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Gestern
Leonid Kulikov
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Usa Rare Earth Inc (7,05%)

US-Rohstoffoffensive treibt Minenaktien – Trumps Milliarden-Reserve für Seltene Erden entfacht neue Fantasie bei Anlegern!

Usa Rare Earth Inc (7,05%)

Aktien von US-notierten Produzenten seltener Erden und kritischer Metalle legen deutlich zu, nachdem Bloomberg über den geplanten Aufbau einer strategischen Rohstoffreserve der USA berichtet. Demnach will Präsident Donald Trump ein Projekt mit dem Namen „Project Vault“ starten, das mit insgesamt rund 12 Mrd. USD ausgestattet ist. Ziel ist es, wichtige Rohstoffe wie Seltene Erden, Lithium oder Nickel auf Vorrat zu kaufen und so US-Lieferketten gegen starke Preisschwankungen abzusichern sowie die Abhängigkeit von China zu verringern. An der Börse reagieren Anleger prompt: Titel wie Critical Metals, USA Rare Earth oder MP Materials verzeichnen teils kräftige Kursgewinne. Nach Angaben von Bloomberg soll das Vorhaben rund 1,67 Mrd. USD privates Kapital mit einem Kredit über 10 Mrd. USD der US-Export-Import Bank kombinieren. Die Rohstoffe würden für Industrie- und Technologiekonzerne eingelagert, darunter Automobilhersteller und große Tech-Unternehmen; als Teilnehmer werden unter anderem General Motors, Boeing, Alphabet und Stellantis genannt. Aus Anlegersicht könnte das Projekt die Preisstabilität erhöhen und die Investitionssicherheit für heimische Minengesellschaften verbessern. Gleichzeitig bleibt abzuwarten, wie schnell die Reserve aufgebaut wird und ob sie ausreicht, um strukturelle Angebotsengpässe dauerhaft zu entschärfen.

Gestern
Wolfgang Zussner
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SAP SE (1,71%)

Chartanalyse SAP: „Sell-off“ als ultimative Einstiegschance?

SAP SE (1,71%)

Nach dem Erreichen des Rekordhochs bei 283,50 Euro ist die Aktie von SAP (SAP) in eine deutliche Korrekturphase übergegangen und hat rund 40 % eingebüßt. Der Kurs hat aktuell eine technisch wichtige Marke erreicht. Die horizontale Unterstützung bei rund 163 Euro trifft auf die 200-Wochenlinie. Dieser gleitende Durchschnitt gilt langfristig als „eiserne Reserve“ der Bullen. Ein Abprallen nach oben würde das langfristige Aufwärtsszenario bestätigen. Der jüngste Abverkauf war von erhöhtem Volumen begleitet, was auf einen finalen „Sell-off“ hindeuten könnte. Ein nachhaltiger Bruch der 200-Wochenlinie wäre ein deutliches Warnsignal für einen Einbruch in Richtung der 120-Euro-Marke. Der Slow Stochastik-Indikator befindet sich im überverkauften Bereich. Das deutet darauf hin, dass die Korrektur reif für eine technische Gegenreaktion ist. https://aktienmagazin.de/blog/chartanalysen/chartanalyse-sap-sell-off-als-ultimative-einstiegschance-164524.html

Gestern
Leonid Kulikov
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Albemarle Corp. (-6,20%)

Albemarle (ALB) – Der Lithium-Spezialist unter Druck: Gewinnmitnahmen und Rohstoffsorgen belasten die Aktie!

Albemarle Corp. (-6,20%)

Die Aktie von Albemarle geriet zuletzt deutlich unter Druck, obwohl es keine unternehmensspezifischen Negativmeldungen gab. Aus Anlegersicht dürfte vielmehr eine Kombination aus Gewinnmitnahmen und wachsender Sensibilität für die Entwicklung der Rohstoffpreise ausschlaggebend gewesen sein: Nachdem der Titel zuvor außergewöhnlich stark gestiegen war – seit Jahresbeginn um fast 30 %, in den vergangenen drei Monaten um fast 90 % und binnen sechs Monaten sogar um mehr als 160 % – reichte bereits ein leichter Rücksetzer beim Lithiumpreis, um Nervosität auszulösen. Zwar liegt der Referenzpreis für Lithium mit zuletzt rund 23.000 USD je Tonne weiterhin deutlich über dem Niveau von etwa 9.000 USD zu Jahresbeginn, doch die kurze Unterbrechung des steilen Aufwärtstrends fällt in ein Umfeld allgemein schwächerer Rohstoffmärkte, in dem auch Gold, Silber und Kupfer kräftig nachgaben.

Gestern
AndreasZ
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Stryker Corp. (-0,17%)

Stryker erobert mit über 3.000 Mako-Robotersystemen die Krankenhäuser – CEO bezeichnet Mako 4 als „Home Run“!

