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Gestern
Wolfgang Zussner
Chart
Netflix Inc. (1,65%)

Chartanalyse Netflix: Geplatzte WBD-Übernahme beflügelt – J.P. Morgan sieht Ziel bei 120 USD!

Netflix Inc. (1,65%)

Nach einem starken Aufwärtstrend, der im Sommer 2025 bei 134 USD gipfelte, ging die Aktie von Netflix (NFLX) in einen deutlichen Korrekturmodus über. Dabei rutschte der Kurs unter die 40-Wochenlinie, was charttechnisch zunächst ein bärisches Signal war. Aktuell sehen wir eine sehr dynamische, grüne Wochenkerze, die den Kurs wieder in Richtung der 98-USD-Marke katapultiert hat. Das „Highlight“ im Chart neben dem bullischen Impuls ist die Slow Stochastik, welche im extrem überverkauften Bereich (nahe der 0-Linie) ein Kaufsignal generiert hat (die grüne Linie kreuzt die rote nach oben). Historisch gesehen waren solche Kreuzungen in diesem tiefen Bereich (siehe Ende 2023) oft der Startschuss für mehrmonatige Rallys. Der „Deckel“ liegt momentan beim gleitenden 40-Wochen-Durchschnitt bei knapp 109 USD. Ein Ausbruch darüber würde den Weg in Richtung des Allzeithochs ebnen. https://aktienmagazin.de/blog/chartanalysen/chartanalyse-netflix-geplatzte-wbd-ubernahme-beflugelt-j-p-morgan-sieh-167193.html

Gestern
Andreas H
Chart
Zymeworks Inc. (-0,29%)

Wer Biotechnologie-Aktien sucht, muss jetzt Zymeworks auf dem Schirm haben!

Zymeworks Inc. (-0,29%)

Zymeworks sollte man als Trader jetzt auf dem Schirm haben. Es handelt sich um ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung neuartiger, multifunktionaler Antikörper-Therapien zur zielgerichteten Behandlung von Krebs und anderen schweren Krankheiten konzentriert. Es gibt mehrere Gründe, die jetzt für einen weiteren Anstieg bei der Aktie sprechen: Das Unternehmen hat am 2. März starke Q4-Zahlen vorgelegt. Zymeworks profitiert enorm von seinem strategischen Wandel hin zu einem auf Lizenzeinnahmen basierenden Geschäftsmodell. Der Jahresumsatz 2025 sprang um beeindruckende 176 % auf 106 Mio. USD an. Der eigentliche Hebel liegt jedoch in der Zukunft: Durch lukrative Partnerschaften, vor allem mit Jazz Pharmaceuticals und BeiGene, hat Zymeworks vertraglichen Anspruch auf künftige Meilensteinzahlungen von bis zu 1,5 Mrd USD. Allein 440 Mio. USD davon winken kurz- bis mittelfristig im Zuge globaler regulatorischer Zulassungen für das Krebsmedikament Zanidatamab. Das absolute Schreckgespenst für Biotech-Aktionäre – die Kapitalerhöhung – ist bei Zymeworks damit zunächst vom Tisch. Das aktuell laufende Aktienrückkaufprogramm soll ausgeweitet werden. Die Börse handelt die Zukunft, und bei Zymeworks stehen entscheidende Etappenziele unmittelbar bevor. Nach starken Phase-3-Studiendaten (HERIZON-GEA-01) für Zanidatamab plant der Partner Jazz Pharmaceuticals noch im 1. Quartal 2026 den entscheidenden Zulassungsantrag bei der FDA einzureichen. Da das Medikament den "Breakthrough Therapy"-Status besitzt, wird ein beschleunigtes Verfahren erwartet. Kommt es wie geplant in der zweiten Jahreshälfte 2026 zur Zulassung und Markteinführung in den USA, würde dies nicht nur langfristige, prozentuale Umsatzbeteiligungen garantieren, sondern sofort eine regulatorische Meilensteinzahlung in Höhe von satten 250 Mio. USD an Zymeworks auslösen. Die Aktie bildet eine Base aus und könnte nun rasch Richtung Allzeithoch bei 28 USD laufen. Abgesichert kann im Bereich von 22 USD werden, was einem Risiko von gut 10 % entspricht. (ZYME)

Gestern
Leonid Kulikov
Chart
Aehr Test Systems (6,68%)

Aehr Test Systems (AEHR) – Der US-Halbleitertestspezialist sichert sich Folgeauftrag im KI-Photonikmarkt und setzt auf Wachstum durch Rechenzentrums-Boom!

Aehr Test Systems (6,68%)

