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vor 9 Stunden
Leonid Kulikov
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GlobalStar Inc. (11,99%)

Amazon (AMZN) – E-Commerce-Gigant greift nach Satellitenanbieter Globalstar (GSAT) und fordert SpaceX heraus – doch Apple wird zum strategischen Stolperstein!

GlobalStar Inc. (11,99%)

Amazon treibt seine Ambitionen im lukrativen Markt für satellitengestütztes Internet offenbar mit Hochdruck voran und verhandelt laut einem Bericht der Financial Times über eine Übernahme von Globalstar. Aus Investorensicht erscheint eine mögliche Übernahme für Amazon finanziell gut stemmbar – bei einer Marktkapitalisierung von rund 8,8 Mrd. USD wäre der Deal überschaubar, strategisch jedoch von erheblicher Bedeutung. Denn Amazon würde damit seine Position im Wettbewerb mit Elon Musks Starlink deutlich stärken, einem der derzeit dominierenden Anbieter im Bereich satellitenbasierter Breitbanddienste. Allerdings gestaltet sich die Transaktion komplexer als ein klassischer Zukauf. Ein zentraler Faktor ist Apple, das rund 20 % an Globalstar hält und zuvor bis zu 1,5 Mrd. USD in den Ausbau der Infrastruktur investiert hat. Der iPhone-Hersteller nutzt die Satellitenkapazitäten bereits für eigene Dienste wie Notfallkommunikation und SMS-Versand außerhalb von Mobilfunknetzen. Branchenkreisen zufolge führt Amazon daher parallel Gespräche mit beiden Parteien, um Interessenkonflikte zu lösen. Für Anleger ergibt sich daraus eine interessante Gemengelage: Einerseits könnte eine Übernahme Amazons Satellitenstrategie erheblich beschleunigen, andererseits birgt die Abhängigkeit von Apples Zustimmung ein nicht zu unterschätzendes Transaktionsrisiko. Gleichzeitig unterstreicht die Entwicklung die zunehmende strategische Bedeutung von Low-Earth-Orbit-Satelliten als Alternative zu terrestrischer Internetinfrastruktur – insbesondere für abgelegene Regionen.

vor 10 Stunden
Andreas H
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GlobalStar Inc. (12,89%)

Bei GlobalStar kann man auf die Übernahme durch Amazon setzen - treibt Apple den Kurs weiter nach oben?

GlobalStar Inc. (12,89%)

GlobalStar betreibt ein weltweites Satellitennetzwerk, das mobile Sprach- und Datenkommunikation auch dort ermöglicht, wo herkömmliche Mobilfunknetze keine Abdeckung bieten. Neben klassischen Sprach- und Datendiensten baut das Unternehmen zunehmend auf das Internet der Dinge (IoT). Für das 4. Quartal 2025 meldete der US-Satellitenanbieter Ende Februar einen Umsatz von 71,95 Mio. USD, was einem YoY-Wachstum von 17,6 % entspricht. Der Verlust file mit 0,11 USD deutlich größter als erwartet (-0,04 USD) aus. Am 1. April wurde bekannt, dass Amazon eine Übernahmen GlobalStar in Erwägung zieht. Die Aktie zog daraufhin deutlich an und liegt jetzt bei einer Marktkapitalisierung von 9,9 Mrd. USD. Amazon will rund 9 Mrd. USD zahlen. Der Deal würde Amazons Ambitionen im Bereich der Satelliten in de erdnahen Umlaufbahn, dem „Project Kuiper“ oder auch „Leo“ genannten Projekt, stärken und dem Unternehmen helfen, mit dem Starlink-Netzwerk von SpaceX zu konkurrieren. Was interessant ist: Apple hält einen Anteil von rund 20 % an Globalstar. Und das bedeutet, dass jeder Übernahmeversuch Verhandlungen mit Apple erfordern würde. Und genau dies könnte die Aktie nun durchaus weiter in den nächsten Tagen nach oben treiben. (GSAT)

vor 11 Stunden
AndreasZ
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PENGUIN SOLUTIONS INC.DEL (14,43%)

Penguin Solutions profitiert vom durch KI-Inferenz zunehmenden Speicherbedarf – Umsatztempo verdoppelt sich auf 12 %!

PENGUIN SOLUTIONS INC.DEL (14,43%)

Penguin Solutions (ehem. SMART Global Holdings) fokussiert sich im Zuge einer Transformationsstrategie voll und ganz auf die Wachstumsmärkte Künstliche Intelligenz und High-Performance-Computing (HPC). Unternehmen, Regierungen und Neocloud-Anbieter erhalten maßgeschneiderte "KI-Fabriken" und die dazugehörige skalierbare Recheninfrastruktur. Dabei werden die eigenen Komponenten mit Chips von Partnern wie NVIDIA, AMD oder Dell zu einem Gesamtsystem verschmolzen, das unter der Marke „OriginAI Factory“ vermarktet wird. Hier ist die Datensouveränität mit dem Aufbau von On-Premise-KI-Fabriken ein direkter Treiber. CEO Kash Shaikh verweist durch den Übergang vom KI-Modelltraining hin zur KI-Inferenz klar sichtbaren Nachfragewechsel von Rechenleistung hin zum höheren Speicherbedarf. Das entsprechende Integrated Memory-Geschäft konnte im jüngsten 2. Quartal um 63 % wachsen, das mit einer vorteilhaften Preisentwicklung bereits für die Hälfte am gesamten Umsatzmix verantwortlich ist. Insbesondere CXL-Speichermodule sowie CXL-basierte Cache-Server sind gefragt, mit denen Speicher dynamisch zwischen GPUs und CPUs aufgeteilt (Pooling) werden kann. Der Gesamtumsatz fiel um rund 6 % auf 343 Mio. USD (Konsens: 339 Mio. USD), was primär auf anhaltende Lieferengpässe und der Abkehr von Hyperscaler und dem Auslauf des Edge-Geschäfts im Segment Advanced Computing (Hochleistungsrechner & KI-Infrastruktur) zurückzuführen ist. Die Auftragseingänge und Pipeline sind jedoch stark. Etwa wuchs das wichtige Nicht-Hyperscaler-KI/HPC-Geschäft im 1. Halbjahr um 50 % und es konnten im letzten Quartal fünf neue Großkunden aus den Bereichen Finanzen, biomedizinische Forschung und Energie gewonnen werden. Nun soll sich das Umsatzwachstum im laufenden Fiskaljahr 2026 von bisher 6 % auf 12 % beschleunigen. Der Nettogewinn soll statt 1,75 bis 2,25 USD nun 2,00 bis 2,30 USD je Aktie betragen. Mit einem KGV von unter 9 startet der Trendwende-Versuch.

Gestern
AndreasZ
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Guardian Pharmacy Services Inc (-1,33%)

Guardian Pharmacy Services: Apothekendienstleister profitiert von alternder Boomer-Generation!

Guardian Pharmacy Services Inc (-1,33%)

Guardian Pharmacy Services (GRDN) hat sich mit einem Netzwerk von 54 lokalen Apotheken auf die pharmazeutische Versorgung von Bewohnern in Langzeitpflegeeinrichtungen (LTC) spezialisiert. Kombiniert werden dabei Lieferservices und Technologien für das Medikationsmanagement, um die Pflegekosten zu senken. In einem rund 7 Mrd. USD großen Markt für die betreute Wohnformen (Assisted Living Facilities) und Demenzpflege (Memory Care) gibt es mit über 1.200 unabhängigen Apotheken hohe Konsolidierungschancen. Die eigenen US-Marktanteile konnten bereits auf 13 % ausgebaut werden. Derzeit werden Langzeitpflegeeinrichtungen mit mehr als 205.000 Bewohnern betreut, wobei das Marktpotenzial von über 1 Mio. potenziell erreichbaren Menschen noch lange nicht ausgeschöpft erscheint. CEO Fred Burke sieht auch den sogenannten "Silver Tsunami" als große Wachstumschance, da 2026 die erste große Kohorte der Babyboomer das 80. Lebensjahr erreicht. Bewohner dieser Kohorte erhalten im Durchschnitt 12 bis 14 verschreibungspflichtige Medikamente pro Tag und sind häufigen Medikationsänderungen ausgesetzt sind. Das Verschreibungsvolumen stieg im vergangenen Geschäftsjahr 2025 um 14 % an. Im 4. Quartal überzeugten in Umsatzplus von 17 % sowie eine Nettogewinnsteigerung von 53 %. Die Jefferies-Analysten riefen am 30. März ein Kursziel von 44 USD (Buy) aus und erwarten mit stabilen Wachstumstrends im Bereich Seniorenwohnheime und Langzeitpflege sowie Marktanteilsgewinnen und Übernahmen ein jährliches EBITDA-Wachstum von 12 bis 16 %. Negativ-Effekte mit sinkenden Medikamentenpreisen durch den Inflation Reduction Act (IRA) können durch höhere Volumina und Effizienzsteigerungen vollständig ausgeglichen werden. Das Management hob die bereinigte EBITDA-Prognose für 2026 von 115 bis 118 Mio. auf 120 bis 124 Mio. USD an. Mit dem Trendfortsetzungsversuch entsteht für Trader ein neues Kaufsignal.

Gestern
Jörg Meyer
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Leonardo S.p.A. (4,47%)

Leonardo: Warum Trumps NATO-Skepsis den Italienern Milliarden in die Kassen spült

Leonardo S.p.A. (4,47%)

Während die geopolitischen Spannungen zunehmen, positioniert sich der italienische Verteidigungskonzern Leonardo als einer der profiliertesten Gewinner einer neuen Ära der Aufrüstung. Die jüngste Drohung von Donald Trump gegenüber dem “Telegraph”, die USA aufgrund mangelnder Unterstützung im Iran-Konflikt aus der NATO zurückzuziehen, fungiert paradoxerweise als zweifacher Katalysator für die Aktie. Die Citi-Analysten sehen die Aktie auch positiv und stuften sie am 01. April 2026 von Neutral auf Kaufen mit Ziel 69 Euro. Der US-Turbo: Leonardo DRS Leonardo ist längst kein rein europäischer Player mehr. Rund 25 % des Umsatzes werden in den USA generiert, primär durch die Tochter Leonardo DRS. Mit einem prognostizierten US-Verteidigungsbudget von 1.500 Mrd. USD ab 2027 zur Modernisierung der Bestände („Golden Fleet“, „Golden Dome“) sitzt Leonardo an der Quelle. Besonders in den Nischen Sensorik und Elektronik gilt der Konzern für das Pentagon als unverzichtbar. Europas Antwort auf das Machtvakuum Sollten sich die USA tatsächlich teilweise aus der Ukraine-Absicherung oder der NATO zurückziehen, entsteht in Europa ein massives Vakuum. Leonardo liefert hier die kritische Infrastruktur: Von Radarsystemen bis hin zur Drohnenabwehr. Der Konzern profitiert direkt von der notwendigen technologischen Unabhängigkeit des Kontinents. Finanzielle Ambitionen bis 2030 Die Transformation zur multinationalen „One Company“ ist laut Management abgeschlossen. Die Ziele für 2030 sind ehrgeizig: Der Umsatz soll von 19,5 Mrd. Euro auf 30 Mrd. Euro steigen, während sich das EBITA auf 3,59 Mrd. Euro nahezu verdoppeln soll. Der Auftragseingang wird bei 32 Mrd. Euro p.a. erwartet. CEO Roberto Cingolani betont: „Wir haben die Transformation zur multinationalen 'One Company' abgeschlossen und verfügen nun über einen Wettbewerbsvorteil, den nur wenige andere besitzen.“ Das „versteckte“ Asset: Space Oft vom Markt unterschätzt, dominiert Leonardo über die „Space Alliance“ mit Thales den europäischen Orbit. Ob hochpräzise Radar-Erdbeobachtung via COSMO-SkyMed oder die Beteiligung am Artemis-Programm der NASA – Leonardo sichert sich die Lufthoheit in einem Bereich, der für die moderne, vernetzte Kriegsführung („Michelangelo Dome“) essenziell ist.

Gestern
Andreas H
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Erasca (8,30%)

Das Biotechnologie-Unternehmen Erasca überrascht mit guten News am laufenden Band — Aktie vor Ausbruch aus Base!

Erasca (8,30%)

Erasca, aus den USA, ist auf die Entwicklung von Präzisionsonkologie-Therapien spezialisiert, die den sogenannten RAS/MAPK-Signalweg bei Krebszellen blockieren sollen. Analysten bezeichnen 2026 als das bisher wichtigste und katalysatorreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte. Am 18. März hob JPMorgan das Kursziel für die Aktie von 24 auf 25 USD an, was trotz der fulminanten Rallye der letzten Monate immer noch ein Potenzial von mehr als 50 % ergibt. Anfang Januar 2026 gab es wichtige Fortschritte bei einem erweiterten Patentschutz für ERAS-0015, einem sogenannten Pan-RAS "Molecular Glue". Zudem wurde Ende Februar ein wichtiges US-Patent für den Pan-KRAS-Inhibitor ERAS-4001 erteilt. Dabei war der März sowieso vollgepackt mit wichtigen strategischen Meilensteinen. Am 10. März zog Erasca eine Option, um sich die weltweiten Rechte für ERAS-0015 zu sichern – das schließt nun auch die riesigen Märkte China, Hongkong und Macau mit ein. Nur wenige Tage zuvor, am 5. März, verkündete das Unternehmen eine spannende klinische Kooperation mit Tango Therapeutics, um ERAS-0015 in Kombination mit Vopimetostat zu evaluieren. Erasca ist noch nicht profitabel und verbrennt Geld. Diesbezüglich gab es aber Ende Januar gute News. So hat Erasca Ende Januar, um die teuren Studienjahre 2026 und 2027 abzusichern, eine stark überzeichnete Kapitalerhöhung von über 150 Mio. USD erfolgreich abgeschlossen. Die Aktie konsolidierte die letzten Wochen und könnte nun bereit sein, die enge Base nach oben zu verlassen. Bei 16,50 USD habe ich mir einen Alarm gesetzt. (ERAS)

vor 2 Tagen
Leonid Kulikov
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LS - Öl (Brent) (-0,25%)

Ölmarkt unter Druck – Energiepreise bleiben Risiko: Trotz möglichem Iran-Waffenstillstand droht Börsen-Gegenwind!