Stryker Corp. (-0,17%)

Das Medizintechnikunternehmen Stryker (SYK) zeichnet sich mit einem stark diversifizierten Portfolio aus, das die Bereiche MedSurg (medizinisch-chirurgische Ausrüstung), Neurotechnologie und Orthopädie umfasst. Wachstumsfantasie liefert insbesondere das Mako-Robotersystem, das mittlerweile eine installierte Basis von über 3.000 Einheiten weltweit erreicht hat. Mittlerweile verfügen schätzungsweise 30 bis 40 % der Krankenhäuser über mehr als ein Mako-System und das Management sieht Installationschancen in jedem einzelnen Operationssaal. Allein in den Vereinigten Staaten werden bereits zwei Drittel aller Knie- und über ein Drittel aller Hüftoperationen mit dem Mako-System durchgeführt. Auch weltweit sind es 50 % bzw. über 20 %. Auch Mako 4 trägt als „Home Run“ zu einem weiteren Rekordquartal bei. Gut läuft es bereits bei der Behandlung komplexerer primärer Hüftoperationen und Hüftrevisionsoperationen. Chirurgen sprechen bereits von einer Art „Geheimrezept für Revisionen“, das schwerwiegende Eingriffe deutlich vereinfacht. Mako 4 soll nach der Verfügbarkeit von Wirbelsäulenoperationen mit Ende 2025 dann Mitte 2026 zusätzlich Schulteroperationen ermöglichen. Mit Mako RPS wird auch eine kleinere und einfacher zu bedienende Version speziell für Knieoperationen in ambulanten Einrichtungen angeboten. SmartCare ist zudem eine neue Geschäftseinheit, die Vocera-Kommunikationslösungen mit den intelligenten KI-Raumtechnologien von care.ai zusammenfasst. Die Needham-Analysten hoben das Kursziel nach einem überzeugenden 4. Quartal von 448 auf 454 USD (Buy) an. Die Experten begründen die neue Zuversicht mit der breiten Nachfrage durch zunehmende Behandlungen sowie den starken Auftragsbestand bei Kapitalgütern. 2025 lieferte einen Umsatzmeilenstein mit 25 Mrd. USD. Im Fiskaljahr 2026 soll der organische Nettogewinn um 8 bis 9,5 % (zuvor 8 bis 9 %) gesteigert werden. Nachdem die operative Marge nun zwei Jahre in Folge um über 100 Basispunkte gesteigert werden konnte, bleibt das Ausdehnungsziel um 150 Bps bis 2028 aufrecht.

Gestern
Marvin Herzberger
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International Business Machines Corp. (-0,43%)

IBM: Insider kauft nach robustem Quartalsbericht Aktien für 304.000 USD!

International Business Machines Corp. (-0,43%)

International Business Machines (IBM) hat sich in den letzten Jahren erfolgreich von einem reinen Hardware- und Service-Konglomerat zu einem fokussierten Plattform-Unternehmen gewandelt, dessen operatives Herzstück auf zwei Säulen ruht: Hybrid Cloud und Künstliche Intelligenz. Durch die Integration der Tochtergesellschaft Red Hat bietet der Konzern eine offene Cloud-Architektur an, die es Kunden ermöglicht, ihre Softwareanwendungen nahtlos zwischen verschiedenen Umgebungen – also eigenen Rechenzentren und öffentlichen Clouds von Anbietern wie AWS oder Microsoft – zu verschieben. Diese Strategie der "Hybrid Cloud" adressiert genau das Bedürfnis von Großkonzernen, die ihre sensiblen Daten nicht vollständig an einen einzigen öffentlichen Cloud-Anbieter übergeben wollen. Ergänzt wird dies durch die KI-Plattform watsonx, die Unternehmen nicht nur Zugang zu generativer KI bietet, sondern vor allem die Governance, also die rechtssichere und transparente Nutzung dieser Modelle, in den Mittelpunkt stellt. Diese Ausgangsbasis hat dem Konzern dazu verholfen, Ende Januar einen robusten Bericht für das 4. Quartal zu präsentieren. Sowohl die Umsatz- als auch EPS-Schätzungen der Experten wurden dabei übertroffen. Am 30. Januar hat Direktor David N. Farr 1.000 Aktien zu je 304,00 USD für insgesamt 304.000 USD gekauft. Sein Aktienbestand ist dadurch auf 9.258 Aktien angestiegen.

Gestern
Andreas H
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Colgate-Palmolive Co. (0,08%)

Darum könnte der Boden bei Colgate-Palmolive meiner Meinung nach jetzt gefunden sein!