Der kalifornische Halbleitertestausrüster Aehr Test Systems meldet einen weiteren Auftrag seines wichtigsten Kunden im Bereich Silizium-Photonik – ein Signal, das Investoren aufhorchen lässt. Wie das Unternehmen mitteilt, umfasst die Bestellung ein neues vollautomatisiertes Hochleistungs-Wafer-Level-Burn-In-System vom Typ FOX-XP sowie die Aufrüstung einer bestehenden Anlage auf die neueste Konfiguration. Die Systeme sollen in der zweiten Jahreshälfte 2026 ausgeliefert werden. Finanzielle Details zum Auftragsvolumen nennt das Unternehmen nicht – ein Punkt, der für Anleger die unmittelbare Umsatzwirkung schwer kalkulierbar macht. Gleichwohl deutet der Folgeauftrag auf steigende Produktionskapazitäten beim Kunden hin, was auf eine anziehende Nachfrage im Umfeld KI-basierter Rechenzentrumsinfrastruktur schließen lässt. Technologisch steht dabei die sogenannte Silizium-Photonik im Fokus – eine Schlüsseltechnologie für optische Datenübertragung in modernen KI-Clustern. Angesichts wachsender Bandbreitenanforderungen stoßen klassische elektrische Schnittstellen zunehmend an physikalische Grenzen. Laut Unternehmensangaben können die FOX-XP-Systeme bis zu neun 300-mm-Wafer parallel mit einer Leistung von bis zu 3.500 Watt pro Wafer testen – ein im Marktvergleich hoher Wert. CEO Gayn Erickson betont in diesem Zusammenhang, der Auftrag bestätige die zunehmende Marktdurchdringung der firmeneigenen Wafer-Level-Burn-In-Plattform für photonische integrierte Schaltkreise im KI-Umfeld. Für Anleger ist entscheidend: Der strukturelle Trend hin zu optischen Hochgeschwindigkeitsverbindungen in KI-Rechenzentren könnte Aehr mittel- bis langfristig zusätzliche Volumina bescheren. Kurzfristig bleibt jedoch das Timing der Umsatzrealisierung – erst ab H2 2026 – ein Bewertungsfaktor.

Gestern
AndreasZ
Chart
Neuropace (8,41%)

NeuroPace: Neurostimulator gegen Epilepsie bietet Umsatzchance von 3,5 Mrd. USD!

Neuropace (8,41%)

Das Medizintechnikunternehmen NeuoPace (NPCE) hat sich mit implantierbaren Neurostimulatoren auf die Reduzierung und Verhinderung von Epilepsie bei medikamentenresistenten Patienten spezialisiert. Das Responsive Neurostimulation System (RNS) wurde seit der FDA-Zulassung im Jahr 2023 bereits bei über 8.000 Patienten eingesetzt und sorgt mit über 24 Mio. Aufzeichnungen für eine der weltweit größten proprietären iEEG-Datenbanken. Dies ist ein Mitgrund dafür, dass die mediane Anfallsreduzierung von 82 % auf Sicht von drei Jahren die Konkurrenzprodukte übertrifft. Während 3,4 Mio. US-Amerikaner bereits eine Epilepsie-Diagnose erhalten haben, sind davon mit 1,2 Mio. etwa ein Drittel der Patienten als Zielgruppe medikamentenresistent. Mit der nun geplanten Zulassungserweiterung für idiopathische generalisierte Epilepsie (IGE) soll das Marktpotenzial um 1,5 Mrd. USD auf insgesamt über 3,5 Mrd. USD ausgeweitet werden. Bedeutend ist dabei, dass 40 % aller medikamentenresistenten Patienten an IGE leiden und bisher keine zugelassenen Geräteoptionen gibt. Die NAUTILUS-Studie zeigte euch hier bereits eine mediane Anfallsreduzierung um etwa 77 % auf. Geplant ist mit NeuroPace AI eine neue Suite KI basierter Tools, um die von RNS-Systemen erfassten Gehirndaten automatisch in klinisch relevante Informationen umzuwandeln. Mit Seizure ID wurde bereits im Herbst 2025 ein Zulassungsantrag für einen neuen Klassifizierungs-Algorithmus gestellt, der die gesammelten Gehirnstromdaten (iEEG) automatisch analysiert, epileptische Muster (Seizures) präzise identifiziert und für den Arzt visuell aufbereitet. Nun überzeugte das 4. Quartal erneut mit einem Umsatzplus von rund 24 % sowie dem zweiten Quartal in Folge mit einem positiven bereinigten EBITDA. Im Fiskaljahr 2026 soll das Umsatzwachstum 20 bis 22 % betragen.

Gestern
Marvin Herzberger
Chart
ASM International N.V. (4,06%)

ASM International N.V.: Starke Nachfrage im Bereich der fortschrittlichen Logik- und Foundry-Kunden

ASM International N.V. (4,06%)

Das Kerngebiet von ASM International N.V. ist die Wafer-Bearbeitung, wobei man sich technologisch insbesondere auf die Atomlagenabscheidung spezialisiert hat. Mit diesen hochpräzisen Maschinen ermöglicht ASM International seinen Kunden, hauchdünne Materialschichten auf atomarer Ebene extrem gleichmäßig aufzutragen. Diese Lösungen sind absolut essenziell für die fortschreitende Miniaturisierung von Mikrochips. Im 4. Quartal erzielte der Konzern einen Umsatz von 698 Mio. Euro. Die Prognosespanne lag nur bei 630 Mio. bis 660 Mio. Euro. Besonders erfreulich war der massive Anstieg der Auftragseingänge auf 803 Mio. Euro. Dieser signifikante Sprung ist primär auf eine unerwartet starke Nachfrage im Bereich der fortschrittlichen Logik- und Foundry-Kunden sowie auf eine deutliche Erholung der Bestellungen aus China zum Jahresende zurückzuführen. Die Bruttomarge blieb mit 49,8 % auf einem sehr gesunden Niveau, während die bereinigte operative Marge bei 25,1 % lag. Für das gesamte Geschäftsjahr 2025 konnte das Unternehmen einen Rekordumsatz von 3,2 Mrd. Euro ausweisen, was einem währungsbereinigten Wachstum von 12 % entspricht. Angetrieben wurde diese Jahresleistung vor allem durch die massiven Investitionen der Halbleiterindustrie in neue 2-Nanometer-Kapazitäten. Für das 1. Quartal wird ein Umsatzanstieg auf rund 830 Mio. Euro +/- 4 % in Aussicht gestellt. Darüber hinaus soll eine Wachstumsbeschleunigung im 2. Halbjahr erzielt werden. Getragen wird dieser Optimismus von der Erwartung eines gesunden Wachstums bei den Verkäufen von Speicherchip-Ausrüstungen für DRAM sowie von steigenden Absätzen auf dem chinesischen Markt, für den das Unternehmen nun wieder Zuwächse statt des ursprünglich befürchteten Rückgangs prognostiziert. Investoren sollen mit einer auf 3,25 Euro je Aktie steigenden Dividende und einem 150-Mio.-Euro-Aktienrückkaufprogramm für 2026 bis 2027 beteiligt werden.