LS - Öl (Brent) (-0,25%)

Die Energiemärkte senden ein klares Warnsignal an Anleger: Trotz Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Iran-Konflikts bleiben die Risiken für Ölpreise und damit auch für die Aktienmärkte erheblich. In den USA klettern die Benzinpreise erstmals seit August 2022 wieder über die Marke von 4 USD pro Gallone, während sich die Rohölpreise mit rund 107 USD je Barrel (Brent) und etwa 102 USD (WTI) auf hohem Niveau stabilisieren. Auffällig ist, dass die Märkte kaum auf Deeskalationssignale reagieren – ein Hinweis darauf, dass strukturelle Angebotsrisiken weiterhin dominieren. Im Fokus steht dabei die Straße von Hormus, durch die vor dem Konflikt rund 20 % der weltweiten Öl- und Gaslieferungen transportiert wurden. Selbst wenn ein militärisches Ende des Konflikts erreicht wird, könnte eine anhaltende oder teilweise Blockade dieser zentralen Handelsroute die Preise dauerhaft hochhalten. Für Investoren bedeutet das ein potenziell belastendes Szenario: Hohe Energiepreise wirken wie eine versteckte Steuer auf die globale Wirtschaft, drücken auf Konsum und Unternehmensmargen und könnten die Inflation erneut anheizen. Besonders kritisch ist die Lage in Asien, wo viele Volkswirtschaften stark von Energieimporten abhängig sind und bereits mit Gegenmaßnahmen wie Energieeinsparungen reagieren. Die vergleichsweise geringe Reaktion der Ölpreise auf politische Entspannungssignale deutet darauf hin, dass der Markt kurzfristig eher von Angebotsengpässen als von geopolitischer Hoffnung getrieben wird. Sollte die Straße von Hormus nicht vollständig geöffnet werden, könnten Ölpreise dauerhaft im dreistelligen Bereich verharren – ein Umfeld, das Aktienmärkte historisch eher belastet als unterstützt. Damit bleibt der Ölmarkt ein zentraler Risikofaktor für die weitere Börsenentwicklung. Während Energieunternehmen kurzfristig profitieren könnten, geraten insbesondere konjunktursensitive Sektoren unter Druck. Für Anleger ist die Situation ein Balanceakt: Einerseits bieten Rohstoffwerte Chancen, andererseits steigt die Wahrscheinlichkeit makroökonomischer Gegenwinde. Entscheidend wird sein, ob und wie schnell die globalen Lieferketten im Energiesektor wieder vollständig stabilisiert werden können.

vor 2 Tagen
Andreas H
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Spire Inc. (0,05%)

Die Aktie des Erdgasunternehmens Spire steht vor dem Ausbruch auf ein neues Allzeithoch!

Spire Inc. (0,05%)

Spire ist eines der größten börsennotierten Erdgasunternehmen der USA. Es versorgt jeden Tag 1,7 Mio. Haushalte und Firmen mit Energie und erzielte im letzten Jahr einen Umsatz von 2,48 Mrd. USD. Letztlich handelt es sich bei dem Unternehmen um ein sehr defensives Investment, das für seine soliden Dividenden und die beständigen Cashflows bekannt ist. In dem aktuellen kriegerischen Umfeld, könnte aber eine Aktie wie Spione durchaus das Richtige Wahl sein, wenn man unbedingt handeln will. Denn viele Großinvestoren schlichten ihr Kapital aktuell vermehrt in defensive Aktien um. Dabei betreibt Spire, neben seinem regulierten Gasgeschäft, das an feste Tarife gebunden ist, auch nicht-regulierte Geschäftsbereiche, darunter das Gasspeicher-Geschäft. Wenn ein Krieg wie aktuell im Iran die Gaspreise steigen lässt, dann kann Spire seine Gasspeicher enorm gewinnbringend nutzen und günstig eingespeichertes Gas zu Höchstpreisen verkaufen, wodurch die Margen im Gashandel deutlich anziehen dürften. Die Aktie bildet eine flache Base am Allzeithoch aus. Mit dem Ausbruch über den Widerstand bei 92 USD kann man hier darauf setzen, dass die Aktie in den kommenden Wochen Richtung 100 USD zieht. (SR)

vor 2 Tagen
AndreasZ
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United Therapeutics Corp. (0,52%)

United Therapeutics: TETON-1-Studie für idiopathische Lungenfibrose bietet Umsatzchance von 3,3 Mrd. USD!

United Therapeutics Corp. (0,52%)

United Therapeutics (UTHR) hat sich mit dem Kernprodukt Tyvaso (Treprostinil) auf die Behandlung seltener Lungenerkrankungen spezialisiert. Zulassungen gibt es bereits für Patienten mit pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH) und pulmonaler Hypertonie in Verbindung mit interstitieller Lungenerkrankung (PH-ILD). Die am 30. März veröffentlichten Phase-3-Studienergebnisse (TETON-1) zur Zulassungserweiterung für idiopathische Lungenfibrose (IPF) konnten die Ergebnisse der internationalen TETON-2-Studie erneut deutlich übertreffen. Mit einer bis zum Sommerende geplanten FDA-Zulassungsentscheidung könnten weitere 100.000 Patienten in den USA erreicht werden. Die Jefferies-Analysten bestätigen das Kursziel von 668 USD (Buy) und auch RBC Capital rechnet mit einer beschleunigten Zulassung und sieht einen hohen Maßstab für Wettbewerber. Demnach könnte allein IPF bis 2035 konservativ betrachtet einen zusätzlichen Umsatz von 3,3 Mrd. USD herbeiführen. Oppenheimer sprach bereits von einem potenziellen zusätzlichen IPF-Umsatz von 5,4 Mrd. USD bis 2033. Wachstumsfantasie liefert auch der orale Wirkstoff Ralinepag zur einmal täglichen Einnahme bei PAH-Patienten nach der positiven Phase-3-ADVANCE OUTCOMES-Studie und einem geplanten FDA-Zulassungsantrag in der 2. Jahreshälfte 2026. Hinzukommt auch TreSMI mit einer geplanten Markteinführung für 2027 als neuartige Formulierung mit Soft-Mist-Inhalatoren, die den Reizhusten der bisherigen Trockenpulverinhalatoren um 90 % reduziert. Ausgehend vom Umsatzmeilenstein mit 3 Mrd. USD soll bis Ende 2027 eine jährliche Umsatzrate von 4 Mrd. USD erreicht werden. Verkündet wurde zudem am 9. März ein neues 2 Mrd. USD schweres Aktienrückkaufprogramm über das nächste Jahr. Die Aktie überzeugt beim Wachstums-Check mit 14 von 15 möglichen Punkten und erreicht beim Qualitäts-Check die Höchstpunktzahl.

vor 2 Tagen
Jörg Meyer
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Südzucker AG (11,53%)

Warum jetzt die Aktie von Südzucker durchstartet – Preise für Ethanol und Zucker steigen!

Südzucker AG (11,53%)

Mit Verbio hatten wir zum Start des Iran-Krieg den „Top-Profiteur“ in den Live-Trading-Sektionen sowie der Trader-Zeitung herausgearbeitet. Seither stieg die Aktie um nahezu 100 %. Jetzt beginnt sich mit SÜDZUCKER ein weiterer Wert in Bewegung zu setzen, der zumindest von den gestiegenen Preisen für Ethanol profitiert. So haben sich die Preise für pflanzliches Ethanol mit einer Treibhausgaseinsparung von 75 % seit Ende Februar um über 15 % erhöht. Der Ethanol-Turbo und der Iran-Faktor Der globale Ölpreisschock infolge des Iran-Kriegs hat die Energiemärkte in Aufruhr versetzt – und Südzucker sitzt als einer der größten Bioethanol-Produzenten (via CropEnergies) in der ersten Reihe. Steigende Ethanolpreise verbessern nicht nur direkt die Margen im Kraftstoffsegment, sondern wirken auch als indirekter Preistreiber für Zucker. In Regionen wie Brasilien wird bei hohen Energiepreisen vermehrt Zuckerrohr zur Ethanolproduktion umgeleitet, was das globale Zuckerangebot verknappt. MWB stufte auf Kaufen mit Ziel 15 Euro Die Analysten von MWB hatten am Montag ihr Kursziel von 9,00 Euro auf 15,00 Euro angehoben. Trotz erwarteter Sonderabschreibungen von bis zu 550 Mio. Euro im Segment Zucker für das Geschäftsjahr 2026, sieht das Analysehaus klare Anzeichen für eine Marktwende. Direkt profitiert der Konzern durch deutlich höhere Deckungsbeiträge in der Bioethanol-Sparte. Indirekt führt der energetische Preisdruck dazu, dass globale Wettbewerber – insbesondere in Südamerika – ihre Produktion massiv in Richtung Biokraftstoffe verschieben. Dies entzieht dem Weltmarkt signifikante Zuckermengen, was die Notierungen stützt. In den letzten Wochen stiegen die Zuckerpreise bereits um über 10%. Barclays: Von „Untergewichten“ direkt auf „Übergewichten“ Besonders bemerkenswert ist die radikale Neubewertung durch Barclays. Die britische Bank übersprang die „Halten“-Stufe und stufte das Papier gleich um zwei Stufen hoch. Die Analysten betonnen, dass die aktuellen Ethanol-Preissprünge die Gewinne der kommenden zwei Jahre „klar steigern“ und operative Risiken drastisch reduzieren dürften. Trotz der jüngsten Kursgewinne notiert die Aktie immer noch rund 35 % unter ihren Höchstständen von 2023, was ein attraktives Bewertungsfenster öffnet. Fazit: Die klassische Nachzügler-Wette Südzucker ist eine Nachzügler-Chance. Der Markt könnte wegen den gestiegenen Preisen nun eine bessere Ertragsentwicklung spielen, zumal die USA auch eine Reduktion des Iran-Kriegs erwägen und das ohne die Öffnung der Straße von Hormus.

30. März 2026
Jörg Meyer
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Alcoa Corp. (9,25%)

Alcoa: Krieg im Nahen Osten gefährdet 9 % der globalen Aluproduktion. Alupreis-Rally macht den führenden US-Konzern zum Gewinner!

Alcoa Corp. (9,25%)

Der globale Aluminiummarkt steht unter Schock, und Alcoa positioniert sich als einer der größten Gewinner. Während geopolitische Spannungen im Nahen Osten die Infrastruktur der Wettbewerber treffen, schoss der Preis für das Leichtmetall heute um 5 % auf 3446,5 USD je Tonne nach oben - ein neues 3-Jahreshoch. Für den US-Aluminiumriesen ALCOA bedeutet dieses Umfeld nicht nur höhere Umsätze, sondern eine signifikante Margenausweitung und die Chance auf ein neues 52-Wochenhoch. Geopolitische Risiken treffen 9 % der Weltproduktion Auslöser der Preisrally waren Kriegsschäden an den Anlagen von Emirates Global Aluminium und Aluminium Bahrain. Berichte über Raketen- und Drohnenangriffe haben die Exportkapazitäten in der Region eingeschränkt. Analysten schätzen, dass zwischen 4 Mio. USD und 5 Mio. USD Tonnen an Aluminiumexporten gefährdet sind. Das entspricht rund 9 % der weltweiten Produktion. In einem Markt, der ohnehin durch knappe Lagerbestände und eine robuste Nachfrage in den Bereichen Luftfahrt und erneuerbare Energien gekennzeichnet ist, wirkt dieser Ausfall wie ein Brandbeschleuniger. Alcoa: Operative Stärke in turbulenten Zeiten In diesem Szenario rückt Alcoa in den Fokus institutioneller Investoren. Als vertikal integrierter Produzent mit starker Präsenz in Nordamerika und Australien ist der Konzern weit weniger von den Störungen im Nahen Osten betroffen als die globale Konkurrenz. Im Gegenteil, Alcoa könnte von stärkeren Margen und erneutem Investoreninteresse im Zusammenhang mit Lieferengpässen profitieren. Das für 2026 erwartet EPS von 6,03 USD könnte angesichts der verbesserten Preise höher ausfallen, sodass das KGV in den einstelligen Prozentbereich abrutscht. Fazit Die Aktie von Alcoa peilt aktuell den Ausbruch auf das 52-Wochenhoch an. Sollte der Aluminiumpreis sein hohes Niveau halten oder weiter steigen, ist der Weg für eine nachhaltigen Trendfortsetzung frei. Trader setzen darauf, dass die höheren Realisierungspreise die kommenden Quartalsergebnisse stützen werden.

30. März 2026
AndreasZ
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Insmed Inc. (3,60%)

Insmed dominiert den Atemwegsmarkt – Umsatz soll 2026 mehr als verdoppelt werden!

Insmed Inc. (3,60%)

Insmed (INSM) hat sich als biopharmazeutisches Unternehmen auf die Entwicklung und Vermarktung von Therapien für schwere, seltene und bislang unzureichend behandelte Atemwegs- und Entzündungskrankheiten spezialisiert. Mit ARIKAYCE und BRINSUPRI sollen die Erlöse im Jahr 2026 mehr als verdoppelt werden. Die Experten von Morgan Stanley heben das Kursziel am 30. März von 166 auf 212 USD an und stufen zugleich von „Equal Weight“ auf „Overweight“. Allein die BRINSUPRI-Verkäufe sollen 2026 bei 1,2 Mrd. USD liegen. Mit den am 23. März veröffentlichten positiven Ergebnissen der Phase 3b ENCORE-Studie könnte ARIKAYCE künftig alle MAC-Lungenerkrankungspatienten (nicht nur refraktär) versorgen, was das Patientenpotenzial von bisher 30.000 auf über 200.000 vervielfachen könnte. Zulassungsanträge sind für die 2. Jahreshälfte 2026 bei der FDA und japanischen PMDA geplant. BRINSUPRI (Brensocatib) gilt als bisher einziges in den USA und der EU zugelassenes Medikament zur Behandlung von nicht-zystischer Fibrose-Bronchiektasie (NCFB). Im 4. Quartal gab es Rekord-Therapiestarts, wobei erst weniger als 5 % des Marktpotenzials ausgeschöpft sind. Das Management bestätigte erneut das Spitzenumsatzpotenzial von über 5 Mrd. USD allein mit dieser Erstindikation. Nur 15 Arzneimittel in der Geschichte konnten in den Quartalen 2 bis 5 nach dem Marktstart die Milliarden-Marke knacken, wobei jedes einzelne davon später zu Marktwerten von über 70 Mrd. USD führte. Hinzukommen Wachstumschancen mit einer geplanten Phase-3-Studie bei TPIP (Treprostinil Palmitil Inhalation Powder) zur Behandlung pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH), womit Marktanteile von Tyvaso DPI gewonnen werden könnten. Im 4. Quartal konnten die Erlöse um 152,6 % auf 263,8 Mio. USD (Konsens: 221,9 Mio. USD) gesteigert werden. Mit 1,4 Mrd. USD an liquiden Mitteln soll ohne weitere Kapitalbeschaffung ein positiver Cashflow erreicht werden. Die Aktie könnte mit dem neuen Analystensupport im Rücken den GD 200 zurückerobern und dadurch aus dem Abwärtstrend ausbrechen. Für Trader entstehen dadurch neue Kaufsignale.