Colgate-Palmolive Co. (0,08%)

Colgate-Palmolive ist ein Dividendenkönig mit 63 aufeinanderfolgenden Jahren Dividendenerhöhungen. Das Unternehmen verfügt über einen starken Burggraben aufgrund seiner starken Marken und der strukturellen Synergien. Sehr viele der Produkte basieren auf denselben chemischen Grundbausteinen wie Tensiden, was es den Fabriken ermöglicht, die Produktion ohne große Unterbrechungen flexibel umzustellen und Kosten zu senken. Am 30. Januar hat das Unternehmen seine Zahlen für das 4. Quartal vorgelegt und dabei die Erwartungen sowohl beim Umsatz als ach dem Gewinn übertroffen. Besonders wichtig ist, dass sich das organische Wachstum beschleunigt hat und zwar auf 2,2 %. In fast allen Regionen (außer Nordamerika) liefen die Geschäfte im 4. Quartal besser als im 3. Quartal. Das Unternehmen gewinnt also an Fahrt, genau wie es die neue Strategiephase für 2030 vorsieht. Ein großes Risiko bei Konsumgütern ist oft, dass Kunden bei Preiserhöhungen abspringen. Colgate beweist das Gegenteil. So konnten die Preise um 2,7 % angehoben werden, während das Absatzvolumen stabil blieb. Die Kunden bleiben der Marke also treu. Für das laufende Jahr 2026 stellt das Management eine Ausweitung der Bruttomarge in Aussicht. Und das ist ein starkes Signal für die Profitabilität, da es bedeutet, dass Colgate die Inflation nicht nur weitergibt, sondern effizienter wird. In den letzten Monaten kam die Aktie deutlich von 110 auf 75 USD zurück. Nun könnte auf dem aktuellen Niveau ein Boden gefunden sein. Mit dem Ausbruch über die Marke von 87 USD könnte die Aktie nun schnell in den dreistelligen Bereich laufen. Bei einem Einstieg würde ich das Risiko im Bereich von 87 USD begrenzen. (CL)

30. Januar 2026
Wolfgang Zussner
Chart
Chevron Corp. (2,58%)

Chartanalyse Chevron: Bruch des Abwärtstrends und starke Q4-Zahlen!

Chevron Corp. (2,58%)

Die Aktie von Chevron (CVX) ist ein Schwergewicht im Energiesektor. Die seit Ende 2022 bestehende orangefarbene Abwärtstrendlinie wurde im Januar 2026 kraftvoll nach oben durchbrochen, was ein klassisches Trendwendesignal ist. Der Widerstand bei 161 USD fungiert nun als solide Unterstützung. Die Aktie kämpft aktuell mit der Hürde im Bereich von 173 USD. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde den Weg in Richtung des Allzeithochs bei 189 USD ebnen. Zuvor müssen die Bullen aber noch den Widerstand bei 182 USD überwinden. Der Kurs notiert deutlich über der 40-Wochenlinie, was den mittelfristigen Bullenmarkt bestätigt. Das MACD-Histogramm zeigt ein starkes Momentum nach oben. Die Slow Stochastic ist im überkauften Bereich, was auf eine kurzfristige Heißlaufphase hindeuten könnte, aber in starken Trendphasen auch länger dort verweilen kann. https://aktienmagazin.de/blog/chartanalysen/chartanalyse-chevron-bruch-des-abwartstrends-und-starke-q4-zahlen-164385.html

30. Januar 2026
Andreas H
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Modine Manufacturing Co. (2,13%)

Modine Manufactoring will das Motorengeschäft verkaufen - Aktie mit neuem Allzeithoch!

Modine Manufacturing Co. (2,13%)

Modine Manufactoring hat am 29. Januar angekündigt, seinen Geschäftsbereich Performance Technologies (Motorengeschäft) an Gentherm für rund 1 Mrd. USD zu verkaufen. Die Aktionäre von Modine werden voraussichtlich 40 % des fusionierten Unternehmens besitzen, während die Aktionäre von Gentherm voraussichtlich 60 % besitzen werden. Nach dieser Bekanntgabe sprang die Aktie von Modine um gut 20 % nach oben. Dennoch könnte die Aktie jetzt noch weiter steigen. Denn letztlich fokussiert man sich zukünftig mit dem Verkauf auf die Rechenzentrumskühlung. Damit könnte der Markt die Aktie als KI-Infrastruktur-Anbieter neu bewerten. Die Aktie konnte nach den News über den Widerstand bei 167 USD auf ein neues Allzeithoch ausbrechen. Hier kann man auf die Trendfolge spekulieren, wobei ich die Position unterhalb der Unterstützung bei etwa 165 USD absichern würde. (MOD)

30. Januar 2026
Leonid Kulikov
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SanDisk Corp (20,90%)

SanDisk (SNDK) – Speicherchip-Spezialist profitiert massiv vom AI-Datenboom – Rekordausblick lässt Aktie explodieren!

SanDisk Corp (20,90%)

Die Aktie von SanDisk schießt massiv nach oben, nachdem der Speicherchip-Hersteller mit seinen Quartalszahlen und vor allem mit dem Ausblick die Erwartungen der Wall Street deutlich hinter sich lässt. Für das laufende dritte Geschäftsquartal stellt SanDisk einen Umsatz von rund 4,6 Mrd. USD in Aussicht – etwa 60 % mehr als von Analysten erwartet. Noch deutlicher fällt die Prognose auf der Ergebnisseite aus: Der bereinigte Gewinn soll mit etwa 14 USD je Aktie mehr als 150 % über den bisherigen Marktschätzungen liegen. Die Zahlen bestätigen eindrucksvoll die außergewöhnliche Dynamik des Geschäfts, das durch den globalen Ausbau von AI-Rechenzentren befeuert wird. CEO David Goeckeler führt die Entwicklung auf eine verbesserte Produktstruktur, beschleunigte Auslieferungen von Enterprise-SSDs und eine stark angespannte Angebotslage zurück. Gegenüber Reuters betonte er, dass Kunden derzeit Versorgungssicherheit klar höher bewerten als Preise. Gleichzeitig sicherte sich SanDisk langfristige Produktionskapazitäten durch die Verlängerung des Joint Ventures mit Kioxia in Japan bis 2034 – ein strategisch wichtiger Schritt in einem Markt, in dem die Nachfrage das Angebot auch 2026 voraussichtlich übersteigen wird. Analysten sehen darin einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, da Engpässe bei NAND-Speicher die Preissetzungsmacht der Anbieter erhöhen.