vor 2 Tagen
Marvin Herzberger
Chart
Lottomatica Group S.p.A. (6,02%)

Lottomatica Group: Hochprofitabler Online-Sektor hat prozentual zweistelliges Wachstum ermöglicht!

Lottomatica Group S.p.A. (6,02%)

Die Lottomatica Group S.p.A. ist der dominierende Akteur auf dem stark regulierten italienischen Glücksspielmarkt. Am 3. März konnte der Konzern die Investoren mit dem Bericht für 2025 überzeugen. Demnach ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 % auf 2,255 Mrd. Euro gestiegen, was insbesondere am Wachstum im hochprofitablen Online-Sektor lag. Noch beeindruckender als das Umsatzwachstum entwickelte sich die Profitabilität des Konzerns, denn das bereinigte EBITDA stieg um 21 % auf 856 Mio. Euro. Der bereinigte Nettogewinn sprang sogar um 45 % auf rund 369 Mio. Euro nach oben, was die enormen operativen Hebeleffekte des stark digitalisierten Geschäftsmodells verdeutlicht. Die Hauptgründe für diese deutliche Margenausweitung liegen in der planmäßigen und erfolgreichen Integration übernommener Wettbewerber wie PWO, wodurch das Unternehmen massive Synergien in Höhe von 87 Mio. Euro realisieren konnte. Zusätzlich profitierte Lottomatica von einer groß angelegten Refinanzierung im Volumen von 1,1 Mrd. Euro im Mai 2025, die das Schuldenprofil optimierte und die jährlichen Zinskosten dauerhaft um 24 Mio. Euro senkte. Das Unternehmen konnte seinen gesamten Online-Marktanteil im abgelaufenen Jahr auf einen historischen Rekordwert von 31,3 % ausbauen. Mit einem anvisierten Jahresumsatz von bis zu 2,46 Mrd. Euro und einem erwarteten bereinigten EBITDA in einer Spanne von 940 Mio. bis 980 Mio. Euro signalisiert Lottomatica den Investoren, dass die strukturellen Wachstumstreiber absolut intakt sind und eine weitere Margenverbesserung fest auf der Agenda steht.

vor 2 Tagen
Andreas H
Chart
Diamondback Energy Inc. (4,37%)

Die Aktie von Diamonback Energy bricht als „Pure-Play“-Ölproduzent Richtung Allzeithoch aus!

Diamondback Energy Inc. (4,37%)

Angesichts der explodierenden Ölpreise ist das Unternehmen Diamonback Energy weiterhin interessant. Denn es handelt sich um einen „Pure-Play“-Produzenten, der sich auf das hochproduktive Permian Basin in Texas konzentriert. Das Unternehmen gehört dabei zu den Ölproduzenten mit den branchenweit niedrigsten Produktionskosten. Der aktuelle Krieg im Iran wirkt sich sehr positiv auf das Geschäft des Unternehmens aus. Diamondback Energy ist ein reiner US-Produzent. Die gesamten Förderanlagen, Pipelines und Infrastrukturen befinden sich im Permian Basin in Texas. Im Gegensatz zu multinationalen Ölkonzernen hat Diamondback keine physischen Assets im Nahen Osten. Das bedeutet: Das operative Geschäft ist zu 100 % vor direkten Kriegsschäden, Sabotageakten oder regionalen Lieferkettenunterbrechungen geschützt. Wenn der Ölpreis steigt, während bei Diamonback Energy aber die Kosten weitgehend fix sind, bedeutet jeder Dollar, den der Ölpreis kriegsbedingt steigt, puren zusätzlichen Gewinn, der direkt den Free Cash Flow in die Höhe treibt. Die Aktie bricht über den Widerstand bei 175 USD aus. Der Weg Richtung Allzeithoch bei 220 USD ist nun frei. (FANG)

vor 2 Tagen
Leonid Kulikov
Chart
Plug Power Inc. (8,51%)

Plug Power (PLUG) – Der US-Wasserstoffspezialist kehrt zur positiven Bruttomarge zurück und nimmt EBITDA-Break-even ins Visier!