30. März 2026
Leonid Kulikov
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McDonald's Corp. (0,45%)

McDonald’s (MCD) – Der Fast-Food-Gigant setzt auf K-Pop-Hype: Netflix-Hit als Umsatztreiber im Wettbewerb um Erlebnis-Konsum!

McDonald's Corp. (0,45%)

McDonald’s nutzt gezielt den globalen Hype rund um den Netflix-Erfolg KPop Demon Hunters, um seine Wachstumsstrategie im margenstarken Aktionsgeschäft weiter voranzutreiben. Mit neuen, zeitlich begrenzten Menüangeboten, die auf Figuren und Musik des Films basieren, will der Konzern insbesondere jüngere Zielgruppen und Fans der Popkultur ansprechen. Die Aktion umfasst speziell designte Frühstücks- und Hauptmahlzeiten inklusive thematischer Produkte und digitaler Zusatzinhalte. Branchenexperten sehen darin erhebliches Potenzial: Laut Restaurantanalyst Mark Kalinowski könnten die Verkäufe in den ersten Tagen bis zu 100 Mio. USD erreichen – ein Beleg für die enorme Zugkraft des Franchises, das bereits über 500 Mio. Streams verzeichnet und kürzlich mit zwei Oscars ausgezeichnet wurde. Strategisch setzt McDonald’s damit auf einen klaren Trend: Erlebnisorientierte Marketingkampagnen schlagen klassische Rabattaktionen zunehmend in ihrer Wirkung. Daten von Placer.ai zeigen, dass frühere Promotions mit Popkultur-Bezug – etwa limitierte Themen-Menüs – deutlich stärkere Besucherzuwächse generierten als preisbasierte Angebote. Während klassische Rabattaktionen nur minimale Frequenzsteigerungen brachten, führten kreative Kampagnen zu zweistelligen Zuwächsen beim Kundenaufkommen. Diese Entwicklung bestätigt die Aussagen des Managements um CEO Chris Kempczinski, der neben Preisstrategien verstärkt auf Markenbindung und Kundenerlebnis setzt. Für Investoren ist das entscheidend: In einem zunehmend gesättigten Marktumfeld wird Differenzierung über Emotion und Markenkooperationen zu einem zentralen Wachstumstreiber.

30. März 2026
Andreas H
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Marex Group PLC (5,94%)

Die Handelsplattform Marex überzeugt mit starken vorläufigen Q1-Zahlen und nimmt das Allzeithoch in Angriff!

Marex Group PLC (5,94%)

Die Marex Group, mit Sitz in London, bietet über ihre Handelsplattform einfachen Zugang für Unternehmen, die auf den Rohstoff- und Finanzmärkten handeln wollen. Im Tenbagger-Depot habe ich die Aktie zu 27 USD nach dem IPO besprochen. Am 27. März hat das Unternehmen ihr vorläufiges Ergebnis für das 1. Quartal 2026 veröffentlicht, das die Erwartungen deutlich übertroffen hat. Marex erwartet für das 1. Quartal einen Umsatz zwischen 667 Mio. USD und 697 Mio. USD nach 467 Mio. USD im Vorjahresquartal. Der bereinigte Vorsteuergewinn soll um etwa 45 % bis 55 % auf bis zu 150 Mio. USD steigen. Besonders beeindruckend finde ich die Margenausweitung auf geschätzte 21 % bis 22 %, was zeigt, dass das Unternehmen seine Kosten hervorragend im Griff hat. Das KGV liegt nur bei 9 für das laufende Jahr und ist im Vergleich zur Peer-Group sehr attraktiv bewertet – insbesondere, wenn man die Eigenkapitalrendite von über 27 % berücksichtigt. TD Cowen hat am 27. März das Kursziel von 61 auf 67 USD angehoben und geht davon aus, dass die Bewertung sich ausdehnen wird, weil sich das Unternehmen erfolgreich zu einer diversifizierten Plattform für Trading, Clearing und Prime Services entwickelt. Mit dem Ausbruch über den Widerstand ei 45 USD sollte zeitnah das Allzeithoch fallen. (MRX)

27. März 2026
Leonid Kulikov
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Argan Inc. (10,53%)

Argan (AGX) – Der US-Energieinfrastruktur-Spezialist glänzt mit Rekordzahlen und prall gefülltem Auftragsbuch!

Argan Inc. (10,53%)

Argan liefert eindrucksvoll ab: Der US-Konzern meldet für das abgelaufene Geschäftsjahr sowie das vierte Quartal neue Bestmarken bei Umsatz und Gewinn – getragen von einer starken Nachfrage nach großvolumigen Energieprojekten. Besonders hervor sticht der Auftragsbestand, der auf ein Rekordniveau von 2,9 Mrd. USD klettert und damit eine solide Grundlage für die kommenden Jahre schafft. Im Gesamtjahr steigen die Erlöse um 8,1 % auf 944,6 Mio. USD, während der Nettogewinn überproportional um 61,2 % auf 137,8 Mio. USD zulegt. Die operative Marge verbessert sich deutlich, was laut Unternehmen vor allem auf einen profitableren Projektmix und eine effizientere Umsetzung zurückzuführen ist. Parallel stärkt Argan seine Bilanz und erhöht die Kapitalrückflüsse an Aktionäre durch Dividenden und Aktienrückkäufe – ein klares Signal finanzieller Stabilität. Auch im Quartalsvergleich zeigt sich die Dynamik: Mit einem Gewinn je Aktie von 3,47 USD übertrifft Argan die Analystenerwartungen von durchschnittlich 2,05 USD deutlich. Der Umsatz steigt im gleichen Zeitraum um 12,7 % auf 262,05 Mio. USD und liegt damit nur leicht unter den Prognosen. Argan ist ein spezialisierter Anbieter von Bau- und Ingenieurdienstleistungen mit Fokus auf Energieinfrastruktur, insbesondere im Bereich großer Kraftwerksprojekte. Der Schwerpunkt liegt auf sogenannten EPC-Projekten (Engineering, Procurement, Construction), vor allem bei gasbefeuerten Anlagen sowie zunehmend im Bereich erneuerbarer Energien wie Solarparks und Biokraftstoffe. Rund 80 % des Geschäfts entfallen auf das Segment „Power“, das aktuell vom global steigenden Energiebedarf, der Transformation hin zu saubereren Energiequellen sowie dem Ausbau der Strominfrastruktur profitiert. Für Investoren bleibt entscheidend, ob Argan die hohe Profitabilität auch bei wachsendem Wettbewerb und potenziell schwankenden Projektzyklen nachhaltig sichern kann.

27. März 2026
AndreasZ
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Unity Software Inc. (14,50%)

Unity Software hebt die Prognose an – strategische Grow Sparte soll um 48 % wachsen!

Unity Software Inc. (14,50%)

Unity Software (U) bietet die weltweit führende Entwicklungsplattform für die Erstellung und das Wachstum von interaktiven Echtzeit-3D-Inhalten. Die Aktie korrigierte seit Jahresbeginn um über 60 %, nachdem KI-Ängste und eine schwächere Prognose für das 1. Quartal belasteten. CEO CEO Matt Bromberg macht jedoch erneut klar, dass generative KI und "World Models" als ergänzende Tools für die Asset-Produktion die Unity Game-Engine für deterministische Spielphysik, komplexe Logik oder Live-Service-Monetarisierung nicht ersetzen können. Am 27. März startet nach der Veröffentlichung der vorläufigen Ergebnisse für das 1. Quartal ein neuer Erholungsversuch. Als neuer Wachstumstreiber für das Werbegeschäft fungiert die KI-Engine Unity Vector, die seit der Markteinführung in den ersten drei Quartalen bereits um 53 % wachsen konnte. Geplant ist bis Ende 2026 ein Jahresumsatz von über 1 Mrd. USD, wobei es nun im 1. Quartal ein sequenzielles Wachstum von 15 % geben soll. Im 2. Quartal werden über einfache Klick-Analysen hinaus auch Runtime-Engine-Daten in Vector integriert, wodurch die KI mit einer umfassenden Verhaltensanalyse lernt, wie Spieler mit der Spielwelt interagieren. Von dem ironSource Ads Network und dem Supersonic-Publishing-Geschäft für Spiele trennt sich das Unternehmen. Im 1. Quartal soll der verbleibende „strategische Grow-Umsatz“, welcher Beiträge dieser Altlasten bereits ausschließt, im Jahresvergleich voraussichtlich um 48 % wachsen. Damit ist die Wachstumsrate doppelt so hoch wie im gesamten Grow-Segment. Der Gesamtumsatz soll statt 480 bis 490 nun 505 bis 508 Mio. USD (Konsens: 489 Mio. USD) betragen. Auch die Ziele beim bereinigten EBITDA wurden von bisher 105 bis 110 auf 130 bis 135 Mio. USD angehoben. Unity verfügt über einen Cash-Bestand von über 2 Mrd. USD, was rund 27 % der aktuellen Marktkapitalisierung entspricht. Mit einem nachbörslichen Kursanstieg von rund 10 % könnte nun die Bodenbildung beendet werden.

26. März 2026
Marvin Herzberger
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Navan Inc. (19,49%)

Navan: Zündet der KI-Turbo jetzt die nächste Rallye?

Navan Inc. (19,49%)

Navan Inc. (NAVN) ist Vorreiter im Bereich Geschäftsreisen und Spesenmanagement mit einer KI-gestützten All-in-One-Plattform. Aus Konzernsicht löst man das fragmentierte Erlebnis von Firmenreisen durch die nahtlose Integration von Buchungen, Zahlungen und Abrechnungen in einer Software. Kunden nutzen smarte Corporate Cards für Echtzeit-Abgleiche und erhalten tiefe Kontrollmechanismen über Ausgaben. Durch KI-Tools wie den Assistenten Ava automatisiert Navan die Verwaltung, was Unternehmen deutlich Kosten spart und die Nutzererfahrung sowie Mitarbeiterzufriedenheit stark erhöht. Der Quartalsbericht vom 25. März 2026 untermauert diesen Erfolg eindrucksvoll: Im vierten Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 35 % auf 178 Mio. USD. Haupttreiber war das Bruttobuchungsvolumen, das durch starke Zuwächse im Enterprise-Segment um 42 % auf 2,3 Mrd. USD kletterte. Zudem erreichte der Konzern einen historischen Meilenstein: Navan verbuchte erstmals ein positives operatives Non-GAAP-Einkommen und einen Gewinn von 0,02 USD pro Aktie, womit die Prognosen klar übertroffen wurden. Der erste positive freie Cashflow der Unternehmensgeschichte und eine Bruttomarge von 72 % belegen die hohe Skalierbarkeit. Für das Geschäftsjahr 2027 erwartet das Management einen Umsatz zwischen 866 und 874 Mio. USD, was einem weiteren Wachstum von rund 24 % entspricht. Ein zentraler Treiber ist die globale Expansion, durch die Navan bereits über 40 % der Erlöse außerhalb der USA erwirtschaftet. Zudem dient die KI-Weiterentwicklung als massiver Hebel, um die operativen Margen auszubauen und die hohe Netto-Umsatzbindungsrate von über 110 % zu halten. Mit dieser Technologie positioniert sich Navan optimal, um im auf 185 Mrd. USD geschätzten Gesamtmarkt signifikante Marktanteile zu erobern.

26. März 2026
AndreasZ
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BWX Technologies Inc. (-0,96%)

BWX Technologies überzeugt mit 7,3 Mrd. USD-Auftragsbestand – BofA stuft auf 250 USD (Buy)!

BWX Technologies Inc. (-0,96%)

BWX Technologies (BWXT) gilt als wichtiger Zulieferer im Kernenergiemarkt. Das Unternehmen ist technologieunabhängig und verfügt mit der einzigen großen nuklearzertifizierten Komponentenfertigungskapazität in Nordamerika über Wettbewerbsvorteile. Bedient werden nuklearbetriebene U-Boote und Flugzeugträger bis hin zu kommerziellen AP1000-Reaktoren von Westinghouse und innovativen Small Modular Reactors (SMR)s. Auch das Geschäft der Nuklearmedizin verzeichnete mit der Herstellung von medizinischen Isotopen zur Krebsdiagnostik und -behandlung mit 100 Mio. USD im letzten Jahr einen Umsatzmeilenstein. Die BofA-Analysten sorgen angesichts der guten Chancen in den Bereichen Marine, Verteidigung und kommerzielle Nukleartechnik mit einer Kurszielanhebung von 230 auf 250 USD (Buy) am 25. März für neuen Rückenwind. Auch TD Cowen rechnet mit stabilen Cashflows und sieht enorme Chancen für eine Steigerung des Unternehmenswertes um mehr als 10 Mrd. USD. Etwa ist das Unternehmen mit einem 1,6 Mrd. USD-Vertrag über 10 Jahre ein Schlüsselakteur für die inländische Urananreicherung für Verteidigungszwecke und es gibt Fortschritte für 10 neue Reaktoren bis 2030 in den USA. Als Basis für das erwartete Umsatzwachstum von 17 % im laufenden Fiskaljahr dient der zuletzt um 50 % gesteigerte Auftragsbestand von 7,3 Mrd. USD. Der Nettogewinn soll von 3,58 USD auf 4,55 bis 4,70 USD je Aktie zulegen. Mit einem Ausbruchsversuch auf ein neues Allzeithoch gibt es für Trader ein neues Kaufsignal.