30. Januar 2026
Marvin Herzberger
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Inmode Ltd. (5,22%)

InMode: Den Dollar für 50 Cent? Warum Steel Partners bei InMode zuschlagen will!

Inmode Ltd. (5,22%)

Bei InMode Ltd. (INMD) (i.) hat sich Steel Partners am 29. Januar dazu geäußert, warum man bereit ist, einen saftigen Kursaufschlag für eine 51 % Beteiligung am Unternehmen zu zahlen. Sie hatten 18 USD je Aktie geboten. Zur Begründung wurde u.a. darauf verwiesen, dass der Konzern auf einem riesigen Berg an Barmitteln (ca. 532 Mio. USD, fast keine Schulden). Da die Marktkapitalisierung vor dem Angebot ca. 1 Mrd. USD lag, machte das Bargeld rund die Hälfte des Börsenwerts aus. Steel Partners kauft also effektiv den Dollar für rund 50 Cent (bezogen auf das operative Geschäft). Die InMode-Aktie hat in den letzten Jahren massiv an Wert verloren (über 50 % in 3 Jahren). Steel Partners argumentiert, dass der Markt das Vertrauen in das Management verloren hat. Steel Partners wirft der Führung von InMode außerdem vor, das Kapital schlecht zu verwalten. Anstatt das viele Geld für aggressive Aktienrückkäufe oder Dividenden zu nutzen, wurde es gehortet, während der Aktienkurs fiel. Zudem wurde die Prognose mehrfach gesenkt. Durch den Erwerb von 51 % (Mehrheitsbeteiligung) möchte Steel Partners die volle Kontrolle übernehmen, um vermutlich das Bargeld auszuschütten, das Management auszutauschen oder das Unternehmen umzustrukturieren, ohne es komplett von der Börse nehmen zu müssen. Steel Partners hat gute Argumente und obwohl InMode hohe Margen erzielt, auf einem Cash-Berg sitzt und die Aussichten für steigende Konsumausgaben für Schönheitsbehandlungen sowie sinkende Kreditzinsen positiv sind, spiegelt sich das nicht in dem aktuellen Aktienkurs wider. Das bietet wiederum Aufwärtspotenzial für die Aktie. Der Markt scheint die Basis ebenfalls positiv zu sehen, da am 29. Januar knapp 2,8 Mio. Aktien in den USA gehandelt wurden. Das ist knapp das Vierfache des durchschnittlichen Tagesvolumens auf Sicht von 100 Handelstagen. Charttechnisch ist durch den Ausbruch über eine Widerstandslinie ein frisches Kaufsignal ausgelöst worden.

30. Januar 2026
AndreasZ
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Allegro MicroSystems Inc. (-2,61%)

Allegro MicroSystems: Umsatzrekord mit Rechenzentren – KI-Racks sorgen für höheren Komponentenanteil!

Allegro MicroSystems Inc. (-2,61%)

Allegro MicroSystems (ALGM) gilt als Marktführer im Bereich der Magnetsensorik, um eine präzise Strommessungen oder auch die Bestimmung von Geschwindigkeiten, Drehzahlen oder Positionen von Objekten zu unterstützen. Laut CEO Michael Doogue betrachten Kunden die führenden TMR-Sensoren als „Schlüsselfaktor für Plattformen der nächsten Generation“. Hinzukommen auch Leistungs-ICs, um elektrische Energie effizient steuern und umwandeln zu können. Insgesamt werden über 10.000 Kunden bedient, wobei das Automobilgeschäft 72 % der Erlöse ausmacht. Ein wichtiger Treiber ist auch das Rechenzentrumsgeschäft, das bereits 10 % sämtlicher Erlöse ausmacht. Hier gab es im 3. Quartal einen Umsatzrekord mit einem sequenziellen Wachstum von 31 %. Gefragt sind Lüftertreiber und Stromversorgungslösungen, wobei trotz der Verbreitung der Flüssigkeitskühlung der Komponentenanteil in KI-Racks aufgrund der zunehmenden Dichte von derzeit 150 auf 450 USD steigen soll. Zudem könnten humanoide Roboter mit bis zu 150 Sensor-ICs und 50 Power-ICs in den nächsten zwei bis drei Jahren für einen bedeutenden Umsatzsprung sorgen. Es laufen bereits Pilotprojekten mit Marktführern in einem Markt, der laut Morgan Stanley bis 2050 auf 5 Bio. USD anwachsen könnte. Insgesamt wuchs das Geschäft im letzten Quartal um knapp 29 %, wobei auch der Nettogewinn mehr als verdoppelt werden konnte. Aufträge und Auftragsbestand erreichen ein Mehrquartalshoch und die Design-Wins verzeichnen im bisherigen Jahresverlauf einen deutlichen Anstieg. Die Story könnte weiter an Fahrt gewinnen, denn trotz des Wachstums liegen die aktuellen Liefermengen noch etwa 20 % unter den historischen Höchstständen. Das Management hob die Umsatzprognose für das 4. Quartal auf 230 bis 240 Mio. USD (Konsens: 227 Mio. USD) an. Ein Breakoutversuch würde ein neues prozyklisches Kausignal erzeugen.

