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vor 10 Stunden
Andreas H
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Littelfuse Inc. (0,04%)

Littelfuse profitiert von KI und der Energiewende — Aktie bricht auf Allzeithoch aus!

Littelfuse Inc. (0,04%)

Littelfuse baut Komponenten für den Schutz und die Steuerung von Stromkreisen. Genau das wird in Zeiten von KI und Energiewende dringender gebraucht denn je. Das Unternehmen hat seine sogenannten "Design-Wins" im Rechenzentrum-Bereich 2025 mehr als verdoppelt und profitiert enorm vom Ausbau der KI-Infrastruktur. Durch die kürzlich erfolgreich abgeschlossene Übernahme von Basler Electric haben sie zudem ihre Marktposition im margenstarken Industriesektor für Hochleistungsanwendungen zementiert. Am 28. Januar überzeugte das Unternehmen mit starken Quartalszahlen, die deutliche über den Erwartungen der Analysten lagen. Der Umsatzausblick für das 1. Quartal von 625 bis 645 Mio. USD liegt darüber hinaus über den Schätzungen von 621 Mio. USD. Am 19. Februar hat das Unternehmen offiziell seinen SEC 10-K Report veröffentlicht, der noch einmal schwarz auf weiß die hervorragende operative Entwicklung des Unternehmens bestätigte. Die Analysten von Oppenheimer haben zuletzt das Ziel für die Aktie auf 380 USD nach oben geschraubt. Mit dem Ausbruch über das ehemalige Allzeithoch bei 345 USD wird nun eine große Base verlassen und die Aktie könnte zeitnah weiter nach oben tendieren. Bei einem Einstieg könnte man das Risiko im Bereich von 340 USD begrenzen, was etwa 5 % Abstand vom aktuellen Kurs entspricht. (LFUS)

vor 12 Stunden
Leonid Kulikov
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Walmart Inc. (-0,07%)

Walmart (WMT) – Der US-Einzelhandelsgigant im Tech-Wandel stellt bewusst niedrige Erwartungen – kommt demnächst die nächste Gewinnüberraschung?

Walmart Inc. (-0,07%)

Der weltgrößte Einzelhändler Walmart sorgt mit vorsichtigen Prognosen für gemischte Reaktionen an der Börse – und gleichzeitig für steigende Erwartungen an mögliche positive Überraschungen. Zwar fallen die Jahresprognosen unter den Markterwartungen aus, doch insgesamt interpretiert man dies als strategisch konservative Planung unter dem neuen CEO John Furner. Die jüngsten Quartalszahlen sprechen jedenfalls für operative Stärke. Gleichzeitig kündigt Walmart ein Aktienrückkaufprogramm über 30 Mrd. USD an. Die aktuelle Unsicherheit dreht sich vor allem um den US-Konsumenten: Laut Furner bleibt die Nachfrage zwar stabil, doch Haushalte mit niedrigem Einkommen stehen weiterhin unter finanziellem Druck, während wohlhabendere Kunden zunehmend bei Walmart einkaufen und Marktanteile treiben. Die Konsumentenlage ist also zwar widerstandsfähig, aber stark auf preisbewusste Ausgaben fokussiert. Walmart entwickelt sich zudem zunehmend vom klassischen Handelsriesen zum technologiegetriebenen Plattformunternehmen. Neben dem Kerngeschäft mit Lebensmitteln und Konsumgütern wächst vor allem das margenstärkere Geschäft mit Werbung, Mitgliedschaften und digitalen Services. Die Online-Sparte profitiert stark von schnellen Lieferoptionen und einer wachsenden Kundengruppe mit höherem Einkommen. Gleichzeitig investiert der Konzern massiv in Automatisierung, Datenanalyse und KI-gestützte Logistik. Für Anleger ergibt sich damit ein spannendes Profil: ein defensives Konsumunternehmen mit enormer Skalierung, das gleichzeitig strukturelle Wachstumschancen im E-Commerce, in datengetriebenen Werbemodellen und im KI-gestützten Einzelhandel nutzt. Risiken bleiben jedoch bestehen – insbesondere die Konsumlaune einkommensschwächerer Haushalte sowie die Frage, ob die konservativen Prognosen tatsächlich taktisch motiviert sind oder eine breitere Abschwächung signalisieren.

vor 13 Stunden
Marvin Herzberger
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McGraw Hill Inc (0,29%)

McGraw Hill Inc.: Insiderkauf im Umfang von 794.600 USD liefert einen Vertrauensbeweis!

McGraw Hill Inc (0,29%)

Am 11. Februar hat McGraw Hill Inc. (MH) nachbörslich den Bericht für das 3. Quartal veröffentlicht. Demnach ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,2 % auf 434,2 Mio. USD gestiegen und beim EPS konnten 0,29 USD ausgewiesen werden. Positiv hat sich dabei die erfolgreiche Geschäftsumstellung auf ein digitales Erlösmodell ausgezahlt. Der digitale Umsatz macht nun beachtliche 84 % der Gesamterlöse aus. Die Profitabilität verbesserte sich deutlich, da die Bruttomarge um fast 100 Basispunkte auf 85,3 % kletterte und das bereinigte EBITDA um 7,7 % auf 135,9 Mio. USD anstieg. Die Analysten hatten derweil für 3. Quartal mit einem Umsatz in Höhe von 410,82 Mio. USD und EPS in Höhe von 0,10 USD gerechnet. Die Prognose für den Jahresumsatz wurde auf eine Bandbreite von 2,067 Mrd. bis 2,087 Mrd. USD angehoben und beim bereinigten EBITDA wird eine Spanne zwischen 729 Mio. und 739 Mio. USD in Aussicht gestellt. Der strategische Fokus liegt klar auf der Verteidigung der starken Marktposition im Hochschulbereich durch institutionelle Partnerschaften und dem Ausbau der KI-gestützten Lerninhalte, die eine hohe Wechselbarriere für Kunden schaffen. Trotz der zyklischen Schwäche im K-12-Markt deutet die hohe Quote an wiederkehrenden Einnahmen auf eine deutlich verringerte Risikostruktur hin. Vor dem Hintergrund der fundamentalen Bewertung und des Kursrückgangs setzte Direktor Steven Reinemund ein starkes Zeichen. Am 17. Februar erwarb der erfahrene Manager über den von ihm kontrollierten Gail T. Reinemund Irrevocable Trust 58.000 Aktien. Bei einem gewichteten Durchschnittspreis von 13,70 USD pro Aktie entsprach dies einem Investitionsvolumen von 794.600 USD. Durch diesen Zukauf erhöhte sich der Bestand des Trusts auf 73.710 Anteile, während Reinemund zusätzlich noch fast 11.000 Aktien in seinem direkten Besitz hält.

vor 13 Stunden
AndreasZ
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Opendoor Technologies Inc. (15,18%)

Opendoor Technologies: Immobilienmarktplatz verdreifacht Reichweite mit KI – Profitabilität rückt näher!

Opendoor Technologies Inc. (15,18%)

Opendoor Technologies (OPEN) betreibt einen digitalen Marktplatz für Wohnimmobilien, der den traditionell trägen Kauf- und Verkaufsprozess durch algorithmusbasierte Sofortangebote beschleunigen soll. Unter CEO Kaz Nejatian zeigt die „Opendoor 2.0“-Strategie Wirkung. Es dauerte 10 Jahre, um ein Drittel der US-Haushalte zu erreichen, wobei die Präsenz dank KI in den letzten 10 Wochen verdreifacht werden konnte. Der Verzicht auf Drittanbieter-Tools mit hausinternen KI-Modellen sorgt mitunter dafür, dass neben Kosteneinsparungen die Ankaufsgeschwindigkeit seit September um 300 % gesteigert werden konnte. Der Oktober dürfte mit stabilen Margen für die profitabelste Kohorte der Unternehmensgeschichte gesorgt haben. Für die Bearbeitung von 100.000 Einträgen werden 4 statt bisher 34 Stunden benötigt. Zudem erfolgte im Januar die Hälfte der Bewertungen ohne menschlichen Mitarbeiter. Darüber hinaus wurde „Opendoor Checkout“ in 40 Bundesstaaten mit virtueller Besichtigung inklusive Vorabgenehmigung für Hypotheken, Garantien und freier Stornierung eingeführt. Der starke Umsatzeinbruch um 31,9 % auf 736 Mio. USD (Konsens: 596,4 Mio. USD) wird bewusst in Kauf genommen, um das Immobilienportfolio zu bereinigen. Bis Ende 2026 peilt das Management 6.000 Hauskäufe pro Quartal sowie den Break-even beim bereinigten Nettoergebnis an, wobei die operative EBITDA-Profitabilität bereits ab dem zweiten Quartal 2026 erwartet wird.

vor 13 Stunden
Jörg Meyer
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Facc AG (3,73%)

FACC: Ist das ein künftiger Profiteur von Drohnen? Breakout-Chance am 52-Wochenhoch!

Facc AG (3,73%)

Die Aktie von FACC rückt als Breakout-Kandidat in den Fokus, nachdem die Analysten von Oddo BHF von Neutral auf Outperform hochstuften. Zugleich steigerten sie das Ziel von 10 Euro auf 15,50 Euro. Was spricht noch für FACC, die per 2026 auf ein 12,5er KGV kommen dürften, welches 2027 laut Factset-Konsens auf 9,8 sinkt? Das Rückgrat der modernen Luftfahrt FACC aus Österreich hat sich als Tier-1-Systemlieferant für die weltweite Luftfahrtindustrie etabliert. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung und Fertigung von Leichtbaukomponenten aus Verbundwerkstoffen. Ob Aerostructures wie Tragflächenteile, hocheffiziente Triebwerkskomponenten oder luxuriöse Kabinenausstattungen – kaum ein modernes Verkehrsflugzeug von Giganten wie Airbus, Boeing oder Embraer hebt heute ohne Technologie der FACC ab. Besonders die für die nächsten Jahre prognostizierte Ausweitung der Produktionsraten der Airbus A320-Familie wirkt hierbei als starker Wachstumstreiber und sichert dem Unternehmen eine Grundauslastung. Urban Air Mobility: Die Drohnen- und Flugtaxi-Zukunft hat bereits begonnen FACC blickt weit über den klassischen Flugzeugbau hinaus. Ein zentrales Wachstumsfeld ist die Urban Air Mobility. Als strategischer Partner des Flugtaxi-Pioniers EHang profitiert FACC von der Serienproduktion autonomer Luftfahrzeuge. Das Engagement umfasst dabei auch den Bereich der Logistik-Drohnen. Mit Modellen wie der EHang 216L und der Entwicklung eigener „Heavy Lift“-Systeme zielt FACC auf Nutzlasten von bis zu 200 Kilogramm ab. Dank der Kernkompetenz im Leichtbau wird die Effizienz batteriebetriebener Drohnen maximiert, was ihren Einsatz im Katastrophenschutz, bei der Offshore-Versorgung oder im medizinischen Transport ermöglicht. Zusammen mit Projekten in der Raumfahrt (Ariane 6) sichert sich FACC so frühzeitig lukrative Zukunftsmärkte. Kurs auf das Milliardenziel beim Umsatz Die Ergebnisse zum dritten Quartal 2025 unterstreichen den dynamischen Wachstumspfad. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres konnte FACC den Umsatz um beeindruckende 8,6 % auf 697,6 Millionen Euro steigern. Das EBIT lag im Berichtszeitraum bei soliden 21,5 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2025 peilt das Management einen Rekordumsatz von rund einer Milliarde Euro an. Die Ergebnisse für das letzte Jahr folgen bald.

Gestern
AndreasZ
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eBay Inc. (7,73%)

eBay: Depop-Übernahme stärkt die C2C-Strategie – Needham sieht Kaufchance mit fast 50 %-Potenzial!

eBay Inc. (7,73%)

eBay (EBAY) bleibt mit 135 Mio. aktiven Käufern einer der führenden Online-Marktplätze. Mit Gebrauchtwaren, Fokuskategorien und der C2C-Strategie setzt das Management auf drei strategische Eckpfeiler, die bereits über zwei Drittel des Bruttowarenvolumens ausmachen. eBay zudem die Smartphone-Kamera zum KI-Agenten und ermöglicht mit „Magical Listing“ die automatische Erstellung von Titel, Kategorie, Artikelmerkmale und intelligenten Preisempfehlungen allein aus Fotos und Echtzeit-Transaktionsdaten. eBay nutzt dabei mit dem „Product Knowledge Graph“ seine in den letzten rund 30 Jahren gesammelten Transaktionsdaten. In der Beta-Phase befinden sich zudem ein KI-gestützter Scanner für Sammelkarten und ein proaktiver Verkaufsassistent mit Dialogfunktion. Ein Highlight ist die Übernahme von Depop für 1,2 Mrd. USD von Etsy, um die C2C-Strategie auszubauen. Depop gilt als dominierende Plattform für die Generation Z im Bereich Vintage-Mode und adressiert mehrheitlich Nutzer unter 34 Jahren. Depop konnte im Jahr 2025 seinen Bruttowarenwert in den USA um fast 60 % auf rund 1 Mrd. USD steigern. Nun werden wird die eBay-Infrastruktur rund um Echtheitsprüfung, internationale Versandlösungen und Finanzdienstleistungen integriert. Die Needham-Analyten heben das Kursziel nach den Ergebnissen für das 4. Quartal von 115 auf 122 USD (Buy) an und sehen damit ein Aufwärtspotenzial von knapp 50 %. Im 4. Quartal konnte der Umsatz um 13 % auf 2,97 Mrd. USD (Konsens: 2,87 Mrd. USD) gesteigert werden. Das Bruttowarenvolumen konnte um über 8 % auf 21,2 Mrd. USD gesteigert werden. Genehmigt wurde zudem ein 2 Mrd. USD schweres Aktienrückkaufprogramm, während zudem die vierteljährliche Dividende von 0,29 auf 0,31 USD je Aktie angehoben wurde. Das KGV erscheint mit 15,2 ausbaufähig.