26. März 2026
Andreas H
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ESCO Technologies Inc. (0,04%)

3 Gründe, warum ich genau jetzt die Aktie von ESCO für einen Kauf halte!

ESCO Technologies Inc. (0,04%)

ESCO ist ein weltweit agierendes Industrieunternehmen, das hochspezialisierte technische Komponenten und Lösungen für die Luft- und Raumfahrt, aber auch für Versorgungsunternehmen entwickelt und herstellt, darunter zum Beispiel Filtrations- und Flüssigkeitskontrollsystemen für U-Boote oder Diagnoselösungen für Stromnetze. Die Aktie befindet sich in einer Base direkt am Allzeithoch, brach am 25. März aus und dürfte zeitnah weiter durchziehen. Warum? -Am 25. März hat die Deutsche Bank für ESCO eine Kaufempfehlung ausgesprochen, mit einem Kursziel von 350 USD. Das entspricht einen Potenzial von gut 20 %. Laut der Bank gibt es mehrere Faktoren, die zu einem weiteren Margenanstieg beitragen dürften, darunter die Hebelwirkung eines hohen Absatzvolumens. -ESCO profitiert von seiner Ausrichtung auf hochspezialisierte Nischen. Das Marine-Segment ist hierbei ein entscheidender Faktor. Dieses Segment verleiht ESCO eine sehr widerstandsfähige Erlösbasis. In Zeiten makroökonomischer Unsicherheiten sind staatliche Rüstungsprogramme verlässliche Einnahmequellen. ESCO baut seine Präsenz in der Marine und der Luftfahrt strategisch weiter aus, was direkt in den Zahlen sichtbar wird. -Im Februar hat das Unternehmen starke Zahlen für das 1. Quartal geliefert und daraufhin die Prognose für den Gewinn pro Aktie für das Gesamtjahr 2026 deutlich angehoben. Der Grund liegt darin, dass ESCO einen regelrechten Boom bei den Neubestellungen verzeichnet. Der Auftragseingang ist im Vergleich zum Vorjahr um 143 % explodiert. Gleichzeitig wuchs der Auftragsbestand um 71 % auf ein neues Rekordniveau. (ESE)

25. März 2026
Leonid Kulikov
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Baker Hughes Co. (0,47%)

Baker Hughes (BKR) – Der Energietechnologie-Spezialist setzt auf KI für Rechenzentren und positioniert sich zugleich für den Wiederaufbau-Boom im Nahen Osten!

Baker Hughes Co. (0,47%)

Der US-Energietechnologiekonzern Baker Hughes verstärkt seine strategische Ausrichtung auf Zukunftsmärkte und kooperiert künftig mit Google Cloud, um KI-gestützte Lösungen für die Energieoptimierung von Rechenzentren zu entwickeln. Ziel der Partnerschaft ist es, den rasant steigenden Strombedarf durch KI-Anwendungen effizienter zu steuern – ein Engpass, der sich zunehmend zum limitierenden Faktor für das Wachstum globaler Cloud- und Dateninfrastrukturen entwickelt. Laut Unternehmensangaben sollen durch die Kombination aus industrieller Energieexpertise und fortschrittlicher Datenanalyse neue Ansätze entstehen, um Stromerzeugung, -verteilung und -verbrauch intelligenter zu orchestrieren. CEO Lorenzo Simonelli betonte, dass die Energieversorgung künftig eine „zentrale Voraussetzung für das Wachstum von KI und Cloud Computing“ darstellt. Für Anleger eröffnet sich damit eine doppelte Investmentstory: Einerseits adressiert Baker Hughes mit der KI-Offensive einen strukturellen Megatrend – den globalen Ausbau von Rechenzentren. Andererseits könnte das Unternehmen von einem ganz anderen Katalysator profitieren: dem potenziellen Wiederaufbau der massiv beschädigten Energieinfrastruktur im Nahen Osten. Laut Einschätzungen der Internationalen Energieagentur wurden mehr als 40 Energieanlagen in der Region schwer beschädigt. Branchenexperten sehen Unternehmen wie Baker Hughes, Halliburton oder SLB in einer guten Ausgangsposition, um von milliardenschweren Wiederaufträgen zu profitieren. Allerdings bleibt die Vergabe solcher Projekte stark politisch geprägt, was für Investoren ein nicht zu unterschätzendes Risiko darstellt.

25. März 2026
Andreas H
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Fabrinet Co. Ltd. (1,73%)

Darum sehe ich bei Fabrinet mittelfristig weiteres Potenzial!

Fabrinet Co. Ltd. (1,73%)

Am 24. März sagte Jensen Huang, der CEO von NVIDIA im Lex-Fridman-Podcast: „Ich glaube, jetzt ist es so weit. Ich glaube, wir haben AGI erreicht.“ In Bezug auf dieses Szenario finde ich Fabrinet spannend. Wenn wir Huangs Ausblick als Grundlage nehmen, dann sehe ich 3 Gründe, warum sich ein Einstieg bei der Aktie von Fabrinet genau jetzt anbietet: Autonome KI-Agenten und die von Huang skizzierte Zukunft erfordern riesige GPU-Cluster. Das absolute Nadelöhr dieser Rechenzentren ist mittlerweile nicht mehr nur der Chip selbst, sondern die Kommunikation der zehntausenden GPUs untereinander. Fabrinet ist der unangefochtene Weltmarktführer in der hochpräzisen Fertigung von optischen Transceivern und Kommunikationskomponenten. Ohne die von Fabrinet gefertigten optischen Verbindungen können die Datenströme, die für AGI-ähnliche Workloads nötig sind, schlichtweg nicht transportiert werden. Huang prognostizierte im Zuge seiner AGI-Aussagen eine Chip-Nachfrage von 1 Billion USD bis 2027. Fabrinet ist ein primärer Auftragsfertiger für die optischen Netzwerklösungen von NVIDIA, allerdings mit einer deutlich moderateren Bewertung als viele Chip-Designer. Für das Geschäftsjahr 2027 liegt das KUV bei 4,1 und das KGV bei 37. Mit der rasant steigenden Rechenleistung geraten herkömmliche Kabel in Rechenzentren endgültig an ihre physikalischen Grenzen. Die Zukunft gehört die Silizium-Photonik und Co-Packaged Optics, bei denen Licht zur Datenübertragung direkt auf oder extrem nah an den Chip gebracht wird. Das Packaging dieser Bauteile erfordert eine unfassbare Präzision auf mikroskopischer Ebene. Fabrinet hat sich über Jahre einen großen technologischen Burggraben in dieser hochkomplexen Nische aufgebaut. Das bindet Kunden langfristig. Die Aktie notiert am Allzeithoch und könnte nun zeitnah aus der Base ausbrechen. (FN)

25. März 2026
AndreasZ
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Blade Air Mobility (-0,69%)

Strata Critical Medical: End-to-End-Organtransplantationslogistik mit Verdoppelungspotenzial!

Blade Air Mobility (-0,69%)

Strata Critical Medical (SRTA) vollzog im Jahr 2025 mit dem Verkauf des Passagiergeschäfts und der Namensänderung von Blade Air Mobility (BLDE) einen strategischen Wandel, um sich künftig voll und ganz auf den Medizinmarkt zu konzentrieren. Bereits heute gilt das Unternehmen in den USA als einzige End-to-End-Plattform im Bereich der Organtransplantationslogistik. Dies veranlasst am 25. März auch die Experten von B. Riley mit mehreren langfristigen Rückenwindfaktoren zur Bekanntgabe eines Kursziels von 8 USD (Buy), was einem Aufwärtspotenzial von rund 85 % entspricht. Die Übernahme von Keystone Perfusion war bereits entscheidend, um das Logistikgeschäft mit klinischen Dienstleistungen in Form von Chirurgen und der NRP-Perfusion zu erweitern. Behörden schaffen für Transplantationszentren zunehmend finanzielle Anreize zur Nutzung komplexer Organe von Spendern nach Herzstillstand (DCD), wo NRP seine Vorteile ausspielt. Die NRP-Akzeptanz nahm zw. 2020 und 2025 bereits vom niedrigen einstelligen Prozentbereich auf fast 41 % zu. Im 4. Quartal überzeugte ein Umsatzplus von fast 84 %. Mit weiteren Übernahmen soll das Wachstum des bereinigten EBITDA in den kommenden Jahren auf mindestens 30 % jährlich beschleunigt werden. Hohe Treibstoffkosten können ohne Margenrisiko gut an Kunden weitergereicht werden. Das Management hob die Umsatzziele für das Fiskaljahr 2026 von 255 bis 270 Mio. auf 260 bis 275 Mio. USD an. Auch das bereinigte EBITDA soll statt 28 bis 32 Mio. nun 29 bis 33 Mio. USD betragen. Die Aktie scheint mit einem KUV von 1,4 attraktiv bewertet und könnte im Handelsverlauf neue relative Stärke entwickeln.

25. März 2026
Marvin Herzberger
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Sibanye Stillwater Ltd. (ADRs) (5,49%)

Sibanye Stillwater: Mit Rekordgewinnen und massiven Insiderkäufen zum globalen Vorreiter der Energiewende

Sibanye Stillwater Ltd. (ADRs) (5,49%)

Sibanye Stillwater Limited (SBSW) positioniert sich als ein weltweit führender, multinationaler Bergbau- und Metallverarbeitungskonzern, dessen Portfolio sich über fünf Kontinente erstreckt. Aus der Perspektive des Unternehmens liegt der Fokus darauf, nicht nur einer der größten Primärproduzenten von Platin, Palladium und Rhodium sowie ein erstklassiger Goldproduzent zu sein, sondern auch eine treibende Kraft in der globalen Energiewende darzustellen. Den Kunden, die vornehmlich aus der Automobilindustrie, der Technologiebranche und dem Sektor für erneuerbare Energien stammen, bietet der Konzern essenzielle Rohstoffe für Abgaskatalysatoren, Elektronik und Energiespeicher. Um zukunftsfähige Lösungen anzubieten, hat das Unternehmen sein Angebot in den letzten Jahren strategisch auf den Abbau und die Verarbeitung von Batteriemetallen wie Lithium erweitert. Ende Februar 2026 konnte Sibanye-Stillwater robuste Jahresergebnisse für 2025 präsentieren, bei denen der bereinigte Gewinn um 281 % in die Höhe schoss. Diese finanzielle Stärke ermöglichte es dem Unternehmen, zur Freude der Anleger erstmals seit drei Jahren wieder eine Dividende in Höhe von 3,7 Mrd. südafrikanischen Rand auszuschütten. Zudem profitiert der Konzern massiv von geopolitischen Entscheidungen im Handel: Mitte März 2026 begrüßte das Unternehmen in einer offiziellen Meldung die Entscheidung der US-Behörden, hohe Ausgleichszölle auf russische Palladiumimporte zu verhängen, was die Wettbewerbsposition von Sibanye-Stillwater auf dem Weltmarkt signifikant stärkt. Hierauf aufbauend haben Direktor Thabane Vincent Maphai und CFO Charl Keyter am 16. März respektive 20. März kumuliert 160.819 Aktien erworben und dafür in Summe 1.890.845 USD investiert. Dieser Vertrauensbeweis könnte eine Erholungsbewegung der Aktie begünstigen.

25. März 2026
Jörg Meyer
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2G energy AG (4,45%)

2G Energy: Der nächste Profiteur des KI-Infrastruktur-Booms? Das Management kündigt Data Center-Aufträge in Kürze an!

2G energy AG (4,45%)

Mit der zunehmenden Inferenz (KI-Agenten, Allgemeine KI) – NVIDIA-CEO rief das Inferenzzeitalter bei KI aus - rückt die physische Begrenzung der KI-Revolution in den Fokus: die Stromversorgung. 2G ENERGY (i) positioniert sich hierbei als kritischer Enabler. Nach einem soliden Geschäftsjahr 2025, in dem der Umsatz punktgenau am oberen Ende der Prognose von 380 bis 400 Mio. Euro mit 398 Mio. Euro (+6%) landete, schaltet das Unternehmen nun beim Thema Rechenzentren in den nächsten Gang. Data Center-Aufträge sollen in Kürze gemeldet werden Die entscheidende Nachricht liegt in der Pipeline. 2G Energy steht unmittelbar vor dem Abschluss substanzieller Aufträge für US-Rechenzentren, wie es heute heißt. Hier geht es nicht um Kleinanlagen, sondern um Projekte im hohen zweistelligen bis dreistelligen Megawattbereich. Ein Megawatt entspricht dabei rund 1 Mio. Euro an Umsatz. Das Management erwartet bereits im zweiten Quartal 2026 „signifikante Anzahlungen“, während die Auslieferung und Fakturierung bereits in der zweiten Jahreshälfte starten sollen. Während die hohen Gaspreise in Europa zuletzt das Sentiment belasteten, bietet der US-Markt mit seinem Hunger nach dezentraler, grundlastfähiger Energie massives Skalenpotenzial. Das Auslandsgeschäft wuchs bereits 2025 um 19% auf 198 Mio. Euro und ist nun erstmals so groß wie der Inlandsmarkt. Wachstumschance durch Gas-Reservekraftwerke und wieder mehr Service Trotz einer holprigen ERP-Umstellung im zweiten Halbjahr 2025, die das Servicegeschäft kurzzeitig ausbremste, blieb der Umsatz in diesem margenstarken Segment mit 169 Mio. Euro auf Rekordniveau stabil. Mit dem nun greifenden IT-System und einer wachsenden installierten Basis ist der Service-Pfad für 2026 geebnet. Zusätzlich fungiert die deutsche Kraftwerksstrategie mit ihren 12 Gigawatt als zweiter Wachstumstreiber. Als Anbieter von wasserstofffähigen (H2-ready) Lösungen ist 2G in die Planung großer Versorgungsunternehmen für Gas-Reservekraftwerke eingebunden. Erste Beauftragungen werden hier ab 2027 erwartet. Fazit Mit einer bestätigten Umsatzprognose von 440 bis 490 Mio. Euro für 2026 signalisiert der Vorstand ein mögliches Wachstum von bis zu 23%. Die Aktie, die zuletzt unter den Energiekosten-Sorgen litt, dürfte die anstehenden Data Center-News als Katalysator für einen neuen Aufschwung nutzen. Das macht die Aktie jetzt auf der Long-Seite aussichtsreich.

24. März 2026
Marvin Herzberger
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Indus Holding AG (4,11%)

INDUS Holding AG: Rekordaufträge und höhere Dividende – Wie das Netzwerk der Hidden Champions auf Wachstumskurs bleibt

Indus Holding AG (4,11%)

Die INDUS Holding AG investiert nach dem „Buy, Hold & Develop“-Prinzip in technologisch führende mittelständische Familienunternehmen. Das Portfolio umfasst über 40 „Hidden Champions“ der Bereiche Engineering, Infrastructure und Materials Solutions. Sie liefern B2B-Kunden hochspezialisierte Lösungen von komplexer Industrieautomation bis zur Reinraumtechnik. Die Töchter behalten ihre Identität, nutzen aber das Netzwerk und die Finanzkraft der börsennotierten Muttergesellschaft, um globale Megatrends wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit erfolgreich zu bedienen. Die Widerstandsfähigkeit dieses Modells untermauert die Pressemitteilung vom 24. März. Demnach stieg der Umsatz auf 1,74 Mrd. Euro, während das Ergebnis je Aktie von 2,07 auf 2,77 Euro kletterte. Ein starker Vertrauensbeweis der Kunden ist der um 15,1 % auf 1,854 Mrd. Euro gewachsene Auftragseingang. Der Auftragsbestand legte dadurch auf 705,9 Mio. Euro zu. Eine bereinigte EBITA-Marge von 8,5 Prozent und 124 Millionen Euro Free Cashflow belegen das hervorragende Kostenmanagement. Anleger sollen an diesem Erfolg durch eine auf 1,30 Euro erhöhte Dividende beteiligt werden. Mit diesem robusten Auftragspolster blickt der Konzern optimistisch in die Zukunft und erwartet im laufenden Jahr 1,80 bis 1,95 Mrd. Euro Umsatz sowie ein bereinigtes EBITA von 150 Mio. bis 170 Mio. Euro. Strategisch setzt INDUS seinen Kurs gezielter Zukäufe konsequent fort, um das Portfolio auch international zu stärken. Da die solide Bilanz eine eigenfinanzierte Expansion ermöglicht, bleibt der Konzern für Investoren ein verlässlicher Wert, der exzellent positioniert ist, um von künftigen Marktbelebungen zu profitieren.