29. Januar 2026
Jörg Meyer
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Nextera Energy Inc. (1,14%)

Nextera Energy versorgt das KI-Zeitalter mit Energie. Bis 2035 wächst das EPS um jährlich 8 %. Big Picture-Breakout!

Nextera Energy Inc. (1,14%)

Nachdem die Stromnachfrage über Jahrzehnte nahezu stagnierte, prognostizieren Experten für die kommenden zwei Dekaden ein Nachfragewachstum, das sechsmal höher liegt als im vorangegangenen Vergleichszeitraum. Der Boom der Künstlichen Intelligenz ist der stärkste Faktor. Der Stromverbrauch von Rechenzentren soll sich bis 2030 mehr als verdoppeln und könnte dann rund 9 % bis 12 % der gesamten US-Stromlast ausmachen. Wir setzen jetzt wegen dem Big Picture-Breakout und dem neuen Ausblick bis 2035 auf Nextera Energy als Profiteur. Nextera Energy: Der Baumeister für Amerikas Energieversorgung In diesem Marktumfeld positioniert sich Nextera Energy nicht nur als Versorger, sondern als der führende nationale Energie-Infrastrukturentwickler. Den Kern bildet die Tochtergesellschaft Florida Power & Light (FPL), die die größte und effizienteste Erdgaskraftwerksflotte der USA betreibt. Gemeinsam mit der Kernkraft deckt Erdgas rund 90 % des Energiemixes von FPL ab und sorgt für eine stabile Grundlast. Ergänzt wird dies durch die Sparte Nextera Energy Resources, den weltweit größten Player für Wind- und Solarenergie sowie Batteriespeicher. Mithilfe von KI-gestützten Systemen wie „REWIRE“ optimiert das Unternehmen zudem die Einspeisung und Wartung in Echtzeit, um die Betriebskosten weit unter dem Branchenschnitt zu halten. Rechenzentren bieten eine Wachstumschance Nextera hat das Ziel ausgegeben, bis 2035 mindestens 15 GW an neuer Erzeugungskapazität speziell für sogenannte „Data Center Hubs“ in Betrieb zu nehmen. Das Management sieht hierbei ein Potenzial auf bis zu 30 GW. Diese Hubs sind skalierbare Energiekomplexe, die Hyperscalern wie Google oder Meta eine schnelle Markteinführung ermöglichen. Ein prominentes Beispiel ist die Wiederinbetriebnahme des Kernkraftwerks Duane Arnold, das durch einen 25-jährigen Liefervertrag mit Google exklusiv für deren Rechenzentren reaktiviert wird. Um die Bezahlbarkeit für reguläre Privatkunden nicht zu gefährden, finanzieren Tech-Giganten ihre Energieinfrastruktur zunehmend selbst. Nextera fungiert hierbei als Partner, der die Projekte entwickelt, baut und betreibt. Das EPS wächst um mindestens 8 % p.a. bis 2035. Big Picture-Breakout! Das Management gab am 27.01.2026 eine EPS-Prognose mit einer jährlichen Wachstumsrate von über 8 % bis 2032 ab und visiert denselben Zielkorridor sogar bis 2035 an. Diese zehnjährige Visibilität ist im Versorgungssektor eine Seltenheit. Dieser neue Ausblick kam bei Investoren sehr gut an. Die Nextera Energy-Aktie brach aus der 4-jährigen Korrektur aus und generierte ein bedeutsames Long-Signal. Als Profiteur vom KI-Zeitalter mit einer klaren Perspektive für ein anhaltendes Gewinnwachstum müsste der Weg für höhere Kurse geebnet sein.

29. Januar 2026
Andreas H
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Viavi Solutions Inc. (9,03%)

Viavi Solutions übertrifft die Erwartungen und gibt einen sehr optimistischen Ausblick — Aktie mit Up-Gap!