Gestern
Marvin Herzberger
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Microsoft Corp. (0,55%)

Microsoft: Warum der Kursrutsch beim KI-Giganten jetzt eine Kaufgelegenheit bieten könnte

Microsoft Corp. (0,55%)

Rekordinvestitionen in Milliardenhöhe haben die Microsoft-Aktie zuletzt auf Talfahrt geschickt und viele Anleger zunächst verunsichert. Doch während die Börse nervös auf die kurzfristigen Kosten schaut, zündet der Konzern mit neuen, eigenständigen KI-Agenten bereits die nächste Stufe der technologischen Revolution. Aus der Konzernperspektive war der Februar geprägt von der Verarbeitung der jüngsten Quartalszahlen, die zwar starke Umsätze zeigten, aber auch offenbarten, dass die Ausgaben für KI-Infrastruktur – also Rechenzentren und Chips – auf ein Rekordhoch von rund 37,5 Milliarden US-Dollar gestiegen sind. Die Börse reagierte nervös auf diese hohen Kosten, da kurzfristige Gewinne dadurch geschmälert werden. Für Anleger ist es jedoch entscheidend zu verstehen, dass das Management diese Ausgaben als notwendiges Fundament betrachtet, um die dominante Marktposition im Cloud-Computing langfristig zu sichern, ähnlich wie ein Fabrikbesitzer, der erst teure Maschinen kaufen muss, bevor er die Produktion hochfahren kann. Für Investoren, die nicht auf das schnelle Geld, sondern auf langfristiges Wachstum setzen, könnte das aktuelle Kursniveau nach der Korrektur eine klassische "Buy the Dip"-Gelegenheit darstellen. Durch den Kursrückgang ist die Aktie bewertungstechnisch wieder attraktiver geworden, da das Verhältnis von Aktienkurs zum erwarteten Gewinn (KGV) gesunken ist und nun unter dem 5-Jahres-Durchschnitt liegt. Am 18. Februar hat Direktor John W. Stanton dieses Szenario ebenfalls genutzt, um 5.000 Aktien zu je 397,35 USD für insgesamt rund 1,99 Mio. USD (exakt: 1.986.750 USD) zu kaufen. Sein Aktienbestand hat sich dadurch auf 83.905 Aktien vergrößert.

Gestern
Andreas H
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BrightSpring Health Services Inc (6,97%)

Darum gehe ich davon aus, dass die Aktie von Brightspring noch viel Potenzial nach oben hat!

BrightSpring Health Services Inc (6,97%)

Brightspring ging vor zwei Jahren an die Börse und bietet Gesundheitsdienstleistungen für Menschen mit komplexen und chronischen Erkrankungen an, deren Behandlung in der Regel kostenintensiv ist. Es gibt mehrere Wachstumstreiber. 1. So steht die Übername von 127 Heimpflege-Standorten von Amedisys bevor. Diese Übernahme dürfte sich bereits in diesem Jahr positiv in den Kennzahlen bemerkbar machen, da sie sofort wertsteigernd wirkt. 2. BrightSpring verfügt über eine hervorragend positionierte Spezialapotheke (Onco360), die in den letzten 10 Jahren ihre internen Prozesse so weit optimiert hat, dass sie heute branchenführende Dienstleistungen anbietet. Bis 2032 werden neue Onkologie-Medikamente im Wert von rund 90 Mrd. USD auf den Markt kommen, wobei sich BrightSpring davon etwa 15 Mrd. USD sichern könnte. Dies garantiert dem Unternehmen auf viele Jahre hinaus ein signifikantes Umsatzwachstum. 3. Während die teuren Spezialmedikamente den reinen Umsatz antreiben, liegt der Schlüssel zur tatsächlichen Profitabilität in Generika. Die Umstellung im Jahr 2026 auf Generika dürfte dabei einen großen Rückenwind für die Profitabilität bedeuten. 4. Ende Oktober erhöhte Brightspring die Prognose für das Gesamtjahr 2025, mit einem Umsatzwachstum von etwa 26 %. Das KUV liegt für das kommende Jahr bei 0,5, das KGV bei 30, was angesichts des Wachstums nicht zu teuer erscheint. Am 27. Februar stehen die Quartalszahlen an, die meines Erachtens positiv überraschen dürften. Mit dem Ausbruch aus der Base bei 41 USD könnte nun die Trendfolge eingeleitet werden. (BTSG)

vor 2 Tagen
Leonid Kulikov
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Rush Street Interactive (20,37%)

Rush Street Interactive (RSI) – Der US-Online-Gaminganbieter wächst rasant, doch Gewinnentwicklung bleibt hinter Erwartungen!

Rush Street Interactive (20,37%)

Der Online-Casino- und Sportwettenanbieter Rush Street Interactive legt ein insgesamt starkes Zahlenwerk vor und übertrifft vor allem beim Umsatz klar die Markterwartungen. Die Erlöse steigen im vierten Quartal um 27,8 % auf 324,9 Mio. USD und liegen damit laut Analystenkonsens deutlich über den prognostizierten rund 305 Mio. USD. Auch der operative Gewinn verbessert sich sichtbar: Die operative Marge klettert auf 8,8 % nach 4,8 % im Vorjahr. Gleichzeitig meldet das Unternehmen für 2026 eine ambitionierte Prognose mit Umsätzen von 1,38 bis 1,43 Mrd. USD sowie einem erwarteten EBITDA von bis zu 230 Mio. USD – beides über den bisherigen Marktschätzungen. Dennoch bleibt ein Wermutstropfen: Der bereinigte Gewinn je Aktie erreicht lediglich 0,08 USD und verfehlt damit die Erwartungen der Analysten. Anleger reagieren dennoch positiv auf die starke Umsatzdynamik und den optimistischen Ausblick, die Aktie legt nach Veröffentlichung der Zahlen deutlich zu. Aus Investorensicht zeigt sich ein klassisches Wachstumsprofil mit steigender operativer Effizienz, aber weiterhin schwankender Gewinnqualität. Besonders die stark wachsende Nutzerbasis treibt das Geschäft – in den USA und Kanada steigt die Zahl monatlich aktiver Spieler im Jahresvergleich um 37 % auf über 278.000. Konzernchef Richard Schwartz spricht laut Unternehmensangaben von einer „außergewöhnlichen Entwicklung“ mit breiter Stärke über Regionen und Produktkategorien hinweg. Gleichzeitig signalisiert der Ausblick eine verlangsamte, aber weiterhin überdurchschnittliche Expansion: Analysten rechnen laut Marktschätzungen mit rund 16,9 % Umsatzwachstum im kommenden Jahr. Chancen ergeben sich aus der geografischen Expansion und steigenden Skaleneffekten, während regulatorische Risiken, volatile Margen und der intensiver werdende Wettbewerb im Online-Glücksspielmarkt zentrale Unsicherheitsfaktoren bleiben.

vor 2 Tagen
AndreasZ
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Rush Street Interactive (20,37%)

Rush Street Interactive: Casino-Spiele sorgen für Rekordjahr – Wachstum beschleunigt sich auf bis zu 26 %!

Rush Street Interactive (20,37%)

Rush Street Interactive (RSI) setzt klar auf eine „Casino-Frist“-Strategie und eine Bibliothek mit über 5.000 Online Casino Spielen aus mehr als 70 Spielestudios an. Abgerundet wird das Angebot auch mit Sportwetten. Durch die starke Präsenz in den USA, Kanada und Lateinamerika kann ein 164 Mrd. USD großer Markt adressiert werden. In den Vereinigten Staaten ist der iCasino-Markt gemessen an den Bruttospielerträgen der letzten 12 Monate mit 9,96 Mrd. USD fast 3,6-mal so groß wie der Sportwettenmarkt. Hinzukommt, dass der durchschnittliche Casino-Spieler branchenweit durch einen höheren Bruttospielertrag 5,6-mal wertvoller als ein reiner Sportwetten-Nutzer. Ein Unterscheidungsmerkmal bietet das noch junge Online-Poker-Angebot, das Spieler bald über 5 US-Bundesstaaten hinweg für große Turniere verbindet. Derzeit gibt es 278.000 monatlich aktive Nutzer (MAUs) in Nordamerika, zu denen 493.000 MAUs aus Lateinamerika hinzukommen. Insgesamt gab es bei Casino-Spielen in Nordamerika mit einem MAU-Wachstum von 51 % im 2. Quartal den zweithöchsten Anstieg in 4,5 Jahren. Zudem dürfte eine kurzfristige Steuerbelastung auf Einzahlungen in Kolumbien im Jahr 2026 beseitigt werden. Geplant ist bis zum Quartalsende außerdem der Marktstart in Alberta (Kanada). Die Experten von Citizens stufen die Aktie nach den gerade verkündeten Rekordzahlen mit einem Kursziel von 24 USD von „Market Perform“ auf „Outperform“ hoch und spricht von einem der widerstandsfähigsten Geschäftsmodelle im Online-Gaming-Bereich mit einem vorteilhaften Produktmix und einer breiten geografischen Präsenz. Gemessen am Gesamtumsatz ist das Unternehmen einer der „größten Profiteure einer Legalisierung von Online-Glücksspielen“. Needham ist mit einer Anhebung von 23 auf 25 USD (Buy) sogar noch optimistischer. Nach einem Rekordjahr mit einem Umsatzplus von 23 % soll sich das Wachstum im Fiskaljahr 2026 auf 21 bis 26 % beschleunigen.

vor 2 Tagen
Andreas H
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Lincoln Educational Services Corp (4,33%)

Lincoln Educational Services eröffnet einen neuen Campus in Houston - Aktie mit neuem Allzeithoch!

Lincoln Educational Services Corp (4,33%)

Lincoln Educational Services bietet Weiterbildungsmöglichkeiten für High-School-Absolventen und berufstätige Erwachsene in den Vereinigten Staaten an, darunter Fachhandwerksprogramme zum Elektriker oder KFZ-Mechaniker. Dabei wird das Wachstum durch den Arbeitskräftemangel und den Bedarf an Nachwuchs im Handwerk getrieben. Mit der Eröffnung eines neuen Campus am 18. Februar 2026 in Houston und der Expansion nach Levittown in Pennsylvania bringt man in wirtschaftlich starke, aber im Bereich der Fachausbildung unterversorgte Metropolregionen ein, was dem Unternehmen neue, langfristige Einnahmequellen bringt. Am 17. Februar hat das Unternehmen angekündigt, die Zahlen für das 4. Quartal am 23. Februar veröffentlichen zu wollen. Die Analysten rechnen hier mit einem Gewinn pro Aktie von 0,42 USD. Das würde einem starken Wachstum von über 35 % im Vergleich zum Vorjahresquartal entsprechen. Auch beim Umsatz wird dank der wachsenden Schülerzahlen ein solides, zweistelliges Plus erwartet. In Erwartung, dass die Zahlen extrem stark sein werden, kann hier auf einen weiteren Updrift über die nächsten Tage Richtung 35 USD spekuliert werden. (LINC)

vor 2 Tagen
Marvin Herzberger
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Tactile Systems Technology Inc. (22,47%)

Tactile Systems Technology: Mit Rekordzahlen und 3D-Innovation soll die Patientenversorgung revolutioniert werden!

Tactile Systems Technology Inc. (22,47%)

Tactile Systems Technology (TCMD) hat sich als Medizintechnikanbieter mit dem Kernkompetenzfeld auf Entwicklung und Vertrieb von Heimtherapiesystemen für Patienten mit Lymphödemen, Lipödemen sowie chronisch venösen Insuffizienzen, spezialisiert. Interessant ist dabei, dass das Geschäftsmodell darauf ausgelegt ist, die klinische Versorgung aus dem Krankenhaus in das häusliche Umfeld zu verlagern, was sowohl die Lebensqualität der Patienten steigert als auch Kosten im Gesundheitssystem senkt. Am 17. Februar hat der Konzern den Bericht für das 4. Quartal präsentiert. Nachdem im 3. Quartal noch ein Umsatzwachstum um 17,3 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ausgewiesen werden konnte, hat sich das Wachstum im 4. Quartal auf 21 % beschleunigt. Hierdurch wurde der Umsatz auf 103,595 Mio. USD gesteigert und beim EPS gab es einen Anstieg um 15 % auf 0,46 USD. Besonders hervorzuheben ist hierbei die starke Performance sowohl im Lymphödem-Segment als auch im Bereich der Atemwegstherapien, wobei letzterer ein überproportionales Wachstum verzeichnete. Die Analysten hatten für das 4. Quartal derweil nur mit einem Umsatz in Höhe von 93,80 Mio. USD und EPS in Höhe von 0,44 USD gerechnet. Für das Geschäftsjahr 2026 wurde eine klare Wachstumsstrategie veröffentlicht, welche allerdings auch regulatorische Vorgaben berücksichtigt. So soll ein Gesamtumsatz in der Spanne von 357 Mio. bis 365 Mio. USD erreicht werden, was einem organischen Wachstum von etwa 8 % bis 11 % entspricht. Das bereinigte EBITDA wird zwischen 49 Mio. und 51 Mio. USD erwartet, was eine fortgesetzte operative Hebelwirkung signalisiert. Aus Unternehmensperspektive ist hierbei besonders der Umgang mit den neuen Medicare-Anforderungen zur Vorabgenehmigung (Prior Authorization) relevant, die ab April 2026 greifen. Das Management hat diese potenzielle administrative Hürde proaktiv in die Prognose eingepreist.

17. Februar 2026
Leonid Kulikov
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Tripadvisor Inc. (-0,62%)

Tripadvisor (TRIP) – Die Online-Reiseplattform gerät unter Druck: Aktivist Starboard fordert radikalen Umbau nach schwachen Zahlen!

