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vor 18 Minuten
Andreas H
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Ventas Inc. (-0,04%)

Healthcare-REIT Ventas trotzt der trüben Marktstimmung und bricht auf ein neues Allzeithoch aus!

Ventas Inc. (-0,04%)

Vor genau einem Jahr schrieb ich: „In einem trüben Umfeld präsentiert sich der Healthcare-REIT Ventas weiterhin stark. Zuletzt hat die Aktie eine vielversprechende Base gebildet.“ Genau dasselbe könnte ich heute wieder schreiben, nur dass die Aktie aktuell 25 % höher als vor einem Jahr notiert. Die Ausgangslage aber ist in etwa dieselbe: Das Marktumfeld hat sich eingetrübt und defensive Werte sind gefragt und Ventas bricht aus einer Base auf ein neues Hoch aus. Bei Ventas handelt es sich um einen REIT, der sich auf Senioreneinrichtungen und die ambulante medizinische Versorgung von Senioren spezialisiert hat. Aktuell verfügt man über 1.400 Immobilien in Nordamerika und Großbritannien. Die Zukunftsaussichten von Ventas sind stark durch strukturelle, demografische und operative Faktoren gestützt. Die Nachfrage nach Gesundheits- und Wohnraum für Senioren wird massiv steigen. Die US-Bevölkerung über 80 Jahren, die Hauptzielgruppe für Seniorenwohnungen, wird voraussichtlich in den nächsten fünf Jahren um 28 % wachsen. Die letzten Quartalszahlen und der Ausblick belegen die starke Nachfrage. So wird für das Jahr 2026 mit einem FFO je Aktie von 3,78 bis 3,88 USD gerechnet, während Analysten im Durchschnitt von nur 3,47 USD ausgehen. Die Aktie bietet sich an, um auf die Trendfolge Richtung 95 USD zu spekulieren. (VTR)

Gestern
Leonid Kulikov
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NVIDIA Corp. (0,65%)

NVIDIA (NVDA) – Der KI-Chipgigant entfacht China-Rally: OpenClaw-Hype treibt Tech-Aktien, doch Bewertungsrisiken bleiben!

NVIDIA Corp. (0,65%)

Der KI-Boom in China erhält neuen Rückenwind – ausgelöst durch Aussagen von Jensen Huang, CEO von NVIDIA, der die Technologie „OpenClaw“ öffentlich als „nächste Generation nach ChatGPT“ bezeichnet. Diese Einschätzung, geäußert rund um die Entwicklerkonferenz GTC, wird von Investoren als starkes Signal interpretiert, dass es sich nicht nur um einen kurzfristigen Trend, sondern um eine grundlegende technologische Plattform handeln könnte. In der Folge schießen chinesische KI-Aktien – darunter Anbieter wie MiniMax und Zhipu – teils um über 20 % nach oben. Huang hebt insbesondere hervor, dass sich KI von klassischen Chatbots hin zu autonomen „Agenten“ entwickle, die komplexe Aufgaben eigenständig ausführen können. Für den Markt ist das ein potenzieller Gamechanger – vergleichbar mit früheren technologischen Plattformen wie Betriebssystemen oder Cloud-Infrastrukturen. Zusätzlichen Schub erhält die Rally durch konkrete Geschäftsentwicklungen: NVIDIA hat laut eigenen Angaben neue Aufträge aus China für seine H200-KI-Chips erhalten und die Produktion wieder hochgefahren, nachdem regulatorische Hürden überwunden wurden. Diese Kombination aus technologischer Vision und realer Nachfrage verstärkt die Dynamik im Markt erheblich. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Hype bereits zuvor Fahrt aufgenommen hatte – chinesische Tech-Konzerne wie Tencent Holdings (i) und andere hatten bereits begonnen, OpenClaw-Anwendungen in ihre Plattformen zu integrieren. Auch staatliche Unterstützung spielt eine Rolle: Lokale Behörden fördern gezielt KI-Ökosysteme mit Subventionen, etwa für Dateninfrastruktur und Speicherlösungen. NVIDIA selbst ist als weltweit führender Entwickler von Grafikprozessoren (GPUs) und KI-Beschleunigern zentraler Profiteur dieses Trends. Die Chips des Unternehmens bilden das Rückgrat moderner KI-Anwendungen – von Rechenzentren bis hin zu autonomen Systemen. Mit der steigenden Nachfrage nach Rechenleistung und der globalen Expansion von KI-Infrastruktur bleibt NVIDIA strategisch hervorragend positioniert. Für Anleger ergibt sich jedoch ein zweigeteiltes Bild: Während die strukturellen Wachstumstreiber intakt sind, könnten geopolitische Risiken, regulatorische Eingriffe und überzogene Bewertungen einzelner Marktsegmente kurzfristig für erhöhte Volatilität sorgen.

Gestern
AndreasZ
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Navan Inc. (4,43%)

Navan: All-in-One-Software für das Reise- und Spesenmanagement vor Rebound – BMO Capital sieht 40 % Kurschance!

Navan Inc. (4,43%)

Navan (NAVN) absolvierte als Silicon Valley-Start up im Oktober 2025 seinen Börsengang. Das Unternehmen liefert eine umfassende KI-gestützte All-in-One-Plattform für das Reise- und Spesenmanagement. Über 10.000 aktive Kunden ersetzten damit ihre Legacy-Systeme, wobei kein Kunde für mehr als 2 % am Umsatz verantwortlich ist. BMO Capital betrachtet jüngste KI-Ängste als übertrieben und sieht mit einem Kursziel von 13 USD (Outperform) weiterhin Anteilsgewinne in einem 185 Mrd. USD großen Markt. Mit Ava gibt es bereits einen virtuellen Support-Agent, der mittlerweile über 54 % aller Kundenanfragen wie Umbuchungen oder Stornierungen völlig selbstständig übernimmt, was zu einer Rekordbruttomarge von 74 % beiträgt. Im März wurden neue KI-Funktionen wie Navan Edge als hyperpersonalisierter Assistent für die komplexe Reiseplanung oder „Expense Chat“ als KI-Agent für die Belegabwicklung bei Barzahlungen oder Kilometerpauschalen vorgestellt. Dabei können in der Betaphase per Foto bereits bis zu 27 Belege in 70 Sekunden ausgewertet werden. Mitgründer und CEO Ariel Cohen hob zuletzt die „anhaltende Dynamik im Unternehmensmarkt und neue Höchststände bei der Kundenzufriedenheit“ hervor. Neben einem Umsatzplus von 29 % überraschte der Nettogewinn mit 0,19 USD je Aktie (Konsens: -0,31 USD). Für das Fiskaljahr 2026 rechnet das Management mit einem Umsatz zw. 685 und 687 Mio. USD (Konsens: 670,5 Mio. USD), was einem Wachstum von 28 % entspricht. Im Fiskaljahr 2027 soll es dann einen positiven Free Cashflow geben und der Analystenkonsens geht vom Erreichen der nachhaltigen Profitabilität aus. Bereits am 25. März könnten die Ergebnisse für das 4. Quartal für neue Impulse sorgen.

Gestern
Marvin Herzberger
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Sonos Inc. (0,52%)

Sonos: Insider nutzen die Kursschwäche für ein 47-Mio.-USD-Investment in den Audio-Pionier!

Sonos Inc. (0,52%)

Sonos Inc. (SONO) ist ein Pionier für kabellose Multi-Room-Audiosysteme und Premium-Anbieter für intelligente Heimvernetzung. Die Kernlösung des Konzerns ist ein modulares System aus Lautsprechern und Soundbars, das über WLAN Audiosignale verlustfrei in jeden Raum streamt. Im März brachte Sonos strategisch wichtige Neuheiten wie den Bluetooth-Speaker "Sonos Play" und das Einstiegsmodell "Era 100 SL" auf den Markt. Damit will das Unternehmen den Einstieg in das eigene Ökosystem spürbar erleichtern und sich nach vergangenen Herausforderungen mit der App-Stabilität wieder voll auf seine Hardware-Kernkompetenzen im Smart Home fokussieren. Die am 3. Februar präsentierten Q1-Zahlen zeigten eine hohe operative Effizienz. Zwar stagnierte der Umsatz bei 546 Mio. USD nahezu auf Vorjahresniveau, doch die Profitabilität stieg massiv an. Durch striktes Kostenmanagement wuchsen die Bruttogewinne um fünf %, was ein bereinigtes EBITDA von 132 Mio. USD einbrachte – ein starkes Plus von 45 % gegenüber dem Vorjahr. Das EPS von 0,93 USD pulverisierte die Schätzungen der Analysten. Das Management betonte, man habe allein im 1. Quartal mehr operativen Gewinn erzielt als im gesamten vorherigen Geschäftsjahr 2025. Direkt nach diesen starken Zahlen startete Coliseum Capital Management eine massive Kaufserie. Zwischen dem 4. Februar und dem 17. März erwarb der Großaktionär in 15 Tranchen insgesamt 3.140.482 weitere Sonos-Aktien zu Kursen zwischen 13,20 und 16,49 USD. Dies entspricht einem kumulierten Investitionsvolumen von rund 46,9 Mio. USD und ist ein enormer Vertrauensbeweis in den Turnaround. Sonos fokussiert sich nun darauf, den Wert der Bestandskunden zu maximieren. Eine Erhöhung der durchschnittlichen Gerätedichte pro Haushalt von aktuell 4,5 auf 6 Geräte birgt ein gigantisches Umsatzpotenzial, das durch die neuen Produktlinien gezielt abgeschöpft werden soll.

Gestern
Andreas H
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Cava Group Inc (3,59%)

Bei der CAVA-Group sind die starken Quartalszahlen auskonsolidiert — die Aktie bricht aus der Base aus!

Cava Group Inc (3,59%)

Die CAVA-Group ist eine Fast-Food-Kette, die sich auf mediterrane Speisen konzentriert. Die Restaurants sind besonders bei Gutverdienern sehr beliebt. Dadurch hat das Unternehmen Preissetzungsmacht und kann seine Kosten problemlos weitergeben. Zu Jahresbeginn wurden die Preise wegen steigender Kosten um 1,4 % angehoben. Nach einem schwierigen Jahr 2025 könnte bei der Aktie nun die Trendwende erfolgen. Mit den am 24. Februar präsentieren Quartalszahlen kam es bei der Aktie zu einem Up-Gap, das über die letzten Wochen auskonsolidiert wurde. Nun erfolgt der Base-Breakout, dem man jetzt folgen könnte. Das Wachstum dürfte in diesem Jahr wieder anziehen. Im letzten Quartal konnte die Präsenz mit 24 Neueröffnungen auf insgesamt 439 Filialen in 28 US-Bundesstaaten vergrößert werden. Das langfristige Ziel liegt bei 1.000 Restaurants bis 2032. Geplant ist zudem für 2027 ein B2B-Catering. In diesem Jahr sind 74 bis 76 neuen Standorte geplant, wobei die von 55 % auf 62 % gesteigerte Markenbekanntheit inzwischen in neuen Filialen für deutlich höhere Umsätze sorgt als noch im letzen Jahr. (CAVA)

vor 2 Tagen
Jörg Meyer
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Sartorius AG Vz. (7,27%)

Sartorius: Peilt ab 2027 ein zweistelliges Wachstum an will mit der Eveo-Plattform die Zelltherapie revolutionieren. Naht das Korrekturende seit 2022?

Sartorius AG Vz. (7,27%)

SARTORIUS VZ hat die Konsolidierungsphase nach den Pandemie-Jahren endgültig hinter sich gelassen. CEO Dr. Michael Grosse präsentiert auf dem heutigen Capital Markets Day eine Strategie, die auf maximale Effizienz und technologische Dominanz setzt. Sartorius liefert die Lösungen für die drängendsten Probleme der Biopharma-Welt: Skalierbarkeit und Kosten. Eveo-Plattform transformiert die Zelltherapie weg aus der Nische? Ein Kurstreiber der Zukunft liegt in der n Prozessintensivierung. Die neu vorgestellte Eveo Cell Therapy Platform adressiert die strukturellen Flaschenhälse in der Produktion autologer Zelltherapien (CAR-T) frontal. Durch ein geschlossenes, automatisiertes System integriert Eveo alle Schritte von der Zellselektion bis zur finalen Formulierung. In einem erfolgreichen Pilotprojekt mit dem CDMO-Partner ElevateBio konnte die Kapazität pro Operator um das Vierfache gesteigert werden – acht Patientenchargen statt bisher zwei können parallel im selben Reinraum bearbeitet werden. Finanzielle Modellierungen bestätigen eine potenzielle Senkung der Herstellungskosten um bis zu 90 Prozent. Damit transformiert Sartorius die Zelltherapie von einer teuren Nischenanwendung zu einem skalierbaren Massenmarkt-Produkt und festigt seine Position als unverzichtbarer Systemlieferant. Die Roadmap der Zukunft: Guidance und Vision 2030 Sartorius lässt keinen Zweifel an seinem Führungsanspruch und plant, die adressierbaren Märkte konsequent um 100 bis 200 Basispunkte pro Jahr zu schlagen. Kurzfristig dürfte die Öffnung der Auftragsbücher für die Eveo-Plattform im September 2026 das Momentum im zweiten Halbjahr massiv stützen. Ab 2027 schaltet der Konzern dann in den Angriffsmodus. Angestrebt wird ein organisches Umsatzwachstum von 8 % bis 11 % p.a. , wobei die Sparte Bioprocess Solutions mit erwarteten 9 % bis 12 % das Tempo vorgibt, während Lab Products & Services solide 5 % bis 7 % beisteuern soll. Parallel dazu forciert das Management die Profitabilität. Die bereinigte EBITDA-Marge soll jährlich um 50 bis 75 Basispunkte steigen, getrieben durch Skaleneffekte und einen wachsenden Anteil hochmarginaler Verbrauchsmaterialien. Mit Blick auf das Jahr 2030 positioniert sich Sartorius als unverzichtbarer Enabler für den Megatrend der Biologika, die bis dahin voraussichtlich 57 % des weltweiten Pharmaumsatzes ausmachen werden. Trader-Fazit Die Aktie könnte auf diese glasklare Roadmap mit einer neuen Aufwärtsbewegung reagieren. Die Kombination aus zweistelligem Wachstumspotenzial in der Kernsparte und der technologischen Disruption durch Eveo bietet eine Story, die Institutionelle lieben. Die Bewertung mit einem 32,6er KGV per 2027 relativiert sich auf ca. 24 bis 2029 basierend auf bisherigen Schätzungen. Trader achten auf eine neue Kursstärke und können die Aktie dann aufgreifen, bei der sich nun die Chance auf ein Ende der Korrektur seit 2022 bietet.

vor 2 Tagen
AndreasZ
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Lemonade Inc. (7,09%)

Lemonade: Pionier für Versicherungen autonomer Fahrzeuge laut Morgan Stanley mit fast 50 %-Kurschance!