24. März 2026
Andreas H
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Universal Technical Institute (0,13%)

Der Bildungsanbieter Universal Technical Institute baut seine Standorte weiter aus — Aktie mit Ausbruch auf neues Jahreshoch!

Universal Technical Institute (0,13%)

Universal Technical Institute ist ein Anbieter von Workforce-Lösungen in den Bereichen Transportwesen, Handwerk und Gesundheitswesen. Im Kern agiert das Unternehmen als eine Konstellation von Berufsschulen. Ursprünglich war es spezialisiert auf die Ausbildung von Kfz-Mechanikern und hat Partnerschaften mit vielen der größten Automobil-Unternehmen. Die Vermittlungsquote ist hoch: Schon 2020 und 2021 konnten rund 80 % der Studierenden, die ihr Studium abgeschlossen haben, innerhalb eines Jahres einen Arbeitsplatz finden. Am 4. Februar überzeugte das Unternehmen mit guten Quartalszahlen, wobei die Prognose für das Jahr 2026 stark ist und das Management mit einem Umsatz zwischen 905 und 915 Mio. USD rechnet. Bis 2029 soll der Umsatz auf 1,2 Mrd. USD und steigen, bei einem EBITDA von 220 Mio. USD. Gelingen soll dies, indem man eine ganze Reihe neuer Standorte aufbaut, darunter in Houston und Atlanta. Zudem wird der Campus in Dallas stark ausgebaut. Ich denke, der Markt spielt dem Unternehmen strategisch perfekt in die Karten. Es gibt in den USA eine historisch hohe Nachfrage nach handwerklichen, technischen und pflegerischen Fachkräften. Gleichzeitig suchen immer mehr junge Menschen nach bezahlbaren und kürzeren Alternativen zum klassischen Studium. Die Aktie konnte seit den Quartalszahlen Anfang Februar stark zulegen und hat über die letzten Wochen eine schöne Base gebildet. Mit dem Ausbruch über den Widerstand bei 38 USD kann man auf die Trendfolge setzen. (UTI)

24. März 2026
AndreasZ
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Ecolab Inc. (1,38%)

Ecolab betritt mit CoolIT Systems den Markt für Flüssigkeitskühlung in KI-Rechenzentren!

Ecolab Inc. (1,38%)

Ecolab (ECL) gilt als ein weltweit führender Anbieter von Lösungen und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser, Hygiene und Infektionsprävention, die tief in die betrieblichen Abläufe der Kunden integriert werden. Das Unternehmen nutzt einen End-to-End-Service-Ansatz, der eigens entwickelte Chemikalien, vernetzte digitale Technologien wie die 3D TRASAR-Plattform und ein riesiges globales Netzwerk an Servicetechnikern kombiniert. Zum Kundenstamm zählen in einem 165 Mrd. USD großen Markt etwa die Hotellerie, Gesundheitswesen, Lebensmittelverarbeitung und Industrie. Verdoppelt werden kann nun das adressierbare Marktpotenzial auf 10 Mrd. USD in vielversprechenden High Tech-Märkten. Im Dezember 2025 wurde bereits Ovivo für Reinstwasser für Fertigungsprozesse der Elektronik- und Halbleiterindustrie aufgekauft. Hinzukommt nun mit CoolIT Systems ein Marktführer für Flüssigkeitskühlungen in Rechenzentren, wobei dieser Markt bis 2035 um 30 % p. a. auf 50 Mrd. USD wachsen dürfte. Aufrechterhalten soll damit der Anteil von 90 % mit wiederkehrenden Erlösen und mit Cross-Selling-Chancen bei über 1.000 bestehenden Rechenzentren könnte der Umsatz pro Kunde um das 3- bis 5-fache zunehmen. JPMorgan bestätigt am 24. März aufgrund des robusten Geschäftsmodells das Kursziel von 295 USD und stuft die Aktie von „Neutral“ auf „Overweight“, nachdem die Aktie seit dem 27. Februar infolge der wachsenden Spannungen im Nahen Osten um 15 % gefallen ist. Das Management bestätigte die Jahresprognose für 2026 und rechnet bis 2027 mit einer Beschleunigung des organischen Umsatzwachstums auf 5 bis 7 % und einer operativen Marge von über 20 % (derzeit 18 %).

24. März 2026
Leonid Kulikov
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Netgear Inc. (14,45%)

Netgear (NTGR) – US-Netzwerkspezialist profitiert von geopolitischen Restriktionen: Sicherheitsbedenken gegen TP-Link eröffnen neue Marktchancen!

Netgear Inc. (14,45%)

Die jüngsten regulatorischen Eingriffe der US-Behörden gegen ausländische Router-Hersteller sorgen für eine spürbare Verschiebung im globalen Netzwerkmarkt – und katapultieren Netgear in eine strategisch vorteilhafte Position. Hintergrund sind Sicherheitsbedenken, wonach ausländische Router potenziell als Einfallstor für Cyberangriffe dienen könnten. In der Folge werden insbesondere Produkte des chinesischen Herstellers TP-Link eingeschränkt. Für Netgear bedeutet dies einen klaren Wettbewerbsvorteil im lukrativen US-Markt, was sich unmittelbar in der Kursentwicklung widerspiegelt: Die Aktie legt nun um rund 15 % zu. Marktbeobachter sehen darin den Beginn einer möglichen Neubewertung, da sich die Nachfrage zunehmend auf vertrauenswürdige Anbieter verlagert. Für Anleger eröffnet sich damit ein klassisches geopolitisches Investment-Setup mit strukturellem Rückenwind. Operativ positioniert sich Netgear gezielt im Premiumsegment: Die Nighthawk-Serie adressiert die steigenden Anforderungen an Hochleistungsnetzwerke im privaten wie gewerblichen Umfeld. Mit Übertragungsraten von bis zu 19 Gbit/s, Unterstützung moderner WiFi-7-Standards sowie integrierten Sicherheitslösungen wie „Armor“ trifft das Unternehmen den Nerv eines Marktes, der durch Homeoffice, Streaming und IoT-Anwendungen strukturell wächst. Analysten erwarten, dass der globale Routermarkt bis 2028 auf rund 50 Mrd. USD anwächst. Vor diesem Hintergrund könnten die aktuellen regulatorischen Entwicklungen Netgear zusätzliche Marktanteile von bis zu 10 % verschaffen. Gleichzeitig stärken Partnerschaften mit Telekommunikationsanbietern sowie Abo-Modelle für Sicherheitssoftware die wiederkehrenden Umsätze – ein zunehmend wichtiger Faktor für die Bewertung aus Investorensicht. Risiken bestehen jedoch weiterhin in Form von intensiver Konkurrenz, etwa durch Asus oder Huawei, sowie potenziellen Lieferkettenproblemen.

23. März 2026
Marvin Herzberger
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Insmed Inc. (10,08%)

Insmed: Doppelschlag bei seltenen Lungenkrankheiten entfesselt neues Milliardenpotenzial

Insmed Inc. (10,08%)

Insmed Inc. (INSM) ist ein Biotechnologiekonzern, welcher sich auf Therapien für schwere und seltene Erkrankungen spezialisiert hat. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf dem Bereich der Pneumologie und bestimmten Infektionskrankheiten. Am 23. März konnte Insmed gleich zwei bedeutende Nachrichten verkünden. Zum einen meldete der Konzern positive Topline-Ergebnisse aus der klinischen Phase-3b-ENCORE-Studie für ARIKAYCE bei Patienten mit einer neu diagnostizierten MAC-Lungeninfektion. Die Daten bewiesen eine signifikante Verbesserung der Atemwegssymptome sowie überlegene Raten bei der Erregerbeseitigung im direkten Vergleich zur Placebo-Kontrollgruppe. Parallel dazu wurde am selben Tag bekannt, dass die britische Gesundheitsbehörde MHRA Brensocatib als erstes spezifisches Medikament zur Behandlung von NCFB für Patienten ab 12 Jahren im Vereinigten Königreich offiziell zugelassen hat. Basierend auf den ENCORE-Studiendaten plant Insmed, in der 2. Jahreshälfte 2026 weitreichende Zulassungserweiterungen für ARIKAYCE in den USA und Japan zu beantragen, was die adressierbare Patientengruppe deutlich vergrößern wird. Der Konzern prognostiziert für das Gesamtjahr 2026 allein für das Medikament BRINSUPRI einen Umsatz von mindestens einer Mrd. USD. Hinzu kommen die stabil erwarteten Erlöse für ARIKAYCE in Höhe von bis zu 470 Mio. USD sowie vielversprechende Pipeline-Kandidaten, die planmäßig in entscheidende Studienphasen eintreten. Obwohl die extrem hohe Forschungs- und Entwicklungsintensität kurzfristig die Profitabilitätsmargen belastet, ist der Konzern fest davon überzeugt, durch die konsequente geografische und regulatorische Expansion eine äußerst robuste Basis für langfristiges Wachstum und eine nachhaltige Wertsteigerung für seine Aktionäre geschaffen zu haben.

23. März 2026
Andreas H
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Aehr Test Systems (3,62%)

Aehr Test Systems ist ein Schlüsselakteur bei KI-Rechenzentren — die Aktie setzt auf das Ausbruchslevel zurück!

Aehr Test Systems (3,62%)

Aehr Test Systems gilt als Spezialist für Test- und Einbrennsysteme, die in der Halbleiterfertigung unverzichtbar sind. Mit seinen Lösungen werden Chips auf Wafer- und Bauteilebene geprüft, stabilisiert und auf Zuverlässigkeit getestet. Anfang Februar kam es zu einem großen Kundenauftrag, gefolgt von einem Folgeauftrag Anfang März für das vollautomatisierte FOX-XP-System. Damit unterstreicht das Unternehmen seine wachsende Dominanz in einer wenig beachteten Schlüsseltechnologie: der Silizium-Photonik für KI-Rechenzentren. Die letzten Tage kam die Aktie von ihrem Jahreshoch bei 47 USD zurück und setzte auf das Ausbruchslevel der letzten Base auf. Hier verläuft zudem auch dem EMA 50. Auf dem aktuellen Niveau kann man auf die Trendfolge setzen, wobei ich in Bereich von 32 USD die Verluste begrenzen würde, was einem Risiko von gut 10 % entspricht. (AEHR)

23. März 2026
AndreasZ
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Darden Restaurants Inc. (-1,20%)

Darden Restaurants: Full-Service-Restaurantkette gewinnt Marktanteile – BofA sieht 30 %-Chance!

Darden Restaurants Inc. (-1,20%)

Darden Restaurants (DRI) gilt mit über 2.100 Standorten als einer der größten Betreiber von Full-Service Restaurants in den USA. Gesetzt wird dabei auf ein diversifiziertes Portfolio etablierter Marken wie Olive Garden, LongHorn Steakhouse, Yard House und Cheddar’s Scratch Kitchen verzeichneten im jüngsten 3. Quartal eine starke Entwicklung und trugen zu einem flächenbereinigten Umsatzwachstum von 4,2 % bei, wodurch der Branchendurchschnitt um 540 Basispunkte übertroffen werden konnte. Am 23. März heben die BofA-Analysten das Kursziel von 262 auf 272 USD (Buy), da die Wachstumserwartungen bei den vergleichbaren Verkäufen für das 4. Quartal aufgrund der anhaltenden Dynamik von 3,1 % auf 3,9 % angehoben wurden. Zugleich dürfte die Rohstoffinflation aufgrund der geringeren Preissteigerungen bei Rindfleisch statt 4,0 % nur 3,5 % betragen. CEO Rick Cardenas verwies im letzten Earnings Call auch auf den zunehmenden Einsatz von KI für mehr Präzision beim Personaleinsatz und dem Wareneinkauf. Auf der anderen Seite wurde im Februar 2026 die Einstellung der Marke Bahama Breeze verkündet. Die Hälfte der 28 Standorte wird dauerhaft geschlossen und die verbleibenden Restaurants werden in innerhalb der nächsten 12 bis 18 Monate in profitablere Konzepte wie Olive Garden oder LongHorn Steakhouse umgewandelt. Das Management erwartet für das Fiskaljahr 2026 mit einer zusätzlichen 53. Kalenderwoche ein Umsatzwachstum von rund 9,5 % auf 13,22 Mrd. USD (Konsens: 13,16 Mrd. USD). Zudem wurde die Nettogewinnprognose von 10,50 bis 10,70 USD auf 10,57 bis 10,67 USD je Aktie eingegrenzt, wobei Analysten mit dem unteren Ende dieser Prognosespanne rechnen. Die Dauerläuferaktie ist derzeit 12 % vom Allzeithoch entfernt.

23. März 2026
Leonid Kulikov
Chart
Synopsys Inc. (2,64%)

Synopsys (SNPS) – Der Chipdesign-Software-Spezialist gerät ins Visier von Elliott: Aktivistischer Druck könnte neues Kurspotenzial freisetzen!

Synopsys Inc. (2,64%)

Der aktivistische Hedgefonds Elliott Investment Management positioniert sich mit einer milliardenschweren Beteiligung beim Chipdesign-Softwareanbieter Synopsys und erhöht damit den Druck auf das Management, die Profitabilität weiter zu steigern. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, sieht Elliott erhebliches Wertsteigerungspotenzial – insbesondere vor dem Hintergrund des KI-Booms, der die Komplexität moderner Halbleiter drastisch erhöht. Elliott-Partner Jesse Cohn betont laut Bericht, dass Synopsys durch diesen strukturellen Trend „einzigartig positioniert“ sei. An der Börse wird der Einstieg positiv interpretiert, da Investoren auf strategische Maßnahmen wie Margenverbesserungen, Portfolioanpassungen oder Kapitalmaßnahmen spekulieren. Die Zuversicht speist sich nicht zuletzt aus Elliotts Erfolgsbilanz im Technologiesektor. Besonders prägnant ist der Fall von Western Digital, wo der Investor 2022 eine Aufspaltung forderte. Die anschließende Abspaltung von SanDisk im Jahr 2025 führte laut Dow Jones Market Data zu massiven Kursgewinnen: Western Digital stieg um rund 500 %, SanDisk sogar um 1.400 %. Anleger hoffen nun auf eine ähnliche Wertfreisetzung bei Synopsys – wenngleich unklar bleibt, welche konkreten Maßnahmen Elliott durchsetzen will. Risiken bestehen vor allem darin, dass operative Eingriffe Zeit benötigen und der Markt bereits hohe Erwartungen eingepreist hat. Dennoch könnte zusätzlicher Druck auf Effizienz und Kapitalallokation mittelfristig ein Katalysator für die Aktie sein.