Tripadvisor Inc. (-0,62%)

Beim US-Reiseportal Tripadvisor spitzt sich die Lage zu: Der aktivistische Investor Starboard Value baut laut Berichten eine Beteiligung von mehr als 9 % auf und drängt nun auf einen umfassenden Umbau des Verwaltungsrats. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf ein Schreiben des Investors berichtet, bereitet Starboard sogar vor, eine Mehrheitsliste eigener Kandidaten für das Board zu nominieren. Der Vorstoß gilt als deutliches Zeichen wachsender Ungeduld: Seit dem Einstieg im Sommer 2025 hat sich die Aktie nach anfänglichem Kursschub nahezu halbiert. Belastet wird die Bewertung unter anderem durch schwache Geschäftszahlen und die zunehmende Sorge, dass KI-gestützte Such- und Buchungslösungen den Website-Traffic unter Druck setzen könnten. Starboard argumentiert zudem, das Unternehmen werde im Vergleich zu Wettbewerbern wie Airbnb, Expedia oder Booking deutlich niedriger bewertet und sollte daher strategische Optionen prüfen – darunter einen Verkauf der Restaurantplattform TheFork oder sogar eine vollständige Veräußerung des Konzerns. Die operative Entwicklung liefert zusätzlichen Zündstoff für den Konflikt. Im vierten Quartal 2025 stagniert der Umsatz bei 411 Mio. USD und signalisiert eine deutliche Wachstumsabkühlung. Gleichzeitig verschlechtert sich die Profitabilität erheblich. Besonders kritisch sehen Anleger den negativen operativen Cashflow von 103 Mio. USD sowie einen Free-Cashflow von minus 122 Mio. USD. Zwar wächst das Segment „Erlebnisse“ zweistellig und entwickelt sich zum wichtigsten Ergebnistreiber, doch das klassische Hotelgeschäft schrumpft deutlich. Parallel reagiert das Management mit Kostensenkungen und Stellenabbau sowie einer strategischen Neuausrichtung auf ein stärker KI-getriebenes Geschäftsmodell. Dennoch bleibt die Visibilität gering – ein konkreter Ausblick für das laufende Geschäftsjahr fehlt. Für Investoren entsteht damit eine klassische Sondersituation: Aktivistischer Druck kann Wert freisetzen, gleichzeitig erhöht sich die strategische Unsicherheit erheblich.

17. Februar 2026
Marvin Herzberger
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Genmab AS (1,85%)

Genmab A/S: Analysten reagieren positiv auf den Abschluss der Merus-Übernahme

Genmab AS (1,85%)

Genmab A/S ist ein Pharmaunternehmen, welches als hochspezialisierte Innovationsschmiede für Antikörpertherapien agiert, die das menschliche Immunsystem gezielt gegen Krebs mobilisieren. Der Kern des Geschäftsmodells basiert auf proprietären Technologieplattformen wie "DuoBody" und "HexaBody", die es ermöglichen, bispezifische Antikörper zu entwickeln, die gleichzeitig an zwei verschiedene Zielmoleküle binden können. Der Konzern wandelt sich von einem Forschungslabor, das seine Erfindungen frühzeitig auslizenziert und von Lizenzgebühren lebt, hin zu einem vollintegrierten Biotechnologiekonzern, der seine Medikamente selbst vermarktet. Diese Transformation zielt darauf ab, die volle Wertschöpfungskette im Haus zu behalten und somit langfristig deutlich höhere Margen zu erzielen. Der Jahresbeginn 2026 steht ganz im Zeichen der aggressiven Portfolio-Erweiterung, die durch die nun abgeschlossene Übernahme des niederländischen Biotech-Unternehmens Merus N.V. definiert wird. In den jüngsten Pressemitteilungen kristallisierte sich heraus, dass die Integration dieser 8-Milliarden-Dollar-Akquisition schneller und reibungsloser verläuft als ursprünglich vom Markt erwartet. Mit diesem Zukauf hat Genmab sein Lösungsangebot für Patienten massiv erweitert, insbesondere durch das Krebsmedikament Petosemtamab. Dieses Präparat adressiert Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren, eine Indikation mit hohem medizinischen Bedarf, und ergänzt das bestehende Portfolio um das eigene Lymphom-Medikament Epkinly (Tepkinly in Europa) perfekt. Für den Kunden bietet Genmab nun ein breiteres Arsenal an präzisen Immuntherapien für sowohl flüssige als auch feste Tumore an, was die Abhängigkeit von einzelnen Produkten drastisch reduziert. Jefferies hat hierauf reagiert, indem die Einschätzung am 17. Februar auf "Buy" mit einem Kursziel von 2.650 DKK wieder aufgenommen wurde.

17. Februar 2026
AndreasZ
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Digi International Inc. (-0,39%)

Digi International: IIoT-Spezialist beschleunigt Wachstum auf 18 % - Particle verstärkt Edge-to-Cloud!

Digi International Inc. (-0,39%)

Digi International (DGII) hat sich im Wachstumsmarkt Industrial Internet of Things (IIoT) als ein führender Anbieter für die Vernetzung kritischer Infrastrukturen positioniert. Das Geschäftsmodell befasst sich mit der intelligenten Verknüpfung von Industrieanlagen, medizinische Geräten und Transportnetzwerken. Geliefert werden mitunter Hardwareprodukte wie Router, Gateways, Funkmodule bis hin zu Konsolenservern für die Steuerung von Servern in Rechenzentren im Falle eines Netzwerkausfalls. Immer stärker wird der Fokus jedoch auf hochmargige Softwarelösungen und verwaltete Dienste gerichtet. Mit SmartSense ONE können Kunden im Lebensmittel- oder Pharmabereich ein IoT Sensing-as-a-Service-Modell nutzen, um Kühlketten mit Sensoren und Softwarelösungen zu überwachen. Die Übernahme von Particle Industries liefert nun neue Embedded-as-a-Service-Lösungen, über die sich Digi International vom reinen Hardwareverkäufer zum Komplettanbieter wandelt. Particle liefert KI-Prozessoren und eine Edge-to-Cloud-Plattform, um vernetzte Geräte einfacher und schneller zu skalieren. Die jährlich wiederkehrenden Einnahmen (ARR) sollen durch den Kauf im entsprechenden Segment „IoT Products and Services“ sofort um über 60 % bzw. rund 20 Mio. USD steigen. Im 1. Quartal beschleunigte sich das Gesamtumsatzwachstum von knapp 9 % auf fast 18 %. Die jährlich wiederkehrenden Einnahmen stiegen getrieben von beiden Segmenten um 31 % auf einen neuen Höchststand von 157 Mio. USD an, womit es nun fünf Quartale in Folge zweistellige Wachstumsraten gab. Bis 2028 soll ein ARR-Anstieg auf 200 Mio. USD gelingen. Ebenso hoch soll dann das bereinigte EBITDA ausfallen, das ebenfalls Quartalsrekord verzeichnete. Die Aktie startet nun den Breakoutversuch auf ein neues Allzeithoch.

16. Februar 2026
Andreas H
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CME GROUP INC. (0,45%)

Warum ich mir bei der CME Group einen Kursrücksetzer wünsche!

CME GROUP INC. (0,45%)

Die CME Group ist meiner Meinung nach eines der qualitativ hochwertigsten Unternehmen im Finanzsektor, weshalb ich die Aktie auch in meinem Depot halte. Das Unternehmen ist der weltweit größte Marktplatz für Derivate. Im Börsengeschäft ist Liquidität alles. Händler gehen dorthin, wo die meisten anderen Händler sind, um die besten Preise zu bekommen. Dabei dominiert CME verschiedene Nischen, darunter Zins-Futures oder Agrar-Rohstoffe, fast vollständig. Und so ist es für Wettbewerber extrem schwer, dieses Volumen an sich zu reißen. Selbst wenn eine andere Börse günstigere Gebühren anbietet, bleiben die Kunden bei der CME, weil dort die Liquidität und damit die Ausführungssicherheit am höchsten ist. Das macht das Geschäftsmodell sehr stabil. Die guten Nachrichten reißen bei CME aktuell nicht ab. Am 27. Januar wurde über neue Rekorde bei gehandelten Kontrakten auf Edelmetalle berichtet. Am 11. Februar wurde berichtet, dass man an einem neuen Terminkontrakt im Bereich Seltene Erden arbeitet, während am 13. Februar die Nachricht kam, dass man bei Event-Kontrakten seit Einführung im Dezember einen neuen Meilenstein von 100 Millionen gehandelten Kontrakten erreicht habe. Ich würde die Aktie gerne immer weiter nachkaufen. Leider liegt die Bewertung beim KGV, KUV oder KBV aktuell recht weit über dem Durchschnitt. Da ein großer Teil der Attraktivität der CME Group in der jährlichen Sonderdividende liegt, bestimmt der Einstiegskurs massiv die persönliche Rendite. Im März wird eine Spezialdividende von 6,15 USD ausgeschüttet. Damit dürfte die gesamte Dividende im laufenden Jahr auf 11,35 USD ansteigen. Beim aktuellen Kurs von 303 USD beträgt die Dividendenrendite 3,7 %. Aber Rücksetzer wird es wieder geben, zum Beispiel wenn an den Märken die Volatilität wieder nachlässt. Dann kann die Dividendenrendite sehr schnell wieder auf 4,5 % steigen. Und das ist dann der ideale Zeitpunkt, um CME günstig einzusammeln.

16. Februar 2026
Leonid Kulikov
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Palantir Technologies Inc. (0,62%)

Palantir Technologies (PLTR) – US-Datenanalyse- und KI-Spezialist trotzt Burry-Skepsis: Analysten bleiben trotz Kursschwankungen optimistisch!

Palantir Technologies Inc. (0,62%)

Die Aktie von Palantir Technologies gerät kurzfristig unter Druck, nachdem Starinvestor Michael Burry mit einer vagen formulierten kritischen Einschätzung für Nervosität am Markt sorgt. Sein Hinweis auf eine laufende Analyse des Unternehmens löst Spekulationen über Bewertung, Vertragsrisiken oder mögliche strategische Schritte aus – konkrete Details nennt er jedoch nicht. Die Unsicherheit reicht aus, um die Aktie zeitweise deutlich zu belasten, obwohl das Unternehmen parallel operative Fortschritte meldet, darunter erweiterte Sicherheitsfreigaben der Defense Information Systems Agency für Cloud- und Edge-Implementierungen seiner Plattformen. Diese Genehmigungen erweitern die Einsatzmöglichkeiten der Technologie im Regierungsumfeld erheblich. Mehrere Analysten zeigen sich dennoch unbeeindruckt von der neuen Skepsis. Experten von D.A. Davidson erklären, die vorgebrachten Argumente lieferten keinen Anlass, ihre positive Einschätzung zu revidieren. Zwar befinde sich der KI-Markt insgesamt noch in einer frühen Entwicklungsphase und müsse seinen wirtschaftlichen Mehrwert erst breiter unter Beweis stellen – Palantir gehöre jedoch zu den wenigen Softwareanbietern, die bereits messbare Ergebnisse in geschäftskritischen Anwendungen liefern. Für Anleger entsteht damit ein gemischtes Bild: kurzfristige Volatilität durch prominente Kritik einerseits, strukturelle Wachstumschancen durch wachsende Nachfrage nach einsatzbereiter KI andererseits. Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält das Unternehmen durch seine Rolle in sicherheitsrelevanten Projekten und Kooperationen mit KI-Anbietern wie Anthropic im Umfeld von Anwendungen des U.S. Department of Defense – ein Feld mit großem Auftragsvolumen, aber auch politischen und regulatorischen Risiken. Laut einem Bericht des The Wall Street Journal wurde das KI-Modell Claude des Unternehmens Anthropic bei einer US-Militäroperation zur Festnahme des ehemaligen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro eingesetzt. Mit der Mission verbundene Luftangriffe auf Ziele in Caracas sollen im vergangenen Monat erfolgt sein, wobei Claude über die Partnerschaft mit Palantir Technologies in den operativen Kontext gelangt sein soll.

16. Februar 2026
Marvin Herzberger
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ACS, Actividades de Construccion y Servicios S.A. (3,10%)

ACS: Jefferies hebt die Einschätzung und das Kursziel wird verdoppelt!

ACS, Actividades de Construccion y Servicios S.A. (3,10%)

Die ACS sieht sich als integrierter Entwickler und Betreiber von „Next-Generation“-Infrastruktur. Im Kern des Geschäftsmodells steht die Fähigkeit, die gesamte Wertschöpfungskette abzubilden, die von der Planung und Finanzierung über den Bau bis hin zum langfristigen Betrieb und der Instandhaltung reicht. Diese Strategie zielt darauf ab, die Volatilität des reinen Baugeschäfts durch stabile, wiederkehrende Cashflows aus Konzessionen und Services zu glätten. Der Konzern hat seine Struktur vereinfacht und konzentriert sich auf Nordamerika (insbesondere durch die Tochter Turner), den asiatisch-pazifischen Raum (durch CIMIC) und Europa (durch HOCHTIEF und Dragados). ACS expandiert gezielt in wachstumsstarke Nischen wie digitale Infrastruktur, Energiewende und High-Tech-Gebäude, anstatt nur klassische Tiefbauprojekte zu verfolgen. Der Konzern bietet seinen Klienten keine Standardbauten, sondern fungiert als Partner für kritische Infrastruktur. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist die im Februar 2026 bekannt gegebene Beteiligung der Tochter Turner am Bau eines 10 Mrd. USD schweren Rechenzentrum-Campus für Meta in Indiana. Die Aktie befindet sich in einem stabilen Aufwärtstrend und notiert am Allzeithoch. Support gibt es am 16. Februar durch die Experten. Jefferies hat die Einschätzung von "Hold" auf "Buy" und das Ziel von 53,10 auf 116,00 Euro angehoben. Der Analyst Graham Hunt verweist als Haupttreiber auf die Data Center Pipeline. Da der Bedarf durch KI-Anwendungen massiv steigt (das Management erwartet bis 2035 eine Kapazitätssteigerung um das 15-fache), wird hier enormes Wachstumspotenzial gesehen. Es gibt auch wachsende Chancen bei sogenannten „Express Lane“-Entwicklungen in den USA, einem Kernmarkt für ACS.

16. Februar 2026
AndreasZ
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Motorola Solutions Inc. (0,39%)

Motorola Solutions: Rekordauftragsbestand und neue KI-Funktionen für den gesamten Notruf-Workflow!