Viavi Solutions Inc. (9,03%)

Viavi Solutions ist ein Spezialist für Netzwerktest- und Sicherheitstechnologien und profitiert aktuell von den dynamische Entwicklungen im Bereich Rechenzentren sowie einer wachsende Nachfrage aus der Verteidigungs- und Raumfahrtbranche. Am 29. Januar überzeugte das Unternehmen mit starken Quartalszahlen, wobei sowohl der Umsatz mit 369,3 Mio. USD (Wachstums: 36,4 %) als auch der Gewinn je Aktie mit 0,22 über den Erwartungen lag. Dabei soll das Wachstum weitergehen. Für das aktuell laufende Quartal wird mit einem Umsatz zwischen 386 und 400 Mio. USD gerechnet. Das Management betonte besonders die hohe Nachfrage im Bereich Rechenzentren, wobei der Ausbau von KI-Infrastruktur massive Test- und Messkapazitäten für neue Hochgeschwindigkeitsnetze (z.B. 800G/1.6T Ethernet) erfordert. Viavi ist hier ein wichtiger Zulieferer. Der CEO sprach davon, dass sich die Vorhersehbarkeit der Aufträge von früher 1 bis 1,5 Quartalen auf jetzt bis zu 3 Quartale verlängert hat. Die Aktie wird nach den Q2-Zahlen mit einem Up-Gap eröffnen. Der Stärke kann man nun folgen. (VIAV)

29. Januar 2026
Marvin Herzberger
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DWS Group GmbH & Co. KGaA (9,96%)

DWS Group: Anhebung der Mittelfristziele und Ausbruch auf ein Allzeithoch!

DWS Group GmbH & Co. KGaA (9,96%)

Die DWS Group positioniert sich als einer der führenden Vermögensverwalter weltweit und agiert als eigenständige Säule im Deutsche-Bank-Konzern, wobei sie eine breite Palette an Investmentlösungen abdeckt, die von klassischen aktiven Fonds bis hin zu passiven Instrumenten reicht. Am 28. Januar konnte der Konzern nachbörslich das Kaufinteresse der Investoren auf sich ziehen. So seien die mittelfristigen Ziele vorzeitig übertroffen worden, was sich in einem Rekordgewinn je Aktie von 4,64 Euro und einer verbesserten Aufwand-Ertrag-Relation von 58 Prozent widerspiegelt. Aus Sicht der Unternehmensführung ist dies der Beweis, dass die eingeleiteten Effizienzmaßnahmen und die Fokussierung auf skalierbare Produkte Früchte tragen. Als direkte Reaktion auf diesen Erfolg hat die DWS ihre Prognose bis 2028 angehoben und stellt nun ein jährliches Gewinnwachstum von 10 bis 15 Prozent in Aussicht. Besonders attraktiv für Investoren ist die Ankündigung einer erhöhten Dividende von 3,00 Euro je Aktie für das abgelaufene Jahr sowie die konkrete Aussicht auf eine Sonderdividende im Jahr 2027. Diese Maßnahmen unterstreichen das Bestreben des Konzerns, die Aktionäre direkt am operativen Erfolg zu beteiligen und gleichzeitig genügend Kapital für weiteres organisches Wachstum bereitzuhalten. Ein zentraler Wachstumsmotor bleibt der anhaltende Trend zu passiven Investments, da immer mehr privates und institutionelles Kapital in ETFs fließt, wovon die Sparte Xtrackers überproportional profitiert. Diese Aussichten führen die Aktie am 29. Januar auf ein neues Allzeithoch!

28. Januar 2026
Wolfgang Zussner
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Apple Inc. (-0,72%)

Chartanalyse Apple: Quartalsbericht im Fokus - iPhone-Umsätze könnten die Markterwartungen sprengen!

Apple Inc. (-0,72%)

Der Blick auf das langfristige Bild der Aktie von Apple (AAPL) zeigt nach einer beeindruckenden Rallye eine Konsolidierungsphase. Nach dem Erreichen eines neuen Rekordhochs bei 288 USD notiert der Kurs über der 40-Wochenlinie, welche häufig als Rückgrat des langfristigen Trends fungiert. Ein nachhaltiges Unterschreiten würde das langfristige Bild eintrüben. Bei 260 und 277 USD befinden sich die nächsten Widerstände. Mit einem Ausbruch über das Rekordhoch würde der Weg in Richtung 325 USD frei. Zur Unterseite liegt die erste wichtige Bastion bei 238 USD. Sollte diese fallen, bietet der Bereich zwischen 214 und die psychologisch wichtige Marke von 200 USD eine starke horizontale Unterstützung. Der Slow Stochastik-Indikator fällt steil nach unten und nähert sich der überverkauften Zone. Ein Kaufsignal (Kreuzung der Linien nach oben) wurde jedoch noch nicht generiert. https://aktienmagazin.de/blog/chartanalysen/chartanalyse-apple-quartalsbericht-im-fokus-iphone-umsatze-konnten-die-164214.html

28. Januar 2026
Leonid Kulikov
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C3.ai Inc. (17,28%)

C3 AI (AI) – Übernahmefantasie treibt Aktie an: Gespräche über Zusammenschluss mit Automation Anywhere sorgen für Kursplus!