Lemonade Inc. (7,09%)

Lemonade (LMND) hat sich als Versicherungsunternehmen mit fast 3 Mio. Kunden auf rein digitale Angebote mit KI-gestützter Risikobewertung spezialisiert. Angeboten werden Policen für Mieter und Hausbesitzer, Kfz-Versicherungen, Tierkrankenversicherungen sowie Risikolebensversicherungen spezialisiert. Spannend ist hier die KI-Integration mit dem Chatbot Maya, der personalisierte Versicherungsanträge in 90 Sekunden genehmigt und 55 % der Schadensfälle vollkommen selbstständig abwickeln kann. Zudem gibt es ein großes Cross Selling-Potenzial durch Rabatte für kombinierte Versicherungen, wobei erst 5 % der Kunden mehrere Policen haben. Am 17. März riefen die Analysten von Morgan Stanley ein Kurspotenzial von fast 50 % aus. Die Experten hoben das Kursziel von 80 auf 85 USD an und stuften die Aktie von „Equal Weight“ auf „Overweight“. Begründet wird dies mit einem First-Mover-Vorteil durch das am 21. Januar eingeführte „Lemonade Autonomous Car“-Produkt für Versicherungen von Tesla-Besitzern. Bei Aktivierung des Full Self-Driving (FSD) Systems kann das Unfallrisiko um über 50 % gesenkt werden, weshalb Kunden hiermit rund 50 % bei ihrer Versicherungsprämie einsparen können. Das umfassendere Lemonade Car erreicht mit Telematikdaten für personalisierte Angebote bereits 50 % der US-Bevölkerung und soll bis 2027 eine landesweite Abdeckung bieten. Ebenso wie im das Haustierversicherungsgeschäft gab es hier im 4. Quartal ein Wachstum von über 50 % bei den annualisierten Versicherungsprämien. Mit 1,24 Mrd. USD beschleunigte sich das Prämienwachstum das 9. Quartal in Folge, wobei das Umsatzplus mit 53 % noch höher ausfiel. Das Umsatzwachstum soll sich im Fiskaljahr von 40 % auf über 60 % beschleunigen. Im 4. Quartal dürfte das bereinigte EBITDA nachhaltig positiv werden. Die Aktie könnte mit der Zurückeroberung des GD 200 wieder zum Mehrjahreshoch tendieren.

vor 2 Tagen
Leonid Kulikov
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Elbit Systems Ltd. (6,60%)

Elbit Systems (ESLT) – Der israelische Rüstungstechnologie-Spezialist steigert Gewinn deutlich und baut Rekord-Auftragsbestand von 28,1 Mrd. USD auf!

Elbit Systems Ltd. (6,60%)

Der israelische Verteidigungstechnologiekonzern Elbit Systems meldet für das Geschäftsjahr 2025 ein deutliches Wachstum bei Umsatz und Gewinn und profitiert damit von einer weltweit steigenden Nachfrage nach militärischer Ausrüstung. Die Erlöse steigen um 16,3 % auf 7,94 Mrd. USD, während der Nettogewinn nach GAAP um rund 66 % auf 534 Mio. USD zulegt. Besonders bemerkenswert aus Investorensicht ist der massive Ausbau des Auftragsbestands: Dieser erreicht zum Jahresende 28,1 Mrd. USD – ein Plus von 5,5 Mrd. USD gegenüber 2024. Rund 72 % der Bestellungen stammen aus internationalen Märkten, mehr als die Hälfte soll bereits in den Jahren 2026 und 2027 abgearbeitet werden. CEO Bezhalel Machlis spricht von „exzellenten finanziellen Ergebnissen“ und betont, dass die starke Nachfrage sowie ein rekordhoher Free Cashflow von über 550 Mio. USD die operative Dynamik des Unternehmens unterstreichen. Auch operativ zeigt sich eine breite Wachstumsbasis. Besonders dynamisch entwickeln sich die Bereiche elektronische Aufklärung und elektronische Kriegsführung (ISTAR/EW) mit plus 39 % sowie C4I- und Cyber-Systeme mit einem Wachstum von 19 %. Treiber sind unter anderem höhere Verkäufe von Funk- und Kommando-Systemen in Europa und Israel sowie maritime Sensor- und Abwehrtechnologien. Parallel expandiert das Land-Segment mit einem Umsatzplus von 22 %, gestützt durch starke Nachfrage nach Munition und militärischen Plattformen. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten wirken dabei als zusätzlicher Nachfragefaktor: Seit Beginn der Gaza-Operation im Oktober 2023 habe sich die Nachfrage des israelischen Verteidigungsministeriums „signifikant erhöht“, erklärt das Unternehmen. Für Anleger bedeutet der hohe Auftragsbestand zwar eine gute Visibilität für die kommenden Jahre, gleichzeitig bleiben Risiken durch Lieferkettenprobleme, geopolitische Eskalationen und politische Exportrestriktionen bestehen.

vor 2 Tagen
Andreas H
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nLIGHT (9,74%)

Mit Laserwaffen zu neuen Rekorden - die Aktie von nLight bricht auf ein neues Allzeithoch aus!

nLIGHT (9,74%)

nLight entwickelt Halbleiter- und Faserlaser, die in der industriellen Fertigung sowie in der Militärtechnik zum Einsatz kommen. Dabei ist das Unternehmen nicht mehr nur ein reiner Zulieferer, sondern hat sich strategisch erfolgreich auf den hochprofitablen Rüstungsbereich ausgerichtet. Im 4. Quartal 2025 schoss der Umsatz im Segment Aerospace & Defense im Jahresvergleich um 87 % nach oben. Ein starker Wachstumstreiber ist das HELSI-2-Programm – ein 171-Mio. USD-Auftrag zur Entwicklung eines 1-Megawatt-Lasers bis Ende 2026. Gleichzeitig hat nLIGHT im März 2026 ein neues 70-kW-Laserwaffensystem vorgestellt. Diese zunehmende Integration in die Abwehrsysteme der USA und ihrer Alliierten sorgt für eine hohe Auftragssichtbarkeit. Lange Zeit kämpfte das Unternehmen mit der Profitabilität, doch die Hebelwirkung der neuen Rüstungsaufträge schlägt voll durch. Im Gesamtjahr 2025 erzielte nLIGHT einen Rekordumsatz von 261,3 Mio. USD (+32 % gegenüber Vorjahr). Viel entscheidender ist die operative Entwicklung: Die Bruttomarge explodierte im letzen Jahr von 16,6 % (2024) auf fast 30 %. Die Aktie befindet sich in einem schönen Aufwärtstrend und konnte am 16. März auf ein neues Allzeithoch ausbrechen. Hier könnte man auf die Trendfolge setzen. (LASR)

vor 2 Tagen
Marvin Herzberger
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VAIL RESORTS INC. (1,68%)

Vail Resorts: Drastischer Schneemangel belastet Lage in Skigebieten - Chefetage investiert knapp 5 Mio. USD!

VAIL RESORTS INC. (1,68%)

Vail Resorts Inc. (MTN) betreibt über 40 Bergresorts und bietet ein umfassendes Ökosystem aus Liften, Skischulen, Gastronomie und Hotels. Die zentrale Kundenlösung ist der „Epic Pass“. Dieses Abo-Modell gewährt Wintersportlern deutliche Rabatte und hohe Flexibilität. Für den Konzern ist dieser Vorverkauf der wichtigste Hebel, um das stark wetterabhängige Geschäft zu stabilisieren: Da ein Großteil der Einnahmen bereits vor Saisonbeginn gesichert ist, steigt die finanzielle Planbarkeit für den Resortbetreiber enorm an. Der Quartalsbericht vom 09. März 2026 offenbarte jedoch kurzfristige Risiken: Ein historischer Schneemangel von minus 43 % ließ die Besucherzahlen um 13 % einbrechen. Der Umsatz fiel um 4,7 % auf 1,08 Mrd. USD, der Nettogewinn auf 210,0 Mio. USD (Vorjahr: 244,4 Mio. USD). Das Ergebnis je Aktie betrug 5,87 USD, das bereinigte EBITDA sank auf 421,3 Mio. USD. Die Jahresprognose wurde infolgedessen auf 144 bis 190 Mio. USD Nettogewinn gesenkt. Dennoch zeigte sich das Geschäftsmodell äußerst robust: Dank der starken Pass-Verkäufe sanken die reinen Lifteinnahmen lediglich um 3 % und ein ambitioniertes Kostensenkungsziel von 100 Mio. USD konnte sogar um sechs Millionen übertroffen werden. Als starkes Vertrauenssignal nach dem jüngsten Kursrutsch nutzte die Chefetage das gesunkene Kursniveau für massive Insiderkäufe. Am 16. März erwarb das Management insgesamt 37.690 Aktien für fast 4,97 Mio. USD. Allein CEO Robert A. Katz investierte knapp 4,94 Mio. USD in 37.500 Aktien zu je 131,81 USD. Finanzchefin Angela A. Korch kaufte 190 Anteile zu 131,85 USD. Für Anleger ist dies ein unmissverständlicher Indikator: Die Führungsebene wertet die aktuelle Schwäche als rein temporäres, wetterbedingtes Phänomen und ist von der langfristigen Ertragskraft sowie der strategischen Ausrichtung des Konzerns weiterhin voll überzeugt.

16. März 2026
Jörg Meyer
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Nebius Group N.V. (13,64%)

Nebius: Der 27 Milliarden USD-Ritterschlag durch Meta wird den Big Picture-Breakout einleiten!

Nebius Group N.V. (13,64%)

Wer NEBIUS seit dem Hoch im Oktober abgeschrieben hat, ignoriert das wichtigste Gesetz der Tech-Börse: Infrastruktur für Superintelligenz und KI-Agenten ist King. Nebius ist längst kein Geheimtipp mehr, sondern baut als Full-Stack-KI-Cloud-Plattform die Infrastruktur, auf der die Zukunft berechnet wird – vom Modell-Training bis zum produktiven Einsatz von KI-Agenten. Mit dem heute verkündeten 27 Milliarden USD-Deal mit Meta transformiert sich das Unternehmen zum systemrelevanten Rückgrat der KI-Revolution. Wie der Meta-Nebius-Deal strukturiert ist! Der Deal ist kein simpler Cloud-Vertrag, sondern eine strategische Allianz. Über fünf Jahre stellt Nebius Kapazitäten im Wert von 12 Mrd. USD bereit und zwar auf Basis der brandneuen NVIDIA Vera Rubin Plattform. Dass Meta hier als Erstabnehmer auftritt, ist ein Vertrauensvotum in die operative Exzellenz von CEO Arkady Volozh. Doch der eigentliche Clou steckt im Kleingedruckten. Meta hat sich verpflichtet, zusätzliche Kapazitäten für bis zu 15 Mrd. USD abzunehmen, falls Drittkunden diese nicht nutzen. Damit ist das Auslastungsrisiko für die kommenden Cluster praktisch vom Tisch. Während die Guidance für 2026 unverändert bleibt, verbessert sich die mittelfristige Umsatzvisibilität. Wichtig zu wissen: Laut dem Factset-Konsens wird Nebius erst 2029 auf Nettobasis schwarze Zahlen schreiben. Der Aufbau der KI-Infrastruktur kostet erstmal Geld und verleiht der Aktie einen besonders spekulativen Charakter. Die Trader-Perspektive: Breakout-Alarm! Charttechnisch ist die Lage hochspannend. Die Nebius-Aktie konsolidiert seit dem Herbst-Peak 2025. Die heutige Nachricht ist der fundamentale Treibstoff, den die Bullen für den Big Picture-Breakout benötigen. Erstens wird jetzt die Korrektur der letzten Monate verlassen. Zweitens könnte Nebius auch um 150 USD auf ein neues 52-Wochenhoch ausbrechen. Der Pivotal News Point bietet die Basis dafür und macht die Aktie für Trader interessant.

16. März 2026
Leonid Kulikov
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Nebius Group N.V. (14,89%)

Nebius Group (NBIS) – Der europäische KI-Cloudspezialist landet Mega-Deal mit Meta über bis zu 27 Mrd. USD und rückt ins Zentrum des AI-Infrastrukturbooms!

Nebius Group N.V. (14,89%)

Die Aktie des KI-Cloudanbieters Nebius Group reagiert mit einem kräftigen Kurssprung auf eine der größten Infrastrukturvereinbarungen im jungen Markt für künstliche Intelligenz. Das Unternehmen hat mit dem Social-Media-Konzern Meta Platforms eine langfristige Partnerschaft geschlossen, deren Gesamtvolumen sich auf bis zu 27 Mrd. USD belaufen kann. Der Vertrag sieht vor, dass Nebius über mehrere Standorte hinweg KI-Rechenkapazität im Wert von 12 Mrd. USD exklusiv für Meta bereitstellt. Darüber hinaus erhält Meta die Option, innerhalb von fünf Jahren zusätzliche Rechenleistung im Umfang von bis zu 15 Mrd. USD abzunehmen. Die Infrastruktur basiert auf der kommenden Generation der KI-Plattform „Vera Rubin“ von NVIDIA und soll ab Anfang 2027 ausgeliefert werden. Für Nebius stellt die Vereinbarung einen strategischen Meilenstein dar, da sie die Rolle des Unternehmens im schnell wachsenden Markt für sogenannte „Neocloud“-Anbieter stärkt. Diese spezialisieren sich darauf, KI-Rechenleistung bereitzustellen und treten damit als kleinere, hochfokussierte Alternativen zu den großen Hyperscalern auf. Neben Meta zählt inzwischen auch Microsoft zu den Großkunden: Bereits im vergangenen Jahr hatte Nebius einen Vertrag über KI-Infrastruktur im Wert von rund 17,4 Mrd. USD abgeschlossen. Zusätzlich unterstützt NVIDIA das Unternehmen finanziell und hat rund 2 Mrd. USD investiert. Analysten rechnen nun mit einem massiven Wachstumsschub: Für das laufende Quartal erwarten Marktschätzungen Umsätze von etwa 401 Mio. USD, was einem Anstieg von rund 625 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auf Jahressicht könnten die Erlöse auf mehr als 3,3 Mrd. USD steigen und im darauffolgenden Jahr sogar in Richtung 9,5 Mrd. USD wachsen. Gleichzeitig bleibt die Expansion kapitalintensiv – allein im letzten Quartal investierte das Unternehmen rund 2,1 Mrd. USD in Infrastruktur und GPU-Hardware.