Motorola Solutions Inc. (0,39%)

Motorola Solutions (MSI) ist als Sicherheitsanbieter bekannt für Funkgeräte, Funknetze, Körperkameras bis hin zu KI-Videoüberwachung und Zutrittskontrollsystemen. APX NEXT ist das Flaggschiff-Funkgerät, das bereits 200.000 Abonnenten für smarte Funktionen erreicht. 300.000 Abonnenten sollen es bis Ende 2026 sein. In Kombination dazu liefert SVX mit bereits über 15.000 verkauften Einheiten in etwa 10 Monaten ein All-in-One-Gerät mit integrierter Bodycam, externem Lautsprechermikrofon und KI-Funktionen. Am 28. Januar neu vorgestellte „Assist Suites“ können die Berichterstellung nach dem Einsatz von 1 Stunde auf 15 Minuten verkürzen oder die Schwärzungszeit von mobilen Videoaufnahmen von 35 Stunden auf eine Stunde reduzieren. Mit 99 USD im Monat pro Nutzer sind die Angebote günstiger als bei vielen Mitbewerbern. Auch zwei Drittel sämtlicher US-Einsatzzentralen nutzen bereits die angebotenen Softwarelösungen, wo die neue „Dispatcher Assist Suite“ mit zusätzlichen KI-Features für wertvolle Zeiteinsparungen sorgen kann. Ein wichtiger strategischer Schachzug ist auch die im August 2025 abgeschlossene Übernahme von Silvius Technologies für den Verteidigungsmarkt. Es gibt eine hohe Nachfrage nach softwaredefinierten Mobile-Ad-hoc-Netzwerken (MANET), die ohne feste Infrastruktur funktionieren und sich selbstständig zu stabilen Mesh-Netzwerken verbinden. Damit können etwa unbemannte Drohnen in gestörten Umgebungen sicher kommunizieren. Der Silvius-Umsatzbeitrag soll im Jahr 2026 mit 675 Mio. USD um 75 Mio. USD höher ausfallen als bisher geplant. Die Dauerläuferaktie lieferte in den letzten 10 Jahren eine durchschnittliche Jahresperformance von rund knapp 21 %. Die seit November 2024 laufende Konsolidierung könnte nun mit Rekorden beim Umsatz in beiden Segmenten, Nettogewinn, Cashflow sowie 15,7 Mrd. USD großen Auftragsbestand beendet sein.

13. Februar 2026
Leonid Kulikov
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Roku Inc. (14,97%)

Roku (ROKU) – Der Streaming-Plattformbetreiber überzeugt mit Gewinnsprung und steigenden Kurszielen der Analysten!

Roku Inc. (14,97%)

Die Aktie von Roku legt nach der Vorlage starker Quartalszahlen deutlich zu und rückt für viele Analysten wieder stärker in den Fokus. An der Wall Street wächst entsprechend die Zuversicht. Das Analysehaus Seaport Research Partners hebt sein Kursziel laut Medienberichten auf 130 USD an und begründet dies mit einer überraschend starken Prognose für das laufende Jahr. Rückenwind erwarten Beobachter vor allem durch steigende Werbeausgaben sowie die wachsende Bedeutung von Live-Sportübertragungen im Streaming-Geschäft – etwa rund um Großereignisse wie die Olympische Spiele oder die FIFA World Cup. Auch Analysten von William Blair sehen Fortschritte, insbesondere beim Ausbau der Abonnements und der Verbreitung der Geräteplattform. Für Anleger eröffnet sich damit eine klare Wachstumsstory – allerdings bleibt das Geschäftsmodell stark von Werbekonjunktur und Nutzerwachstum abhängig, während der Wettbewerb im Streaming-Ökosystem intensiv bleibt. Roku positioniert sich als zentrale Schnittstelle zwischen Zuschauern, Inhalteanbietern und Werbetreibenden. Das Unternehmen produziert Streaming-Hardware und lizenziert sein Betriebssystem an TV-Hersteller, wodurch Nutzer Zugang zu Diensten wie Netflix oder Angeboten von Comcast erhalten. Den größten Teil seiner Einnahmen erzielt Roku über die Plattform selbst – etwa durch Werbung, Umsatzbeteiligungen an Abonnements und Streaming-Distribution. Profiteur ist das Unternehmen vor allem vom strukturellen Wandel weg vom klassischen linearen Fernsehen hin zu internetbasierten Angeboten. Steigende Streaming-Nutzungszeiten, wachsende Werbebudgets im Connected-TV-Segment und die zunehmende Monetarisierung von Live-Inhalten bilden dabei zentrale Wachstumstreiber – gleichzeitig bleibt entscheidend, ob Roku seine starke Plattformposition langfristig gegen große Technologie- und Medienkonzerne verteidigen kann.

13. Februar 2026
Andreas H
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US Foods Holding Corp. (-0,86%)

US Foods Holdings überzeugt mit starken Quartalszahlen— Aktie mit neuem Allzeithoch!

US Foods Holding Corp. (-0,86%)

US Foods Holdings ist ein US-Lebensmittelhändler, der sich auf die Distribution von Lebensmitteln und Non-Food-Produkten an Foodservice-Kunden spezialisiert hat. Das Unternehmen bietet eine umfassende Palette von E-Commerce-, Technologie- und Geschäftslösungen an. Am 12. Januar hatte das Unternehmen die zuletzt nach oben angepasste Jahresprognose bestätigt, wobei man hier von einem EPS von 3,91 bis 3,97 USD (zuvor: 3,76 bis 3,88 USD) ausging. Am 12. Februar folgten dann die Zahlen zum 4. Quartal, die äußerst stark waren. Besonders gut gefällt mir, dass durch Effizienzmaßnahmen wie das KI-basierte Routingsystem „Descartes“ Einsparungen im Wareneinkauf von über 150 Mio. USD erzielte wurden, wodurch die EBITDA-Marge um 35 Basispunkte auf 5,0 % gesteigert wurde. Für 2026 erwartet das Management ein EBITDA-Wachstum von 9% bis 13%, was deutlich über dem erwarteten Umsatzwachstum von 4 % bis 6 % liegt. Dies liegt auch daran, dass das Unternehmen besonders stark dort wächst, wo die Margen am höchsten sind: bei unabhängigen Restaurants. Die Aktie konnte nach den Zahlen auf ein neues Allzeithoch ausbrechen, wobei man nun hier auf die Trendfolge mit Ziel von 110 USD spekulieren kann. (USFD)

13. Februar 2026
Marvin Herzberger
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Reddit Inc. (0,87%)

Reddit: KI-Sorgen belasten den Aktienkurs - Direktorin nutzt die Kursschwäche für ein Investment im Umfang von 7,48 Mio. USD

Reddit Inc. (0,87%)

Reddit Inc. (RDDT) monetarisiert die Aufmerksamkeit der Nutzer u.a. durch kontextbezogene Werbung. Mit der Einführung von KI-gestützten Werbetools wie "Reddit Max" und "Conversation Ads" hat der Konzern seine Lösungen für Geschäftskunden massiv erweitert. Diese Tools nutzen maschinelles Lernen, um Anzeigen automatisiert in den relevantesten Konversationen zu platzieren, was die Effizienz für Werbetreibende, insbesondere im unteren Bereich des Verkaufstrichters (Lower Funnel), deutlich gesteigert hat. Neben dem Werbegeschäft hat sich die Datenlizenzierung als zweites Standbein etabliert. Hierbei verkauft Reddit den Zugriff auf seine gewaltige Datenbank an authentischen menschlichen Konversationen an KI-Unternehmen wie Google und OpenAI, um deren Sprachmodelle zu trainieren, was die Plattform zu einem zentralen Akteur in der KI-Infrastruktur macht. Der Bericht zum 4. Quartal war jüngst besser ausgefallen, als von den Analysten erwartet. Ein wesentlicher Treiber des Wachstums war die Zunahme der täglich aktiven Nutzer (DAUq) um 19 % auf 121,4 Millionen, wobei internationale Märkte durch neue KI-Übersetzungsfunktionen überproportional zum Wachstum beitrugen. Trotz der starken Zahlen reagierte der Markt zunächst volatil, da das Unternehmen ankündigte, künftig nicht mehr detailliert zwischen eingeloggten und nicht-eingeloggten Nutzern zu unterscheiden, was kurzfristig Fragen zur Datentransparenz aufwarf, die fundamentale Stärke der Zahlen jedoch nicht schmälert. Das Management hat mit einem Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 1 Mrd. USD ein starkes Signal der Zuversicht an die Anleger gesendet. Direktorin Sarah E. Farrell scheint ebenfalls von den Perspektiven überzeugt zu sein. Sie kaufte am 10. Februar und 11. Februar Aktien zu Stückpreisen zwischen 139,27 USD und 149,52 USD für insgesamt 7.482.139 USD. Ihr Aktienbestand ist dadurch auf 50.500 Aktien angestiegen.

13. Februar 2026
Jörg Meyer
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Safran S.A. (6,92%)

Safran begeistert mit dem 2026er Ausblick und erhöht die Guidance bis 2028. Die Aktie hebt zur Trendfolge ab!

Safran S.A. (6,92%)

Die Aktie von Safran hat sehr gute Chancen die Trendfolge einzuleiten und auf das 52-Wochenhoch auszubrechen. Neben einem guten Ausblick auf das neue Geschäftsjahr wurde die mittelfristige Prognose bis 2028 erhöht! Ein Champion der Lüfte: Das Fundament von Safran Safran ist ein technologisches Rückgrat der globalen Luftfahrt. Als weltweit führender Akteur in den Bereichen Antrieb, Ausstattung und Verteidigung ist Safran in nahezu jedem bedeutenden Flugzeugprogramm vertreten. Besonders hervorzuheben ist das LEAP-Triebwerk (produziert im Joint Venture CFM International), das die Kurz- und Mittelstreckenflotten von Airbus und Boeing antreibt. Doch auch im Verteidigungssektor glänzt Safran, insbesondere durch die Triebwerke und Systeme für den Kampfflieger Rafale, der international eine enorme Nachfrage erfährt. Rekordjahr 2025 und glänzende Aussichten Das Geschäftsjahr 2025 markiert einen Meilenstein in der Konzerngeschichte. Mit einem Umsatzplus von 15 % auf rund 31,3 Milliarden Euro und einem operativen Gewinn von 5,2 Milliarden Euro (+26 %) demonstriert Safran eine beeindruckende Skalierbarkeit. Die operative Marge kletterte auf starke 16,6 %. CEO Olivier Andriès spricht zu Recht von einem „herausragenden Jahr“, getragen von einem boomenden Aftermarket-Geschäft und einer erstarkten Verteidigungssparte. Der Ausblick ist ebenso euphorisch. Für 2026 visiert der Konzern einen operativen Gewinn zwischen 6,1 und 6,2 Milliarden Euro an, während die langfristigen Ziele für 2028 aufgrund der starken Dynamik bereits nach oben korrigiert wurden. Im Zeitraum 2024 bis 2028 soll der Umsatz um 10 % (vorher Anstieg im hohen einstelligen Prozentbereich) expandieren. Der operative Gewinn soll nun auf 7 bis 7,5 Milliarden Euro (vorher 6 bis 6,5 Milliarden Euro) klettern. JPMorgan sieht Raum bis 375 Euro Die US-Bank JPMorgan hat ihre Einstufung für Safran auf Übergewichten belassen und sieht ein Kursziel von 375 Euro. Analyst David Perry betont in seiner jüngsten Studie, dass Safran nach diesem soliden Bericht und dem optimistischen Ausblick weiter steigen dürfte. Für die Aktie ist damit die Chance zur Trendfolge gegeben auch, wenn die Bewertung mit einem 30er KGV nicht günstig ist. Doch derzeit sind Old Economy-Werte gefragt.

13. Februar 2026
AndreasZ
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Arista Networks Inc. (12,42%)

Arista Networks hebt Wachstumsprognose auf 25 % an – KI-Erlöse sollen sich 2026 mehr als verdoppeln!

Arista Networks Inc. (12,42%)

Arista Networks (ANET) will mit offenen Ethernet-Technologien den Goldstandard für die Vernetzung von KI-Clustern in Rechenzentren setzen. Mit über 150 Mio. ausgelieferten Ports und erstmals einem Quartals-Nettogewinn von über 1 Mrd. USD verweist CEO auf bedeutende Meilensteine. Die Großkunden Meta und Microsoft sind allein für 42 % sämtlicher Erlöse verantwortlich, wo sich massive Anhebungen der KI-Investitionsausgaben positiv bemerkbar machen. Die Kundenkonzentration soll sich 2026 mit ein bis zwei neuen Kunden mit einem Umsatzanteil von über 10 % verbessern. Die Umsatzprognose im gesamten KI-Rechenzentrums-Netzwerkgeschäft wurde für das Jahr 2026 nun von 2,75 Mrd. auf 3,25 Mrd. USD angehoben, was ggü. dem Vorjahr mehr als einer Verdoppelung entspricht. Auch das Umsatzziel mit Campus-Kunden von 1,25 Mrd. USD wurde bestätigt, wo die VeloCloud-Übernahme die Wachstumschancen verbessert. Ab 2027 könnten dann auch erste Produktverkäufe im Zuge der ESUN-Initiative (Ethernet for Scale-Up Networks) für die Hochgeschwindigkeits-Kommunikation zwischen GPUs innerhalb eines Racks für erste Erlöse sorgen. Hier greift Arista den proprietären NVLink-Standard von NVIDIA an. Eine von ursprünglich 20 % auf 25 % angehobene Umsatzprognose für das Fiskaljahr 2026 mit 11,25 Mrd. USD (Konsens: 10,9 Mrd. USD) zeigt auf, dass eine oft befürchtete Wachstumsverlangsamung nicht in Sicht ist. Die Aktie notiert vorbörslich über 10 % höher und könnte nun wieder das Allzeithoch ansteuern.

12. Februar 2026
Marvin Herzberger
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Commerzbank AG (3,59%)

Commerzbank AG: Insider greifen nach der Präsentation der vorläufigen Zahlen für 2025 zu - Käufe summieren sich auf 1,13 Mio. Euro

Commerzbank AG (3,59%)

Die Commerzbank hat sich unter der Führung von CEO Bettina Orlopp und ihrer Strategie „Momentum“ als hochprofitabler, eigenständiger Akteur im deutschen Bankenmarkt etabliert. Die jüngst veröffentlichten vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 belegen, dass die Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Ertragsoptimierung ihre Wirkung entfalten. Mit einem operativen Ergebnis von rund 4,5 Mrd. Euro erzielte der Konzern das beste operative Resultat seiner Geschichte. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 gibt sich der Konzernvorstand äußerst zuversichtlich und hat die Gewinnprognose angehoben: Man erwartet nun ein Konzernergebnis, das deutlich über dem ursprünglichen Ziel von 3,2 Mrd. Euro liegt. Aufgrund der starken Bilanzqualität und des soliden Nettogewinns von über 2,6 Mrd. Euro im abgelaufenen Jahr plant der Vorstand eine signifikante Erhöhung der Dividende auf 1,10 Euro je Aktie. Ergänzend dazu wurde auch ein weiteres Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 540 Mio. Euro beschlossen, das bis Ende März 2026 abgeschlossen sein soll. Insgesamt summieren sich die Ausschüttungen für das Jahr 2025 auf rund 2,7 Mrd. Euro, was einer Ausschüttungsquote von praktisch 100 % des bereinigten Ergebnisses entspricht. Diese aggressive Capital-Return-Politik unterstreicht den Anspruch des Managements, den Unternehmenswert konsequent zu steigern und Investoren direkt am operativen Erfolg teilhaben zu lassen. Neben der Präsentation der Zahlen wurden am 11. Februar zahlreiche Insiderkäufe zu Stückpreisen zwischen 33,48 und 35,86 Euro gemeldet, welche sich auf über 1,13 Mio. Euro summieren. Diese Käufe stellen ein starkes Vertrauenssignal der Führungsriege des Konzerns dar.