C3.ai Inc. (17,28%)

Die Aktie des Unternehmenssoftware- und KI-Spezialisten C3 AI legt deutlich zu, nachdem Medienberichte auf laufende Fusionsgespräche mit dem Automatisierungssoftware-Anbieter Automation Anywhere hinweisen. Laut dem Branchenportal The Information befindet sich C3 AI derzeit in Verhandlungen über einen Zusammenschluss, bei dem Automation Anywhere das Unternehmen übernehmen und im Zuge der Transaktion selbst an die Börse gehen könnte. Im Handel springt der Kurs zeitweise um rund 17 % an, was die spekulative Fantasie der Anleger widerspiegelt. Offizielle Stellungnahmen der beteiligten Unternehmen liegen bislang nicht vor; auch Reuters kann den Bericht zunächst nicht unabhängig bestätigen. Bereits im Vorjahr hatte Reuters exklusiv berichtet, dass C3 AI nach dem Rücktritt von Gründer Thomas Siebel als CEO strategische Optionen inklusive eines möglichen Verkaufs prüft. Für Investoren eröffnet die neue Übernahmefantasie kurzfristige Chancen, gleichzeitig bleibt das Risiko hoch: Die Aktie hat im Jahr 2025 mehr als 60 % an Wert verloren, was die angespannte Ausgangslage und die Unsicherheit über den langfristigen strategischen Kurs des Unternehmens unterstreicht.

28. Januar 2026
AndreasZ
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Nextracker (13,36%)

Nextpower: Solar-Komplettanbieter überzeugt mit 3. Quartal und 2,25 GW-Auftrag aus Saudi-Arabien!

Nextracker (13,36%)

Nextpower (NXT) war bis November 2025 unter dem Namen Nextracker bekannt und gilt bis heute als führender Anbieter von Solartrackern zur Steigerung des Energieertrags großer Solarparks. Die Namensänderung verdeutlicht den Wandel hin zu einem umfassenden Spezialisten für komplette intelligente Energiesysteme. Ein 552-MW-Auftrag im letzten Quartal unterstreicht den Erfolg mit einem gebündelten Verkauf von Trackern (Hail Pro), Fundamenten (NX Earth Truss), Verkabelung (eBOS) und Software (TrueCapture). Auch Robotik-Firmen für autonome Branderkennung, Wartung und Reinigung wurden bereits übernommen. Gründer und CEO Dan Shugar betont, dass sich die Welt in einem „Strom-Superzyklus“ befindet und Solarenergie der Haupttreiber ist. Prognosen von SEIA/Wood Mackenzie erwarten für 2025 mit fast 50 GW an neuer Utility-Scale-Kapazität ein Rekordjahr. Das neue Joint Venture „Nextpower Arabia“ sicherte am 27. Januar einen 2,25 GW-Auftrag für einen der weltweit größten Solarparks in Saudi-Arabien. Mit geplanten lokalen Fertigungskapazitäten von 12 GW pro Jahr soll das Installationsziel von Saudi-Arabien mit 130 GW erneuerbarer Energien bis 2030 unterstützt werden. Das 3. Quartal überzeugte mit einem Umsatzplus von knapp 34 %. Der Auftragsbestand von 5 Mrd. USD sorgt mit einem neuen Höchststand für gute Wachstumsaussichten. Zollbelastungen können mit diversifizierten Lieferketten und US-Steuergutschriften gut bewältigt werden, was auch eine Anhebung der Jahresprognose ermöglichte. Zudem wurde ein 500 Mio. USD-Aktienrückkaufprogramm über drei Jahre angekündigt. Die Aktie bereitet mit einem Ausbruch auf ein neues Allzeithoch die Trendfortsetzung vor.

28. Januar 2026
Andreas H
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OCEANEERING INTERNATIONAL INC. (0,14%)

4 Gründe, die meines Erachtens genau jetzt für den Einstieg bei Oceaneering International sprechen!

OCEANEERING INTERNATIONAL INC. (0,14%)

Oceaneering International ist ein führender Anbieter von ferngesteuerten Unterwasserrobotern (ROVs), die zur Durchführung von Aufgaben und zur Datenerfassung in Tiefen von 300 bis 6.000 Metern eingesetzt werden. Die Aktie ist gerade jetzt interessant weil: -das Unternehmen lange Zeit fast ausschließlich als Öl-Dienstleister wahrgenommen wurde, dies sich gerade aber ändert. So expandiert man erfolgreich in die Bereiche Aerospace and Defense. Als Partner der NASA für Raumanzüge und Robotik nutzt das Unternehmen sein Tiefsee-Know-how für extreme Umgebungen. -Oceaneering hat die Jahre der Stagnation hinter sich gelassen. Die jüngsten Q3-Zahlen mit einem EPS von 0,71 USD anstatt der erwarteten 0,43 USD belegen dies. Zudem lag das Umsatzwachstum bei 9 % und dürfte weiter anziehen. Denn am 5. Januar meldete das Unternehmen einen massiven Anstieg des Auftragsbestands im Bereich der ROVs. -Oceaneering hält einen Marktanteil von über 60 % bei Arbeitsklassen-ROVs und profitiert direkt von der Renaissance der Offshore-Ölförderung sowie dem beschleunigten Ausbau von Unterwasser-Infrastrukturen für Offshore-Windparks. Da die Verfügbarkeit von hochwertigen ROVs weltweit knapp ist, kann Oceaneering aktuell höhere Preise durchsetzen. Dies führt zu verbesserten Margen, die sich voraussichtlich in den kommenden Quartalsberichten, der im Februar ansteht, niederschlagen werden. -Die Aktie ist stark unterwegs und bricht nun über den Widerstand bei 31 USD aus. Damit ergibt sich ein prozyklisches Einstiegssignal. ((OII)

28. Januar 2026
Marvin Herzberger
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Porr AG (-0,29%)

Porr AG: Infrastruktur-Boom führt die Aktie auf neue Höchststände!