16. März 2026
Marvin Herzberger
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Coupang Inc. (1,96%)

Coupang: Mega-Kauf trotz Daten-Schock – Warum ein Insider jetzt 136 Mio. USD in das "Amazon Südkoreas" pumpt!

Coupang Inc. (1,96%)

Coupang Inc. (CPNG) ist der unangefochtene Marktführer im südkoreanischen E-Commerce und wird oft als das "Amazon Südkoreas" bezeichnet. Der Konzern bietet eine beispiellose End-to-End-Logistikinfrastruktur, die Millionen von Artikeln in wenigen Stunden ausliefert. Herzstück ist der „Dawn-Delivery-Service“, bei dem bis Mitternacht bestellte Ware schon am nächsten Morgen beim Kunden ist. Das Unternehmen fokussiert sich kompromisslos auf das Kundenerlebnis und fungiert zudem mit KI-gestützten Export-Tools als Brückenbauer für internationale Händler, die in den lukrativen asiatischen Markt eintreten wollen. Aktuell durchläuft das Management im März eine herausfordernde Phase, geprägt von den Nachwehen eines massiven Datenlecks. Um Vertrauen zurückzugewinnen, startete Coupang ein Entschädigungsprogramm über 1,18 Mrd. USD für betroffene Kunden. Dies blieb nicht ohne operative Folgen: Im Frühjahr 2026 musste der Konzern den ersten monatlichen Umsatzrückgang in Südkorea seit acht Jahren verbuchen. Während lokale Konkurrenten wie Naver diese temporäre Schwäche nutzen wollen, fokussiert sich Coupang nun intensiv auf die Stärkung der IT-Sicherheit und die schnelle Rückgewinnung der Nutzer in das eigene Ökosystem. Trotz eines deutlichen Kursrückgangs der Aktie in den vergangenen Monaten sendet die Unternehmensführung ein massives Signal der Stärke an die Anleger. Besonders im Fokus steht Direktor Neil Mehta, der zwischen dem 11. und 13. März 2026 insgesamt über 7,35 Mio. Aktien kaufte. Bei Kursen um die 18,50 USD summiert sich dieses Insider-Investment auf beeindruckende 136,5 Mio. USD. Aus Perspektive des Konzerns und für Investoren ist dies ein klares Votum: Die Führungsriege ist fest davon überzeugt, dass die momentanen Hürden nur temporär sind und das Geschäftsmodell langfristig hochgradig resilient bleibt.

16. März 2026
Andreas H
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Ingles Markets (2,55%)

Tankrabatte und stabile Lieferketten machen Ingles Markets in einem unsicheren Umfeld attraktiv — Aktie mit Ausbruch Richtung Allzeithoch!

Ingles Markets (2,55%)

Ingles Markets ist eine Supermarktkette, die ausschließlich im Südosten der USA tätig ist. Der Fokus liegt auf regionalen Beschaffungswegen, was in Zeiten gestörter Lieferketten einen Wettbewerbsvorteil bringt. Zudem betreibt das Unternehmen an sehr vielen seiner Supermärkte eigene Tankstellen. Wenn die Benzinpreise an den Zapfsäulen steigen, treibt das den Gesamtumsatz von Ingles an. Auch wenn die Margen beim reinen Benzinverkauf gering sind, nutzt Ingles in Zeiten hoher Spritpreise gezielt Tankrabatte, um Kunden in die profitablen Lebensmittelläden zu locken. Das Unternehmen hat am 5. Februar starke Zahlen zum 1. Quartal vorgelegt. Das EPS lag bei 1,48 USD, was einen starken Anstieg zu den 0,87 USD im Vorjahresquartal darstellt. Was mir gefällt ist die attraktive Bewertung mit einem KGV von 17 und einem KBV von 1. Das bedeutet, mit Ingles Markets kann man in einem unsicheren Umfeld auf einen soliden Supermarktbetreiber setzen, der klassisches „Value"-Qualitäten aufweist und zudem über einen spannenden Chart verfügt. Die Aktie befindet sich seit vielen Jahren im Aufwärtstrend und ist nun dabei, aus eine mehrwöchigen Base bei 88 USD nach oben auszubrechen. Nächstes Ziel ist das Allzeithoch bei 102 USD. (IMKTA)

13. März 2026
Jörg Meyer
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Siltronic AG (12,57%)

Siltronic: Der Wafer-Boden ist erreicht. Chart-Breakout!

Siltronic AG (12,57%)

Die Siltronic-Aktie wird seit drei Tagen akkumuliert und startet in einem volatilen Umfeld mit Wachstumssorgend den Ausbruch. Der Grund: Investoren blicken über das schwierige Jahr 2025 hinweg und antizipieren das Ende der Lagerbereinigung im Halbleitersektor. Trotz einer gestrichenen Dividende signalisiert die Erholung im 300-mm-Segment, dass der zyklische Tiefpunkt durchschritten ist. Für 2026 gab das Management einen Ausblick, der zwar kurzfristige "Headwinds" einräumt, aber ein deutliches Volumenwachstum verspricht. Konkret rechnet Siltronic mit einem Umsatz, der im mittleren einstelligen Prozentbereich unter dem Niveau von 2025 liegt. Die Profitabilität wird dabei von den Anlaufkosten der neuen Fabrik in Singapur beeinflusst. Die EBITDA-Marge wird zwischen 20 % und 24 % erwartet, während das EBIT aufgrund sprunghaft steigender Abschreibungen deutlich unter dem Vorjahr liegen dürfte. Spannend ist die die Situation im DRAM-Sektor. Hier zeigt sich aktuell eine starke Entkopplung. Während die DRAM-Chip-Umsätze der Kunden aufgrund explodierender Preise und Angebotsknappheit um über 100 % steigen könnten, schlägt sich dies noch nicht eins zu eins in der Wafer-Nachfrage nieder. Nur etwa 6 bis 7 % dieses Wachstums erreichen die Wafer-Industrie direkt, da Kunden zunächst ihre Bestände abbauen und die Kapazitäten begrenzt sind. Dennoch ist die Stimmung positiv, da die Wafernachfrage insgesamt laut Unternehmensdaten um rund 6 % ohne Inventareffekte steigen wird. Der absolute Wachstumsmotor ist der Server-Markt, der durch den KI-Boom getrieben wird und ein Plus von 26 % beim Waferverbrauch erwartet.

13. März 2026
Leonid Kulikov
Chart
Ulta Beauty Inc. (-8,63%)

Ulta Beauty (ULTA) – Der US-Beautyhändler wächst weiter, doch Margendruck und vorsichtiger Ausblick verunsichern Anleger!

Ulta Beauty Inc. (-8,63%)

Der US-Kosmetik- und Beautyhändler Ulta Beauty meldet für das vierte Quartal 2025 solide Umsatzzahlen, kann damit jedoch die Börse nicht überzeugen. Der Konzern steigert den Quartalsumsatz um 11,8 % auf 3,90 Mrd. USD und übertrifft damit die Analystenschätzungen von 3,83 Mrd. USD leicht. Der Gewinn je Aktie liegt mit 8,01 USD nahezu im Rahmen der Erwartungen. Gleichzeitig wächst das Geschäft auf vergleichbarer Fläche um 5,8 %, nachdem im Vorjahresquartal lediglich 1,5 % erreicht wurden. Dennoch reagieren Investoren enttäuscht: Vor allem der deutliche Rückgang der operativen Marge von 14,8 % auf 12,2 % belastet die Bewertung. Unternehmenschefin Kecia Steelman erklärt laut Analystenkonferenz, dass die starke Feiertagssaison sowie eine höhere Kundenaktivität und Marktanteilsgewinne den Umsatz angetrieben hätten – insbesondere in den Segmenten Parfüm und Haarpflege. Die eigentliche Belastung für die Aktie liegt jedoch im Ausblick. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet das Management einen Gewinn je Aktie von rund 28,05 bis 28,55 USD, was leicht unter den bisherigen Marktschätzungen liegt. Auch beim Wachstum der vergleichbaren Filialumsätze zeigt sich der Konzern vorsichtig und prognostiziert ein Plus von 2,5 % bis 3,5 %. Steelman verweist auf ein zunehmend selektives Konsumverhalten sowie geopolitische Unsicherheiten, die die Kauflaune der Verbraucher beeinflussen könnten. Gleichzeitig investiert Ulta verstärkt in Marketing, Technologie und das Einkaufserlebnis in den Filialen, was kurzfristig die Kosten erhöht. Finanzchef Chris Del Orfus betont jedoch, dass diese Investitionen langfristig zu Produktivitätsgewinnen und weiterem Marktanteilswachstum führen sollen. Für Anleger entsteht damit ein gemischtes Bild: Einerseits bleibt das Umsatzwachstum robust, andererseits könnten steigende Kosten und intensiver Wettbewerb – etwa durch große Onlinehändler – die Margenentwicklung vorerst begrenzen.

13. März 2026
Andreas H
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The Andersons Inc. (0,71%)

Verwerfungen am Energie- und Agrarmarkt: 3 Gründe warum The Andersons jetzt davon profitiert!

The Andersons Inc. (0,71%)

The Andersons ist eine US-Getreidehändler, der sein Geschäft in den letzten Jahren Richtung erneuerbarerer Energien diversifiziert hat. In Bioraffinerien produziert das Unternehmen Ethanol sowie wertvolle Koppelprodukte wie Maisspeiseöl und proteinreiches Tierfutter. Damit bedient The Andersons nicht nur den Kraftstoffmarkt, sondern profitiert auch direkt von der steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen. Der Krieg hat große Auswirkungen auf die globalen Rohstoff-, Energie- und Agrarmärkte. The Andersons ist so positioniert, dass es von diesen speziellen Marktverwerfungen profitiert. Hier sind die Gründe: Durch die gestiegenen Ölpreise steigt automatisch die Nachfrage nach Biokraftstoffen wie Ethanol als Beimischung oder Alternative rasant an. Höhere Ölpreise machen Ethanol wettbewerbsfähiger, was die Margen in der "Renewables"-Sparte von The Andersons deutlich nach oben treiben dürfte. Der Nahe Osten ist ein wichtiger Akteur bei der Produktion und dem Export von petrochemischen Produkten, darunter Harnstoff (Urea) und andere stickstoffbasierte Düngemittel. Fällt der Nahe Osten als verlässlicher Exporteur aus, verknappt sich das weltweite Angebot an Düngemitteln drastisch. Das Segment "Plant Nutrients" (Pflanzennährstoffe) von The Andersons profitiert direkt von den dadurch steigenden Düngemittelpreisen. Geopolitische Eskalationen im Nahen Osten erhöhen die Fracht- und Versicherungskosten drastisch. In Zeiten gestörter Lieferketten wird die Ernährungssicherheit zur obersten Priorität. Händler weichen auf sichere Märkte aus. The Andersons verfügt über ein riesiges, stabiles Netzwerk an Getreidesilos, Logistikzentren und Güterwaggons im Herzen Nordamerikas. Das "Trade"-Segment (Getreidehandel) profitiert stark, da globale Käufer auf verlässliche, US-basierte Lieferketten zurückgreifen müssen, um Versorgungslücken zu schließen. Die Aktie konnte am 12. März aus einer Base ausbrechen und dürfte nun schnell das Allzeithoch bei 73 USD überschreiten. (ANDE)

13. März 2026
Marvin Herzberger
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Loar Holdings Inc (-9,93%)

Loar Holdings: CEO liefert einen drei Millionen Dollar Vertrauensbeweis!

Loar Holdings Inc (-9,93%)

Loar Holdings Inc. (LOAR) ist ein hochspezialisierter Hersteller kritischer Nischenkomponenten für die zivile Luftfahrt und Verteidigungsindustrie. Das Unternehmen liefert maßgeschneiderte Lösungen wie mechanische Bauteile, Sensorik und Flüssigkeitsmanagementsysteme an Erstausrüster (OEMs). Diese Hightech-Produkte unterliegen strengen Zertifizierungen und werden oftmals direkt in die Baupläne der Flugzeughersteller integriert. Durch diese extrem hohen Markteintrittsbarrieren bindet Loar seine Kunden langfristig und profitiert in der Folge massiv vom lukrativen, jahrzehntelangen Wartungs- und Ersatzteilgeschäft (Aftermarket). Im März präsentierte LOAR Rekordergebnisse für 2025 und untermauerte die eigene Expansionsstrategie durch die strategischen Übernahmen von Harper Engineering und LMB Fans & Motors. Das Management blickt sehr optimistisch in die Zukunft und hob die Umsatzprognose für 2026 auf 640 Mio. bis 650 Mio. USD an. Zwar belasten Finanzierungskredite für die Zukäufe kurzfristig den Nettogewinn, doch der Konzern ist exzellent positioniert, um bereinigte EBITDA-Margen von rund 40 % zu erzielen. Ab der 2. Jahreshälfte 2026 erwartet die Chefetage durch neue Produktlinien zudem einen starken organischen Wachstumsschub. Dieses Vertrauen in die Unternehmensstrategie spiegelt sich transparent in jüngsten Insider-Transaktionen wider. Zwischen dem 10. und 12. März 2026 kaufte CEO Dirkson Charles massiv eigene Aktien. In drei Tagen erwarb er 44.000 Aktien zu einem Durchschnittskurs von rund 67,45 USD. Insgesamt investierte der Geschäftsführer fast drei Millionen USD (exakt 2.967.830 USD). Für Anleger ist dieses Kaufprogramm ein klares Signal: Die Führungsebene hält die Aktie gemessen an der Ertragskraft für stark unterbewertet und demonstriert felsenfestes Vertrauen in die Zukunft.