12. Februar 2026
Andreas H
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Peabody Energy Corp. (4,22%)

Darum denke ich, dass man jetzt auf die Aktie von Peabody Energy setzen kann!

Peabody Energy Corp. (4,22%)

Peabody Energy betreibt Kohleminen in den USA und Australien und hat sich auf den Abbau von thermischer Kohle für die Stromerzeugung sowie metallurgischer Kohle für die Stahlherstellung fokussiert. Dabei steht das Unternehmen aktuell im Zentrum einer massiven industriepolitischen Kehrtwende in den USA. Am 11. Februar hat US-Präsident Trump eine Verordnung unterzeichnet, die darauf abzielt, die US-Kohleindustrie anzukurbeln, und verpflichtete die Bundesregierung, langfristige Vereinbarungen zum Kauf von mit Kohle erzeugtem Strom zu treffen. Trump kündigte außerdem an, dass das Energieministerium sechs Kohlekraftwerke in Kentucky, North Carolina, Ohio, Virginia und West Virginia mit insgesamt 175 Mio. USD für die Modernisierung ihrer Anlagen unterstützen wird. Für Produzenten wie Peabody bedeutet das eine stabile, staatlich garantierte Grundlastnachfrage und planbare Cashflows. Da Trump gleichzeitig das Energieministerium angewiesen hat, die Stilllegung von Kohlekraftwerken zu stoppen, dürfte die Abnehmerstruktur für Peabodys thermische Kohle nun sogar ausgebaut werden. Die Verordnung sieht zudem vor, Kohle verstärkt für energieintensive KI-Rechenzentren zu nutzen – ein Wachstumsmarkt, den man zuvor eher im Bereich der Erneuerbaren sah. Übrigens hat Peabody gerade erst solide Quartalszahlen vorgelegt und die Gewinnprognosen mit einem EPS von 0,08 USD übertroffen. Mit Peabody Energy kann man jetzt auf die energiepolitische Renaissance der USA unter Trump setzen. Die Aktie könnte mit dem Ausbruch aus der Base bei 39 USD die Trendfolge wieder aufnehmen. (BTU)

12. Februar 2026
AndreasZ
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Cognex Corp. (19,95%)

Cognex mit KI-Offensive für industrielle Bildverarbeitung – 4. Quartal sorgt für Kurssprung von 20 %!

Cognex Corp. (19,95%)

Cognex (CGNX) soll laut CEO Matthew Moschner zum „führenden Anbieter von KI-Technologie für industrielle Bildverarbeitungsanwendungen werden“. Das Geschäftsmodell basiert auf der Entwicklung und dem Verkauf von Hardware und Software, die in der Fertigungs- und Logistikautomatisierung eingesetzt werden, um Teile zu prüfen, zu identifizieren und Roboter zu führen. Die Integration von Software und KI sorgt für hohe Margen. Allein im Jahr 2025 wurden 9.000 neue Kunden gewonnen. Die Cloudplattform OneVision kann die Entwicklung von Bildverarbeitungsanwendungen von Monaten auf Minuten verkürzen. Neu ist seit Oktober auch die „Solutions Experience"-Produktlinie (SLX) mit anwendungsspezifischen Komplettlösungen für die Logistikbranche, die Barcode-Reading mit KI-gestützten Bildverarbeitungsaufgaben in einem Gerät vereint. Das 4. Quartal überzeugte mit einem Umsatzplus von 10 % und einer Nettogewinnsteigerung von 35 %. Als nächster Meilenstein wird bis Ende 2026 eine bereinigte EBITDA-Marge von 25 % angestrebt, nachdem die Marge von über 20 % mit einem Anstieg von 360 Basispunkten auf 20,7 % früher als geplant erreicht wurde. Deutlich besser als erwartet fällt nun die Umsatzprognose für das 1. Quartal mit 235 bis 255 Mio. USD (Konsens: 228,4 Mio. USD) aus. Zudem soll der Nettogewinn zw. 0,22 und 0,26 USD je Aktie (Konsens: 0,19 USD) betragen. Das Aktienrückkaufprogramm wurde um 500 Mio. USD aufgestockt. Die Akite könnte den Breakoutversuch auf ein neues Jahreshoch starten.

11. Februar 2026
Jörg Meyer
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Aehr Test Systems (15,41%)

Aehr Test Systems sichert sich Hyperscaler-Großauftrag. Folgt der Chart-Ausbruch?

Aehr Test Systems (15,41%)

In der Welt der Halbleiter entscheidet oft nicht nur die Rechenleistung, sondern die Zuverlässigkeit über Erfolg oder Milliardenverluste. Aehr Test Systems hat sich auf Test and Burn-in-Lösungen spezialisiert. Dabei werden Chips unter extremen thermischen und elektrischen Bedingungen künstlich gealtert, um Produktionsfehler auszuselektieren, bevor sie in teuren Endgeräten verbaut werden. Neuer Fokus: Vom Elektroauto zum KI-Rechenzentrum CEO Gayn Erickson betonte zuletzt mehrfach, dass die Explosion der KI- und Rechenzentrumsinfrastruktur der primäre Treiber für das zukünftige Geschäft ist. Ein technologischer Schlüsselaspekt ist hier das Wafer-Level Burn-in für KI-Prozessoren. Bei modernen, hochpreisigen KI-Modulen, die Prozessoren mit HBM kombinieren, ist es wirtschaftlich essenziell, Fehler bereits auf Wafer-Ebene zu identifizieren. Nur so lässt sich verhindern, dass defekte Chips in kostspielige Substrate verbaut werden. Diese strategische Relevanz spiegelt sich in einer starken Prognose wider. Für das zweite Halbjahr 2026 erwartet Aehr Auftragseingänge zwischen 60 und 80 Millionen US-Dollar, wobei der Großteil auf KI-Prozessoren entfällt. Das Sonoma-System etabliert sich dabei zunehmend als Industriestandard für die Qualifizierung von KI-Chips. Da führende Kunden bereits Kapazitäten für die großflächige Produktion von AI ASICs angefragt haben, stehen Aehr möglicherweise Rekordaufträge ins Haus, was die Visibilität für das Geschäftsjahr 2027 massiv erhöht. Der strategische Ritterschlag durch einen Hyperscaler Wie valide diese Wachstumsversprechen sind, zeigt der heute vermeldete Großauftrag. Ein weltweit führender Hyperscaler, der eigene KI-Beschleuniger entwickelt, hat Aehr mit den Produktionstests der nächsten Chipgeneration beauftragt. Der Auftrag umfasst mehrere „Sonoma“-Systeme sowie die dazugehörigen Testmodule. Sie sind für Prozessoren mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 2.000 Watt ausgelegt und bieten eine präzise thermische Steuerung in mehreren Zonen pro Chip während des Burn-in-Prozesses. Dass der Kunde bereits für die zweite Jahreshälfte 2026 eine signifikante Ausweitung der Kapazitäten prognostiziert, unterstreicht die Marktstellung von Aehr. Folglich sollte die Aktie aus der Konsolidierung ausbrechen!

11. Februar 2026
Leonid Kulikov
Chart
Cloudflare Inc. (13,44%)

Cloudflare (NET) – Der KI-Infrastruktur-Pionier hebt Umsatzprognosen an und profitiert vom Boom des Agentic Internet!

Cloudflare Inc. (13,44%)

Cloudflare sorgt mit starken Geschäftszahlen und einem optimistischen Ausblick für deutliche Kursgewinne. Mehrere Brokerhäuser reagieren mit angehobenen Kurszielen, während der Analystenkonsens weiterhin überwiegend auf Kaufen lautet – mit einem Median-Kursziel von 245 USD. Treiber der Dynamik ist vor allem der rasant steigende Bedarf an Cloud-Infrastruktur durch Künstliche Intelligenz. CEO Matthew Prince spricht von einer grundlegenden „Neuplattformierung des Internets“, die die Nachfrage über sämtliche Cloudflare-Dienste hinweg antreibt. Besonders stark wächst laut Management der Datenverkehr durch autonome Software-Agenten, deren Nutzung im Januar allein mehr als verdoppelt hat. Diese Entwicklung verstärkt laut Prince einen positiven Netzwerkeffekt: Mehr KI-Agenten führen zu mehr Code auf der Cloudflare-Plattform, was wiederum zusätzliche Nachfrage nach Sicherheits-, Performance- und Netzwerklösungen generiert. Für Anleger ist entscheidend, dass das Unternehmen trotz kräftigen Wachstums weiterhin in einem hochkompetitiven Cloud-Umfeld agiert. Zudem liegen die Aktien nach dem starken Kursanstieg von über 83 % im Jahr 2025 bislang rund 8 % im Minus im laufenden Jahr – ein Zeichen dafür, dass die Erwartungen bereits hoch sind. Dennoch könnten steigende KI-Workloads, große Vertragsabschlüsse und strukturell wachsender Internetverkehr die Investmentstory weiter stützen. Cloudflare betreibt eine globale Cloud- und Netzwerkplattform, die Websites, Anwendungen und digitale Dienste beschleunigt, schützt und miteinander verbindet.

11. Februar 2026
AndreasZ
Chart
Lattice Semiconductor Corp. (11,77%)

Lattice Semiconductor liefert unverzichtbare „Begleit-Chips“ für KI-Rechenzenten und Physical AI!

Lattice Semiconductor Corp. (11,77%)

Lattice Semiconductor (LSCC) gilt gemessen am Auslieferungsvolumen als der weltweit führende Anbieter von energieeffizienten, programmierbaren Logikbausteinen (Low-Power-FPGAs), die nach der Fertigung für den spezifischen Einsatzzweck konfiguriert werden können. Mit geringem Energie- und Platzbedarf werden Chips für kritische Steuerungs-, Verbindungs- und Sicherheitsfunktionen bereitgestellt. Das Management spricht von wichtigen „Companion Chips“ für die Megatrends KI-Rechenzentren und Physical AI. Neue Wachstumschancen bieten etwa Robotik, Humanoide Roboter, Industrieautomatisierung und Robotaxis. Ein wichtiger Wachstumsmotor sind die Produktinnovationen rund um die Nexus- und Avant-Serie, die mit einem Rekord bei neuen Designgewinnen im Gesamtjahr 2025 um 70 % wachsen konnten. Das Kernsegment Communications & Computing konnte im letzten Quartal um 60 % wachsen. Auf Jahresbasis erreichten die Serververkäufe mit +85 % einen neuen Umsatzrekord. Positiv ist hier, dass in einem Serverrack bis zu über 50 FPGAs eingesetzt werden. Die Chip-Anzahl pro Server hat sich seit dem Jahr 2024 auf 3 verdoppelt und auch der durchschnittliche Verkaufspreis nahm von 3 auf 4 USD zu. Für 2026 ist das Segment so gut wie ausgebucht. Das Umsatzwachstum soll sich im 1. Quartal von rund 24 % auf massiv 37 % beschleunigen. Im neuen Fiskaljahr 2026 soll das Umsatzwachstum mindestens 20 % betragen, wobei neue Produkte durch den massiven Ausbau des Portfolios einen Umsatzanteil im mittleren 20 %-Bereich erreichen dürften. Die Aktie könnte nun auf ein neues Allzeithoch ausbrechen.

11. Februar 2026
Marvin Herzberger
Chart
Atoss Software SE (0,00%)

ATOSS Software: Nach Insiderkäufen vor wenigen Monaten in Höhe von über 9,4 Mio. Euro legt der Gründer und CEO nun mit weiteren Käufen in Höhe von über 7,15 Mio. Euro nach!

Atoss Software SE (0,00%)

Die ATOSS Software SE ist ein führender Anbieter von Technologie- und Beratungslösungen für professionelles Workforce Management und den bedarfsoptimierten Personaleinsatz. Das Portfolio reicht von der klassischen Arbeitszeiterfassung über die komplexe Personaleinsatzplanung bis hin zur strategischen Kapazitätsplanung. Dabei legt der Konzern seinen Fokus zunehmend auf zukunftssichere Cloud- und Subskriptionsmodelle. Durch den Einsatz dieser intelligenten Systeme hilft das Unternehmen seinen Kunden maßgeblich dabei, die Produktivität zu steigern, Personalkosten zu optimieren und gleichzeitig durch faire, transparente Dienstpläne die Zufriedenheit der gesamten Belegschaft zu erhöhen. Fundamental war der Konzern gemäß der am 30. Januar präsentierten Zahlen im Jahr 2025 solide unterwegs und auch der Ausblick wirkt konstruktiv. Dennoch haben zwischenzeitliche Befürchtungen über eine Bedrohung des Geschäftsmodells durch neue KI-Akteure den Aktienkurs jüngst belastet, wenngleich die Markteintrittsbarrieren für regulatorisch anspruchsvolle Personalsoftware extrem hoch sind und ATOSS weiterhin mit herausragender Visibilität glänzt. Bereits vor wenigen Monaten wurden Millionen-Investments beobachtet. Gründer und CEO Andreas F. J. Obereder hatte gemeldet, dass er über die AOB Invest GmbH im Zeitraum vom 27. November bis 2. Dezember zu durchschnittlichen Stückpreisen zwischen 110,00 und 115,00 Euro Aktien von ATOSS Software für insgesamt 9.425.090,90 Euro gekauft hat. Wie am 10. Februar veröffentlicht wurde, hat er auch am 5. Februar und 6. Februar über die AOB Invest GmbH wieder Aktien zu Stückpreisen zwischen durchschnittlich 86,12 Euro und 86,56 Euro gekauft. In Summe beläuft sich das neue Investment auf rund 7,15 Mio. Euro (exakt: 7.155.925,91 Euro).

10. Februar 2026
Andreas H
Chart
Ultra Clean Holdings Inc. (6,68%)

Profiteur des Wachstums bei KI-Beschleunigern: Die Aktie von Ultra Clean Holdings bricht aus enger Base aus!

