!

LS - Öl (Brent) (13,38%)

Der Ölmarkt erlebt derzeit einen der heftigsten Angebotsschocks seit Jahren. Der eskalierende Krieg mit Iran legt zentrale Exportwege im Nahen Osten lahm und treibt die Preise für Energie weltweit nach oben. In Europa sprang der Brent-Preis zeitweise auf bis zu 119,50 USD pro Barrel und notierte zuletzt bei rund 107,73 USD – ein Tagesanstieg von etwa 16 % und der höchste Stand seit Mitte 2022. Auch die US-Referenzsorte WTI kletterte zeitweise über 100 USD und lag zuletzt bei rund 92,84 USD. Parallel explodieren die Gaspreise: Der europäische Referenzkontrakt TTF legte zwischenzeitlich deutlich zu und erreichte über 69 Euro pro Megawattstunde. Hauptursache ist die faktische Blockade der Straße von Hormus, einer strategischen Meerenge, über die rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels abgewickelt wird. Laut Marktbeobachtern sind durch Produktionskürzungen im Irak, in Kuwait und Katar bereits erhebliche Mengen vom Markt verschwunden, während gleichzeitig Speicheranlagen in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten rasch an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Rohstoffanalysten sehen darin den Beginn eines potenziell längeren Versorgungsschocks. Warren Patterson, Rohstoffstratege bei ING, betont laut Medienberichten, dass der Markt nun „aggressiv eine länger anhaltende Angebotsstörung einpreist“. Selbst wenn die Schifffahrt durch die Straße von Hormus wieder aufgenommen werde, könnte es Wochen dauern, bis Produktion und Logistik wieder normal laufen. Auch Giovanni Staunovo von UBS warnt, strategische Ölreserven könnten zwar kurzfristig eingesetzt werden, seien im Vergleich zur möglichen Angebotslücke jedoch „nur ein Tropfen auf den heißen Stein“. Sollten die Transportwege ein bis zwei Wochen blockiert bleiben, könnten die Preise laut Marktanalysten sogar über 130 USD pro Barrel steigen. Gleichzeitig trifft die Krise auch den Gasmarkt: Nach einem Drohnenangriff auf das Ras-Laffan-LNG-Terminal in Katar – dem zweitgrößten Exporteur von Flüssiggas – schossen europäische LNG-Preise innerhalb einer Woche um rund 67 % nach oben.

09. März 2026
Marvin Herzberger
Chart
Tutor Perini Corp. (-1,19%)

Tutor Perini: Insider nutzen Kursschwäche nach starken Zahlen für Aktienkäufe im Umfang von rund 2,6 Mio. USD

Tutor Perini Corp. (-1,19%)

Die Tutor Perini Corporation (TPC) operiert als eines der führenden Bau- und Generalunternehmen in den Vereinigten Staaten und konzentriert sich primär auf die Realisierung von gigantischen, hochkomplexen Infrastruktur- und Hochbauprojekten. Das Kernangebot des Konzerns richtet sich an staatliche und private Auftraggeber, die umfassende Lösungen für anspruchsvolle Vorhaben wie den Bau von U-Bahn-Systemen, Brücken, Autobahnen sowie gewaltigen Gesundheits- und Unterhaltungskomplexen benötigen. Anstatt standardisierte Kleinstaufträge abzuwickeln, bietet Tutor Perini seinen Kunden ein ganzheitliches Projektmanagement für sogenannte Megaprojekte an, bei denen das Unternehmen häufig als Hauptauftragnehmer auftritt und durch seine spezialisierten Tochtergesellschaften auch kritische Gewerke wie Elektrik oder Heizungs- und Lüftungstechnik selbst abdeckt. Bei den am 25. Februar 2026 präsentierten exakten Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 demonstrierte der Konzern eine beeindruckende finanzielle Trendwende, die von einem rekordverdächtigen operativen Cashflow in Höhe von 748,1 Mio. USD gekrönt wurde. Dennoch wurde die Aktie nach der Zahlenvorlage zunächst abverkauft. Diese Kursschwäche wurde wiederum von zwei Insidern als Kaufgelegenheit interpretiert. Im Zeitraum zwischen dem 4. März und 6. März haben CEO Gary G. Smalley und Direktor Peter Arkley Aktien von Tutor Perini Corp. zu Stückpreisen zwischen 72,44 und 73,85 USD für insgesamt rund 2,6 Mio. USD (exakt: 2.556.374 USD) erworben.