13. März 2026
AndreasZ
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Navitas Semiconductor Corp. (-7,84%)

Navitas Semiconductor: 3,5-Mrd.-USD-Chance durch die 800-Volt-Revolution in KI-Rechenzentren

Navitas Semiconductor Corp. (-7,84%)

Navitas Semiconductor (NVTS) transformiert sich als Spezialist für Leistungshalbleiter auf Galliumnitrid- (GaN) und Siliziumkarbid-Basis (SiC) im Zuge des „Navitas 2.0“-Prozesses zu einem Anbieter für margenstarke Hochleistungsmärkte. Die Produkte werden in Stromversorgungssystemen eingesetzt, um elektrische Energie effizient zu schalten, umzuwandeln und zu steuern. Der Umsatzanteil des bisher wichtigen Mobilfunkgeschäfts sinkt bis Ende 2026 von derzeit rund 25 % auf unter 10 %. Hingegen bieten KI-Rechenzentren, Energiemärkte, Industrieelektrifizierung und High-Performance-PCs bis 2030 mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von über 60 % eine bedienbare Marktchance von 3,5 Mrd. USD. Der steigende Energiehunger der KI-Chips mit zunehmenden Leistungsdichten der Server-Racks dürfte 2027 für den Wendepunkt mit dem Übergang zu 800 V-Architekturen sorgen. Herkömmliche Server-Racks mit 10 kW wachsen mit Vera Rubin von NVIDIA auf bis zu 1 MW. Navitas unterstützt diesen Übergang etwa mit einer neuen 10-kW-Plattform, um für Server die Spannung mit einer Rekord-Spitzeneffizienz von 98,5 % in 50-Volt-Gleichstrom umzuwandeln. Neuen Rückenwind liefern auch die am 11. März vorgestellten Gehäuse für GeneSiC-Technologie der 5. Generation. Langfristig sieht Navitas innerhalb von Rechenzentren und außerhalb bei modernisierten Stromnetzen eine Umsatzchance von bis zu 35.000 USD für jedes Megawatt neuer KI-Fabriken. Im 4. Quartal sorgte die Transformation für einen Umsatzrückgang von knapp 60 %, jedoch machten Hochleistungsmärkte erstmals den Großteil der Erlöse aus. Das Management erwartet im 1. Quartal die Rückkehr zu sequenziellem Wachstum. Angesichts der positiven Entwicklungen im Rechenzentrumsmarkt könnte zeitnah die Trendfortsetzung gelingen, wobei die KUV-Bewertung von 60 sehr hoch ist.

12. März 2026
Marvin Herzberger
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Bachem Holding AG (15,49%)

Bachem: Profiteur des Abnehm-Booms will mit Rekordinvestitionen den globalen Wirkstoff-Engpass lösen!

Bachem Holding AG (15,49%)

Die Bachem Holding AG ist ein führendes Biochemie-Unternehmen für Peptide und Oligonukleotide und ein essenzieller Zulieferer der globalen Pharmaindustrie. Das Portfolio reicht von der Forschung bis zur kommerziellen Wirkstoffproduktion. Aktuell profitiert Bachem enorm vom weltweiten Boom bei Abnehm- und Diabetesmedikamenten. Durch die zuverlässige Lieferung dieser hochkomplexen Wirkstoffe in großen Mengen behebt der Konzern den kritischsten Engpass der Branche – die knappen Produktionskapazitäten – und sichert seinen Kunden so die Marktskalierbarkeit. Der am 12. März veröffentlichte Geschäftsbericht für 2025 belegt diese operative Dynamik. Der Konzernumsatz stieg um 14,8 Prozent auf 695,1 Mio. CHF, währungsbereinigt sogar um 19,2 %. Das operative Ergebnis (EBITDA) kletterte um 21,8 % auf 214,7 Mio. CHF, was einer starken Marge von 30,9 % entspricht. Bereinigt um positive Sondereffekte aus Immobilienverkäufen in Höhe von 16,1 Mio. CHF lag die operative Marge bei soliden 28,6 %. Da der Reingewinn um knapp 24 % auf 148,8 Mio. CHF wuchs, sollen die Aktionäre eine auf 0,90 CHF je Aktie erhöhte Dividende erhalten. Aus der Perspektive des Konzerns liegt der Fokus unter der neuen CEO Anne-Kathrin Stoller nun auf der massiven industriellen Skalierung. Nach Investitionen von gut 332 Mio. CHF im Vorjahr sind für 2026 Rekordausgaben von über 400 Mio. CHF geplant. Strategisches Herzstück ist das schrittweise Hochfahren der kommerziellen Produktion im neu inspizierten „Gebäude K“ am Hauptsitz in Bubendorf. Für das Jahr 2026 erwartet Bachem ein massives Umsatzwachstum zwischen 35 und 45 % in Lokalwährungen sowie eine EBITDA-Marge im niedrigen 30-%-Bereich. Das Unternehmen will seine Marktführerschaft durch massiven Kapazitätsausbau voll ausschöpfen.

12. März 2026
Andreas H
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The Vita Coco Company Inc. (-0,16%)

Vita Coco überzeugt mit starker Prognose und sieht sich nach Übernahmezielen um — Aktie vor Ausbruch auf Allzeithoch!

The Vita Coco Company Inc. (-0,16%)

Vita Coco stellt Erfrischungsgetränke auf Kokosnussbasis her und verfügt über mehrere Wachstumstreiber, darunter die Einführung neuer Produktinnovationen. Die jüngsten Quartalszahlen von Mitte Februar zeigen ein weiterhin starkes Wachstum, wobei das internationale Geschäft zuletzt mit 37 % rasant wuchs. Für das Geschäftsjahr 2026 wurde eine optimistische Umsatzprognose abgegeben, mit einem Nettoumsatz zwischen 680 Mio. USD und 700 Mio. USD, was einem YoY-Wachstum von knapp 15 % entspricht. Das Unternehmen gab bekannt, dass man nach einer siebenjährigen Pause ohne Zukäufe nun anstrebt, auf Übernahmejagd zu gehen. Mit einem Kassenbestand von rund 197 Mio. USD und keinerlei Schulden ist das Unternehmen in einer hervorragenden Position, um sein Portfolio durch Zukäufe zu diversifizieren und anorganisch zu wachsen. Neue Produktkategorien könnten dabei das bisherige Klumpenrisiko "Kokoswasser" reduzieren und zusätzliche Synergien im Vertriebsnetzwerk nutzen. Die Aktie notiert am Allzeithoch und könnte nun zeitnah aus der Konsolidierung ausbrechen und die Trendfolge wieder aufnehmen. Triggermarke ist der Bereich um 59 USD. (COCO)

12. März 2026
Leonid Kulikov
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The Mosaic Co. (5,46%)

Mosaic (MOS) – Düngemittelriese steigt in Seltene Erden ein und treibt Mega-Projekt in Brasilien voran!

The Mosaic Co. (5,46%)

Der US-Düngemittelkonzern Mosaic treibt gemeinsam mit Rainbow Rare Earths ein strategisches Rohstoffprojekt in Brasilien voran und sorgt damit für positive Reaktionen an der Börse. Beide Unternehmen haben eine positive vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA) für das Uberaba-Projekt im Bundesstaat Minas Gerais abgeschlossen und eine Vereinbarung zur gemeinsamen Projektentwicklung unterzeichnet. Im nächsten Schritt soll eine Vormachbarkeitsstudie (PFS) durchgeführt werden, gefolgt von einer endgültigen Machbarkeitsstudie (DFS), die noch 2026 abgeschlossen werden könnte. Bei positiven Ergebnissen planen die Partner die Gründung eines gemeinsamen Projektunternehmens – mit einer möglichen Beteiligungsstruktur von 51 % für Mosaic und 49 % für Rainbow Rare Earths. Der Bau einer Verarbeitungsanlage könnte ab 2027 beginnen, während der Produktionsstart derzeit für 2030 anvisiert wird. Das Projekt zielt darauf ab, Seltene Erden aus Phosphogips, einem Nebenprodukt der Düngemittelproduktion, zurückzugewinnen. Die geplante Anlage soll jährlich etwa 2,7 Mio. Tonnen dieses Materials verarbeiten und daraus rund 1.900 Tonnen Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr) sowie etwa 600 Tonnen weiterer seltener Erdoxide wie Samarium, Europium und Gadolinium produzieren. Diese Rohstoffe gelten als strategisch wichtig für Schlüsselindustrien wie Elektromobilität, Windkraftanlagen und Hochleistungsmagnete. Laut Mosaic-CEO Bruce Bodine ermöglicht das Projekt, zusätzliche Wertschöpfung aus bestehenden Anlagen zu generieren und gleichzeitig eine bedeutende Lieferquelle für kritische Rohstoffe in den amerikanischen Märkten aufzubauen.

12. März 2026
AndreasZ
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Firefly Aerospace Inc. (12,14%)

Firefly Aerospace: Alpha Flight 7 erfolgreich gestartet – Aktie legt über 10 % zu!

Firefly Aerospace Inc. (12,14%)

Firefly Aerospace (FLY) ist mit seiner Alpha-Rakete mit einer Nutzlastkapazität von bis zu 1.030 kg für kostengünstige LEO-Satellitenstarts mit Kosten von rund 15 Mio. USD sowie mit Raumfahrzeugen und Mondlandegeräten gut positioniert, um kommerzielle und staatliche Kunden zu bedienen. Mit den Blue Ghost Missionen als Teil des NASA-Programms „CLPS“ präsentiert sich Unternehmen als zuverlässiger Partner für die Artemis-Missionen. Hier stützt eine am 18. Dezember unterzeichnete Exekutivorder des US-Präsidenten, um US-Astronauten bis 2028 wieder zum Mond zu bringen und ab 2030 eine permanente Mondpräsenz aufzubauen. Nach einem Absturz und einer Bodenexplosion gab es im Jahr 2025 Herausforderungen bei den Alpha-Raketen. Umso positiver ist am 11. März der erfolgreiche Start der "Stairway to Seven"-Mission (Alpha Flight 7) von der Vandenberg Space Force Base, Kalifornien aus mit einer Nutzlast von Lockheed Martin. Dieser ist Teil der bis zu 25 gemeinsam geplanten Starts bis 2029. Der Flug dient auch als Validierung für die kommende Block-II-Konfiguration ab der Alpha Flight 8-Mission, um die Zuverlässigkeit und Produzierbarkeit zu verbessern. Dazu zählen eine Verlängerung der Rakete um rund 2 Meter, konsolidierte Batterien und stärkere Kohlefaser-Verbundstrukturen. In Verbindung mit dem sequenziellen Umsatzplus von 98 % im 3. Quartal und einem dank der SciTec-Übernahme für KI-Verteidigungsfähigkeiten im Zuge des Golden Dome-Projekts auf rund 1,3 Mrd. USD gesteigerten Auftragsbestand, könnte die Aktie nun eine neue Aufwärtsbewegung starten.

11. März 2026
Jörg Meyer
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KSB SE & Co. KGaA (4,21%)

KSB: Das KI-Zeitalter entfacht einen Energiehunger. Kernenergie soll ihn decken. Neuer 150 Mio. Euro-Auftrag für Kernkraftwerkspumpen!

KSB SE & Co. KGaA (4,21%)

Die Value-Aktie KSB (i) bricht aus der Konsolidierung aus. Ein frisches Long-Signal entsteht. Das Unternehmen untermauert mit einem bedeutsamen Auftrag die Positionierung mit seinen Pumpen im Megamarkt der Energieversorgung – speziell bei Kernkraftwerken. Darüber hinaus fungieren Data Centern und der Trend zur Rohstoffsicherung als Wachstumsmotoren. KSB ermöglicht die globalen Megatrends KSB ist weltweit drittgrößter Akteur in einem rund 51 Mrd. Euro schweren Markt für Pumpen und Armaturen. Dort besetzt das Unternehmen eine kritische Schlüsselposition für die technologische Infrastruktur der Moderne. Ob in den hochkomplexen Kühlkreisläufen gigantischer KI-Rechenzentren mit der Etanorm-Reihe oder bei der Rohstoffsicherung im Bergbau durch die spezialisierte Marke GIW, KSB ist unverzichtbar. Mit einer ambitionierten Wachstumsstrategie plant das Management, den Auftragseingang von 3,1 Mrd. Euro im Jahr 2024 auf über 4 Mrd. Euro bis 2030 zu steigern und die EBIT-Marge von 8,2 % auf 10 % zu heben. Neuer 150 Mio. Euro-Auftrag für Kernkraftwerk Die technologische Führerschaft von KSB wurde jüngst durch einen Paukenschlag untermauert. Das Unternehmen sicherte sich einen Großauftrag im Wert von über 150 Mio. Euro. Es ist das größte Einzelprojekt der Konzerngeschichte. KSB wird acht Hauptkühlmittelpumpen für ein Kernkraftwerk in Osteuropa fertigen. Diese über 100 Tonnen schweren Aggregate verfügen über eine Antriebsleistung von jeweils 8 MW und sind das Herzstück des Primärkreislaufs, in dem sie unter extremen Druck für die Reaktorsicherheit garantieren. In einer Welt mit steigendem Hunger nach CO2-freier Grundlastenergie ist KSB mit der RUV-Serie für die Renaissance der Kernkraft bestens gerüstet. Value-Perle vor dem nächsten Kursschub Für TraderFox-Börsianer ist die fundamentale Stärke längst kein Geheimnis mehr, doch die Bewertung bleibt attraktiv. Mit einem 12er KGV wird die Aktie weiterhin als Value-Titel gehandelt. Charttechnisch zeichnet sich nun eine neue Dynamik ab. Der Titel bricht aus seiner Konsolidierungsphase aus und läutet die nächste Stufe der Trendfolge ein.

11. März 2026
AndreasZ
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Serve Robotics Inc (10,56%)

Serve Robotics: White Castle-Lieferungen über Uber Eats gestartet – Aktie legt 10 % zu!

Serve Robotics Inc (10,56%)

Serve Robotics (SERV) gilt als größter US-Flottenbetreiber von autonomen Gehweg-Robotern, die kostengünstige Lieferungen auf der letzten Meile ermöglichen sollen. Im Dezember wurde mit über 2.000 Einheiten in 7 US-Städten ein wichtiger Meilenstein erreicht. Gemeinsam mit dem Investor und Plattformpartner Uber sowie Partnern wie DoorDash wird die Skalierung vorangetrieben. Am 11. März wurde nun auch die Bestellmöglichkeit über das Uber Eats-Netzwerk mit der Fast-Food-Kette White Castle erweitert. Gesetzt wird dabei auf Lieferungen mit der 3. Robotergeneration, die nicht nur intelligenter und schneller ist, sondern auch 65 % weniger kostet. Mit der im Januar 2026 verkündeten Übernahme von Diligent Robotics findet das Unternehmen mit KI-gestützten Roboterassistenten für Krankenhäuser neue Wachstumschancen in Indoor-Umgebungen vor. Moxi ist als autonomer Krankenhausroboter zur Unterstützung der Pflegekräfte und Mitarbeiter bereits in über 25 US-Krankenhäusern im Einsatz und konnte dort über 1,25 Mio. Lieferungen von Medikamente, Laborproben oder Verbrauchsmaterialien unterstützen. Jeder Moxi-Roboter kann über das Servicemodell jährliche Umsätze von 200.000 bis 400.000 USD pro Krankenhaus generieren. Die Ergebnisse für das 4. Quartal verdeutlichen mit einem Umsatzplus von 389 % auf 0,88 Mio. USD (Konsens: 0,77 Mio. USD) die hohe Nachfrage. Auch der Verlust fiel mit 0,34 USD je Aktie (Konsens: 0,54 USD) geringer aus als angenommen. Für das Fiskaljahr 2026 wurde die Umsatzprognose auf 26 Mio. USD (Konsens: 25,3 Mio. USD) an. Der Analystenkonsens rechnet 2027 bereits mit einem größeren Umsatzsprung auf 72,7 Mio. USD, während die Profitabilität bisher noch nicht in Sicht ist. Dies macht die Aktie in Verbindung mit einem KUV von über 30 sehr spekulativ. Für Trader entstehen jedoch neue Kaufsignale.