20. März 2026
Jörg Meyer
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ARM Holdings PLC (ADRs) (4,53%)

ARM Holding: Warum KI-Agenten die CPU zum neuen Star im Rechenzentrum macht. HSBC verdoppelt das Kursziel auf 205 USD!

ARM Holdings PLC (ADRs) (4,53%)

An der Wall Street galt lange das Dogma: KI gehört den GPUs. Doch während Nvidia die Schlagzeilen dominiert, vollzieht sich im Maschinenraum der Rechenzentren ein Paradigmenwechsel, der ARM Holding (ARM) ins Zentrum der nächsten Wachstumsphase rückt. Der Treiber ist die sogenannte agentische KI - autonome KI-Systeme, die nicht nur Fragen beantworten, sondern komplexe Workflows eigenständig steuern. Diese Verschiebung von reinem Modell-Training hin zur massiven Inferenz spielt Arm direkt in die Hände. Die CPU-Renaissance durch agentische KI Während GPUs die mathematische Schwerstarbeit leisten, übernehmen moderne CPUs mit hohen Kernzahlen die unverzichtbare Orchestrierung und das Datenmanagement. CEO Rene Haas brachte auf den Punkt: „Da die KI-Inferenz zunehmend agentenbasiert wird, nimmt die Bedeutung von CPUs immer weiter zu.“ Diese Workflows erfordern eine hocheffiziente „Always-on“-Rechenleistung bei minimaler Latenz, was genau die Domäne der Arm-Architektur. Die Royalty-Einnahmen im Data-Center-Segment wuchsen zuletzt um über 100% zum Vorjahr. Arm prognostiziert bereits, dass das Cloud-Geschäft in wenigen Jahren das Mobilfunksegment als größten Umsatztreiber ablösen wird. HSBC-Upgrade: Kursziel 205 USD im Visier HSBC-Analyst Frank Lee hob die Aktie am Freitag in einem seltenen „Double-Upgrade“ von „Reduzieren“ direkt auf „Kaufen“ und schraubte das Kursziel von 90 USD auf 205 USD nach oben. Lee argumentiert, dass die Landschaft in KI-Rechenzentren vor einem Wendepunkt steht. Laut seiner Analyse wird das Jahr 2026 den „Inflection Point“ markieren, an dem die Nachfrage nach CPUs durch agentische KI massiv explodiert. Fazit: Die Wende starte trotz Marktkorrektur Arm ist kein reines Smartphone-Play mehr, sondern hat KI-Fantasie. Das Unternehmen erreicht bei Top-Hyperscalern wie AWS, Google und Microsoft bald einen Marktanteil von 50 %. Produkte wie der neue AWS Graviton5 mit 192 Kernen und Nvidias Vera CPU mit 88 Kernen untermauern den Trend zu extrem hohen Kernzahlen auf Arm-Basis. Mit dieser tiefen Integration in die nächste Generation von KI-Beschleunigern hat die Aktie die Wende eingeleitet. Anleger, die auf die Infrastruktur der nächsten KI-Welle setzen, kommen an der CPU-Story von Arm nicht mehr vorbei. Inmitten einer Marktkorrektur startet die ARM-Aktie die Wende – ein bullisches Signal, welches die Story untermauert!

20. März 2026
Leonid Kulikov
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NVIDIA Corp. (-0,53%)

NVIDIA (NVDA) – Der KI-Chipgigant sichert sich Mega-Deal mit Amazon (AMZN) – Milliardenpotenzial durch Cloud- und KI-Offensive!

NVIDIA Corp. (-0,53%)

NVIDIA untermauert seine dominierende Stellung im KI-Sektor mit einem strategisch bedeutenden Großauftrag: Bis Ende 2027 wird der Chipkonzern insgesamt 1 Mio. Grafikprozessoren an die Cloud-Sparte von Amazon liefern. Der Deal, der laut Unternehmensangaben bereits in diesem Jahr anläuft, umfasst jedoch weit mehr als klassische GPUs – auch Netzwerktechnologien wie „Spectrum“ sowie neu entwickelte KI-Chips fließen in die Vereinbarung ein. Finanzielle Details bleiben zwar offen, doch die Dimension deutet auf ein erhebliches Umsatzpotenzial hin. NVIDIA selbst sieht für seine neue Chipgeneration („Rubin“ und „Blackwell“) eine Marktchance von bis zu 1 Bio. USD bis 2027. Für Anleger bestätigt die Vereinbarung einmal mehr: Die Nachfrage nach KI-Infrastruktur wächst ungebrochen und wird zunehmend von Hyperscalern wie Amazon getrieben. Strategisch besonders relevant ist der Fokus auf sogenannte „Inference“-Anwendungen – also die operative Nutzung von KI-Modellen im Alltag. Laut NVIDIA-Manager Ian Buck ist gerade dieser Bereich technologisch anspruchsvoll und erfordert eine Kombination mehrerer spezialisierter Chips. Amazon Web Services plant daher, gleich mehrere NVIDIA-Prozessoren parallel einzusetzen, um Effizienz und Geschwindigkeit in Rechenzentren zu steigern. Bemerkenswert ist zudem die Integration von NVIDIA-Netzwerktechnik in AWS-Rechenzentren – ein Bereich, in dem Amazon bislang stark auf eigene Lösungen gesetzt hat. Diese Öffnung signalisiert eine vertiefte Partnerschaft und könnte NVIDIA zusätzliche Marktanteile im lukrativen Infrastrukturgeschäft sichern. Für Investoren ergibt sich daraus ein klarer Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten, da NVIDIA zunehmend als Komplettanbieter für KI-Rechenzentren auftritt.

20. März 2026
Andreas H
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Atour Lifestyle Holdings Limited (4,17%)

3 Gründe, warum ich die Aktie von Atour Lifestyle nach den starken Quartalszahlen für einen Kauf halte!

Atour Lifestyle Holdings Limited (4,17%)

1. Atour Lifestyle ist ein Hotelkettenbetreiber, der ausschließlich in China agiert. Das Unternehmen wächst rasant durch sein sogenanntes "Manachised"-Modell (Management + Franchise), bei dem das Unternehmen als Franchisegeber und Manager fungiert. Dies zeigen die Zahlen zum 4. Quartal, die am 17. März veröffentlicht wurden. Die Anzahl der Hotels unter den Atour-Marken stieg im Jahresvergleich um 24,5 % auf 2.015 Einheiten, was zu einem Umsatzwachstum in diesem Segment von 28,1 % führte. Der große Vorteil dieses Modells ist, dass es sehr wenig eigenes Kapital (CapEx) bindet, aber hervorragende und verlässliche Gewinnmargen für das Unternehmen abwirft. Zudem ist die Pipeline mit 779 weiteren geplanten Franchise-Hotels für die Zukunft extrem stark gefüllt. 2. Neben dem Hotelbetrieb hat sich Atour ein äußerst lukratives zweites Standbein im Einzelhandel aufgebaut, insbesondere mit Schlafprodukten. Im vierten Quartal erreichte dieser Bereich einen neuen Rekordumsatz von 1,166 Mrd. RMB (ca. 167 Mio. USD), was einem beeindruckenden Wachstum von 52,4 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Da die Marke durch die Hotel-Expansion immer bekannter wird, wächst auch die Nachfrage nach diesen Produkten. Mit einer stabilen Bruttomarge von 52,6 % in diesem Segment ist der Einzelhandel ein starker Treiber für die Profitabilität des Gesamtunternehmens. 3. Die Aktie ist mit einem KGV von 18 für das neue Geschäftsjahr bewertet und damit preist der Markt meines Erachtens das langfristige Wachstum derzeit kaum ein. Gleichzeitig steigt die Profitabilität deutlich: Der bereinigte Nettogewinn stieg im 4. Quartal um 48 % auf 493 Mio. RMB (71 Mio. USD), und die Nettomarge verbesserte sich auf 17,7 %. Auch der Ausblick auf 2026 bleibt mit einem prognostizierten Umsatzwachstum von 20 bis 24 % sehr positiv. Die Aktie konsolidiert nahe dem Allzeithoch bei 43 USD und könnte nun zeitnah die Trendfolge einleiten. (ATAT)

20. März 2026
Marvin Herzberger
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Firefly Aerospace Inc. (7,75%)

Firefly Aerospace: 1,4 Mrd. USD schwerer Auftragsbestand könnte 2026 einen Umsatzsprung auslösen!

Firefly Aerospace Inc. (7,75%)

Firefly Aerospace (FLY) (i.) positioniert sich als führendes Technologieunternehmen für den zivilen, kommerziellen und nationalen Sicherheitssektor im Weltraum. Der Konzern bietet seinen Kunden sogenannte "Responsive Space Missions", also maßgeschneiderte und extrem schnell einsatzbereite Raumfahrtlösungen. Das Kernportfolio umfasst Trägerraketen wie die Alpha-Rakete, Mondlander der Blue-Ghost-Serie sowie vielfältige Orbitalsysteme. Durch die strategische Übernahme des Unternehmens SciTec im vergangenen Jahr hat sich Firefly zudem erfolgreich von einem reinen Hardware-Produzenten zu einem ganzheitlichen Anbieter entwickelt. Der am 19. März veröffentlichte Bericht für das 4. Quartal und das Gesamtjahr 2025 unterstreicht eindrucksvoll den rasanten Wachstumskurs von Firefly Aerospace. Der Konzern verzeichnete für das Gesamtjahr einen Rekordumsatz von 159,9 Mio. USD, was einer Steigerung von 163 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Allein im 4. Quartal explodierte der Umsatz im Jahresvergleich um 541 % auf 57,7 Mio. USD. Trotz der kapitalintensiven Natur der Branche und einem operativen Verlust konnte das Unternehmen die Erwartungen der Analysten beim Gewinn pro Aktie übertreffen und ein verbessertes Kostenmanagement vorweisen. Für 2026 wird ein Umsatzsprung auf 420 Mio. bis 450 Mio. USD in Aussicht gestellt. Dieses Vertrauen in die eigene Ausführungsstärke stützt sich auf einen massiven Auftragsbestand von 1,4 Mrd. USD, wobei laut Konzernangaben bereits rund 80 % der anvisierten Umsätze für 2026 fest gebucht sind. Diese Ausgangsbasis könnte einen neuen Trendschub in der Aktie auslösen und sie über eine Widerstandslinie ausbrechen lassen.

20. März 2026
AndreasZ
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Planet Labs PBC (24,43%)

Planet Labs: Souveränität im Weltraum trifft auf die KI-Revolution mit NVIDIA!

Planet Labs PBC (24,43%)

Planet Labs (PL) betreibt mit rund 200 aktiven Satelliten die größte Flotte für die Erdbeobachtung. Geopoltische Spannungen erhöhen den Wunsch nach souveränen Satellitenflotten für eine schnelle und zuverlässige Aufklärung, was die Erlöse im Bereich Verteidigung und Geheimdienste (D&I) im letzten Jahr um 50 % ansteigen ließ. Insbesondere in Europa gab es Großaufträge für 240 Mio. Euro mit der deutschen Bundesregierung oder einem neunstelligen Vertrag mit Schweden. Die Produktionskapazität wird nun verdoppelt. Die Übernahme von Bedrock Research kombiniert die globalen Erdoberflächendaten mit KI, wodurch 600 Überwachungsstandorte in 3 Stunden statt Wochen eingerichtet werden konnten. Gemeinsamt mit Google sind im Zuge des „Suncatcher-Projekts“ bereits KI-Rechenzentren im Weltall geplant. Nun soll mit NVIDIA soll basierend auf Blackwell- und IGX-Thor-Plattformen die weltweit erste „GPU-native KI-Engine“ für die Erdbeobachtung geschaffen werden. Dadurch kann die Datenverarbeitung durch die Verlagerung von der CPU in einigen Bereichen um den Faktor 100 erhöht werden. Das 4. Quartal überzeugte insbesondere mit einem um 79 % auf über 900 Mio. USD gesteigerten Auftragsbestand. Das beendete Fiskaljahr 2026 lieferte auch Meilensteine mit dem ersten positiven bereinigten EBITDA i.H.v. 15,5 Mio. USD sowie einem ersten positiven Free Cashflow i.H.v. 53 Mio. USD. Trotz hoher Investitionen von 80 bis 95 Mio. USD sollen diese beiden Kennzahlen auch im Fiskaljahr 2027 erneut positiv ausfallen. Das Umsatzwachstum soll sich von 26 % auf 39 % beschleunigen. Die Aktie könnte nun auf ein neues Allzeithoch ausbrechen.

19. März 2026
Jörg Meyer
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Exail Technologies (3,63%)

Exail: Der unsichtbare Räumdienst in der Straße von Hormus? Wie das Unternehmen mit seinen Drohnen helfen könnte!

Exail Technologies (3,63%)

Die US-Navy hat ein Defizit bei Minenräum-Kapazitäten und kaum noch Boote in der Reserve, wenn die Medienmeldungen stimmen. Donald Trump polterte bereits, die USA hätten zuletzt 30 iranische Minenleger präventiv zerstört. Ob diese tatsächlich Minen gelegt hatten, lässt er offen. Wenn die USA beispielsweise die Energieinfrastruktur auf Kharg zerstören, dürfte eine tatsächliche Verminung der Straße von Hormus sehr wahrscheinlich werden. Die Lösung: Autonome Robotik statt Menschenleben Exail liefert ein komplettes Ökosystem für die Minenräumung. Autonome Überwasserschiffe wie die Inspector 125 fungieren als Mutterschiffe, die unter Wasser autonome A18-M Drohnen zur Detektion aussenden. Sobald eine Mine identifiziert ist, kommt die K-STER zum Einsatz - eine spezialisierte "Kamikaze-Drohne", die das Zielobjekt ferngesteuert neutralisiert. Das Auftragsbuch von Exail ist mit 1,074 Milliarde Euro prall gefüllt. Die "Dronisierung" des Seekriegs Der technologische Graben zwischen Exail und dem Rest der Welt wird tiefer. Während alte Systeme nur zu 5 % aus Drohnenwerten bestanden, machen autonome Systeme in modernen Programmen heute 25 % bis 100 % des Auftragswerts aus. Beispielsweise hat die NATO hat gerade erst einen Folgeauftrag über 40 Millionen Euro für die Identifikations- und Zerstörungsdrohne K-STER platziert. Eine führende Navy hat die DriX H-9 Drohne bestellt, um Luftbedrohungen (Drohnenschwärme) direkt auf See abzufangen. Trader-Fazit Sollte die Straße von Hormus in einer Eskalation wirklich vermint werden, dürfte der Markt eine ansteigende Nachfrage bei Exail nach den Wasserdrohnen einpreisen. Die Aktie, welche am 52-Wochenhoch notiert, stehe damit vor der Trendfolge.