Plug Power Inc. (8,51%)

Der Wasserstoffkonzern Plug Power sendet nach schwierigen Quartalen erste operative Lebenszeichen. Im vierten Quartal 2025 erzielt das Unternehmen laut Unternehmensangaben eine positive Bruttomarge und steigert den Umsatz im Vergleich zum Vorquartal deutlich. Unterm Strich bleibt Plug defizitär, doch die operative Tendenz verbessert sich klar. Strategisch steht 2026 wohl eher im Zeichen der Stabilisierung. Das Management peilt ein Umsatzwachstum im Bereich von rund 30 % an und strebt bis zum vierten Quartal ein positives EBITDA an. Der im Frühjahr 2025 gestartete Restrukturierungsplan („Project Quantum Leap“) gilt nach Unternehmensangaben als weitgehend abgeschlossen: Produktionskapazitäten wurden angepasst, die Organisation verschlankt und die Liquiditätslage verbessert. Für Anleger ist entscheidend, ob Plug den angekündigten operativen Turnaround tatsächlich umsetzen kann – oder ob erneuter Kapitalbedarf droht. Plug Power entwickelt und produziert Wasserstoff-Brennstoffzellensysteme, Elektrolyseure zur Herstellung von grünem Wasserstoff sowie komplette Wasserstoff-Infrastrukturlösungen. Besonders stark ist das Unternehmen im Bereich Material Handling, wo Brennstoffzellen Gabelstapler in Logistikzentren antreiben, sowie im wachsenden Elektrolyseur-Segment für industrielle Anwendungen. Das Geschäftsmodell profitiert langfristig von Dekarbonisierungstrends, staatlichen Förderprogrammen und dem globalen Ausbau der Wasserstoffwirtschaft. Kurzfristig jedoch bleibt die Aktie eine Turnaround-Spekulation: Gelingt der Sprung in nachhaltige Profitabilität, könnte sich das aktuell gedrückte Bewertungsniveau als Chance erweisen. Scheitert die EBITDA-Zielmarke für Ende 2026, drohen hingegen erneute Rückschläge.

vor 2 Tagen
AndreasZ
Chart
Dave Inc (13,23%)

Dave: Neobank steigert Abonnementerlöse um 92 % und steigt in den Buy Now, Pay Later-Markt ein!

Dave Inc (13,23%)

Dave (DAVE) digitale Bankdienstleistungen für Menschen, die von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck leben. Dank KI-Algorithmen soll anders als bei Banken auf traditionelle Bonitätsscores und statische Risikomodelle verzichtet werden. Die Anzahl der monatlich aktiven Mitglieder mit mehreren Transaktionen stieg im 4. Quartal um 19 % auf 2,9 Mio. an, wobei damit das große Marktpotenzial von potenziell 185 Mio. Kunden noch lange nicht ausgeschöpft ist. Die Anhebung der Abonnementgebühren für Neukunden von 1 auf 3 USD steigerte die Abo-Erlöse um 92 %. Gründer und CEO Jason Wilk sieht eine Bestätigung für den funktionierenden Wachstumsalgorithmus auch darin, dass der Umsatz pro Nutzer (ARPU) im letzten Quartal erneut um 36 % gesteigert werden konnte. Beim wichtigen Produkt ExtraCash für Gehaltsvorschüsse von bis zu 500 USD konnte die KI-Engine CashAI v5.5 die Ausfallquote bei 28 Tagen Überfälligkeit auf 1,89 % signifikant senken, obwohl das Kreditvergabevolumen für ExtraCash im selben Quartal um 50 % auf einen Rekordwert von 2,2 Mrd. USD anstieg. Auch die Dave Card wird in Verbindung damit immer häufiger für alltägliche Zahlungen eingesetzt, wobei nun ab April auch Kundentests für den Einstieg in den Buy Now, Pay Later-Markt gestartet werden. Konsumenten sollen Dave nicht nur für absolut notwendige Rechnungen, sondern auch für den Konsum nutzen können. Mit einem Umsatzplus von über 62 % auf 163,7 Mio. USD (Konsens: 157,2 Mio. USD) konnten die Erlöse nun drei Quartale in Folge um über 60 % zulegen. Auch der Nettogewinn verzeichnete eine starke Verbesserung von über 93 %. Überzeugen kann nun erneut die Gewinnprognose für das Fiskaljahr 2026 mit 14 bis 15 USD je Aktie (Konsens: 13,89 USD). Auch der Umsatzausblick fällt mit 690 bis 710 Mio. USD (Konsens: 633,3 Mio. USD) deutlich höher als bisher angenommen, was einem Wachstum von 25 bis 28 % entspricht. Das laufende Aktienrückkaufprogramm wurde von 125 Mio. auf 300 Mio. USD aufgestockt.

02. März 2026
Wolfgang Zussner
Chart
AGCO Corp. (-1,75%)

Chartanalyse AGCO: Zündet jetzt die nächste Stufe der Agrar-Rallye?

AGCO Corp. (-1,75%)

AGCO (AGCO) ist als Hersteller von Landmaschinen mit Marken wie Fendt, Massey Ferguson und Valtra ein spannender Zykliker, der gerade eine sehr dynamische Phase durchläuft. Nach einer langen Korrektur konnte die Aktie die Abwärtstrendlinie mit Dynamik nach oben durchbrechen. Das Papier hat die wichtige Widerstandszone bei rund 140 USD erreicht. Ein nachhaltiger Schlusskurs darüber (auf Wochenbasis) würde den Weg Richtung 150 USD und später zum Rekordhoch bei 158 USD ebnen. Nach unten bilden die Zonen um 130 und 118 USD ein solides Sicherheitsnetz. Die 40-Wochenlinie wurde erfolgreich zurückerobert und dient jetzt als dynamische Unterstützung. Die Slow Stochastik notiert im überkauften Bereich, was auf eine kurzfristige Heißlaufphase hindeutet. Eine Konsolidierung, welche auch unter die Unterstützungszone bei 130 USD gehen könnte, wäre charttechnisch gesund. https://aktienmagazin.de/blog/chartanalysen/chartanalyse-agco-zundet-jetzt-die-nachste-stufe-der-agrar-rallye-166949.html

02. März 2026
AndreasZ
Chart
FTAI Aviation Ltd (-2,17%)

FTAI Aviation plant Marktanteil von 25 % - Jefferies stuft auf 375 USD (Buy)!