11. März 2026
Andreas H
Chart
Coda Octopus Group (7,63%)

Der Iran hat damit begonnen, Seeminen in der Straße von Hormus zu verlegen - für die Aktie von Coda Octupus ist dies der perfekte Sturm!

Coda Octopus Group (7,63%)

Über Coda Octupus habe ich zuletzt Ende Januar berichtet, nachdem die Aktie aus einer Base ausgebrochen war. Seither konnte die Aktie um etwa 80 % zulegen. Der Kursanstieg könnte aber noch weiter gehen. Denn das Unternehmen bietet proprietäre 4D-Sonar- und DAVD-Technologien an und positioniert sich damit als wichtiger Wegbereiter für autonome Unterwasser- und Verteidigungsanwendungen. Die DAVD-Plattform wird aktuell massiv nach oben skaliert. Das ist ein Tauchermanagementsystem, das Augmented Reality (AR) für Unterwasserarbeiten nutzt. Es wurde in Zusammenarbeit mit der US Navy entwickelt, um Tauchern in schwierigen Umgebungen Echtzeit-Informationen direkt in ihrem Helm anzuzeigen.  Was am 10. März jedoch zu einem erhöhten Anstieg der Aktie unter dem höchsten Volumen seit vielen Jahren geführt hat, ist die Nachricht, dass die US-Geheimdienste und das US-Militär am 10. März bestätigt haben, dass der Iran damit begonnen hat, Seeminen in der Straße von Hormus zu verlegen. Das US-Militär hat als Reaktion darauf bereits 16 iranische Minenlegeschiffe zerstört. Coda Octupus ist im Bereich von Seeminen, also um diese aufzuspüren, zu identifizieren und sicher zu räumen, sehr stark ausgestellt. Und genau das rückt das Unternehmen jetzt in den Fokus, da es hier in den kommenden Tagen zu zusätzlichen Eilaufträgen kommen könnte. Die Aktie brach am 10. März aus einer engen Base bei 15 USD auf ein neues Mehrjahreshoch aus und dürfte schnell Richtung 20 USD ziehen. (CODA)

11. März 2026
Leonid Kulikov
Chart
Applied Materials Inc. (-0,08%)

Applied Materials (AMAT) – Der US-Halbleiterausrüster schmiedet KI-Speicherallianz mit SK Hynix und investiert Milliarden in Silicon-Valley-Forschungszentrum!

Applied Materials Inc. (-0,08%)

Der US-Halbleiterausrüster Applied Materials baut seine strategische Rolle im KI-Halbleiterboom weiter aus und hat eine langfristige Forschungskooperation mit dem südkoreanischen Speicherchiphersteller SK hynix angekündigt. Ziel der Partnerschaft ist die Entwicklung der nächsten Generation von DRAM-Speicherchips und High-Bandwidth-Memory (HBM), die als Schlüsselkomponenten moderner KI-Rechenzentren gelten. Die Zusammenarbeit findet im neuen EPIC-Forschungszentrum (Equipment and Process Innovation and Commercialization) von Applied Materials im Silicon Valley statt, in dem Ingenieure beider Unternehmen künftig eng zusammenarbeiten. Laut Unternehmensangaben sollen gemeinsame Programme insbesondere neue Materialien, Prozessintegration sowie fortschrittliche 3D-Packaging-Technologien vorantreiben, um die Leistungsfähigkeit und Energieeffizienz zukünftiger Speicherarchitekturen zu steigern. Applied-CEO Gary Dickerson betont, dass Innovationen im Material-Engineering entscheidend seien, um die steigenden Anforderungen moderner KI-Systeme zu erfüllen und neue Speichertechnologien schneller in die Massenproduktion zu bringen. Der Hintergrund der Kooperation ist die rasant wachsende Nachfrage nach Hochleistungsspeicher für KI-Rechenzentren und High-Performance-Computing. SK-hynix-CEO Nohjung Kwak erklärt laut Unternehmensmitteilung, dass die Entwicklung leistungsfähiger Speicher zunehmend zu einem Flaschenhals für KI-Systeme werde, da Prozessoren deutlich schneller voranschreiten als Speichertechnologien. Durch die enge Zusammenarbeit im EPIC-Center sollen Entwicklungszyklen deutlich verkürzt und neue Technologien schneller in industrielle Fertigungsprozesse überführt werden. Das Forschungszentrum gilt als eines der ambitioniertesten Halbleiterprojekte in den USA: Applied Materials plant Investitionen von bis zu 5 Mrd. USD, um dort gemeinsam mit Industriepartnern neue Fertigungsprozesse und Materialien zu entwickeln. Für Investoren signalisiert die Kooperation, wie stark sich die Halbleiterindustrie aktuell auf die Optimierung von KI-Speichertechnologien konzentriert – insbesondere HBM gilt als einer der wichtigsten Engpassfaktoren im KI-Ökosystem.

11. März 2026
Marvin Herzberger
Chart
Verve Group SE (0,05%)

Verve Group SE: Millionen-Wette des CEOs & KI-Offensive - Ad-Tech-Geheimtipp für 2026?

Verve Group SE (0,05%)

Die Verve Group SE (i.) ist eine aufstrebende Ad-Tech-Plattform, die Werbetreibende und Publisher über KI-gesteuerte Lösungen zusammenbringt. Das Geschäftsjahr 2025 stand im Zeichen strategischer Investitionen und Umstrukturierungen. Trotz eines starken 4. Quartals mit rund 194 Mio. Euro Umsatz sank der Jahresnettogewinn 2025 auf 0,7 Mio. Euro, was vor allem auf Kosten für die Plattformvereinheitlichung und den Vertriebsausbau zurückzuführen ist. Zur Absicherung der finanziellen Flexibilität für das künftige Wachstum platzierte das Unternehmen im Februar 2026 zudem erfolgreich eine Unternehmensanleihe im Volumen von 50 Mio. Euro. Dank stetiger Innovationen, wie einer im März 2026 eingeführten, auf großen Sprachmodellen basierenden Targeting-Lösung, sowie einer effizienteren Struktur blickt das Management äußerst optimistisch in die Zukunft. Für das Jahr 2026 prognostiziert der Konzern ein deutliches Wachstum mit einem erwarteten Umsatz von 680 Mio. bis 730 Mio. Euro und einem bereinigten EBITDA zwischen 145 Mio. und 175 Mio. Euro. Diese aussichtsreiche Marktposition, gepaart mit weiteren geplanten Investitionen zur schnelleren Anbindung von Neukunden, wird auch von renommierten Finanzanalysten durch entsprechende Kaufempfehlungen positiv honoriert. Das enorme Vertrauen in diese starke Prognose spiegelt sich eindrucksvoll in signifikanten Insiderkäufen wider. Unmittelbar nach der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für 2025 und dem positiven Ausblick investierte CEO Remco Westermann massiv in das eigene Unternehmen. Zwischen Ende Februar und Anfang März 2026 erwarb er in einer dichten Kaufserie Aktien im Gesamtwert von rund 2,54 Mio. Euro. Diese konsequenten Zukäufe fielen exakt in die Phase der erfolgreichen Aufstockung der Anleihe und unterstreichen die tiefe Überzeugung der Unternehmensspitze in die nachhaltige Profitabilität der Verve Group.

10. März 2026
Marvin Herzberger
Chart
PROCEPT BioRobotics Corp (2,02%)

Procept Biorobotics: Revolution in der Urologie und ein 10-Millionen-Dollar-Signal an die Märkte

PROCEPT BioRobotics Corp (2,02%)

Procept Biorobotics (PRCT) revolutioniert mit chirurgischer Robotik die Urologie. Das Kernprodukt ist die Aquablation-Therapie, die über die Systeme AquaBeam und HYDROS durchgeführt wird. Diese Technologie ermöglicht eine minimalinvasive, hitzefreie Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung (BPH). Durch Echtzeit-Bildgebung und automatisierte Wasserstrahlablation wird Gewebe hochpräzise entfernt. Für den Konzern ist dies ein Paradigmenwechsel, der Operationszeiten verkürzt und Nebenwirkungen minimiert. Zukünftig soll die Technologie auch bei Prostatakrebs zum Standard werden. Aktuelle Meldungen vom Investor Day im Februar 2026 zeigen eine bewusste strategische Neuausrichtung. Die leicht gesenkte Umsatzprognose für 2026 auf 390 Mio. bis 410 Mio. USD resultiert primär aus der Umstrukturierung des Vertriebs und der Streichung von Mengenrabatten. Procept betont, dass diese Schritte zwingend nötig sind, um mehr Preisdisziplin durchzusetzen und die Bruttomarge bis 2027 auf bis zu 70 % zu steigern. Das Management sieht diesen kurzfristigen Gegenwind als essenzielle Investition in langfristiges, hochprofitables Wachstum. Ein massives Vertrauenssignal in diese Strategie lieferte im März 2026 der Verwaltungsrat Antal Rohit Desai. Nach den jüngsten Kursrücksetzern kaufte er zwischen dem 5. und 9. März massiv Aktien nach. In drei großen Tranchen erwarb er insgesamt 426.262 Papiere zu Kursen zwischen 23,59 und 25,58 US-Dollar. Dieses enorme persönliche Investment von fast 10,5 Mio. USD ist ein starkes Statement an die Anleger. Es untermauert das tiefe Vertrauen der Insider in die operative Stärke des Konzerns und signalisiert, dass das aktuelle Kursniveau den wahren Wert des Unternehmens nicht widerspiegelt.

10. März 2026
AndreasZ
Chart
Applied Optoelectronics Inc. (1,52%)

Applied Optoelectronics: 200 Mio. USD-Großauftrag für 1.6T-Transceiver – Rosenblatt sieht Kaufchance!

Applied Optoelectronics Inc. (1,52%)

Applied Optoelectronics (AAOI) ist ein führender Entwickler und Hersteller von faseroptischen Netzwerkprodukten, die primär in Rechenzentren, Kabelfernsehnetzwerken (CATV) und der Telekommunikation zum Einsatz kommen. Ein entscheidender strategischer Wettbewerbsvorteil des Unternehmens liegt in seiner vertikalen Integration, da der Konzern Laser, optische Kernkomponenten und fertige Transceiver in eigenen Werken in den USA und Asien fertigt. Hier werden die globalen Produktionskapazitäten bis Ende 2026 auf über 500.000 Einheiten ausgebaut, um auch in den USA zum größten Produzenten von Hochgeschwindigkeits-Transceivern zu werden. Die Experten von Rosenblatt hoben das Kursziel am 9. März von 125 auf 140 USD (Buy) an, nachdem Applied Optoelectronics seinen ersten Serienauftrag mit einem Volumen von über 200 Mio. USD für seine 1.6T-Rechenzentrums-Transceiver von einem langjährigen Hyperscaler-Kunden verkündete. Rosenblatt betrachtet Oracle und Microsoft bis Ende 2026 als potenzielle Kunden. Rosenblatt erachtet die Marktkapitalisierung von unter 8 Mrd. USD angesichts des Umsatzpotenzials von 4 Mrd. USD bis 2027 als deutlich zu niedrig. Mit einem starken 4. Quartal wurde das Fiskaljahr 2025 mit einem Umsatzplus von 83 % zu einem Rekordjahr. 2026 soll sich das Wachstum auf mindestens 119 % beschleunigen, um die Milliardenmarke zu durchbrechen. Für das 2. Quartal erwartet das Management mit kontinuierlichen Margenverbesserungen auch die nachhaltige Profitabilität. Angesichts der starken Gewinnprognose des Analystenkonsens nimmt das KGV bis zum Jahr 2028 von derzeit über 140 auf etwa 7 ab. Die Aktie erklimmt nun neue Allzeithochs.

10. März 2026
Leonid Kulikov
Chart
Advanced Micro Devices Inc. (0,29%)

Advanced Micro Devices (AMD) – Der US-Halbleiterhersteller treibt Hybrid-Computing voran und positioniert sich früh im Quantencomputer-Ökosystem!

Advanced Micro Devices Inc. (0,29%)

Advanced Micro Devices baut seine Rolle im Zukunftsmarkt für Quanten- und Hochleistungsrechnen weiter aus. Gemeinsam mit dem kanadischen Quantencomputing-Unternehmen Xanadu demonstriert der Chipentwickler eine hybride Rechenarchitektur, die klassische Hochleistungsprozessoren mit quantenbasierten Systemen kombiniert. Laut mit der Zusammenarbeit vertrauten Personen konnte bei einer komplexen Simulation im Luft- und Raumfahrtbereich die Rechenzeit massiv reduziert werden: Der Wechsel von einer klassischen CPU-Umgebung zu einer einzelnen GPU von AMD beschleunigte die Berechnung um den Faktor 25. Die Kooperation unterstreicht einen zentralen Trend der Branche: Quantencomputer sollen klassische IT-Infrastrukturen nicht ersetzen, sondern als Ergänzung dienen, um besonders rechenintensive Aufgaben deutlich schneller zu lösen. Für Anleger signalisiert dies, dass die oft noch als Zukunftsvision betrachtete Technologie zunehmend konkrete industrielle Anwendungen erreicht. Gleichzeitig positioniert sich AMD strategisch im Umfeld des geplanten Börsengangs von Xanadu. Der Halbleiterkonzern tritt nicht nur als Technologiepartner auf, sondern auch als strategischer Investor in das Unternehmen. Xanadu plant den Gang an die Börse über eine Fusion mit der SPAC Crane Harbor Acquisition Corp. Im Zuge dieser Transaktion sollen insgesamt rund 500 Mio. USD an Finanzierung bereitgestellt werden, darunter 225 Mio. USD aus dem SPAC-Trustkonto sowie weitere 275 Mio. USD von Investoren, zu denen neben kanadischen Banken auch AMD gehört. Nach Abschluss der Transaktion soll das Unternehmen sowohl an der Nasdaq als auch an der Toronto Stock Exchange unter dem Ticker „XNDU“ notieren. Für AMD könnte die frühe Beteiligung eine Option auf ein wachsendes Ökosystem rund um Quanten- und Hybridcomputing darstellen – ein Bereich, der künftig neue Hochleistungschips, spezialisierte Beschleuniger und Softwareplattformen benötigt.

10. März 2026
Andreas H
Chart
Argan Inc. (0,72%)

Argan ist der Schaufelverkäufer des KI-Booms - Aktie vor Ausbruch auf neues Allzeithoch!