Ultra Clean Holdings Inc. (6,68%)

Ultra Clean Holdings entwickelt kritische Subsysteme für die Halbleiterfertigung, darunter hochreine Reinigungslösungen. Das Unternehmen profitiert massiv vom Bau neuer Chipfabriken. Am 15. Januar hat das Unternehmen eine positive Prognose zur Kapazitätsauslastung bekannt gegeben. Da die Produktion von KI-Beschleunigern und Next-Gen-Speichern extreme Reinheitsgrade erfordert, steigt der Bedarf an UCTTs spezialisierten Komponenten überproportional an. Ultra Clean profitiert auf zweifache Weise. Einerseits zwingt der KI-Boom Chiphersteller dazu, ihre Anlagen mit präziseren Gas- und Flüssigkeitssystemen auszustatten, was die Margen von Ultra Clean stützt. Andererseits sorgt die globale Diversifizierung der Lieferketten für volle Auftragsbücher in den Servicezentren. Die Aktie konnte am 9. Februar die mehrwöchige Base nach oben verlassen. Hier bietet es sich nun an, auf die Trendfolge zu setzen. (UCTT)

10. Februar 2026
Leonid Kulikov
Chart
Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. Ltd. (ADRs) (3,00%)

Taiwan Semiconductor (TSM) – Der dominierende Auftragsfertiger profitiert vom KI-Boom und möglicher US-Zollentspannung!

Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. Ltd. (ADRs) (3,00%)

Taiwan Semiconductor Manufacturing setzt seinen beeindruckenden Wachstumskurs fort und liefert Anlegern neue Argumente für den anhaltenden Optimismus. Der weltgrößte Chipauftragsfertiger meldet für Januar einen Umsatz von rund 401,6 Mrd. Neuen Taiwan-Dollar, was etwa 12,7 Mrd. USD entspricht. Das bedeutet ein Plus von 37 % gegenüber dem Vorjahr und rund 20 % im Vergleich zum Vorquartal. Damit liegt die Entwicklung klar über den eigenen Jahreszielen. Zwar kommentiert das Unternehmen seine Monatszahlen traditionell nicht, doch die Dynamik signalisiert eine weiterhin sehr hohe Auslastung der Fertigungskapazitäten – ein zentrales Signal für Investoren, die zuletzt vereinzelt eine Abschwächung der Nachfrage im KI-Sektor befürchtet hatten. Zusätzliche Fantasie erhält die Aktie durch geopolitische und industriepolitische Entwicklungen. Laut einem Bericht der Financial Times könnten große US-Technologiekonzerne von geplanten US-Zöllen auf Halbleiter ausgenommen werden. Diese Sonderregelung stehe im Zusammenhang mit der Zusage von Taiwan Semiconductor, insgesamt 165 Mrd. USD in den Ausbau von Produktionskapazitäten in den USA zu investieren. Für Anleger wäre dies gleich doppelt relevant: Zum einen sinkt das Risiko von Margenbelastungen durch Zölle, zum anderen wird die strategische Bedeutung des Konzerns in der westlichen Lieferkette weiter gestärkt. Parallel treibt das Unternehmen seine Investitionen massiv voran. Für 2026 plant das Management 52 bis 56 Mrd. USD an Investitionen, rund 30 % mehr als im Vorjahr, und signalisiert auch für die kommenden Jahre ein hohes Investitionsniveau, um die enorme Nachfrage nach KI-Chips bedienen zu.

10. Februar 2026
Marvin Herzberger
Chart
Koninklijke Philips N.V. (6,14%)

Philips: Probleme im Bereich der Schlafmedizin wurden verarbeitet, Ausblick für 2026 sieht Umsatzanstieg und Margenverbesserung vor!

Koninklijke Philips N.V. (6,14%)

Koninklijke Philips N.V. hat sich in den letzten Jahren vollständig von einem breit aufgestellten Mischkonzern zu einem reinen Gesundheitstechnologieunternehmen gewandelt, dessen Geschäftsmodell tief in der gesamten Wertschöpfungskette der Gesundheitsversorgung verankert ist. In diesem Zusammenhang ist hervorzuheben, dass Philips nicht mehr primär Unterhaltungselektronik verkauft, sondern hochkomplexe Systeme für Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen sowie Gesundheitsprodukte für Endverbraucher anbietet. Am 10. Februar wurden Fundamentaldaten präsentiert. Diese zeigen, dass Philips die operativen Herausforderungen der Vergangenheit, insbesondere im Bereich der Schlafmedizin, zunehmend hinter sich lässt und auf einen profitablen Wachstumspfad zurückgekehrt ist. Der Konzern meldete für das Gesamtjahr 2025 einen Konzernumsatz von 17,8 Mrd. Euro, was einem vergleichbaren Umsatzwachstum von 2 % entspricht, wobei das 4. Quartal mit einem starken Anstieg von 7 % eine deutliche Beschleunigung zeigte. Besonders positiv ist die verbesserte Profitabilität. Die bereinigte EBITA-Marge stieg im Jahresvergleich um 80 Basispunkte auf 12,3 %, getrieben durch erfolgreiche Produktivitätsmaßnahmen und eine starke Preisgestaltung. Angesichts dieser soliden Entwicklung und eines Free Cashflows von 512 Mio. Euro im Jahr 2025 schlägt das Management eine Dividende von 0,85 Euro je Aktie vor. Der Ausblick bleibt optimistisch, da der Vorstand für das Geschäftsjahr 2026 ein vergleichbares Umsatzwachstum zwischen 3 und 4,5 % sowie eine weitere Margenverbesserung auf 12,5 bis 13,0 % prognostiziert, was das Vertrauen in die langfristige Wertschöpfung unterstreicht.

10. Februar 2026
AndreasZ
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Amkor Technology Inc. (1,67%)

Amkor Technology: Spezialist für fortschrittliche Chip-Verpackung beschleunigt Umsatzwachstum auf 25 %!

Amkor Technology Inc. (1,67%)

Amkor Technology (AMKR) gilt in den USA als führender Anbieter für Outsourced Semiconductor Assembly and Test (OSAT) und übernimmt innerhalb der Halbleiterwertschöpfungskette anspruchsvollere Aufgaben wie fortschrittliche Verpackungsprozesse (Advanced Packaging) und Halbleitertests. Der neue CEO Kevin Engel verfolgt mit dem Ausbau der Technologieführerschaft, geografischen Expansion und vertieften strategischen Partnerschaften in Fokusmärkten drei konkrete Ziele. Innovative Verfahren wie HDFO (High-Density Fan-Out), Flip Chip und SiP (System-in-Package) werden als „unerlässlich“ für KI der nächsten Generation und High-Performance Computing (HPC) betrachtet. In Arizona wird mit einer bereits im Vorjahr verkündeten Investitionsanhebung von 2 Mrd. auf 7 Mrd. USD bis Mitte 2027 die erste hochvolumige Anlage für fortschrittliche Verpackungen in den USA fertiggestellt. In Verbindung mit einer Absichtserklärung mit TSMC stehen Apple und NVIDIA stehen mit einem geplanten Produktionsstart im Jahr 2028 als Kunden in den Startlöchern. Das Kommunikationsgeschäft ist fast für die Hälfte am Umsatzmix verantwortlich und konnte dank einer hohen Android- und iOS-Nachfrage im 4. Quartal um 28 % wachsen. Auf Jahresbasis sorgte das Computing-Geschäft mit Rechenpower für KI mit +16 % für ein Rekordjahr 2025. Das Segmentwachstum soll sich auf über 20 % beschleunigen, insbesondere auch dank einer knappen Umsatzverdreifachung bei 2,5D- und HDFO-Plattformen. Das Gesamtumsatzwachstum soll sich im 1. Quartal von 16 % auf 25 % beschleunigen. Ein Ausbruch auf ein neues Allzeithoch könnte die Trendfortsetzung einleiten.

09. Februar 2026
Andreas H
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Dorian LPG Ltd. (7,62%)

3 Gründe, warum ich jetzt Dorian LPG für einen Kauf halte!

Dorian LPG Ltd. (7,62%)

Dorian LPG ist eine Flüssiggas-Reederei und ein führender Eigner von modernen Gastankern ("VLGCs"). Die Gründungsmanager verwalten seit 2002 Schiffe auf dem LPG-Schifffahrtsmarkt. Die Flotte besteht derzeit aus 25 modernen VLGCs. Am 25. Februar hat das Unternehmen seine Zahlen zum 3. Quartal vorgelegt. Zwar wurden die Erwartungen der Analysten verfehlt. Die Zahlen sind aber wie ich finde dennoch stark mit einem Wachstum beim Umsatz von YoY 48,7 % auf 120 Mio. USD und einer Verdoppelung des Gewinns im Vergleich zum Vorjahr mit 1,11 USD je Aktie. Daneben spricht meines Erachtens für einen Einstieg, dass das Unternehmen einen sehr starken Cash Flow von 294,5 Mio. USD präsentiert hat. Das ist ein Anstieg zum Vorquartal von 25 Mio. USD. Die Mittel werden nicht nur für Dividenden genutzt, sondern auch zum Schuldenabbau. Ein niedrig verschuldetes Schifffahrtsunternehmen ist in einem zyklischen Markt ein sichererer Hafen als hoch verschuldete Konkurrenten. Die Rahmenbedingungen für den Transport von Flüssiggas sind weiterhin sehr solide, mit TCE-Raten, also was das Schiff pro Tag verdient, von über 50.000 USD. Da die Nachfrage nach US-Exporten von LPG weiter enorm hoch ist und die Flotte von Dorian gut positioniert ist, auch um von Umweltauflagen zu profitieren, dürfte dies die Aktie in den kommenden Monaten weiter antreiben. Bei einem Einstieg könnte man die Position im Bereich von 30 USD absichern, was einem Risiko von etwa 7 % entspricht. (LPG)

09. Februar 2026
Leonid Kulikov
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Ambarella Inc. (-0,77%)

Ambarella (AMBA) präsentiert auf der Embedded World 2026 leistungsstarke Edge-AI-Lösungen von agentischer zu physischer KI!

Ambarella Inc. (-0,77%)

Ambarella kündigt an, auf der Embedded World 2026 vom 10. bis 12. März in Nürnberg unter dem Motto „The Ambarella Edge: From Agentic to Physical AI“ aufzutreten und seine neuesten Edge-AI-Halbleiterlösungen zu präsentieren. Im Mittelpunkt stehen Live-Demonstrationen, die zeigen, wie Ambarellas energieeffiziente AI-SoCs, der integrierte Software-Stack sowie Entwicklerwerkzeuge eine breite Palette von Anwendungen ermöglichen – von agentischer Automatisierung bis hin zu physischer KI in realen Einsatzumgebungen. Der Fokus liegt dabei auf Robotik, Automobiltechnik, industrieller Automatisierung, Sicherheit und AIoT. Das Unternehmen hebt insbesondere sein skalierbares AI-SoC-Portfolio hervor, das eine hohe KI-Leistung pro Watt bietet und durch eine Softwareplattform ergänzt wird, die schnelle Entwicklung, konsistente Performance und effiziente Implementierung am Edge erlaubt. Die Live-Demos zeigen Differenzierung auf Stack-Ebene, Partnerlösungen sowie typische Entwickler-Workflows für Edge-Infrastrukturen, Automotive-Anwendungen und industrielle Systeme. Damit adressiert Ambarella die wachsenden Anforderungen an KI-Anwendungen, die unter strengen Vorgaben bei Energieverbrauch, Latenz und Zuverlässigkeit arbeiten müssen. Ergänzend stellt Ambarella seine Developer Zone (DevZone) vor, die Entwicklern, Partnern und Systemintegratoren praxisnahen Zugang zu Software-Tools, optimierten Modellen und agentischen Blaupausen bietet. Ziel ist es, die Integration zu vereinfachen und den skalierbaren Einsatz von Edge-AI-Lösungen zu beschleunigen. Ambarella positioniert sich damit als Plattformanbieter, der nicht nur Hardware, sondern ein umfassendes Ökosystem für die Entwicklung und den produktiven Einsatz von Edge-KI in unterschiedlichsten Branchen bereitstellt.

09. Februar 2026
Jörg Meyer
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STMicroelectronics N.V. (7,22%)

STMicro: Die neue Zusammenarbeit mit AWS macht den Chiphersteller zum Profiteur der 200 Mrd. USD Capex-Offensive. Chart-Breakout!

STMicroelectronics N.V. (7,22%)

Es sind unfassbare Summen, welche die Hyperscaler in ihre Infrastruktur in 2026 investieren. Amazon (i) gab am Donnerstagabend bekannt, dass im Jahr 2026 gut 200 Mrd. USD fließen werden. Der größte Teil geht an AWS. Im Vergleich, Deutschland wird über sein Sondervermögen, wenn überhaupt die Hälfte dieses Betrags jährlich ausgeben. Die großen Tech-Konzerne sind damit deutlich investitionsfreundlicher. Zu einem Profiteur wird jetzt auch STMicro dank einer neuen Zusammenarbeit mit AWS. Da die Bewertung mit einem 16er KGV nicht übertrieben hoch ist und die Aktie auch in den letzten Jahren nicht als KI-Profiteur lief, könnte sich das ändern. Der aktuelle Chart-Breakout gibt grünes Licht! Halbleiter-Innovationen für das Herz der Rechenzentren STMicro positioniert als Zulieferer für Data Center. Das Unternehmen liefert spezialisierte Hochgeschwindigkeits-Konnektivitätslösungen und komplexe Mixed-Signal-Prozesse, die den enormen Datendurchsatz moderner Hyperscale-Rechenzentren erst ermöglichen. Besonders im Fokus stehen die Analog- und Power-ICs, welche die für den akademischen und industriellen Sektor kritische Energieeffizienz sicherstellen. Ergänzt durch intelligente Mikrocontroller für das Infrastruktur-Management, bietet STMicro die technologische Tiefe, um rechenintensive Workloads in der Cloud stabil und skalierbar zu gestalten. Neuer Milliarden-Pakt mit AWS Die heute verkündete, mehrjährige Erweiterung der Zusammenarbeit mit AWS markiert einen Meilenstein. STMicro agiert künftig als strategischer Hauptlieferant für die Compute-Infrastruktur von AWS und liefert hierzu ein breites Spektrum an proprietären Technologien. Der Fokus liegt auf spezialisierten Lösungen für die High-Bandwidth-Connectivity, hochperformanter Mixed-Signal-Verarbeitung sowie fortschrittlichen Mikrocontrollern für das intelligente Management der physischen Infrastruktur. Zudem integriert AWS Analog- und Power-ICs von STMicro, um die notwendige Energieeffizienz für den Betrieb riesiger Serverfarmen zu erreichen. Diese Hardware-Lieferungen werden durch die Optimierung von Design-Prozessen (EDA) in der Cloud flankiert, was die Markteinführung neuer Chip-Generationen massiv beschleunigt. Finanziell ist die Partnerschaft durch ein Volumen im Milliardenbereich und die Ausgabe von 24,8 Millionen Warrants an AWS abgesichert.