FTAI Aviation Ltd (-2,17%)

FTAI Aviation (FTAI) hat sich als sogenannter MRE-Spezialist (Maintenance, Repair, and Exchange) positioniert, um die Wartung und Reparatur von weitverbreiteten CFM56- und V2500-Flugzeugtriebwerken durchzuführen. Das Unternehmen profitiert davon, dass die Gesamtkosten für relevante Triebwerkswartungen sollen im Jahr 2026 zweistellig auf rund 25 Mrd. USD zulegen und die bisherigen Prognosen von 22 Mrd. USD übertreffen. Die Marktanteile sollen langfristig auf 25 % ausgebaut werden. Die Übernahme von „Pacific Aerodynamic“ und das Joint Venture „Prime Engine Accessories“ erweitern die Komponentenreparatur für schnellere Wartungsprozesse und jährliche Einsparungen von bis zu 75.000 USD pro Shop-Visit. Fortschritte gibt es bei der Strategic Capital Initiative, wo gemeinsam mit Dritt-Investoren exklusive Wartungen für bereits verleaste Flugzeuge und ein Asset-Light-Modell für die Triebwerksbeschaffung realisiert wird. Die 6 Mrd. USD-Investitionen von SCI I dürften im 2. Quartal 2026 erreicht sein, weshalb die Kapitalbeschaffung über SCI II bereits gestartet wurde. Langfristig werden 20 Mrd. USD angestrebt. Zudem laufen über FTAI Power intensive Gespräche mit Hyperscalern für den Einsatz von alten CFM56-Triebwerken als Gasturbine für Rechenzentren. 2027 sollen erste Auslieferungen stattfinden. Am 2. März könnte die Aktie nach einer Kurszielanhebung der Jefferies-Analysten von 350 auf 375 USD (Buy) die Trendfortsetzung einleiten. Das Unternehmen peilt für 2026 im Segment Aerospace Products eine Erhöhung der EBITDA-Marge von 35 % auf 40 % an. Obwohl das 4. Quartal mit einem Umsatzplus von knapp 33 % und Nettogewinnsteigerung von fast 29 % hinter den Erwartungen zurückblieb, notiert die Aktie mit intakten langfristigen Treibern am Allzeithoch.

02. März 2026
Leonid Kulikov
Chart
United Airlines Holdings Inc. (-5,27%)

United Airlines Holdings (UAL), Delta (DAL) und Co. – Die US-Fluggesellschaften im Gegenwind steigender Ölpreise: Geopolitische Spannungen drücken Airline-Aktien kräftig nach unten!

United Airlines Holdings Inc. (-5,27%)

Die Aktien großer US-Fluggesellschaften geraten massiv unter Druck, nachdem geopolitische Spannungen und steigende Ölpreise die Kostenperspektiven der Branche abrupt verschlechtern. Besonders stark trifft es United Airlines Holdings, deren Aktie zeitweise um mehr als 8 % einbricht und damit zu den schwächsten Werten im S&P 500 zählt. Auch Delta Air Lines, American Airlines Group und Southwest Airlines verlieren deutlich an Wert. Parallel fällt der breit aufgestellte Branchenfonds U.S. Global Jets ETF um rund 4 % – der stärkste Tagesrückgang seit Juli 2025. Hintergrund ist vor allem die wachsende Unsicherheit rund um den Konflikt zwischen den United States und Iran, der die Energiemärkte zunehmend in Bewegung bringt. Die wirtschaftliche Logik dahinter ist klar: Steigende Ölpreise verteuern unmittelbar den Flugzeugtreibstoff – einen der größten Kostenblöcke der Branche. Die Rohölpreise ziehen zuletzt spürbar an, nachdem diplomatische Spannungen rund um das iranische Atomprogramm eskalieren und mögliche militärische Schritte befürchtet werden. Hinzu kommt das Risiko einer Blockade der strategisch wichtigen Straße von Hormus, durch die ein erheblicher Teil des globalen Ölhandels läuft. Branchenprognosen geraten dadurch ins Wanken: Die International Air Transport Association hatte ursprünglich für 2026 sinkende Rohölpreise und leicht fallende Kerosinkosten erwartet. Tatsächlich sind die Rohölpreise in diesem Jahr bislang jedoch um fast 20 % gestiegen. Analyst Daniel McKenzie von Seaport Research Partners warnt laut Branchenkommentar, ein weiterer Ölpreisschub infolge eines Nahostkonflikts könne die Gewinnprognosen für 2026 deutlich belasten – selbst wenn der Preisanstieg nur vorübergehend sei.

02. März 2026
Andreas H
Chart
Perpetua Resources Corp. (1,79%)

Seltene Erden und Gold sind bei Perpetua Resources die Treiber — Aktie mit neuem Mehrjahreshoch!