Argan Inc. (0,72%)

Argan habe ich zum ersten Mal im Tenbagger-Magazin zu Kursen von gut 60 USD vorgestellt, als sich das Wachstum bei dem Unternehmen zu beschleunigen begann. Die Aktie bricht nun bei 470 USD auf ein neues Allzeithoch aus. Ich denke, der Anstieg könnte aus folgenden Gründen weitergehen: Argan unterstützt seine Kunden in allen Phasen der Stromversorgung und baut über seine Tochtergesellschaften (wie Gemma Power Systems) die Kraftwerke, die den enormen Energiehunger von KI-Rechenzentren stillen. Das Unternehmen meldete im Dezember einen Rekord-Auftragsbestand von rund 3 Mrd. USD. Das ist eine gewaltige Steigerung im Vergleich zu den Vorjahren und sorgt für eine hohe Umsatzvisibilität für die Jahre 2026 und 2027. Viele dieser Projekte gehen jetzt erst in die heiße Bauphase, was bedeutet, dass der Cashflow aus diesen Aufträgen in den kommenden Quartalen erst richtig in der Bilanz sichtbar wird. Die Aktie läuft seit Anfang 2024 wie an der Schnur gezogen nach oben. Das turbulente Marktumfeld der letzten Tage hat der Aktie nicht geschadet. Sie könnte heute bereits auf ein neues Allzeithoch ausbrechen und die Trendfolge fortsetzen (AGX) 

09. März 2026
Jörg Meyer
Chart
OHB SE (13,05%)

OHB wird beim Milliarden-Auftrag SatcomBW Stufe 4 wohl dabei sein. Chart-Breakout!

OHB SE (13,05%)

Im Januar meldete das Raumfahrtunternehmen OHB (i), dass mit Rheinmetall über ein Joint Venture gesprochen wird. Zusammen wollte man sich auf den Bau des „Starlink für die Bundeswehr“ bewerben. Weitere im Rennen wäre noch Airbus für den Auftrag gewesen, die über Fähigkeiten für die Massenproduktion von Satelliten verfügen. Diese sind notwendig, da 100 Satelliten bereits 2029 im All sein sollen. Mit einem geschätzten Auftragsvolumen von 8 bis 10 Milliarden Euro ist dieses Projekt das größte Raumfahrtvorhaben in der Geschichte der Bundesrepublik. Schulterschluss der Giganten Nach Informationen des „Handelsblatts“ – und OHB bestätigte auch in Verhandlungen zu sein - zeichnet sich eine Kooperation ab, die den Wettbewerb im Keim erstickt und die Auftragsvergabe faktisch absichert. Während Rheinmetall ursprünglich eine Mehrheit von 60 Prozent an dem geplanten Joint Venture mit OHB anstrebte, wird das Gemeinschaftsunternehmen laut Insidern nun hälftig (50:50) aufgeteilt. In einem zweiten Schritt strebt dieses Duo eine enge Kooperation mit Airbus Defence and Space an, anstatt gegeneinander zu bieten. Dieser strategische „Drei-Klang“ adressiert die Kernforderung von Verteidigungsminister Boris Pistorius nach technologischer Souveränität. Während OHB die Agilität und Expertise im Satellitenbau einbringt und Rheinmetall die Systemintegration am Boden übernimmt, liefert Airbus die notwendigen Massenproduktionskapazitäten. OHBs Auftragseingang soll sich beschleunigen. Umsatz dürfte um 20 % p.a. zulegen! Analog zu Rheinmetall im Bereich der Landsysteme könnte OHB zum zentralen Akteur für militärische Weltrauminfrastruktur aufsteigen. OHB könnte einen Anteil von durchaus 25 % am gesamten SatcomBW-Projekt halten kann und damit seinen Auftragseingang beschleunigen. Dieser soll ohnehin von 2,1 Milliarden Euro auf jährlich 3 Milliarden Euro ansteigen. In der Folge prognostiziert NuWays eine Wachstumsrate von mindestens 20 % p.a. bis zum Jahr 2030 und darüber hinaus. Besonders attraktiv für Investoren ist dabei die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells: SatcomBW ist kein Einmalprojekt. Da die Lebensdauer der Satelliten in einer niedrigen Erdumlaufbahn (LEO) auf etwa fünf Jahre begrenzt ist, müssen die Systeme kontinuierlich erneuert und technisch aufgerüstet werden. Dieser strukturelle Ersatzzyklus sichert OHB langfristig planbare Umsätze. Die Aussicht darauf lässt die Aktie nun ausbrechen.

09. März 2026
AndreasZ
Chart
Dutch Bros (-5,89%)

Dutch Bros: Kaffeehauskette künftig ohne Drive-Thru in dicht besiedelten Gebieten – Wolfe Research sieht 50 %-Chance!

Dutch Bros (-5,89%)

Dutch Bros (BROS) setzt als schnell wachsende Kaffeehauskette bisher auf ein reines Drive-Thru-Konzept mit kompakten Filialdesigns und hohen Durchlaufgeschwindigkeiten. Mit der im November 2025 in der Innenstadt von Los Angeles eröffneten ersten reinen Walk-up-Filiale können die Chancen in dichtbesiedelten Gebieten erfolgreich getestet werden. Der Standort wurde schlagartig zur umsatzstärksten Filiale mit dreimal über dem Durchschnitt liegenden Vorabbestellungen. Die Wolfe Research-Analysten rufen mit einem Kursziel von 77 USD (Outperform) am 9. März ein Kurspotenzial von rund 50 % aus. Begründet wird dies für die landesweit expandierende Marke mit mehreren Hebeln für Wachstumsraten im mittleren zweistelligen Prozentbereich. Dazu zählt auch die bis Ende 2026 geplante vollständige Einführung von Heißspeisen, um das Vormittagsgeschäft besser zu nutzen. 55 Filialen wurden im 4. Quartal neu eröffnet, was durch die steigende Markenbekanntheit mit 2,1 Mrd. USD auch zu einem Rekord beim durchschnittlichen Umsatz pro Filiale beitrug. Die wichtigsten Treiber waren ein bemerkenswertes Wachstum der tatsächlichen Kundentransaktionen um 5,4 % sowie ein flächenbereinigtes Umsatzwachstum (Same-Shop Sales) von 7,7 %. Geplant sind für das Jahr 2026 Investitionen für die Eröffnung von mindestens 181 neuen Filialen, um das Ziel von 2.029 Shops bis 2029 zu erreichen. Mit einem Wachstum von 22 bis 24 % soll auch das Durchbrechen der Umsatzmarke von 2 Mrd. USD gelingen.

09. März 2026
Andreas H
Chart
EOG RESOURCES INC. (1,93%)

EOG Resources: Der massive Anstieg des Ölpreises ist ein direkter Hebel für den Gewinn!

EOG RESOURCES INC. (1,93%)

EOG Resources gehört zu den führenden US-Öl- und Erdgasexplorern. Die Hauptfördergebiete liegen in New Mexico und Texas in den USA. Was mir gefällt ist, dass EOG eine erstklassige Bilanz aufweist, konsequent Cashflow an seine Aktionäre ausschüttet und durch kluge Akquisitionen operativ wächst. EOG Resources trägt kein direktes operatives Risiko im Nahen Osten, doch der Krieg im Iran wird sich direkt positiv auf das Geschäft auswirken. Denn EOGs Produktionskosten pro Barrel sind sehr niedrig. Der plötzliche Anstieg des Ölpreises wirkt da wie ein Hebel. Jeder zusätzliche Dollar pro Barrel fließt fast direkt als reiner Gewinn in die Kasse. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit für massive Sonderdividenden oder beschleunigte Aktienrückkäufe drastisch. So hat das Management auf der Raymond James Konferenz am 3. März klargemacht, dass die Aktionäre oberste Priorität genießen. Das Unternehmen strebt an, nahezu 100 % seines freien Cashflows an die Aktionäre zurückzugeben. Die Aktie konnte am 5. März den Widerstand bei 127 USD nach oben verlassen und aus einer Base ausbrechen. Nun könnte zeitnah das Allzeithoch bei 150 USD in Angriff genommen werden. (EOG)

09. März 2026
Leonid Kulikov
Chart
LS - Öl (Brent) (13,38%)

Ölpreis (BRENT) schießt über 100 USD: Iran-Konflikt löst Energie-Schock aus und verschiebt Gewinner im Energiesektor!

LS - Öl (Brent) (13,38%)

Der Ölmarkt erlebt derzeit einen der heftigsten Angebotsschocks seit Jahren. Der eskalierende Krieg mit Iran legt zentrale Exportwege im Nahen Osten lahm und treibt die Preise für Energie weltweit nach oben. In Europa sprang der Brent-Preis zeitweise auf bis zu 119,50 USD pro Barrel und notierte zuletzt bei rund 107,73 USD – ein Tagesanstieg von etwa 16 % und der höchste Stand seit Mitte 2022. Auch die US-Referenzsorte WTI kletterte zeitweise über 100 USD und lag zuletzt bei rund 92,84 USD. Parallel explodieren die Gaspreise: Der europäische Referenzkontrakt TTF legte zwischenzeitlich deutlich zu und erreichte über 69 Euro pro Megawattstunde. Hauptursache ist die faktische Blockade der Straße von Hormus, einer strategischen Meerenge, über die rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels abgewickelt wird. Laut Marktbeobachtern sind durch Produktionskürzungen im Irak, in Kuwait und Katar bereits erhebliche Mengen vom Markt verschwunden, während gleichzeitig Speicheranlagen in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten rasch an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Rohstoffanalysten sehen darin den Beginn eines potenziell längeren Versorgungsschocks. Warren Patterson, Rohstoffstratege bei ING, betont laut Medienberichten, dass der Markt nun „aggressiv eine länger anhaltende Angebotsstörung einpreist“. Selbst wenn die Schifffahrt durch die Straße von Hormus wieder aufgenommen werde, könnte es Wochen dauern, bis Produktion und Logistik wieder normal laufen. Auch Giovanni Staunovo von UBS warnt, strategische Ölreserven könnten zwar kurzfristig eingesetzt werden, seien im Vergleich zur möglichen Angebotslücke jedoch „nur ein Tropfen auf den heißen Stein“. Sollten die Transportwege ein bis zwei Wochen blockiert bleiben, könnten die Preise laut Marktanalysten sogar über 130 USD pro Barrel steigen. Gleichzeitig trifft die Krise auch den Gasmarkt: Nach einem Drohnenangriff auf das Ras-Laffan-LNG-Terminal in Katar – dem zweitgrößten Exporteur von Flüssiggas – schossen europäische LNG-Preise innerhalb einer Woche um rund 67 % nach oben.

09. März 2026
Marvin Herzberger
Chart
Tutor Perini Corp. (-1,19%)

Tutor Perini: Insider nutzen Kursschwäche nach starken Zahlen für Aktienkäufe im Umfang von rund 2,6 Mio. USD

Tutor Perini Corp. (-1,19%)

Die Tutor Perini Corporation (TPC) operiert als eines der führenden Bau- und Generalunternehmen in den Vereinigten Staaten und konzentriert sich primär auf die Realisierung von gigantischen, hochkomplexen Infrastruktur- und Hochbauprojekten. Das Kernangebot des Konzerns richtet sich an staatliche und private Auftraggeber, die umfassende Lösungen für anspruchsvolle Vorhaben wie den Bau von U-Bahn-Systemen, Brücken, Autobahnen sowie gewaltigen Gesundheits- und Unterhaltungskomplexen benötigen. Anstatt standardisierte Kleinstaufträge abzuwickeln, bietet Tutor Perini seinen Kunden ein ganzheitliches Projektmanagement für sogenannte Megaprojekte an, bei denen das Unternehmen häufig als Hauptauftragnehmer auftritt und durch seine spezialisierten Tochtergesellschaften auch kritische Gewerke wie Elektrik oder Heizungs- und Lüftungstechnik selbst abdeckt. Bei den am 25. Februar 2026 präsentierten exakten Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 demonstrierte der Konzern eine beeindruckende finanzielle Trendwende, die von einem rekordverdächtigen operativen Cashflow in Höhe von 748,1 Mio. USD gekrönt wurde. Dennoch wurde die Aktie nach der Zahlenvorlage zunächst abverkauft. Diese Kursschwäche wurde wiederum von zwei Insidern als Kaufgelegenheit interpretiert. Im Zeitraum zwischen dem 4. März und 6. März haben CEO Gary G. Smalley und Direktor Peter Arkley Aktien von Tutor Perini Corp. zu Stückpreisen zwischen 72,44 und 73,85 USD für insgesamt rund 2,6 Mio. USD (exakt: 2.556.374 USD) erworben.

06. März 2026
Leonid Kulikov
Chart
Smith & Wesson Brands Inc. (15,22%)

Smith & Wesson Brands (SWBI) – Der US-Waffenhersteller überrascht mit starkem Umsatzwachstum und plant Produktionsausweitung!

Smith & Wesson Brands Inc. (15,22%)

Der US-Waffenhersteller Smith & Wesson Brands überzeugt im dritten Quartal seines Geschäftsjahres mit deutlich besseren Zahlen als erwartet und signalisiert gleichzeitig eine steigende Nachfrage nach seinen Produkten. Die operative Dynamik wird vor allem durch eine starke Nachfrage im Kerngeschäft mit Kurzwaffen getragen. Laut Unternehmensangaben steigen die ausgelieferten Stückzahlen im Sportartikelhandel um 28 %, obwohl der staatliche Hintergrundcheck-Indikator für Waffenverkäufe (NICS) im gleichen Zeitraum um 2,2 % rückläufig ist. Finanzchefin Deana McPherson erklärt, dass der Konzern nach einem Jahr konsequenter Lagerbestandsreduktion nun wieder verstärkt auf Produktionsausweitung setze, um die Nachfrage besser bedienen zu können. Für das laufende vierte Quartal stellt das Management daher ein Umsatzwachstum von etwa 10 % bis 12 % im Vergleich zum Vorjahr in Aussicht. Gleichzeitig könnten steigende Produktionsvolumina auch die Margen weiter verbessern. Analysten bleiben entsprechend positiv: Der aktuelle Konsens stuft die Aktie im Schnitt mit „Buy“ ein, während das mittlere Kursziel der Wall Street mit rund 13,50 USD etwa 12 % über dem jüngsten Kursniveau liegt. Smith & Wesson zählt zu den traditionsreichsten Waffenherstellern der USA und produziert ein breites Sortiment an Pistolen, Revolvern sowie Sport- und Selbstverteidigungswaffen. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte hauptsächlich über den zivilen Markt, darunter Sportschützen, Jäger sowie Händler im Outdoor- und Sportsegment. Wachstumstreiber sind neben der starken Markenbekanntheit vor allem neue Produktlinien und eine kontinuierliche Erweiterung des Sortiments. Für Anleger bleibt der Titel jedoch ein zyklisches Investment, dessen Nachfrage stark von politischen Debatten, regulatorischen Rahmenbedingungen und Konsumtrends im US-Waffenmarkt beeinflusst wird.