19. März 2026
AndreasZ
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Intuit Inc. (0,33%)

Intuit hat den 300 Mrd. USD-Markt kaum durchdrungen – Morgan Stanley sieht „Top Pick“!

Intuit Inc. (0,33%)

Die Finanztechnologie-Plattform Intuit (INTU) bedient mit seinen Kernmarken QuickBooks, TurboTax, Credit Karma und Mailchimp weltweit bereits über 100 Mio. Nutzer, darunter Verbraucher sowie kleine und mittelständische Unternehmen. CEO Sasan Goodarzi spricht von einem erst zu 6 % durchdrungenen 300 Mrd. USD großen adressierbaren Markt. Die Eroberung soll mit KI-gestützten Komplettlösungen (Done-for-you), konsequenter Zentrierung sämtlicher Geldflüsse (Money) im Ökosystem sowie der Expansion in den Mittelstand mittels einer disruptiven, KI-nativen ERP-Plattform vorangetrieben werden. Am 19. März bezeichnen die Analysten von Morgan Stanley die Aktie mit einem Kursziel von 580 USD (Overweight) als „Top Pick“. Neben der attraktiven Bewertung weisen auf Web-Traffic-Daten auf ein zunehmendes Geschäftsmomentum hin. Auch das Management ist das Ansicht, dass der Aktienkurs den fundamentalen Unternehmenswert derzeit nicht richtig widerspiegelt und verkündete am 16. März die Einstellung von Insider-Verkäufen und eine Beschleunigung des 3,5 Mrd. USD-Aktienrückkaufprogramms. Intuit integriert KI in seine gesamte Produktpalette und verkündete hierfür auch eine Partnerschaft mit Anthropic für KI-Agenten basierend auf den Claude-Sprachmodellen. Das 2. Quartal übertraf die Erwartungen mit einem Umsatzplus von 17 % und einer Nettogewinnsteigerung von 25 %. Das KGV notiert bei unter 20 und soll bis 2029 auf 13 abnehmen. Die Aktie startet bereits den Turnaround-Versuch.

19. März 2026
Marvin Herzberger
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UP Fintech Holding Ltd. (ADRs) (1,99%)

UP Fintech Holding Ltd.: Rekordzahlen und smarte Innovationen - Trendwende wird forciert!

UP Fintech Holding Ltd. (ADRs) (1,99%)

UP Fintech Holding Ltd. (TIGR) positioniert sich als ein führender Online-Broker mit globaler Reichweite. Über die Plattform können Kunden nahtlos und kosteneffizient in eine Vielzahl von Anlageklassen investieren. Der Konzern versteht sich dabei nicht nur als reiner Orderabwickler, sondern bietet ganzheitliche Lösungen im Bereich der Vermögensverwaltung an. Dazu zählen exklusive Zugänge zu Neuemissionen (IPOs), KI-gestützte Analysetools zur Entscheidungsfindung und maßgeschneiderte Wealth-Management-Dienstleistungen. Am 19. März hat der Konzern einen starken Bericht für das 4. Quartal veröffentlicht. Demnach wurde der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 41,5 % auf 175,6 Mio. USD gesteigert und beim EPS gab es einen Anstieg um rund 53 % von 0,17 auf 0,26 USD. Impulse gab es dabei unter anderem durch einen Anstieg der Kundenkonten mit Einlagen, einen Anstieg der Kredit-Aktivitäten und einen Anstieg der Vermögenswerte der Kunden. Besonders stolz ist das Management auf das enorme Vertrauen der Kunden, welches sich in einem starken Netto-Kapitalzufluss von über 10 Mrd. USD im Gesamtjahr und einem Anstieg der gesamten Kundenvermögen um 45,7 % auf 60,8 Mrd. USD manifestiert. Der Analystenkonsens für das 4. Quartal war von einem Umsatz in Höhe von 154,2 Mio. USD und einem EPS von 0,24 USD ausgegangen. Mit Blick auf die Zukunft sieht sich UP Fintech hervorragend positioniert, um seine ehrgeizige Internationalisierungsstrategie weiter voranzutreiben und globale Marktanteile auszubauen. Das Unternehmen konnte im abgelaufenen Jahr 161.900 neue Konten mit Einlagen gewinnen, womit die eigene Jahresprognose deutlich übertroffen wurde und die Gesamtzahl der kapitalisierten Konten auf 1,25 Mio. anstieg. Der Konzern legt seinen Fokus dabei ganz klar auf die Gewinnung qualitativ hochwertiger Kunden in internationalen Schlüsselmärkten.

19. März 2026
Andreas H
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Ventas Inc. (-0,04%)

Healthcare-REIT Ventas trotzt der trüben Marktstimmung und bricht auf ein neues Allzeithoch aus!

Ventas Inc. (-0,04%)

Vor genau einem Jahr schrieb ich: „In einem trüben Umfeld präsentiert sich der Healthcare-REIT Ventas weiterhin stark. Zuletzt hat die Aktie eine vielversprechende Base gebildet.“ Genau dasselbe könnte ich heute wieder schreiben, nur dass die Aktie aktuell 25 % höher als vor einem Jahr notiert. Die Ausgangslage aber ist in etwa dieselbe: Das Marktumfeld hat sich eingetrübt und defensive Werte sind gefragt und Ventas bricht aus einer Base auf ein neues Hoch aus. Bei Ventas handelt es sich um einen REIT, der sich auf Senioreneinrichtungen und die ambulante medizinische Versorgung von Senioren spezialisiert hat. Aktuell verfügt man über 1.400 Immobilien in Nordamerika und Großbritannien. Die Zukunftsaussichten von Ventas sind stark durch strukturelle, demografische und operative Faktoren gestützt. Die Nachfrage nach Gesundheits- und Wohnraum für Senioren wird massiv steigen. Die US-Bevölkerung über 80 Jahren, die Hauptzielgruppe für Seniorenwohnungen, wird voraussichtlich in den nächsten fünf Jahren um 28 % wachsen. Die letzten Quartalszahlen und der Ausblick belegen die starke Nachfrage. So wird für das Jahr 2026 mit einem FFO je Aktie von 3,78 bis 3,88 USD gerechnet, während Analysten im Durchschnitt von nur 3,47 USD ausgehen. Die Aktie bietet sich an, um auf die Trendfolge Richtung 95 USD zu spekulieren. (VTR)

18. März 2026
Leonid Kulikov
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NVIDIA Corp. (0,65%)

NVIDIA (NVDA) – Der KI-Chipgigant entfacht China-Rally: OpenClaw-Hype treibt Tech-Aktien, doch Bewertungsrisiken bleiben!

NVIDIA Corp. (0,65%)

Der KI-Boom in China erhält neuen Rückenwind – ausgelöst durch Aussagen von Jensen Huang, CEO von NVIDIA, der die Technologie „OpenClaw“ öffentlich als „nächste Generation nach ChatGPT“ bezeichnet. Diese Einschätzung, geäußert rund um die Entwicklerkonferenz GTC, wird von Investoren als starkes Signal interpretiert, dass es sich nicht nur um einen kurzfristigen Trend, sondern um eine grundlegende technologische Plattform handeln könnte. In der Folge schießen chinesische KI-Aktien – darunter Anbieter wie MiniMax und Zhipu – teils um über 20 % nach oben. Huang hebt insbesondere hervor, dass sich KI von klassischen Chatbots hin zu autonomen „Agenten“ entwickle, die komplexe Aufgaben eigenständig ausführen können. Für den Markt ist das ein potenzieller Gamechanger – vergleichbar mit früheren technologischen Plattformen wie Betriebssystemen oder Cloud-Infrastrukturen. Zusätzlichen Schub erhält die Rally durch konkrete Geschäftsentwicklungen: NVIDIA hat laut eigenen Angaben neue Aufträge aus China für seine H200-KI-Chips erhalten und die Produktion wieder hochgefahren, nachdem regulatorische Hürden überwunden wurden. Diese Kombination aus technologischer Vision und realer Nachfrage verstärkt die Dynamik im Markt erheblich. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Hype bereits zuvor Fahrt aufgenommen hatte – chinesische Tech-Konzerne wie Tencent Holdings (i) und andere hatten bereits begonnen, OpenClaw-Anwendungen in ihre Plattformen zu integrieren. Auch staatliche Unterstützung spielt eine Rolle: Lokale Behörden fördern gezielt KI-Ökosysteme mit Subventionen, etwa für Dateninfrastruktur und Speicherlösungen. NVIDIA selbst ist als weltweit führender Entwickler von Grafikprozessoren (GPUs) und KI-Beschleunigern zentraler Profiteur dieses Trends. Die Chips des Unternehmens bilden das Rückgrat moderner KI-Anwendungen – von Rechenzentren bis hin zu autonomen Systemen. Mit der steigenden Nachfrage nach Rechenleistung und der globalen Expansion von KI-Infrastruktur bleibt NVIDIA strategisch hervorragend positioniert. Für Anleger ergibt sich jedoch ein zweigeteiltes Bild: Während die strukturellen Wachstumstreiber intakt sind, könnten geopolitische Risiken, regulatorische Eingriffe und überzogene Bewertungen einzelner Marktsegmente kurzfristig für erhöhte Volatilität sorgen.

18. März 2026
AndreasZ
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Navan Inc. (4,43%)

Navan: All-in-One-Software für das Reise- und Spesenmanagement vor Rebound – BMO Capital sieht 40 % Kurschance!

Navan Inc. (4,43%)

Navan (NAVN) absolvierte als Silicon Valley-Start up im Oktober 2025 seinen Börsengang. Das Unternehmen liefert eine umfassende KI-gestützte All-in-One-Plattform für das Reise- und Spesenmanagement. Über 10.000 aktive Kunden ersetzten damit ihre Legacy-Systeme, wobei kein Kunde für mehr als 2 % am Umsatz verantwortlich ist. BMO Capital betrachtet jüngste KI-Ängste als übertrieben und sieht mit einem Kursziel von 13 USD (Outperform) weiterhin Anteilsgewinne in einem 185 Mrd. USD großen Markt. Mit Ava gibt es bereits einen virtuellen Support-Agent, der mittlerweile über 54 % aller Kundenanfragen wie Umbuchungen oder Stornierungen völlig selbstständig übernimmt, was zu einer Rekordbruttomarge von 74 % beiträgt. Im März wurden neue KI-Funktionen wie Navan Edge als hyperpersonalisierter Assistent für die komplexe Reiseplanung oder „Expense Chat“ als KI-Agent für die Belegabwicklung bei Barzahlungen oder Kilometerpauschalen vorgestellt. Dabei können in der Betaphase per Foto bereits bis zu 27 Belege in 70 Sekunden ausgewertet werden. Mitgründer und CEO Ariel Cohen hob zuletzt die „anhaltende Dynamik im Unternehmensmarkt und neue Höchststände bei der Kundenzufriedenheit“ hervor. Neben einem Umsatzplus von 29 % überraschte der Nettogewinn mit 0,19 USD je Aktie (Konsens: -0,31 USD). Für das Fiskaljahr 2026 rechnet das Management mit einem Umsatz zw. 685 und 687 Mio. USD (Konsens: 670,5 Mio. USD), was einem Wachstum von 28 % entspricht. Im Fiskaljahr 2027 soll es dann einen positiven Free Cashflow geben und der Analystenkonsens geht vom Erreichen der nachhaltigen Profitabilität aus. Bereits am 25. März könnten die Ergebnisse für das 4. Quartal für neue Impulse sorgen.

18. März 2026
Marvin Herzberger
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Sonos Inc. (0,52%)

Sonos: Insider nutzen die Kursschwäche für ein 47-Mio.-USD-Investment in den Audio-Pionier!

Sonos Inc. (0,52%)

Sonos Inc. (SONO) ist ein Pionier für kabellose Multi-Room-Audiosysteme und Premium-Anbieter für intelligente Heimvernetzung. Die Kernlösung des Konzerns ist ein modulares System aus Lautsprechern und Soundbars, das über WLAN Audiosignale verlustfrei in jeden Raum streamt. Im März brachte Sonos strategisch wichtige Neuheiten wie den Bluetooth-Speaker "Sonos Play" und das Einstiegsmodell "Era 100 SL" auf den Markt. Damit will das Unternehmen den Einstieg in das eigene Ökosystem spürbar erleichtern und sich nach vergangenen Herausforderungen mit der App-Stabilität wieder voll auf seine Hardware-Kernkompetenzen im Smart Home fokussieren. Die am 3. Februar präsentierten Q1-Zahlen zeigten eine hohe operative Effizienz. Zwar stagnierte der Umsatz bei 546 Mio. USD nahezu auf Vorjahresniveau, doch die Profitabilität stieg massiv an. Durch striktes Kostenmanagement wuchsen die Bruttogewinne um fünf %, was ein bereinigtes EBITDA von 132 Mio. USD einbrachte – ein starkes Plus von 45 % gegenüber dem Vorjahr. Das EPS von 0,93 USD pulverisierte die Schätzungen der Analysten. Das Management betonte, man habe allein im 1. Quartal mehr operativen Gewinn erzielt als im gesamten vorherigen Geschäftsjahr 2025. Direkt nach diesen starken Zahlen startete Coliseum Capital Management eine massive Kaufserie. Zwischen dem 4. Februar und dem 17. März erwarb der Großaktionär in 15 Tranchen insgesamt 3.140.482 weitere Sonos-Aktien zu Kursen zwischen 13,20 und 16,49 USD. Dies entspricht einem kumulierten Investitionsvolumen von rund 46,9 Mio. USD und ist ein enormer Vertrauensbeweis in den Turnaround. Sonos fokussiert sich nun darauf, den Wert der Bestandskunden zu maximieren. Eine Erhöhung der durchschnittlichen Gerätedichte pro Haushalt von aktuell 4,5 auf 6 Geräte birgt ein gigantisches Umsatzpotenzial, das durch die neuen Produktlinien gezielt abgeschöpft werden soll.