Porr AG (-0,29%)

Die Porr AG (i.) ist mit bemerkenswerter Dynamik in das neue Geschäftsjahr gestartet. Beflügelt durch den Aufstieg in den österreichischen Leitindex ATX im Herbst 2025, kletterte die Aktie auf ein neues Allzeithoch. Operativ setzte der Konzern wiederum ein starkes Zeichen. So meldete das Unternehmen am 24. Januar das „Bergfest“ beim Großprojekt ElbX, einem technisch anspruchsvollen Tunnelbau für die SuedLink-Stromtrasse. Diese operativen Erfolge sowie die jüngste Auszeichnung als „Innovativste Aktie Österreichs“ untermauern das wachsende Vertrauen internationaler Investoren in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Wachstumstreiber Nummer eins ist der massive Ausbau der europäischen Infrastruktur. Porr profitiert derzeit überproportional von den staatlichen Investitionen in die Mobilitäts- und Energiewende. Besonders im Bahnbau in Polen, Rumänien und der DACH-Region sichert sich der Konzern dank technologisch führender Lösungen (z.B. Feste Fahrbahn) kontinuierlich Großaufträge. Parallel dazu etabliert sich Porr als Schlüsselspieler bei der Energiewende, sei es durch den Bau von Pumpspeicherkraftwerken oder Stromtrassen, und kompensiert so die anhaltende Schwäche im klassischen Wohnbau fast vollständig. Die Auftragsentwicklung deutet auf weiteres Wachstumspotenzial hin. Der Auftragseingang wurde demnach im 3. Quartal um 26,7 % gesteigert und der Auftragsbestand erreichte ein All-Time-High mit 9,6 Mrd. Euro! Dies untermauert die Wachstumsambitionen weit über das Jahr 2026 hinaus. Neben dem Kerngeschäft Tiefbau erschließt das Management gezielt neue Nischen wie den Bau von Rechenzentren, getrieben durch den KI-Boom in Europa. Die konzerneigene Strategie „Green and Lean“ zeigt Wirkung und verbessert schrittweise die Margenqualität. Porr hat sich damit erfolgreich vom reinen Bauunternehmen zum integrierten Infrastruktur-Dienstleister gewandelt.

28. Januar 2026
Jörg Meyer
Chart
Infineon Technologies AG (5,35%)

Infineon: Wettbewerber Texas ist zuversichtlich für das Automotive-Geschäft. Drei weitere Gründe, die für den deutschen Chipwert sprechen!

Infineon Technologies AG (5,35%)

Texas Instruments berichtet ein 6%iges Wachstum im Bereich Automotive und geht von weiterem Wachstum aus. Kommentar vom Management: „Wir haben in der zweiten Jahreshälfte eine Stärke im Automobilbereich festgestellt. Ich denke, dass das langfristige Wachstum in absehbarer Zukunft anhalten wird.“ Das ist auch gut für Infineon, die daher ihren Big Picture-Breakout ausweiten. Ich sehe zudem folgende Gründe bei der Aktie, weshalb sie weiter durchziehen müsste: 1. Die Energie der KI: Während Nvidia das „Gehirn“ liefert, stellt Infineon das „Herz-Kreislauf-System“. Für hocheffiziente Stromversorgungen in Rechenzentren erwartet der Konzern im Geschäftsjahr 2026 eine Umsatzverdopplung auf 1,5 Mrd. Euro. Da die Nachfrage das Angebot übersteigt, ist dieser Bereich ein massiver Wachstumstreiber, der vom Markt bisher kaum eingepreist wurde. 2. Edge AI – Intelligenz vor Ort: Der KI-Trend wandert von der Cloud direkt ins Endgerät. Infineon besetzt diesen Markt mit spezialisierten Mikrocontrollern, die KI-Prozesse lokal verarbeiten. Das sichert Datenschutz sowie Geschwindigkeit und bietet enormes Potenzial für künftig steigende Konsensschätzungen der Analysten. 3. Der Automotive-Turbo: In autonomen Fahrzeugen steigt der Chip-Anteil pro Fahrzeug exponentiell. Marktstudien prognostizieren, dass sich der Halbleiterwert pro PKW bis 2029 auf rund 1.000 US-Dollar fast verdoppelt - bei Level-4/5-Systemen liegt der Bedarf sogar acht- bis zehnmal höher als bei Basismodellen. Trotz zyklischer Schwankungen bleibt Infineon hier der lachende Dritte, da diese Komplexität massive Rechenleistung und Sensorik aus München verlangt.

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