06. März 2026
Wolfgang Zussner
Chart
Deutsche Börse AG (0,10%)

Chartanalyse Deutsche Börse: Vola-Profiteur mit Jefferies-Rückenwind!

Deutsche Börse AG (0,10%)

Die Aktie der Deutschen Börse (DB1) hat gerade die wichtige technische Marke bei 230 Euro überwunden. Nach einer längeren Korrektur vom Rekordhoch sehen wir eine Bodenbildungs- und Erholungsphase. Die Aktie hat auch die wichtige 40-Wochenlinie (entspricht in etwa der 200-Tage-Linie) nach einem dynamischen Anstieg zurückerobert. Aktuell fungiert diese Linie wieder als Unterstützung. Die Zone um 230 Euro ist nun die entscheidende Bastion für die Bullen. Ein Halten über diesem Niveau ist für das kurzfristige Momentum essenziell. Auf dem Weg nach oben warten Hürden bei ca. 262 Euro und im Bereich von 279 Euro. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marken würde den Weg zum Rekordhoch bei 294 Euro ebnen. Die Slow Stochastik zeigt eine Erholung aus dem überverkauften Bereich. Der Indikator tritt gerade in die Zone der Überhitzung ein. https://aktienmagazin.de/blog/chartanalysen/chartanalyse-deutsche-borse-vola-profiteur-mit-jefferies-ruckenwind-167344.html

06. März 2026
Leonid Kulikov
Chart
Smith & Wesson Brands Inc. (15,22%)

Smith & Wesson Brands (SWBI) – Der US-Waffenhersteller überrascht mit starkem Umsatzwachstum und plant Produktionsausweitung!

Smith & Wesson Brands Inc. (15,22%)

Der US-Waffenhersteller Smith & Wesson Brands überzeugt im dritten Quartal seines Geschäftsjahres mit deutlich besseren Zahlen als erwartet und signalisiert gleichzeitig eine steigende Nachfrage nach seinen Produkten. Die operative Dynamik wird vor allem durch eine starke Nachfrage im Kerngeschäft mit Kurzwaffen getragen. Laut Unternehmensangaben steigen die ausgelieferten Stückzahlen im Sportartikelhandel um 28 %, obwohl der staatliche Hintergrundcheck-Indikator für Waffenverkäufe (NICS) im gleichen Zeitraum um 2,2 % rückläufig ist. Finanzchefin Deana McPherson erklärt, dass der Konzern nach einem Jahr konsequenter Lagerbestandsreduktion nun wieder verstärkt auf Produktionsausweitung setze, um die Nachfrage besser bedienen zu können. Für das laufende vierte Quartal stellt das Management daher ein Umsatzwachstum von etwa 10 % bis 12 % im Vergleich zum Vorjahr in Aussicht. Gleichzeitig könnten steigende Produktionsvolumina auch die Margen weiter verbessern. Analysten bleiben entsprechend positiv: Der aktuelle Konsens stuft die Aktie im Schnitt mit „Buy“ ein, während das mittlere Kursziel der Wall Street mit rund 13,50 USD etwa 12 % über dem jüngsten Kursniveau liegt. Smith & Wesson zählt zu den traditionsreichsten Waffenherstellern der USA und produziert ein breites Sortiment an Pistolen, Revolvern sowie Sport- und Selbstverteidigungswaffen. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte hauptsächlich über den zivilen Markt, darunter Sportschützen, Jäger sowie Händler im Outdoor- und Sportsegment. Wachstumstreiber sind neben der starken Markenbekanntheit vor allem neue Produktlinien und eine kontinuierliche Erweiterung des Sortiments. Für Anleger bleibt der Titel jedoch ein zyklisches Investment, dessen Nachfrage stark von politischen Debatten, regulatorischen Rahmenbedingungen und Konsumtrends im US-Waffenmarkt beeinflusst wird.