06. März 2026
Marvin Herzberger
Chart
Facc AG (3,67%)

Profiteur der Airline-Krise: Warum die FACC AG im Kerosin-Schock den Turbo zündet

Facc AG (3,67%)

Trotz eines eigentlich toxischen makroökonomischen Umfelds beweisen westliche Netzwerk-Carrier wie die Lufthansa aktuell relative Stärke. Der Konflikt im Nahen Osten und weitreichende Luftraumsperrungen haben die großen Drehkreuze am Persischen Golf massiv beeinträchtigt. Während Konkurrenten wie Emirates oder Qatar Airways nahezu lahmgelegt sind, weichen asien- und afrikareisende Passagiere auf die westlichen Fluggesellschaften aus. Die Lufthansa, die zeitgleich ein Umsatzrekordjahr verzeichnete, kündigte bereits an, diese Schwäche der Golf-Carrier gezielt nutzen zu wollen, um die eigenen Langstreckenfrequenzen weiter auszubauen. Die geopolitischen Spannungen treiben jedoch gleichzeitig die Öl- und Kerosinpreise in die Höhe, was die Margen der Airlines bedroht. In diesem Marktumfeld rücken für Anleger spezialisierte Zulieferer wie die österreichische FACC AG in den Fokus, die wie "Schaufelverkäufer" im Hintergrund profitieren. Das Unternehmen baut Leichtbaukomponenten aus Faserverbundwerkstoffen, die das Flugzeuggewicht maßgeblich reduzieren. Der Kerosin-Schock erhöht den Druck auf Flugzeughersteller wie Airbus und Boeing, leichtere und treibstoffeffizientere Maschinen auszuliefern, was die langfristige Nachfrage nach der Technologie von FACC sichert. Diese strategisch vorteilhafte Ausgangslage spiegelt sich auch in der starken charttechnischen Entwicklung der FACC AG wider. Ein etablierter Aufwärtstrend wird durch solide Fundamentaldaten und gute Auftragsbücher gestützt. Nachdem ein jüngster Pullback eine ehemalige Widerstandslinie der Seitwärtsbewegung erfolgreich als neues Sprungbrett getestet hat, generiert der aktuelle Kursanstieg ein frisches Kaufsignal. Damit ist der Weg für eine neue Aufwärtswelle in Richtung eines neuen 52-Wochenhochs bereitet.

06. März 2026
Andreas H
Chart
Phillips 66 (0,27%)

3 Gründe, die jetzt für einen Einstieg bei Phillips 66 sprechen!

Phillips 66 (0,27%)

Phillips 66 ist ein breit aufgestelltes Energieunternehmen, dessen Kerngeschäft in der Verarbeitung von Erdöl zu Endprodukten wie Benzin und Diesel liegt. Enormen Rückenwind dürfte das Unternehmen durch den politischen Wechsel in Venezuela erfahren. Denn dies wird es dem Konzerne ermöglichen, einen besseren Zugang zu günstigem, schwerem Rohöl, auf das die eigenen Raffinerien spezialisiert sind, zu erhalten. Gleichzeitig treibt der eskalierende Konflikt im Nahen Osten die sogenannten "Crack Spreads“, also die Gewinnmarge bei der Verarbeitung von Öl zu Benzin/Diesel in die Höhe. Diese liegen aktuell bei starken 30 USD und damit deutlich über dem langfristigen Normalwert von 25 USD. Phillips 66 hat in den letzten Jahren erfolgreich in die Modernisierung seiner Raffinerieanlagen investiert. Dies zeigt sich in einer herausragenden Kapazitätsauslastung von 99 % im vierten Quartal. Noch wichtiger ist jedoch, dass das Unternehmen durch diese Maßnahmen seine Betriebskosten um etwa 15 % auf nur noch 6 USD pro Barrel senken konnte, was die Profitabilität des Unternehmens dauerhaft stärkt. Die Aktie eröffnete am 2. März mit einem Up-Gap und konnte am 5. März aus einer Base bei 165 USD ausbrechen. Hier kann man jetzt darauf setzen, dass die Aktie zügig das Allzeithoch bei 177 USD in Angriff nimmt! (PSX)

06. März 2026
AndreasZ
Chart
Amprius Technologies Inc (18,33%)

Amprius Technologies mit Umsatzplus von 137 % - SiCore-Batterien liefern wie ein Espresso die doppelte Energie!

Amprius Technologies Inc (18,33%)

Amprius Technologies (AMPX) hat sich auf fortschrittliche Lithium-Ionen-Batterien spezialisiert, die mit Siliziumanoden statt herkömmlicher Graphitanoden fast die doppelte Energiedichte erreichen. CEO Thomas Stepien spricht wie bei einem Espresso von der gleichen Energie in einem viel kleineren Design. Mit über 100 Neukundengewinnen im letzten Quartal wächst der Kundenstamm auf über 550 Unternehmen an. Chancen gibt es bei Drohnen, leichten Elektrofahrzeugen, Satelliten bis hin zur Robotik. Dabei werden SpaceX, Airbus, AST Space Mobile, AeroVironment oder im Robotikmarkt auch Tesla und Boston Dynamics als Kunden oder zumindest relevante Zielunternehmen angeführt. Die Umstellung auf die neuen SiCore-Batterien leitet mit einem im Jahr 2025 auf 73 Mio. USD mehr als verdreifachten Umsatz die nächste Wachstumsphase ein. Über ein Asset Light-Modell wird auf eigene Fabriken verzichtet. Stattdessen in den USA und Südkorea die Partnerschaften mit Auftragsfertigern ausgebaut. Rückenwind gibt es auch durch den US National Defense Authorization Act (NDAA), wonach Batterien des Verteidigungsministeriums ab dem 1. Januar 2028 nicht mehr von bedenklichen ausländischen Unternehmen (Foreign Entities of Concern) bezogen oder montiert werden dürfen. Das 4. Quartal überzeugte nun mit einem Umsatzplus von 137 %, wobei es auch sequenziell ein Wachstum von 18 % gab. Die Bruttomarge konnte dank der Skaleneffekte und dem günstigen Produktmix im Jahresvergleich um 45 Prozentpunkte auf 24 % gesteigert werden. Bis 2030 sollen vertraglich gesicherte Produktionskapazitäten von 600 Mio. USD optimal genutzt werden. Im laufenden Fiskaljahr 2026 sollen die Erlöse erneut über 70 % auf 125 Mio. USD zulegen. Das bereinigte EBITDA soll mindestens 4 Mio. USD betragen. Die Aktie könnte nun auf ein neues Allzeithoch ausbrechen.

05. März 2026
Jörg Meyer
Chart
GFT Technologies SE (14,08%)

GFT: Legacy-Modernisierung als Goldgrube - KI-Hebel sichert ambitionierten Ausblick 2029.

GFT Technologies SE (14,08%)

Mit Adesso und GFT (i) haben schon zwei IT-Dienstleister ihre Zahlen samt Ausblick vorgelegt. Die KI-Sorgen wurden eher beiseite gewischt. Vor allem GFT könnte sich mit seiner Ausrichtung als KI-zentriertes Unternehmen exakt in die richtige Richtung bewegen, um über die nächsten Jahre bis 2029 das Wachstum zu beschleunigen. Bei einem KGV von unter 10 per 2026 ergibt sich für die Aktie ein hohes Potenzial, wenn die Guidance erreicht wird. Denn es zeichnet sich ab, dass die IT-Dienstleister dank KI mehr große Projekte in kürzerer Zeit bei weniger Personalbedarf schultern können. Das Billionen-Grab: Die Chance der Legacy-Systeme Der Kern der Wachstumsstory liegt in der sogenannten Legacy-Modernisierung. Als „Legacy-Systeme“ bezeichnet man veraltete, oft Jahrzehnte alte IT-Infrastrukturen, die das Rückgrat globaler Banken und Versicherungen bilden. Weltweit sind schätzungsweise noch 250 Milliarden Zeilen COBOL-Code aktiv im Einsatz. 75 % aller Banken basieren auf solchen veralteten Kernsystemen. Diese Systeme sind starr, riskant in der Wartung und bilden eine enorme finanzielle Last. GFT schätzt, dass sich der Markt für Modernisierungen bis 2030 auf 57 Milliarden Dollar mehr als verdoppeln wird. Ein Volumen, das bisher aufgrund von Komplexität und Personalmangel kaum zu bewältigen war, wird durch KI nun wirtschaftlich attraktiv. Wynxx: Skalierbarkeit statt Personal-Falle Hier setzt die „Wynxx Agentic AI“-Plattform an. GFT transformiert sich von einem reinen Personal-Dienstleister zu einem KI-zentrierten Technologiehaus. Durch den Einsatz von KI-Agenten und Modellen wie Anthropic Claude erzielt GFT Produktivitätssteigerungen von 40 bis 70 Prozent in der Softwareentwicklung. Die Plattform automatisiert den gesamten Lebenszyklus von der Analyse alter Business-Logik (mit 95 % Genauigkeit) bis zum automatisierten Code-Umschreiben. GFT kann gigantische Modernisierungsprojekte in Quartalen statt in Jahren abschließen und das mit deutlich weniger manuellem Aufwand. KI ermöglicht komplexe Aufgaben in kürzerer Zeit und mit höherer Marge zu erledigen. Vision 2029: Das Wachstum soll sich beschleunigen Bereits für das Geschäftsjahr 2026 gibt das Management eine klare Richtung vor: Der Umsatz soll auf rund 930 Millionen Euro steigen (ein Plus von ca. 5 % gegenüber den 888 Millionen Euro in 2025). Besonders im Fokus steht die Profitabilität. Das bereinigte EBIT soll auf etwa 71 Millionen Euro zulegen, wobei GFT eine stabile und solide bereinigte EBIT-Marge von 7,6 % anstrebt. Dieser Aufwärtstrend dient als Rampe für die Ziele bis 2029. CEO Marco Santos plant einen Umsatzsprung auf 1,5 Milliarden Euro. Die bereinigte EBIT-Marge soll auf 9,5 Prozent klettern. Das Unternehmen ersetzt sukzessive traditionelle, rein personalintensive IT-Services durch KI-native Engineering-Modelle und eigene IP.

05. März 2026
AndreasZ
Chart
Veeva System Inc. (11,19%)

Veeva Systems mit Fortschritten beim Vault CRM-Migrationsprozess – Umsatzverdoppelung bis 2030 geplant!

Veeva System Inc. (11,19%)

Veeva Systems (VEEV) hat sich in den letzten Jahren mit bereits 1.552 Kunden zum digitalen Rückgrat der globalen Life-Sciences-Industrie entwickelt. Im Fokus stehen CRM-Systeme, mit denen Kunden aus den Bereichen Pharma, Biotech und Medizintechnik ihre Beziehungen zu medizinischen Fachkräften und Vertriebsteams verwalten können. Große Fortschritte gibt es mit bereits 140 Kunden bei der Migration zum hauseigenen Vault CRM-System, das auch 14 der weltweit 20 größten Pharmaunternehmen erreichen dürfte. Vorantegrieben wird der Umstieg auch durch die Einführung von Veeva AI mit integrierten KI-Agenten. Aufgrund der Fortschritte wird der Support des älteren Veeva CRM bereits im Dezember 2029 eingestellt. Das Geschäft wird mit einem starken Wachstum der Development Cloud und Quality Cloud für Forschung und Entwicklung (F&E), klinische Studien, regulatorische Angelegenheiten (RIM) und Qualitätssicherung weiter diversifiziert, wodurch der CRM-Umsatzanteil von derzeit 20 % bis 2030 auf 10 % abnehmen dürfte. Gründer und CEO Peter Gassner sieht für Veeva Systems durch KI keine Gefahr, sondern eine symbiotische Beziehung mit LLM-Anbietern wie Anthropic oder OpenAI. Begründet wird dies damit, dass LLMs als Motor für die bereitgestellten spezialisierten Anwendungen fungieren, wobei Veeva mit sauberen Daten für regulatorische Tiefe sorgt. Das 4. Quartal überzeugte mit einem Umsatzplus von 16 % und einer Nettogewinnsteigerung von über 18 %. Nachdem mit einem Jahresumsatz von 3 Mrd. USD ein wichtiger Meilenstein erreicht wurde, soll bis 2030 eine Steigerung auf 6 Mrd. USD gelingen. Für das Fiskaljahr 2027 rechnet das Management mit einem Umsatz zw. 3,59 und 3,60 Mrd. USD (Konsens: 3,56 rd. USD) sowie einem Nettogewinn von 8,85 USD je Aktie (Konsens: 8,60 USD). Die Qualitätsaktie könnte nun eine neue Aufwärtsbewegung starten.

05. März 2026
Marvin Herzberger
Chart
The Trade Desk Inc. (15,51%)

The Trade Desk: CEO erachtet den Abverkauf als Übertreibung - Insiderkäufe im Umfang von 148,1 Mio. USD als Vertrauensbeweis

The Trade Desk Inc. (15,51%)

The Trade Desk (TTD) (i.) ist ein weltweit führendes Technologieunternehmen, das eine cloudbasierte Demand-Side-Plattform (DSP) für den Kauf digitaler Werbeflächen anbietet. Der Konzern ermöglicht es Werbekunden und Agenturen, ihre Kampagnen datengetrieben über verschiedene Kanäle wie Connected TV (CTV), Retail Media, Audio und klassische Display-Werbung im offenen Internet zu planen und auszusteuern. Die Lösung zielt darauf ab, Werbebudgets durch präzises Targeting und Echtzeit-Optimierung effizienter einzusetzen als in traditionellen Modellen. Aus der Perspektive des Unternehmens ist die erst kürzlich präsentierte, KI-gesteuerte Plattform "Kokai" der entscheidende Baustein für die Zukunft. Der Konzern möchte seinen Kunden damit nicht nur eine hochmoderne technologische Infrastruktur bieten, sondern positioniert sich bewusst als transparente und unabhängige Alternative zu den geschlossenen Werbesystemen der großen Tech-Giganten. Obwohl The Trade Desk im 4. Quartal 2025 solide Ergebnisse lieferte, sorgte ein verhaltener Ausblick für das 1. Quartal 2026 – mit einem erwarteten Umsatzwachstum von lediglich rund 10 % – für einen massiven Rücksetzer der Aktie. Genau in diese für viele Anleger verunsichernde Phase des starken Kursrückgangs fällt nun ein außerordentliches Zeichen der Zuversicht aus der Führungsetage. Wie aus den vorliegenden SEC-Daten ersichtlich wird, hat Jeffrey Terry Green, der Präsident und CEO von The Trade Desk, die niedrigen Kurse für massive Insiderkäufe genutzt. Zwischen dem 2. und 4. März 2026 erwarb er in drei Tranchen insgesamt sechs Mio. Aktien zu Durchschnittskursen zwischen 23,98 und 25,08 USD. Dieses Investment im Gesamtwert von fast 148.101.266 USD ist ein extrem starkes Signal an den Kapitalmarkt.