Perpetua Resources Corp. (1,79%)

Perpetua Resources habe ich im Herbst letzten Jahres ausführlich im Tenbagger-Magazin vorgestellt. Das Unternehmen verfügt über die einzige bekannte abbaubare Antimonlagerstätte in den USA. Dadurch dürfte es dem Unternehmen gelingen, sich als kritischer Baustein der US-amerikanischen Strategie zur Sicherung heimischer Versorgung von wichtigen Metallen zu etablieren. Zwar macht das Unternehmen bislang keine Umsätze. Doch dies könnte sich bald ändern. Mit dem Stibnite-Projekt verfügt Perpetua über eine bedeutende und zugleich äußerst kostengünstige Goldmine, die gleichzeitig die einzige bekannte wirtschaftlich abbaubare Antimonlagerstätte der USA beherbergt. Der Handlungsdruck ist hoch: China kontrolliert aktuell rund 48 % der weltweiten Antimon-Produktion, und jüngst verhängte Exportbeschränkungen haben die Abhängigkeit der USA schmerzhaft offengelegt. Entsprechend stark ist die politische und institutionelle Unterstützung. Perpetua wird vom US-Verteidigungsministerium gefördert. Zusätzlich beteiligten sich Ende Oktober Agnico Eagle mit über 180 Mio. USD sowie JPMorgan mit mehr als 75 Mio. USD. Diese Mittel sichern die weitere Entwicklung des Stibnite-Projekts ab. Der Produktionsstart von Gold und Antimon wird für 2028 erwartet. Über eine geplante Betriebsdauer von 15 Jahren sollen rund 4,8 Mio. Unzen Gold sowie mehr als 148 Mio. Pfund Antimon gefördert werden. Diese duale Rohstoffstrategie schafft attraktive, diversifizierte Einnahmequellen: Während Gold als stabiler Umsatztreiber dient, fungiert Antimon als strategischer Werttreiber – und verleiht Perpetua Resources eine geopolitisch hochrelevante Sonderstellung. Die Aktie konnte am 27. Februar aus einer Base auf ein neues Mehrjahreshoch ausbrechen. Aufgrund der geopolitischen Unsicherheiten dürfte die Aktie nun zügig ihren Ausbruch fortsetzen. (PPTA)

02. März 2026
Marvin Herzberger
Chart
Toyota Motor Corporation (4,21%)

Toyota Motor Corporation: Doppelte Hochstufung durch die DZ BANK führt die Aktie auf ein 52-Wochenhoch!

Toyota Motor Corporation (4,21%)

Die Toyota Motor Corporation befindet sich in einer strukturellen Konsolidierung. Hierbei steht u.a. die Einigung mit dem aktivistischen Investor Elliott Management im Fokus. Durch die Anhebung des Übernahmeangebots auf umgerechnet über 132 USD pro Aktie forciert Toyota die vollständige Privatisierung der Tochtergesellschaft Toyota Industries und beendet damit einen längeren strategischen Stillstand. Flankiert werden diese Maßnahmen durch eine anhaltende Produktoffensive, wie die Markteinführung des neuen batterieelektrischen bZ4X Touring BEV in Japan Ende Februar beweist. Auf die Rahmenbedingungen hat die DZ BANK am 2. März reagiert, indem eine doppelte Hochstufung von "Verkaufen" auf "Kaufen" verkündet wurde. Besonders aussagekräftig für das Investorenumfeld ist dabei die massive Anhebung des fairen Wertes, der von ursprünglich 2700 JPY (umgerechnet rund 14,66 Euro) auf nunmehr 4600 JPY (umgerechnet rund 24,97 Euro) angehoben wurde. Diese deutliche Aufwertung unterstreicht das wachsende Vertrauen der Finanzexperten in die Ertragskraft des Konzerns und signalisiert dem Markt ein beträchtliches Aufwärtspotenzial im Zuge der aktuellen strategischen Neuausrichtungen. Dieser Impuls führt die Aktie auf ein 52-Wochenhoch. Hierdurch wird wiederum ein prozyklisches Kaufsignal getriggert, welches weitere Kursanstiege begünstigen könnte.

27. Februar 2026
Wolfgang Zussner
Chart
Alcoa Corp. (-2,70%)

Chartanalyse Alcoa: Aluminium-Riese überrascht mit KI-Rechenzentrum-Strategie!

Alcoa Corp. (-2,70%)

Der Chart von Alcoa (AA) zeigt eine beeindruckende Erholungsrallye, die im April 2025 ihren Ursprung nahm. Aktuell kämpft die Aktie mit der Hürde um 67 USD. Ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Bereich würde den Weg in Richtung des nächsten horizontalen Widerstands bei rund 83 USD ebnen. Langfristig ist das Rekordhoch bei 98 USD wieder im Visier, wie der Prognosepfeil andeutet. Die Aktie notiert deutlich über der 40-Wochenlinie, was den mittelfristig bullischen Trend unterstreicht. Die Steigung des Durchschnitts ist positiv, was anhaltendes Momentum zeigt. Ein starker Unterstützungsbereich befindet sich bei 55 USD. Eine weitere Auffangzone bei 45 USD. Die Slow Stochastic notiert im überkauften Bereich. Das ist in starken Trends normal, mahnt aber kurzfristig zur Vorsicht vor einer kleinen Verschnaufpause. https://aktienmagazin.de/blog/chartanalysen/chartanalyse-alcoa-aluminium-riese-uberrascht-mit-ki-rechenzentrum-str-166850.html

27. Februar 2026
Marvin Herzberger
Chart
American Assets Trust (1,93%)

American Assets Trust Inc.: Insiderkäufe durch den Vorstand summieren sich im Februar auf knapp 4,82 Mio. USD!