09. Februar 2026
Marvin Herzberger
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Lamb Weston Holdings Inc. (1,27%)

Lamb Weston: Insiderkauf im Umfang von 2,4 Mio. USD sendet einen Vertrauensbeweis an den Markt!

Lamb Weston Holdings Inc. (1,27%)

Lamb Weston (LW) ist einer der weltweit größten Anbieter von gefrorenen Kartoffelprodukten. Das Unternehmen verwandelt die einfache Kartoffel in hochmargige Wertschöpfungsprodukte, die an Schnellrestaurants, den klassischen Foodservice und den Einzelhandel geliefert werden. Der Konzern verfügt über eine hohe Skalierbarkeit und garantiert den Kunden gleichbleibende Qualität über Kontinente hinweg. Dies ist besonders für globale Fast-Food-Ketten von großer Bedeutung, da ein "Fry" in Tokio genauso schmecken muss wie in Berlin. Der Konzern nutzt fortschrittliche Verarbeitungstechnologien, um den Ertrag aus jeder Kartoffel zu maximieren und Abfall zu minimieren, was direkt auf die Bruttomarge einzahlt und das Unternehmen widerstandsfähiger gegen Schwankungen bei den Rohstoffpreisen macht. Anfang Januar 2026 konkretisierte das Management seine Effizienzpläne durch die Ankündigung, die Produktion in Lateinamerika zu konsolidieren. Diese Entscheidung wird von Investoren als klares Signal gewertet, dass der Konzern bereit ist, unrentable Kapazitäten rigoros abzubauen. Daran anknüpfend gab Lamb Weston am 4. Februar wichtige Führungswechsel bekannt, um diese Strategie zu beschleunigen. Jan Craps wurde zum Executive Chair und James D. Gray zum Chief Financial Officer ernannt, was vom Markt als Schritt hin zu strafferer Exekution und Fokus auf Shareholder Value interpretiert wird. Finanziell bewegt sich das Unternehmen auf einem Stabilisierungskurs, nachdem die im Dezember gemeldeten Ergebnisse für das 2. Geschäftsquartal eine Rückkehr in die Gewinnzone zeigten und die Prognose für das Gesamtjahr 2026 bestätigt wurde. Positiv ist auch ein Insiderkauf durch Jan Eli B. Craps. Er hat am 06. Februar 50.000 Aktien zu je 48,65 USD für insgesamt 2,4 Mio. USD (exakt: 2.432.330 USD) gekauft. Sein Aktienbestand ist dadurch auf 300.000 Aktien gestiegen.

06. Februar 2026
Andreas H
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MasterCraft Boat Holdings (6,27%)

Mastercraft Boats übernimmt Marine Products — Aktie mit Ausbruch aus Base!

MasterCraft Boat Holdings (6,27%)

MasterCraft Boat Holdings ist ein US-amerikanischer Hersteller von Premium-Motorbooten, der vor allem für seine technologisch führenden Wasserski- und Wakeboard-Boote bekannt ist. Am 5. Februar 2026 gab das Unternehmen eine wegweisende Fusion mit der Marine Products Corporation bekannt, die die Landschaft im Freizeitboot-Markt deutlich verändern wird. Mit der Akquisition von Marine Products kauft MasterCraft zwei extrem starke Marken hinzu: Chaparral: Bekannt für hochwertige Sportboote und Robalo: Ein Spezialist für Sportfischerboote im Außenborder-Bereich. Bisher war MasterCraft stark auf Binnengewässer und Wassersport fokussiert. Durch die Übernahme erhält das Unternehmen Zugang zum riesigen Markt für Küstenfischerei und Salzwasserboote. Laut Management gibt es hier fast keine Überschneidungen im Produktportfolio, aber enorme Synergien im Vertrieb. Die Aktie konnte nach den Neuigkeiten aus der Base der letzten Monate ausbrechen und könnte nun die Trendfolge einleiten. (MCFT)

06. Februar 2026
Leonid Kulikov
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Tapestry Inc. (0,40%)

Tapestry (TPR) – Der erschwingliche Luxuskonzern trifft den Zeitgeist: Gen Z treibt Coach-Wachstum und führt zur Prognoseanhebung!

Tapestry Inc. (0,40%)

Tapestry hat mit starken Quartalszahlen und einer deutlichen Anhebung des Jahresausblicks für Begeisterung an der Börse gesorgt. Getragen wird die positive Entwicklung vor allem von der Marke Coach, deren Handtaschen bei jungen, kaufkräftigen Kunden stark gefragt sind. Im zweiten Geschäftsquartal gewann der Konzern weltweit rund 3,7 Mio. Neukunden hinzu, etwa ein Drittel davon aus der Generation Z. Diese frühe Kundenbindung zahlt sich laut Management langfristig aus, da jüngere Käufer mit der Zeit häufiger und hochpreisiger einkaufen. Operativ spiegeln die Zahlen diese Dynamik wider: Der Konzernumsatz stieg im Quartal um 14 %: Die Erlöse der Kernmarke Coach kletterten jedoch um 25 % und übertrafen damit selbst optimistische Analystenprognosen. Laut Todd Kahn, Präsident der Marke Coach, wirkt die starke Resonanz bei Gen Z wie ein „Wärmeeffekt“ auf ältere Zielgruppen und stärkt die gesamte Markenwahrnehmung. Analyst Simeon Siegel von Guggenheim Securities lobte, Coach habe es geschafft, höhere Preise durchzusetzen und gleichzeitig den Absatz zu steigern – eine Seltenheit im aktuell schwierigen Einzelhandelsumfeld. Vor diesem Hintergrund hob Tapestry seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026 deutlich an. Risiken bleiben jedoch sichtbar: Die Marke Kate Spade verzeichnete erneut einen Umsatzrückgang von 14 %, da der Konzern Promotions reduziert und die Marke strategisch höher positionieren will. Kurzfristig belastet dies das Wachstum, langfristig soll es jedoch die Profitabilität stärken. Tapestry ist ein internationaler Anbieter von Premium- und „Affordable-Luxury“-Marken und vereint mit Coach und Kate Spade zwei bekannte Namen im globalen Accessoire- und Handtaschenmarkt. Der Fokus liegt auf Lederwaren, Taschen und ergänzenden Lifestyle-Produkten. Das Unternehmen profitiert strukturell von Trends wie der steigenden Nachfrage nach bezahlbarem Luxus, einer starken Social-Media-Präsenz bei jüngeren Konsumenten sowie gezielten Marketinginvestitionen. Für Anleger ergibt sich ein attraktives, aber nicht risikoloses Bild: Coach liefert derzeit starkes Wachstum und Margenstärke, während der Umbau von Kate Spade Geduld erfordert. Gelingt dieser Balanceakt, könnte Tapestry seine Position als wachstumsstarker Konsumtitel weiter festigen.

06. Februar 2026
Marvin Herzberger
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Lumen Technologies Inc. (2,78%)

Lumen Technologies: Käufe durch CEO summiert sich auf knapp eine halbe Mio. USD

Lumen Technologies Inc. (2,78%)

Lumen Technologies (LUMN) stellt kritische Infrastruktur für die Ära der KI bereit. Im Kern des Geschäftsmodells steht das sogenannte „Private Connectivity Fabric“ (PCF), eine maßgeschneiderte Netzwerklösung, die speziell für den massiven Datenaustausch zwischen Rechenzentren konzipiert wurde. Der am 3. Februar 2026 veröffentlichte Bericht zum 4. Quartal 2025 zeigt, dass die aggressive Umstrukturierung unter CEO Kate Johnson Früchte trägt, auch wenn das Umsatzwachstum noch auf sich warten lässt. Während der Umsatz mit 3,041 Mrd. USD im Jahresvergleich um knapp 9 % fiel und damit die Erwartungen der Analysten leicht verfehlte, gelang dem Konzern auf der Ergebnisseite eine massive positive Überraschung. Konsens beim EPS waren -0,27 USD. Erzielt wurden hingegen 0,23 USD. Aus der Perspektive des Konzerns ist dies ein Beweis für die strikte Kostendisziplin und die erfolgreiche Optimierung des Portfolios. Ein wesentlicher Befreiungsschlag war zudem der Abschluss des Verkaufs des Mass-Market-Geschäfts an AT&T Anfang Februar, was dem Unternehmen dringend benötigte Liquidität verschafft und den Schuldenberg signifikant reduziert. Das Management betont, dass der Rückgang im traditionellen Geschäft zwar noch die Bilanz belastet, die neuen Wachstumsbereiche rund um PCF und NaaS jedoch beginnen, diese Lücken sukzessive zu füllen, was die operative Marge unerwartet stützte. Wachstumstreiber ist insbesondere die Nachfrage nach KI-Infrastruktur. Lumen profitiert hier direkt von seinen strategischen Partnerschaften, insbesondere mit Microsoft und Corning, die dem Unternehmen bevorzugten Zugang zu Glasfaserkomponenten sichern und es als bevorzugten Partner für Cloud-Giganten etablieren. Die jüngste Kursschwäche hat Präsidentin und CEO Kathleen E. Johnson dazu veranlasst, am 05. Februar 78.685 Aktien zu je 6,35 USD für insgesamt 499.925 USD zu kaufen.

06. Februar 2026
AndreasZ
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SiTime Corp (16,39%)

SiTime wird mit Renesas-Übernahme zum Timing-Giganten für KI – Beschleunigung beim Umsatzziel von 1 Mrd. USD!

SiTime Corp (16,39%)

Das Halbleiterunternehmen SiTime (SITM) hat sich mit sogenannten MEMS-Oszillatoren der 6- Generation auf Taktgeber spezialisiert, die dafür sorgen, dass moderne Elektronik synchron und stabil läuft. Kommt es zu Abweichungen, kann es zu Datenstaus oder Datenverlust kommen. Hierfür wird eine durchgängige Silizium-Timing-Kette bereitgestellt, die aus Resonatoren zur Erzeugung der Basisschwingung, Oszillatoren als integrierte Taktgeber-Einheiten und Clock-ICs zur intelligenten Verteilung und Aufbereitung dieser Signale besteht, um die Robustheit und Präzision in komplexen Elektroniksystemen zu maximieren. Die Übernahme von Renesas verzehnfacht nun das Clocking-Portfolio mit Bruttomargen von über 70 % und bringt über 10.000 neue Kunden ein, darunter die führenden Hyperscaler, KI-Serverhersteller, Netzwerk- und Kommunikationsausrüster oder Automobilhersteller. Insbesondere in Rechenzentren nimmt die Nachfrage durch neue XPUs und höhere Datenübertragungsgeschwindigkeiten massiv zu. Der Geschäftsbereich Kommunikation, Unternehmen und Rechenzentren (CED) verzeichnete nun das 7. Quartal in Folge ein Wachstum von über 100 %. Gemeinsam mit Renesas soll der CED-Anteil am Umsatzmix auf über 60 % steigen. Die UBS-Experten hoben das Kursziel wegen der „grundlegend bedeutenden“ Übernahme von 430 auf 485 USD (Buy) an. Das Management sieht durch den Übernahmedeal eine Beschleunigung beim Umsatzziel von 1 Mrd. USD und beim Erreichen dem oberen Ende der Bruttomarge von 60 bis 65 %. Weiterhin soll es durchschnittliche jährliche Wachstumsraten von 25 bis 30 % p. a. geben. Die Aktie ist mit einem KUV von 24 bereits hoch bewertet, liefert für Trader mit dem Big-Picture-Breakout auf ein neues Allzeithoch jedoch neues bedeutendes Kaufsignal im insgesamt schwächelnden Technologiesektor.

05. Februar 2026
Jörg Meyer
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Infineon Technologies AG (2,93%)

Infineon will die KI-Erlöse auf 15 % Umsatzquote heben. Ein Gewinner des hohen Alphabet-Capex für 2026?

Infineon Technologies AG (2,93%)

Im Bereich Data Center profitiert Infineon von seiner führenden Rolle bei Leistungs-Halbleitern. Der Konzern bietet ein umfassendes Portfolio an MOSFETs sowie Galliumnitrid- (GaN) und Siliziumkarbid-Lösungen (SiC) an. Besonders entscheidend ist der Übergang zu Vertical Power Delivery. Da moderne KI-GPUs enorme Stromstärken benötigen, müssen die Leistungsmodule räumlich so nah wie möglich am Prozessor platziert werden, um Energieverluste zu minimieren. Infineon liefert spezialisierte Module für die zweite Stufe der Stromversorgung, die technisch hochkomplex sind und deutlich höhere Margen sowie Verkaufspreise erzielen als klassische Komponenten. Der Alphabet-Effekt: Investitionsverdopplung auf 175 bis 185 Mrd. USD Die Aussagen von Alphabet vom 04.02.2026 unterstreichen die enorme Dynamik bei KI-Infrastruktur. Mit einer geplanten Verdoppelung der Investitionen auf 175 bis 185 Mrd. USD setzt der Tech-Gigant ein klares Signal für den weiteren KI-Ausbau. Für Infineon bedeutet dies eine direkte Steigerung der Nachfrage. Da Alphabet und andere Hyperscaler in eigene ASICs und GPUs investieren, steigt der Bedarf an Infineons Power-Management-Chips proportional an. Wichtig: Infineon baut nicht die Rechenkerne, aber sie bauen die hochspezialisierten Leistungs-Halbleiter, ohne die diese KI-Chips nicht funktionieren würden. Da Alphabet seine Investitionen deutlich ausweitet, müssen zehntausende neue Server-Racks gebaut werden. Jedes dieser Racks benötigt Infineons Stromversorgungslösungen. Optimistischer Ausblick für die KI-Erlöse und die Gründe Infineon rechnet für das Geschäftsjahr 2026 mit KI-Erlösen von 1,5 Mrd. Euro. Für 2027 wird bereits ein Ziel von 2,5 Mrd. Euro ausgegeben. Damit würde der KI-Umsatz innerhalb von nur drei Jahren um den Faktor 10 steigen. Drei Hauptfaktoren treiben dieses massive Wachstum voran. Das sind die Explosion des Energiebedarfs, der Wechsel in der Architektur hin zu Leistungsmodulen direkt am Prozessor sowie eine breitere Kundenbasis. Die KI-Fantasie sollte auch die Aktie weiter nach oben treiben, der jüngst der Big Picture-Breakout gelang.