05. März 2026
Andreas H
Chart
Kennametal Inc. (-0,54%)

Darum kann man meines Erachtens genau jetzt auf die Aktie von Kennametal setzen!

Kennametal Inc. (-0,54%)

Kennametal ist ein Entwickler von industriellen Hochleistungsmaterialien und extrem verschleißfesten Komponenten. Es hat sich insbesondere auf Lösungen aus Hartmetall und Wolframkarbid spezialisiert. Es gibt mehrere Gründe, warum ich denke, dass man genau jetzt einen Trade eingehen kann: Seit den starken Quartalszahlen von Anfang Februar kommt immenses Volumen in die Aktie, was für institutionelles Interesse spricht. Die Aktie hat seit den letzten Quartalszahlen eine enge Base gebildet. Mit dem Ausbruch über den Widerstand beim 41 USD entsteht ein prozyklisches Kaufsignal. Die Verteidigungsindustrie erlebt weltweit einen massiven Investitionszyklus, der auf Jahre hinaus angelegt ist. Da Kennametal hochspezialisierte Werkzeuge und Materialien liefert, die in der Rüstungsproduktion unerlässlich sind, profitiert das Unternehmen von einer starken Nachfrage. Sowohl beim Umsatz als auch dem Gewinn wurde der Jahresausblick angehoben. Die Preise für Wolfram sind massiv gestiegen. Als einer der größten vertikal integrierten Akteure der Branche profitiert Kennametal überproportional von dieser Teuerung. Das Unternehmen kontrolliert weite Teile der Wertschöpfungskette selbst. Besonders die eigenen Recycling-Kapazitäten wirken hier als enormer Wettbewerbsvorteil. Während Konkurrenten unter den hohen Beschaffungskosten leiden, kann Kennametal günstiger produzieren und gleichzeitig die gestiegenen Marktpreise über Rohstoffzuschläge an die Endkunden weitergeben. Das Resultat ist eine strukturelle Ausweitung der Gewinnmargen. (KMT)

04. März 2026
Andreas H
Chart
Zymeworks Inc. (-0,29%)

Wer Biotechnologie-Aktien sucht, muss jetzt Zymeworks auf dem Schirm haben!

Zymeworks Inc. (-0,29%)

Zymeworks sollte man als Trader jetzt auf dem Schirm haben. Es handelt sich um ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung neuartiger, multifunktionaler Antikörper-Therapien zur zielgerichteten Behandlung von Krebs und anderen schweren Krankheiten konzentriert. Es gibt mehrere Gründe, die jetzt für einen weiteren Anstieg bei der Aktie sprechen: Das Unternehmen hat am 2. März starke Q4-Zahlen vorgelegt. Zymeworks profitiert enorm von seinem strategischen Wandel hin zu einem auf Lizenzeinnahmen basierenden Geschäftsmodell. Der Jahresumsatz 2025 sprang um beeindruckende 176 % auf 106 Mio. USD an. Der eigentliche Hebel liegt jedoch in der Zukunft: Durch lukrative Partnerschaften, vor allem mit Jazz Pharmaceuticals und BeiGene, hat Zymeworks vertraglichen Anspruch auf künftige Meilensteinzahlungen von bis zu 1,5 Mrd USD. Allein 440 Mio. USD davon winken kurz- bis mittelfristig im Zuge globaler regulatorischer Zulassungen für das Krebsmedikament Zanidatamab. Das absolute Schreckgespenst für Biotech-Aktionäre – die Kapitalerhöhung – ist bei Zymeworks damit zunächst vom Tisch. Das aktuell laufende Aktienrückkaufprogramm soll ausgeweitet werden. Die Börse handelt die Zukunft, und bei Zymeworks stehen entscheidende Etappenziele unmittelbar bevor. Nach starken Phase-3-Studiendaten (HERIZON-GEA-01) für Zanidatamab plant der Partner Jazz Pharmaceuticals noch im 1. Quartal 2026 den entscheidenden Zulassungsantrag bei der FDA einzureichen. Da das Medikament den "Breakthrough Therapy"-Status besitzt, wird ein beschleunigtes Verfahren erwartet. Kommt es wie geplant in der zweiten Jahreshälfte 2026 zur Zulassung und Markteinführung in den USA, würde dies nicht nur langfristige, prozentuale Umsatzbeteiligungen garantieren, sondern sofort eine regulatorische Meilensteinzahlung in Höhe von satten 250 Mio. USD an Zymeworks auslösen. Die Aktie bildet eine Base aus und könnte nun rasch Richtung Allzeithoch bei 28 USD laufen. Abgesichert kann im Bereich von 22 USD werden, was einem Risiko von gut 10 % entspricht. (ZYME)

04. März 2026
Leonid Kulikov
Chart
Aehr Test Systems (6,68%)

Aehr Test Systems (AEHR) – Der US-Halbleitertestspezialist sichert sich Folgeauftrag im KI-Photonikmarkt und setzt auf Wachstum durch Rechenzentrums-Boom!

Aehr Test Systems (6,68%)

Der kalifornische Halbleitertestausrüster Aehr Test Systems meldet einen weiteren Auftrag seines wichtigsten Kunden im Bereich Silizium-Photonik – ein Signal, das Investoren aufhorchen lässt. Wie das Unternehmen mitteilt, umfasst die Bestellung ein neues vollautomatisiertes Hochleistungs-Wafer-Level-Burn-In-System vom Typ FOX-XP sowie die Aufrüstung einer bestehenden Anlage auf die neueste Konfiguration. Die Systeme sollen in der zweiten Jahreshälfte 2026 ausgeliefert werden. Finanzielle Details zum Auftragsvolumen nennt das Unternehmen nicht – ein Punkt, der für Anleger die unmittelbare Umsatzwirkung schwer kalkulierbar macht. Gleichwohl deutet der Folgeauftrag auf steigende Produktionskapazitäten beim Kunden hin, was auf eine anziehende Nachfrage im Umfeld KI-basierter Rechenzentrumsinfrastruktur schließen lässt. Technologisch steht dabei die sogenannte Silizium-Photonik im Fokus – eine Schlüsseltechnologie für optische Datenübertragung in modernen KI-Clustern. Angesichts wachsender Bandbreitenanforderungen stoßen klassische elektrische Schnittstellen zunehmend an physikalische Grenzen. Laut Unternehmensangaben können die FOX-XP-Systeme bis zu neun 300-mm-Wafer parallel mit einer Leistung von bis zu 3.500 Watt pro Wafer testen – ein im Marktvergleich hoher Wert. CEO Gayn Erickson betont in diesem Zusammenhang, der Auftrag bestätige die zunehmende Marktdurchdringung der firmeneigenen Wafer-Level-Burn-In-Plattform für photonische integrierte Schaltkreise im KI-Umfeld. Für Anleger ist entscheidend: Der strukturelle Trend hin zu optischen Hochgeschwindigkeitsverbindungen in KI-Rechenzentren könnte Aehr mittel- bis langfristig zusätzliche Volumina bescheren. Kurzfristig bleibt jedoch das Timing der Umsatzrealisierung – erst ab H2 2026 – ein Bewertungsfaktor.

04. März 2026
AndreasZ
Chart
Neuropace (8,41%)

NeuroPace: Neurostimulator gegen Epilepsie bietet Umsatzchance von 3,5 Mrd. USD!

Neuropace (8,41%)

Das Medizintechnikunternehmen NeuoPace (NPCE) hat sich mit implantierbaren Neurostimulatoren auf die Reduzierung und Verhinderung von Epilepsie bei medikamentenresistenten Patienten spezialisiert. Das Responsive Neurostimulation System (RNS) wurde seit der FDA-Zulassung im Jahr 2023 bereits bei über 8.000 Patienten eingesetzt und sorgt mit über 24 Mio. Aufzeichnungen für eine der weltweit größten proprietären iEEG-Datenbanken. Dies ist ein Mitgrund dafür, dass die mediane Anfallsreduzierung von 82 % auf Sicht von drei Jahren die Konkurrenzprodukte übertrifft. Während 3,4 Mio. US-Amerikaner bereits eine Epilepsie-Diagnose erhalten haben, sind davon mit 1,2 Mio. etwa ein Drittel der Patienten als Zielgruppe medikamentenresistent. Mit der nun geplanten Zulassungserweiterung für idiopathische generalisierte Epilepsie (IGE) soll das Marktpotenzial um 1,5 Mrd. USD auf insgesamt über 3,5 Mrd. USD ausgeweitet werden. Bedeutend ist dabei, dass 40 % aller medikamentenresistenten Patienten an IGE leiden und bisher keine zugelassenen Geräteoptionen gibt. Die NAUTILUS-Studie zeigte euch hier bereits eine mediane Anfallsreduzierung um etwa 77 % auf. Geplant ist mit NeuroPace AI eine neue Suite KI basierter Tools, um die von RNS-Systemen erfassten Gehirndaten automatisch in klinisch relevante Informationen umzuwandeln. Mit Seizure ID wurde bereits im Herbst 2025 ein Zulassungsantrag für einen neuen Klassifizierungs-Algorithmus gestellt, der die gesammelten Gehirnstromdaten (iEEG) automatisch analysiert, epileptische Muster (Seizures) präzise identifiziert und für den Arzt visuell aufbereitet. Nun überzeugte das 4. Quartal erneut mit einem Umsatzplus von rund 24 % sowie dem zweiten Quartal in Folge mit einem positiven bereinigten EBITDA. Im Fiskaljahr 2026 soll das Umsatzwachstum 20 bis 22 % betragen.

04. März 2026
Marvin Herzberger
Chart
ASM International N.V. (4,06%)

ASM International N.V.: Starke Nachfrage im Bereich der fortschrittlichen Logik- und Foundry-Kunden

ASM International N.V. (4,06%)

Das Kerngebiet von ASM International N.V. ist die Wafer-Bearbeitung, wobei man sich technologisch insbesondere auf die Atomlagenabscheidung spezialisiert hat. Mit diesen hochpräzisen Maschinen ermöglicht ASM International seinen Kunden, hauchdünne Materialschichten auf atomarer Ebene extrem gleichmäßig aufzutragen. Diese Lösungen sind absolut essenziell für die fortschreitende Miniaturisierung von Mikrochips. Im 4. Quartal erzielte der Konzern einen Umsatz von 698 Mio. Euro. Die Prognosespanne lag nur bei 630 Mio. bis 660 Mio. Euro. Besonders erfreulich war der massive Anstieg der Auftragseingänge auf 803 Mio. Euro. Dieser signifikante Sprung ist primär auf eine unerwartet starke Nachfrage im Bereich der fortschrittlichen Logik- und Foundry-Kunden sowie auf eine deutliche Erholung der Bestellungen aus China zum Jahresende zurückzuführen. Die Bruttomarge blieb mit 49,8 % auf einem sehr gesunden Niveau, während die bereinigte operative Marge bei 25,1 % lag. Für das gesamte Geschäftsjahr 2025 konnte das Unternehmen einen Rekordumsatz von 3,2 Mrd. Euro ausweisen, was einem währungsbereinigten Wachstum von 12 % entspricht. Angetrieben wurde diese Jahresleistung vor allem durch die massiven Investitionen der Halbleiterindustrie in neue 2-Nanometer-Kapazitäten. Für das 1. Quartal wird ein Umsatzanstieg auf rund 830 Mio. Euro +/- 4 % in Aussicht gestellt. Darüber hinaus soll eine Wachstumsbeschleunigung im 2. Halbjahr erzielt werden. Getragen wird dieser Optimismus von der Erwartung eines gesunden Wachstums bei den Verkäufen von Speicherchip-Ausrüstungen für DRAM sowie von steigenden Absätzen auf dem chinesischen Markt, für den das Unternehmen nun wieder Zuwächse statt des ursprünglich befürchteten Rückgangs prognostiziert. Investoren sollen mit einer auf 3,25 Euro je Aktie steigenden Dividende und einem 150-Mio.-Euro-Aktienrückkaufprogramm für 2026 bis 2027 beteiligt werden.

03. März 2026
Marvin Herzberger
Chart
Lottomatica Group S.p.A. (6,02%)

Lottomatica Group: Hochprofitabler Online-Sektor hat prozentual zweistelliges Wachstum ermöglicht!

Lottomatica Group S.p.A. (6,02%)

Die Lottomatica Group S.p.A. ist der dominierende Akteur auf dem stark regulierten italienischen Glücksspielmarkt. Am 3. März konnte der Konzern die Investoren mit dem Bericht für 2025 überzeugen. Demnach ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 % auf 2,255 Mrd. Euro gestiegen, was insbesondere am Wachstum im hochprofitablen Online-Sektor lag. Noch beeindruckender als das Umsatzwachstum entwickelte sich die Profitabilität des Konzerns, denn das bereinigte EBITDA stieg um 21 % auf 856 Mio. Euro. Der bereinigte Nettogewinn sprang sogar um 45 % auf rund 369 Mio. Euro nach oben, was die enormen operativen Hebeleffekte des stark digitalisierten Geschäftsmodells verdeutlicht. Die Hauptgründe für diese deutliche Margenausweitung liegen in der planmäßigen und erfolgreichen Integration übernommener Wettbewerber wie PWO, wodurch das Unternehmen massive Synergien in Höhe von 87 Mio. Euro realisieren konnte. Zusätzlich profitierte Lottomatica von einer groß angelegten Refinanzierung im Volumen von 1,1 Mrd. Euro im Mai 2025, die das Schuldenprofil optimierte und die jährlichen Zinskosten dauerhaft um 24 Mio. Euro senkte. Das Unternehmen konnte seinen gesamten Online-Marktanteil im abgelaufenen Jahr auf einen historischen Rekordwert von 31,3 % ausbauen. Mit einem anvisierten Jahresumsatz von bis zu 2,46 Mrd. Euro und einem erwarteten bereinigten EBITDA in einer Spanne von 940 Mio. bis 980 Mio. Euro signalisiert Lottomatica den Investoren, dass die strukturellen Wachstumstreiber absolut intakt sind und eine weitere Margenverbesserung fest auf der Agenda steht.

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