American Assets Trust (1,93%)

American Assets Trust Inc. (AAT) positioniert sich 2026 weiterhin als spezialisierter Real Estate Investment Trust (REIT) mit Fokus auf schwer zugängliche Premium-Märkte in Südkalifornien, Hawaii und dem pazifischen Nordwesten. AAT verzahnt hochwertige Büro-, Einzelhandels-, Wohn- und Hotelimmobilien (wie das Embassy Suites in Waikiki) zu einem starken Ökosystem. Diese Diversifizierung sorgt für stabilere Cashflows als bei reinen Büro-REITs und steigert die Attraktivität der Standorte enorm. Starke Zuwächse bei den Einzelhandelsmieten und eine robuste Vermietungsquote im Wohnsegment sollen die vorübergehende Schwäche im Bürosektor gezielt ausgleichen. Trotz aktueller Marktunsicherheiten bezüglich kurzfristiger Gewinne hat Executive Chairman Ernest S. Rady im Februar 2026 ein deutliches Statement zur Unterbewertung der Aktie abgegeben. In nur zwei Wochen (17. bis 26. Februar 2026) kaufte er 253.000 Aktien. Das persönliche Investment beläuft sich auf 4.819.987 USD. Dieses fast fünf Millionen USD schwere Investment des Gründers ist ein entscheidender Indikator. Gepaart mit einer attraktiven Dividendenrendite von über 6,8 % signalisiert dies eine signifikante Diskrepanz zwischen dem hohen inneren Wert der Immobilien und dem aktuellen Börsenpreis. Der Konzern unterstreicht damit sein tiefes Vertrauen in die eigene Substanz, operative Disziplin und die langfristige Sicherung des Aktionärswerts.

27. Februar 2026
Andreas H
Chart
Montrose Environmental Group Inc. (-0,61%)

Montrose profitiert massiv von strenger werdenden Umweltauflagen: Aktie mit massiven Up-gap nach Zahlen!

Montrose Environmental Group Inc. (-0,61%)

Montrose Environmental ist ein US-Umweltdienstleister. Es hilft Regierungen und Unternehmen wie Energieversorgern Umweltauflagen einzuhalten, Emissionen zu überwachen und Umweltschäden zu beseitigen. Am 26. Februar hat das Unternehmen sehr starke Quartalszahlen vorgelegt. 2025 war mit einem Rekordumsatz von 830,5 Mio. USD das stärkste Jahr der Firmengeschichte. Noch wichtiger für uns Anleger: Das Management blickt extrem optimistisch in die Zukunft und hat die Prognose für 2026 angehoben. Man rechnet mit 840 bis 900 Mio. USD Umsatz und strebt ein EBITDA-Wachstum von rund 10 % bei steigenden Margen an. Mit den Quartalszahlen wurde ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 40 Mio. USD angekündigt. Montrose profitiert massiv von strenger werdenden Umweltauflagen (z. B. die neuen, scharfen PFAS-Grenzwerte der EPA in den USA). Das Geschäftsmodell ist krisenresistent: 96 % des Umsatzes aus 2024 kehrten 2025 wieder zurück. Zudem funktioniert das Cross-Selling immer besser – der Anteil der Kunden, die mehrere Dienstleistungen buchen, stieg im letzten Jahr von 53 % auf 62 %. Viele klassische Planungsbüros haben Angst, durch KI wegrationalisiert zu werden. Montrose generiert jedoch die essenziellen Felddaten wie Umwelt- und Sensordaten selbst. Das Unternehmen nutzt KI intern, um die eigenen Dienstleistungen skalierbarer und margenstärker zu machen und das verschafft dem Unternehmen einen Burggraben. Die Aktie konnte mit den Q4-Zahlen ein kräftiges Up-Gap und hohem Volumen generieren. Hier kann man nun auf die Trendfolge spekulieren, wobei ich darauf warten würde, dass die Aktie das Hoch vom 26. Februar bei 29 USD überschreitet. (MEG)

27. Februar 2026
Jörg Meyer
Chart
United Internet AG (10,52%)

United Internet: Neue Übernahmefantasie rund um 1&1. Warum UTDI der wahre Gewinner wäre!

United Internet AG (10,52%)

Die Spatzen pfiffen es bereits im Oktober 2025 von den Dächern, als das Handelsblatt erste Spekulationen über eine Annäherung zwischen Telefonica und 1&1 veröffentlichte. Nun verdichten sich die Zeichen. Eine aktuelle Nachrichtenagenturmeldung mit Bezug auf „El Espanol“ bestätigt, dass Telefonica offenbar Gespräche über eine 1&1-Übernahme führt. Der Wert soll bie 4,5 bis 5 Mrd. Euro liegen. Ein Profiteur wäre die Muttergesellschaft United Internet (i). Die Bewertungslücke (Sum-of-the-Parts) Ein Blick auf die nackten Zahlen offenbart eine Unterbewertung von United Internet an der Börse. Aktuell wird der Konzern mit rund 4,74 Mrd. Euro bewertet. Dem stehen jedoch Beteiligungen gegenüber, die diesen Wert bei übersteigen: 1&1-Beteiligung: Bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von ca. 4,29 Mrd. Euro ist der Anteil von United Internet (86,46 %) rund 3,70 Mrd. Euro wert. IONOS-Beteiligung: Hinzu kommt der Anteil an dem Webhoster Ionos (i), der mit weiteren 2 Mrd. Euro zu Buche schlägt. Zusammengerechnet besitzen die Beteiligungen einen Marktwert von 5,7 Mrd. Euro. Dass United Internet selbst für deutlich weniger gehandelt wird, zeigt den „Holding-Discount“, der durch einen Verkauf von 1&1 aufgelöst würde. Befreiungsschlag beim Netzausbau Ein Deal mit Telefonica wäre zudem strategisch brillant. Die größten Sorgen der Anleger galten zuletzt den hohen Investitionen für das eigene 5G-Netz von 1&1. In einer Fusion oder engen Kooperation mit Telefonica würden diese Milliarden-Risiken für United Internet wegfallen. United Internet würde von einem kapitalintensiven Netzbetreiber-Modell zurück zu einer hochprofitablen Holding-Struktur finden. Fazit: Dommermuths profitiert, wenn United Internet viel Wert ist Für Firmengründer Ralph Dommermuth, der über 50 % an United Internet hält, ist das Ziel klar. Werte heben. Ein Verkauf von 1&1 an Telefonica wäre der ultimative Katalysator, um den Aktienkurs der Muttergesellschaft endlich in Richtung ihres fairen Wertes zu treiben. United Internet springt an und ist damit der eigentliche Gewinner eines möglichen Deals.