06. März 2026
Marvin Herzberger
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Facc AG (3,67%)

Profiteur der Airline-Krise: Warum die FACC AG im Kerosin-Schock den Turbo zündet

Facc AG (3,67%)

Trotz eines eigentlich toxischen makroökonomischen Umfelds beweisen westliche Netzwerk-Carrier wie die Lufthansa aktuell relative Stärke. Der Konflikt im Nahen Osten und weitreichende Luftraumsperrungen haben die großen Drehkreuze am Persischen Golf massiv beeinträchtigt. Während Konkurrenten wie Emirates oder Qatar Airways nahezu lahmgelegt sind, weichen asien- und afrikareisende Passagiere auf die westlichen Fluggesellschaften aus. Die Lufthansa, die zeitgleich ein Umsatzrekordjahr verzeichnete, kündigte bereits an, diese Schwäche der Golf-Carrier gezielt nutzen zu wollen, um die eigenen Langstreckenfrequenzen weiter auszubauen. Die geopolitischen Spannungen treiben jedoch gleichzeitig die Öl- und Kerosinpreise in die Höhe, was die Margen der Airlines bedroht. In diesem Marktumfeld rücken für Anleger spezialisierte Zulieferer wie die österreichische FACC AG in den Fokus, die wie "Schaufelverkäufer" im Hintergrund profitieren. Das Unternehmen baut Leichtbaukomponenten aus Faserverbundwerkstoffen, die das Flugzeuggewicht maßgeblich reduzieren. Der Kerosin-Schock erhöht den Druck auf Flugzeughersteller wie Airbus und Boeing, leichtere und treibstoffeffizientere Maschinen auszuliefern, was die langfristige Nachfrage nach der Technologie von FACC sichert. Diese strategisch vorteilhafte Ausgangslage spiegelt sich auch in der starken charttechnischen Entwicklung der FACC AG wider. Ein etablierter Aufwärtstrend wird durch solide Fundamentaldaten und gute Auftragsbücher gestützt. Nachdem ein jüngster Pullback eine ehemalige Widerstandslinie der Seitwärtsbewegung erfolgreich als neues Sprungbrett getestet hat, generiert der aktuelle Kursanstieg ein frisches Kaufsignal. Damit ist der Weg für eine neue Aufwärtswelle in Richtung eines neuen 52-Wochenhochs bereitet.

06. März 2026
Andreas H
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Phillips 66 (0,27%)

3 Gründe, die jetzt für einen Einstieg bei Phillips 66 sprechen!

Phillips 66 (0,27%)

Phillips 66 ist ein breit aufgestelltes Energieunternehmen, dessen Kerngeschäft in der Verarbeitung von Erdöl zu Endprodukten wie Benzin und Diesel liegt. Enormen Rückenwind dürfte das Unternehmen durch den politischen Wechsel in Venezuela erfahren. Denn dies wird es dem Konzerne ermöglichen, einen besseren Zugang zu günstigem, schwerem Rohöl, auf das die eigenen Raffinerien spezialisiert sind, zu erhalten. Gleichzeitig treibt der eskalierende Konflikt im Nahen Osten die sogenannten "Crack Spreads“, also die Gewinnmarge bei der Verarbeitung von Öl zu Benzin/Diesel in die Höhe. Diese liegen aktuell bei starken 30 USD und damit deutlich über dem langfristigen Normalwert von 25 USD. Phillips 66 hat in den letzten Jahren erfolgreich in die Modernisierung seiner Raffinerieanlagen investiert. Dies zeigt sich in einer herausragenden Kapazitätsauslastung von 99 % im vierten Quartal. Noch wichtiger ist jedoch, dass das Unternehmen durch diese Maßnahmen seine Betriebskosten um etwa 15 % auf nur noch 6 USD pro Barrel senken konnte, was die Profitabilität des Unternehmens dauerhaft stärkt. Die Aktie eröffnete am 2. März mit einem Up-Gap und konnte am 5. März aus einer Base bei 165 USD ausbrechen. Hier kann man jetzt darauf setzen, dass die Aktie zügig das Allzeithoch bei 177 USD in Angriff nimmt! (PSX)

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