18. März 2026
Andreas H
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Cava Group Inc (3,59%)

Bei der CAVA-Group sind die starken Quartalszahlen auskonsolidiert — die Aktie bricht aus der Base aus!

Cava Group Inc (3,59%)

Die CAVA-Group ist eine Fast-Food-Kette, die sich auf mediterrane Speisen konzentriert. Die Restaurants sind besonders bei Gutverdienern sehr beliebt. Dadurch hat das Unternehmen Preissetzungsmacht und kann seine Kosten problemlos weitergeben. Zu Jahresbeginn wurden die Preise wegen steigender Kosten um 1,4 % angehoben. Nach einem schwierigen Jahr 2025 könnte bei der Aktie nun die Trendwende erfolgen. Mit den am 24. Februar präsentieren Quartalszahlen kam es bei der Aktie zu einem Up-Gap, das über die letzten Wochen auskonsolidiert wurde. Nun erfolgt der Base-Breakout, dem man jetzt folgen könnte. Das Wachstum dürfte in diesem Jahr wieder anziehen. Im letzten Quartal konnte die Präsenz mit 24 Neueröffnungen auf insgesamt 439 Filialen in 28 US-Bundesstaaten vergrößert werden. Das langfristige Ziel liegt bei 1.000 Restaurants bis 2032. Geplant ist zudem für 2027 ein B2B-Catering. In diesem Jahr sind 74 bis 76 neuen Standorte geplant, wobei die von 55 % auf 62 % gesteigerte Markenbekanntheit inzwischen in neuen Filialen für deutlich höhere Umsätze sorgt als noch im letzen Jahr. (CAVA)

17. März 2026
Jörg Meyer
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Sartorius AG Vz. (7,27%)

Sartorius: Peilt ab 2027 ein zweistelliges Wachstum an will mit der Eveo-Plattform die Zelltherapie revolutionieren. Naht das Korrekturende seit 2022?

Sartorius AG Vz. (7,27%)

SARTORIUS VZ hat die Konsolidierungsphase nach den Pandemie-Jahren endgültig hinter sich gelassen. CEO Dr. Michael Grosse präsentiert auf dem heutigen Capital Markets Day eine Strategie, die auf maximale Effizienz und technologische Dominanz setzt. Sartorius liefert die Lösungen für die drängendsten Probleme der Biopharma-Welt: Skalierbarkeit und Kosten. Eveo-Plattform transformiert die Zelltherapie weg aus der Nische? Ein Kurstreiber der Zukunft liegt in der n Prozessintensivierung. Die neu vorgestellte Eveo Cell Therapy Platform adressiert die strukturellen Flaschenhälse in der Produktion autologer Zelltherapien (CAR-T) frontal. Durch ein geschlossenes, automatisiertes System integriert Eveo alle Schritte von der Zellselektion bis zur finalen Formulierung. In einem erfolgreichen Pilotprojekt mit dem CDMO-Partner ElevateBio konnte die Kapazität pro Operator um das Vierfache gesteigert werden – acht Patientenchargen statt bisher zwei können parallel im selben Reinraum bearbeitet werden. Finanzielle Modellierungen bestätigen eine potenzielle Senkung der Herstellungskosten um bis zu 90 Prozent. Damit transformiert Sartorius die Zelltherapie von einer teuren Nischenanwendung zu einem skalierbaren Massenmarkt-Produkt und festigt seine Position als unverzichtbarer Systemlieferant. Die Roadmap der Zukunft: Guidance und Vision 2030 Sartorius lässt keinen Zweifel an seinem Führungsanspruch und plant, die adressierbaren Märkte konsequent um 100 bis 200 Basispunkte pro Jahr zu schlagen. Kurzfristig dürfte die Öffnung der Auftragsbücher für die Eveo-Plattform im September 2026 das Momentum im zweiten Halbjahr massiv stützen. Ab 2027 schaltet der Konzern dann in den Angriffsmodus. Angestrebt wird ein organisches Umsatzwachstum von 8 % bis 11 % p.a. , wobei die Sparte Bioprocess Solutions mit erwarteten 9 % bis 12 % das Tempo vorgibt, während Lab Products & Services solide 5 % bis 7 % beisteuern soll. Parallel dazu forciert das Management die Profitabilität. Die bereinigte EBITDA-Marge soll jährlich um 50 bis 75 Basispunkte steigen, getrieben durch Skaleneffekte und einen wachsenden Anteil hochmarginaler Verbrauchsmaterialien. Mit Blick auf das Jahr 2030 positioniert sich Sartorius als unverzichtbarer Enabler für den Megatrend der Biologika, die bis dahin voraussichtlich 57 % des weltweiten Pharmaumsatzes ausmachen werden. Trader-Fazit Die Aktie könnte auf diese glasklare Roadmap mit einer neuen Aufwärtsbewegung reagieren. Die Kombination aus zweistelligem Wachstumspotenzial in der Kernsparte und der technologischen Disruption durch Eveo bietet eine Story, die Institutionelle lieben. Die Bewertung mit einem 32,6er KGV per 2027 relativiert sich auf ca. 24 bis 2029 basierend auf bisherigen Schätzungen. Trader achten auf eine neue Kursstärke und können die Aktie dann aufgreifen, bei der sich nun die Chance auf ein Ende der Korrektur seit 2022 bietet.

17. März 2026
AndreasZ
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Lemonade Inc. (7,09%)

Lemonade: Pionier für Versicherungen autonomer Fahrzeuge laut Morgan Stanley mit fast 50 %-Kurschance!

Lemonade Inc. (7,09%)

Lemonade (LMND) hat sich als Versicherungsunternehmen mit fast 3 Mio. Kunden auf rein digitale Angebote mit KI-gestützter Risikobewertung spezialisiert. Angeboten werden Policen für Mieter und Hausbesitzer, Kfz-Versicherungen, Tierkrankenversicherungen sowie Risikolebensversicherungen spezialisiert. Spannend ist hier die KI-Integration mit dem Chatbot Maya, der personalisierte Versicherungsanträge in 90 Sekunden genehmigt und 55 % der Schadensfälle vollkommen selbstständig abwickeln kann. Zudem gibt es ein großes Cross Selling-Potenzial durch Rabatte für kombinierte Versicherungen, wobei erst 5 % der Kunden mehrere Policen haben. Am 17. März riefen die Analysten von Morgan Stanley ein Kurspotenzial von fast 50 % aus. Die Experten hoben das Kursziel von 80 auf 85 USD an und stuften die Aktie von „Equal Weight“ auf „Overweight“. Begründet wird dies mit einem First-Mover-Vorteil durch das am 21. Januar eingeführte „Lemonade Autonomous Car“-Produkt für Versicherungen von Tesla-Besitzern. Bei Aktivierung des Full Self-Driving (FSD) Systems kann das Unfallrisiko um über 50 % gesenkt werden, weshalb Kunden hiermit rund 50 % bei ihrer Versicherungsprämie einsparen können. Das umfassendere Lemonade Car erreicht mit Telematikdaten für personalisierte Angebote bereits 50 % der US-Bevölkerung und soll bis 2027 eine landesweite Abdeckung bieten. Ebenso wie im das Haustierversicherungsgeschäft gab es hier im 4. Quartal ein Wachstum von über 50 % bei den annualisierten Versicherungsprämien. Mit 1,24 Mrd. USD beschleunigte sich das Prämienwachstum das 9. Quartal in Folge, wobei das Umsatzplus mit 53 % noch höher ausfiel. Das Umsatzwachstum soll sich im Fiskaljahr von 40 % auf über 60 % beschleunigen. Im 4. Quartal dürfte das bereinigte EBITDA nachhaltig positiv werden. Die Aktie könnte mit der Zurückeroberung des GD 200 wieder zum Mehrjahreshoch tendieren.

17. März 2026
Leonid Kulikov
Chart
Elbit Systems Ltd. (6,60%)

Elbit Systems (ESLT) – Der israelische Rüstungstechnologie-Spezialist steigert Gewinn deutlich und baut Rekord-Auftragsbestand von 28,1 Mrd. USD auf!

Elbit Systems Ltd. (6,60%)

Der israelische Verteidigungstechnologiekonzern Elbit Systems meldet für das Geschäftsjahr 2025 ein deutliches Wachstum bei Umsatz und Gewinn und profitiert damit von einer weltweit steigenden Nachfrage nach militärischer Ausrüstung. Die Erlöse steigen um 16,3 % auf 7,94 Mrd. USD, während der Nettogewinn nach GAAP um rund 66 % auf 534 Mio. USD zulegt. Besonders bemerkenswert aus Investorensicht ist der massive Ausbau des Auftragsbestands: Dieser erreicht zum Jahresende 28,1 Mrd. USD – ein Plus von 5,5 Mrd. USD gegenüber 2024. Rund 72 % der Bestellungen stammen aus internationalen Märkten, mehr als die Hälfte soll bereits in den Jahren 2026 und 2027 abgearbeitet werden. CEO Bezhalel Machlis spricht von „exzellenten finanziellen Ergebnissen“ und betont, dass die starke Nachfrage sowie ein rekordhoher Free Cashflow von über 550 Mio. USD die operative Dynamik des Unternehmens unterstreichen. Auch operativ zeigt sich eine breite Wachstumsbasis. Besonders dynamisch entwickeln sich die Bereiche elektronische Aufklärung und elektronische Kriegsführung (ISTAR/EW) mit plus 39 % sowie C4I- und Cyber-Systeme mit einem Wachstum von 19 %. Treiber sind unter anderem höhere Verkäufe von Funk- und Kommando-Systemen in Europa und Israel sowie maritime Sensor- und Abwehrtechnologien. Parallel expandiert das Land-Segment mit einem Umsatzplus von 22 %, gestützt durch starke Nachfrage nach Munition und militärischen Plattformen. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten wirken dabei als zusätzlicher Nachfragefaktor: Seit Beginn der Gaza-Operation im Oktober 2023 habe sich die Nachfrage des israelischen Verteidigungsministeriums „signifikant erhöht“, erklärt das Unternehmen. Für Anleger bedeutet der hohe Auftragsbestand zwar eine gute Visibilität für die kommenden Jahre, gleichzeitig bleiben Risiken durch Lieferkettenprobleme, geopolitische Eskalationen und politische Exportrestriktionen bestehen.

17. März 2026
Andreas H
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nLIGHT (9,74%)

Mit Laserwaffen zu neuen Rekorden - die Aktie von nLight bricht auf ein neues Allzeithoch aus!

nLIGHT (9,74%)

nLight entwickelt Halbleiter- und Faserlaser, die in der industriellen Fertigung sowie in der Militärtechnik zum Einsatz kommen. Dabei ist das Unternehmen nicht mehr nur ein reiner Zulieferer, sondern hat sich strategisch erfolgreich auf den hochprofitablen Rüstungsbereich ausgerichtet. Im 4. Quartal 2025 schoss der Umsatz im Segment Aerospace & Defense im Jahresvergleich um 87 % nach oben. Ein starker Wachstumstreiber ist das HELSI-2-Programm – ein 171-Mio. USD-Auftrag zur Entwicklung eines 1-Megawatt-Lasers bis Ende 2026. Gleichzeitig hat nLIGHT im März 2026 ein neues 70-kW-Laserwaffensystem vorgestellt. Diese zunehmende Integration in die Abwehrsysteme der USA und ihrer Alliierten sorgt für eine hohe Auftragssichtbarkeit. Lange Zeit kämpfte das Unternehmen mit der Profitabilität, doch die Hebelwirkung der neuen Rüstungsaufträge schlägt voll durch. Im Gesamtjahr 2025 erzielte nLIGHT einen Rekordumsatz von 261,3 Mio. USD (+32 % gegenüber Vorjahr). Viel entscheidender ist die operative Entwicklung: Die Bruttomarge explodierte im letzen Jahr von 16,6 % (2024) auf fast 30 %. Die Aktie befindet sich in einem schönen Aufwärtstrend und konnte am 16. März auf ein neues Allzeithoch ausbrechen. Hier könnte man auf die Trendfolge setzen. (LASR)

17. März 2026
Marvin Herzberger
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VAIL RESORTS INC. (1,68%)

Vail Resorts: Drastischer Schneemangel belastet Lage in Skigebieten - Chefetage investiert knapp 5 Mio. USD!

VAIL RESORTS INC. (1,68%)

Vail Resorts Inc. (MTN) betreibt über 40 Bergresorts und bietet ein umfassendes Ökosystem aus Liften, Skischulen, Gastronomie und Hotels. Die zentrale Kundenlösung ist der „Epic Pass“. Dieses Abo-Modell gewährt Wintersportlern deutliche Rabatte und hohe Flexibilität. Für den Konzern ist dieser Vorverkauf der wichtigste Hebel, um das stark wetterabhängige Geschäft zu stabilisieren: Da ein Großteil der Einnahmen bereits vor Saisonbeginn gesichert ist, steigt die finanzielle Planbarkeit für den Resortbetreiber enorm an. Der Quartalsbericht vom 09. März 2026 offenbarte jedoch kurzfristige Risiken: Ein historischer Schneemangel von minus 43 % ließ die Besucherzahlen um 13 % einbrechen. Der Umsatz fiel um 4,7 % auf 1,08 Mrd. USD, der Nettogewinn auf 210,0 Mio. USD (Vorjahr: 244,4 Mio. USD). Das Ergebnis je Aktie betrug 5,87 USD, das bereinigte EBITDA sank auf 421,3 Mio. USD. Die Jahresprognose wurde infolgedessen auf 144 bis 190 Mio. USD Nettogewinn gesenkt. Dennoch zeigte sich das Geschäftsmodell äußerst robust: Dank der starken Pass-Verkäufe sanken die reinen Lifteinnahmen lediglich um 3 % und ein ambitioniertes Kostensenkungsziel von 100 Mio. USD konnte sogar um sechs Millionen übertroffen werden. Als starkes Vertrauenssignal nach dem jüngsten Kursrutsch nutzte die Chefetage das gesunkene Kursniveau für massive Insiderkäufe. Am 16. März erwarb das Management insgesamt 37.690 Aktien für fast 4,97 Mio. USD. Allein CEO Robert A. Katz investierte knapp 4,94 Mio. USD in 37.500 Aktien zu je 131,81 USD. Finanzchefin Angela A. Korch kaufte 190 Anteile zu 131,85 USD. Für Anleger ist dies ein unmissverständlicher Indikator: Die Führungsebene wertet die aktuelle Schwäche als rein temporäres, wetterbedingtes Phänomen und ist von der langfristigen Ertragskraft sowie der strategischen Ausrichtung des Konzerns weiterhin voll überzeugt.

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