05. Februar 2026
AndreasZ
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Cirrus Logic Inc. (0,05%)

Cirrus Logic profitiert vom neuen iPhone17-Zyklus und will PC-Erlöse verdoppeln!

Cirrus Logic Inc. (0,05%)

Cirrus Logic (CRUS) gilt als Spezialist für Analog- und Mixed-Signal-Datenkonverter sowie auch Audioprozessoren. Das Unternehmen profitiert auch im durch den Speicherengpass herausfordernden Marktumfeld für das Kerngeschäft mit Smartphones davon, dass immer mehr Content pro Gerät verkauft werden kann. Apple mit einem Umsatzanteil von 94 % weiterhin der größte Kunde, was bei einer guten Geschäftsentwicklung jedoch auch Vorteile bietet. Apple meldete für sein 1. Quartal einen Umsatzsprung beim iPhone von 23 % auf 85,3 Mrd. USD. Dies ist das stärkste Wachstum seit über vier Jahren. Cirrus könnte von einem neuen iPhone 17-Superzyklus profitieren, wobei auch die Verbreitung von Apple Intelligence für lokale KI bessere Mikrofone/Audio-Verarbeitung voraussetzt. Die Stifel-Analyten hoben das Kursziel am 4. Februar nach einem überzeugenden 3. Quartal von 150 auf 163 USD (Buy) an und sieht weiterhin gute Chancen beim „größten Kunden“ Apple sowie durch die Erweiterung der Anwendungsbereiche über Smartphones hinaus. Die Erlöse im PC-Markt sollen sich im Jahr 2026 bereits verdoppeln und 2027 von ersten Erlösen eines neuen Smart Codecs profitieren, der als Sprachschnittstelle für die Interaktion mit Chatbots und KI doppelt so hohe durchschnittliche Verkaufspreise für frühere Codecs generieren dürfte. Auch der Automobilmarkt ist mit neuen Haptik-Treibern eine 800 Mio. USD-Chance bis 2029. Das Wachstum könnte sich im 4. Quartal beim Erreichen der oberen Umsatzspanne von 410 bis 470 Mio. USD (Konsens: 386 Mio. USD) von zuletzt rund 5 % auf fasts 11 % beschleunigen. Die Aktie beendet die laufende Konsolidierung und könnte nun das knapp 9 % entfernte Allzeithoch ansteuern. Ein erfolgreicher Ausbruch würde ein prozyklisches Kaufsignal generieren.

05. Februar 2026
Marvin Herzberger
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American Superconductor Corp. (18,46%)

American Superconductor: Wandel vom Nischenanbieter zum breiter aufgestellten Industrieakteur

American Superconductor Corp. (18,46%)

American Superconductor (AMSC) hat sich zu einem Konzern weiterentwickelt, welcher als Systemanbieter für die "Orchestrierung" von Stromnetzen und den Schutz militärischer Flotten agiert. Am 4. Februar wurde der Q3-Bericht veröffentlicht. AMSC konnte den Umsatz im Jahresvergleich um über 20 % auf 74,5 Mio. USD steigern. Konsens waren 69,2 Mio. USD. Besonders bemerkenswert war der ausgewiesene Netto-Gewinn von 117,8 Mio. USD (2,68 USD pro Aktie). Anleger müssen hier jedoch differenzieren: Dieser massive Sprung resultiert primär aus einem einmaligen steuerlichen Sondereffekt. Auf operativer Ebene verbesserte sich das Betriebsergebnis auf 3,4 Mio. USD, was die sechste Folge von Quartalsgewinnen unterstreicht. Die Bruttomarge hielt sich stabil über der 30-%-Marke, was auf eine gesunde Preissetzungsmacht hindeutet. Mit einem Auftragsbestand von über 250 Mio. USD und einer Barreserve von 147,1 Mio. USD präsentiert sich die Bilanz so robust wie seit Jahren nicht mehr, was Analysten als Bestätigung für die "Turnaround"-Story werten. Die Perspektive für AMSC wird derzeit von drei strukturellen Megatrends getrieben. 1. zwingt die globale Energiewende und der steigende Strombedarf durch KI-Datenzentren Netzbetreiber zu massiven Investitionen in die Netzstabilität, wofür die Gridtec-Lösungen von AMSC essenziell sind. 2. sorgt die geopolitische Lage für stetige Verteidigungsausgaben, wovon die Marinetec-Sparte durch laufende Aufträge der US-Navy und potenziell alliierter Streitkräfte profitiert. Ein 3. Wachstumstreiber ist die aggressive internationale Expansion, unterstrichen durch die kürzlich abgeschlossene Akquisition von Comtrafo in Brasilien. Dieser Zukauf erschließt AMSC nicht nur den lukrativen lateinamerikanischen Markt, sondern erweitert auch die Fertigungskapazitäten für Transformatoren und Industrieanlagen.

05. Februar 2026
Andreas H
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Phibro Animal Health Corp. (9,32%)

Die Aktie von Phibro Animal Health hebt die Jahresprognose an und bricht mit einem Up-Gap Richtung Jahreshoch aus!

Phibro Animal Health Corp. (9,32%)

Phibro Animal Health ist ein Anbieter von Tiergesundheitsprodukten und Ernährungslösungen, mit denen die Produktivität von Tieren optimiert werden kann. Zu den Produkten gehören Medikamente, Impfstoffe und Nährstoffzusätze für Nutztiere wie Geflügel, Rinder und Schweine. Ein starker Treiber nach diesen Produkten ist die wachsende Weltbevölkerung und der steigende Bedarf an tierischen Proteinen. Am 4. Februar hat das Unternehmen starke Zahlen zum 2. Quartal vorgelegt, wobei das EPS von 0,87 USD weit über dem Vorjahreswert von 0,54 USD lag und zudem deutlich über den Analystenschätzungen von 0,69 USD. Besonders erfreulich ist außerdem, dass die operative Marge sich spürbar von 8,9 % auf 10,1 % verbessert hat, was auf eine erfolgreiche Kostenkontrolle und effiziente Skalierung hindeutet. Das Management sieht eine starke Dynamik in den Kernmärkten und hat die Ziele für das gesamte Geschäftsjahr 2026 nach oben korrigiert, wobei der Umsatz bei 1,45 bis 1,50 Mrd. USD liegen soll. Die Übernahme des Bereichs der medikamentösen Futtermittelzusätze von Zoetis Ende 2024 trägt bereits jetzt massiv zum Umsatz bei. Dass die Integration so reibungslos verläuft und direkt auf die Marge einzahlt, nimmt das Risiko aus der Akquisitionsstrategie von Phibro Animal Health. Die Aktie hat in den letzten Monaten eine Base ausgebildet. Mit den Zahlen dürfte es zu einem Up-gap und den Sprung über den Widerstand bei 42 USD kommen. Hier könnte man nun auf die Trendfolge setzen. (PAHC)

04. Februar 2026
Marvin Herzberger
Chart
AB Electrolux (2,04%)

AB Electrolux: 2026 könnten Kosteneinsparungen von bis zu 4,0 Mrd. SEK die Profitabilität antreiben!

AB Electrolux (2,04%)

AB Electrolux (i.) positioniert sich als Anbieter integrierter Erlebnisse in den Bereichen "Taste" (Kochen und Kühlen), "Care" (Wäschepflege) und "Wellbeing" (Raumklima). Der Konzern versucht dabei, sich durch Premiumisierung und Nachhaltigkeit vom reinen Preiskampf im Massenmarkt abzuheben. Das Produktportfolio umfasst weltweit bekannte Marken wie Electrolux, AEG und Frigidaire, die zunehmend vernetzte und energieeffiziente Lösungen anbieten, um den steigenden regulatorischen Anforderungen und dem Umweltbewusstsein der Konsumenten zu begegnen. Am 30. Januar hat der Konzern den Bericht für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Nach einer herausfordernden Phase konnte der Konzern eine deutliche operative Verbesserung vermelden, wobei die operative Marge im 4. Quartal auf 4,3 % kletterte. Der Cashflow konnte fast auf das Doppelte des Vorjahresniveaus gesteigert werden. Parallel dazu trat eine neue Organisationsstruktur in Kraft, welche die bisherigen "Business Areas" durch geographisch fokussierte "Regionen" ersetzt und eine dedizierte Region Asien-Pazifik (APAC) schafft, um dortige Wachstumschancen agiler zu nutzen. Das Management reagierte auf die Herausforderungen im Januar mit der Ankündigung, die strengen Kostensenkungsmaßnahmen fortzuführen und das Portfolio weiter zu bereinigen, was an der Börse mit einem deutlichen Kursanstieg honoriert wurde. Für 2026 gibt es eine realistische, aber vorsichtige Prognose. Es wird eine weitgehend neutrale Marktnachfrage erwartet, weshalb das Gewinnwachstum primär aus internen Effizienzsteigerungen und nicht aus einem bloßen Volumenboom kommen soll. Konkret plant Electrolux weitere Kosteneinsparungen in einer Größenordnung von 3,5 Mrd. bis 4,0 Mrd. SEK für 2026. Die langfristige Perspektive stützt sich auf die Innovationskraft in Europa und Lateinamerika sowie die Hoffnung, dass sich die Lieferketten- und Zollproblematik in Nordamerika stabilisiert.

04. Februar 2026
Leonid Kulikov
Chart
Super Micro Computer Inc. (12,60%)

Super Micro Computer (SMCI) – Der US-Server-Spezialist überrascht mit KI-getriebenem Wachstum, doch Margendruck bleibt das zentrale Anleger-Risiko!

Super Micro Computer Inc. (12,60%)

Die Aktie von Super Micro Computer erlebt nach schwierigen Monaten ein deutliches Comeback. Auslöser sind überzeugende Zahlen für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres, die klar über den Markterwartungen liegen. Der Konzern meldet einen Umsatzsprung um 123 % auf 12,7 Mrd. USD sowie ein bereinigtes Ergebnis von 0,69 USD je Aktie. Auch der Ausblick fällt besser aus als befürchtet: Für das laufende Quartal stellt das Management Erlöse von rund 12,3 Mrd. USD und ein Ergebnis von 0,60 USD je Aktie in Aussicht, womit die bisherigen Konsensschätzungen erneut übertroffen werden. Für Anleger ist das ein wichtiges Signal, dass sich verschobene Aufträge aus dem Vorjahr nun materialisieren und die Nachfrage nach KI-Servern weiterhin hoch ist. Trotz der operativen Stärke bleibt jedoch ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor bestehen: die Profitabilität. Die Bruttomarge rutschte im Berichtsquartal auf lediglich 6,3 % ab, nach 11,8 % im Vorjahreszeitraum. Unternehmenschef Charles Liang führt dies auf einen ungünstigen Kundenmix, höhere Kosten durch Zölle sowie Engpässe und Preisanstiege bei Speicherkomponenten zurück. Auch Analysten sehen hier Handlungsbedarf. Brandon Nispel von KeyBanc (Einstufung: „Sector Weight“) betont, dass sich die Nachfrage im Servermarkt zwar robust entwickle, Investoren jedoch mehrere Quartale mit stabiler Margen- und Umsatzumsetzung abwarten müssten, um wieder mehr Vertrauen zu fassen. Wedbush-Analyst Dan Ives verweist zusätzlich auf steigende Speicherpreise und den intensiven Wettbewerb, die insbesondere das margenärmere Geschäft mit großen KI-Cluster-Aufträgen belasten. Für Investoren ergibt sich damit ein gemischtes Bild: starkes Wachstumspotenzial trifft auf strukturellen Margendruck, der die Kursfantasie begrenzen könnte.

04. Februar 2026
Andreas H
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Emerson Electric Co. (3,55%)

Warum die Aktie von Emerson Electric für mich jetzt ein Kauf ist!

Emerson Electric Co. (3,55%)

Wer auf der Suche nach einem industriellen Schwergewicht ist, das sowohl von der US-Elektrifizierung als auch der Automatisierung profitiert, kommt an Emerson Electric, mit einer Marktkapitalisierung von 88 Mrd. USD, kaum vorbei. Am 3. Februar hat das Unternehmen starke Zahlen zum 1. Quartal präsentiert. Dabei ist das Auftragswachstum von 9 % für einen Konzern dieser Größe eine Ansage und liegt jetzt bei 7,9 Mrd. USD. Besonders beeindruckend ist das Segment Ovation (+20 %). Emerson sitzt hier genau an der Schnittstelle zweier Megatrends: Dem gewaltigen Energiebedarf von KI-Rechenzentren und der Modernisierung der Stromnetze. Mit der neuen Generation von Nigel AI hat Emerson zudem ein Werkzeug an Bord, das Engineering-Prozesse von Stunden auf Minuten verkürzt, was zuletzt die Kundenbindung deutlich erhöht hat. Das Unternehmen ist effizienter denn je und steuert auf eine Free-Cash-Flow-Marge von über 18 % zu. Dabei hat Emerson nicht nur die Erwartungen beim Gewinn pro Aktie mit 1,46 geschlagen, sondern direkt die Jahresprognose auf 6,40 bis 6,55USD je Aktie angehoben. Emerson plant, bis 2028 insgesamt 10 Mrd. USD an die Aktionäre zurückzugeben. Das sind 70 % des kumulierten Cashflows. Allein für 2026 sind 2,2 Mrd. USD durch Dividenden und Aktienrückkäufe vorgesehen. In Kombination mit dem starken Auftragsbestand, bietet die Aktie eine seltene Mischung aus hoher Planungssicherheit und attraktiven Kapitalrenditen. Die Aktie kann mit den Q1-Zahlen die mehrmonatige Base verlassen und auf ein Allzeithoch ausbrechen. Es entsteht ein prozyklisches Kaufsignal. (EMR)

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