27. Februar 2026
Leonid Kulikov
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Block Inc. (20,35%)

Block Inc. (XYZ) – Der US-Payments- und Fintech-Konzern startet radikalen KI-Umbau mit Massenentlassungen!

Block Inc. (20,35%)

Der von Jack Dorsey gegründete Zahlungsdienstleister Block setzt auf einen drastischen Strategiewechsel: Rund 40 % der Belegschaft, mehr als 4.000 Mitarbeiter, sollen im Zuge einer umfassenden KI-Neuausrichtung das Unternehmen verlassen. Dorsey begründet den Schritt mit einem grundlegenden Wandel durch künstliche Intelligenz, die die Art und Weise verändere, wie Unternehmen aufgebaut und geführt werden. Operativ präsentiert sich der Konzern stabil: Im vierten Quartal erreicht der Umsatz 6,25 Mrd. USD und übertrifft damit leicht die Erwartungen, während die Nutzerzahlen der Plattform Cash App auf 59 Mio. monatlich aktive Anwender steigen. Für 2026 stellt das Management zudem eine höhere Bruttogewinnprognose in Aussicht. Für Investoren markiert die Entscheidung einen strategischen, wenn auch spekulativen, Wendepunkt – mit Chancen, aber auch erheblichen Risiken. Dorsey argumentiert, der Konzern handle nicht aus wirtschaftlicher Not, sondern aus Überzeugung, dass KI künftig zentrale Unternehmensfunktionen übernehmen kann. Der Schritt reiht sich in einen breiteren Branchentrend ein: Auch Salesforce und Pinterest haben zuletzt Personal abgebaut, um stärker auf KI-gestützte Prozesse zu setzen. Gleichzeitig steht der Konzern weiterhin unter Wettbewerbsdruck im Zahlungsverkehr – etwa durch Anbieter wie Fiserv, Shopify oder Toast. Hinzu kommen steigende Kosten, unter anderem durch den Ausbau von Kreditangeboten innerhalb des Ökosystems. Kurzfristig belasten Restrukturierungskosten von 450 bis 500 Mio. USD die Ergebnisse, langfristig soll die schlankere Struktur jedoch die Margen verbessern. Anleger müssen daher abwägen, ob Effizienzgewinne durch KI die Risiken von Transformation, Kulturwandel und möglicher operativer Reibung überwiegen.

26. Februar 2026
Marvin Herzberger
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Indra Sistemas S.A. (21,26%)

Indra Sistemas: Relative Stärke und ein Auftragspolster von über 16 Mrd. Euro lösen Trendschub aus!

Indra Sistemas S.A. (21,26%)

Indra Sistemas S.A. ist ein weltweit agierender Technologie- und Beratungskonzern aus Spanien, der für Anleger durch seine starke Marktpositionierung in zwei sehr unterschiedlichen, aber hochprofitablen Segmenten interessant ist. Im Kern entwickelt das Unternehmen hochkomplexe Systeme und Lösungen für staatliche und private Kunden. Das traditionelle Standbein bildet der Bereich Verteidigung und Luftraumüberwachung. Hier rüstet Indra Regierungen und das Militär mit fortschrittlichen Radartechnologien, elektronischen Kampfführungssystemen, Raumfahrtkomponenten und Flugverkehrsmanagement-Lösungen aus. Das zweite große Standbein ist die IT-Tochtergesellschaft Minsait. Die Lösungen reichen von maßgeschneiderten Softwarearchitekturen über Cybersicherheit bis hin zur Datenanalyse. Anleger investieren hier in ein Unternehmen, das gleichermaßen vom strukturellen Wachstum der globalen Digitalisierung sowie von den massiv steigenden Wehretats in Europa profitiert. Am 25. Februar konnte der Konzern mit den Zahlen für das Jahr 2025 mit einem Umsatzanstieg um 13 % auf 5,46 Mrd. Euro und einem Anstieg des Nettogewinns um 57 % auf 436 Mio. Euro überzeugen. Obendrein hat die eigenen Prognosen für 2026 deutlich nach oben korrigiert und plant, die Ziele des bestehenden Strategieplans "Leading the Future" weit zu übertreffen. Basis für diesen Optimismus ist ein historisch einmaliger Auftragsbestand von über 16 Mrd. Euro. Da allein mehr als 11 Mrd. Euro auf den Verteidigungssektor entfallen, verfügt Indra über eine außergewöhnliche Planungssicherheit und Visibilität für die kommenden Geschäftsjahre. Charttechnisch bricht die Aktie am 26. Februar auf ein Allzeithoch aus.

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